2. Die soziale Lage in Indonesien bleibt weiterhin angespannt. Tausende mussten entlassen werden, weitere Massenentlassungen stehen bevor, viele Menschen haben nicht mehr genug zu essen. Die Kriminalitaet steigt staendig und nimmt immer dreistere Formen an, es kommt immer wieder zu Bombendrohungen oder sogar tatsaechlichen Detonationen; die Polizei ist fast machtlos.
3. Nach den juengsten Unruhen auf den Molukken bemuehen sich Christen und Muslime umso ernsthafter, friedlich zusammenzuleben; Christen und Muslime helfen z.B. einander, ihre Gottesdienstraeume zu bewachen. Aber weiterhin versuchen Provokateure mit unklaren Zielen, Muslime, Christen und andere gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aufzuhetzen. So versuchen sie z.B. in Ostjava, christliche Gottesdienste mit Gotteslaesterungen zu stoeren, um die Christen zu Gewalttaetigkeiten zu reizen. Das kann dann leicht wieder zu groesseren Gewalttaetigkeiten zwischen Christen und Muslimen eskalieren. Wir beten, dass alle gesellschaftliche Gruppen auf solche Provokationen besonnen reagieren und das Land endlich wieder den dringend benoetigten Frieden findet.
4. Wir danken fuer den guten Verlauf der Besuche von Herrn Teus Eikelboom und Pfr. T.W. van Bennekomm vom Gereformeerde Zendingsbond (GZB) vom 22.-26.1. und von Pfr. Peter Demberger von der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) vom 10.-12.2. U.a. wurde der Katastrophenfond und das geplante Laienschulungsprogramm des Ausbildungsinstitutes LPPPK "Sabda Mulya" besprochen; beide Programme werden sowohl von der Leitung der GKJTU wie auch von den europaeischen Partnern als sehr wichtig erachtet. Nur wissen die Autoren des Schulungsmaterials (Pfr. Sarju, Pfr. Agus Trisarjoko, Pfr. Petrus Sugito, Vikar Juwarisman, Drs. Heru Purwanta und Pfr.Dr. Christian G.) nicht, woher sie die Zeit nehmen sollen, um die geplanten Materialien zu erstellen; Familie Pfr. Agus T. und Fam. Heru P. haben ausserdem grosse Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder. So wurde das Programm immer wieder verschoben. Wir beten fuer die kranken Kinder und dass das Laienschulungsprogramm dennoch in Gang kommt sowie der Katastrophenfonds gut weiterlaeuft.
5. Am fruehen Morgen des 5. Februar verstarb in Bojonegoro Pastor R. Soetjipto im Alter von 89 Jahren. Nachdem die europaeischen Missionare 1941/42 das Land verlassen mussten, war Pastor Soetjipto einer der beiden einzigen einheimischen Pastoren, die damals die GKJTU zu versorgen hatten. Daher tat Pfr. Soetjipto gerade waehrend und nach dem II. Weltkrieg wichtige Pionierdienste. Wir beten fuer seinen Sohn Pastor Permadi und alle anderen Angehoerigen sowie fuer die ganze Gemeinde Bojonegoro.
6. Vom 1.-6.3. treffen sich die Laienprediger / Evangelisten der GKJTU zu ihrem vierten Schulungskurs (vgl. Art. "Tue das Werk eines evangelischen Predigers" / "Prediger fuer das Neue Indonesien"). Pfr. Sarju wird Mission und Evangelisation unterrichten, Christian G. Theologie des Neuen Testamentes. Wir begleiten den Kurs in der Fuerbitte.
7. Einige Kinder aus der GKJTU werden durch ein Patenschaftsprogramm der Synode von Pateneltern aus Europa unterstuetzt. Vom 2.-4.3. treffen sich 73 der aelteren Kinder (ab 16) aus dem Patenschaftsprogramm zu einer Freizeit unter dem Thema "Verwurzelt wachsen und bluehen im persoenlichen Glaubensleben wie auch im Gemeindeleben" (Mark. 4:1-9) Wir beten fuer die Freizeit und das ganze Patenschaftsprogramm.
8. Die Frauenabteilung plant eine Schulung in Kopeng, ausserdem soll wieder eine neue Nummer der Frauenzeitschrift herauskommen. Frau Sumarsih und Pebri G. sowie alle anderen Mitarbeiterinnen unterstuetzen wir im Gebet.
9. Der akademische Direktor der Theol. Hochschule Abdiel
ist im Aufbaustudium (MTh), der Direktor fuer Studentenangelegenheiten
ist von seinem Amt zurueckgetreten. So bleiben umso mehr Aufgaben an dem
Leitenden Direktor Gunawan Susanto haengen. Wir beten um einen guten
und schnellen Ausweg.