2. Fundamentalisten versuchen, diese Lage auszunutzen und die Minderheits-Religionen (Protestantische Christen, Katholiken, Hindus und Buddhisten) immer mehr auszugrenzen. Dankbar sind wir jedoch fuer ein Religionsseminar am 14.-18.9. in Magelang, Zentraljava. Aus der GKJTU haben Ehepaar Sarju daran teilgenommen, von der Theol. Hochschule Abdiel die Dozenten Gunarto und Martinus Duryati. Das Seminar hat vor allem die Minderheitsreligionen einander naeher gebracht, aber auch manche Bruecken zu den toleranteren muslimischen Gruppen gebaut.
3. Nachdem die Sekretaerin der Abt. "Zeugnis und Dienst", Frau Pfrin. Yunia Nawangsih Sugito, aus ihrem Mutterschutz zurueckgekehrt ist, kann sie sich nun intensiver um den "Katastrophenfond" kuemmern. Dieses Programm soll wie schon erwaehnt in der Not der Massenarbeitslosigkeit und allgemeinen Verarmung den besonders Betroffenen helfen, eine neue Existenz zu gruenden. Wir sind dankbar, dass schon einige Spenden fuer dieses Programm eingegangen sind. Nun soll mit einer Bestandsaufnahme begonnen werden, um dann die besonders Beduerftigen auszuwaehlen. Ausfuehrliche Informationen ueber dieses Programm koennen im Internet unter http://www.angelfire.com/id/javainfo/pynotfnd.html eingesehen oder bei der Neukirchener Mission bestellt werden.
4. Am 25.9. wird die neu gewaehlte Kirchenleitung (MPH) der GKJTU zusammentreffen und beraten, wie die Beschluesse der Synode von Ende August praktisch umgesetzt werden koennen. Ein ausfuehrlicher Bericht ueber die Synode und ihre Beschluesse kann im Internet unter http://www.angelfire.com/id/javainfo/sin98.html gelesen werden, Photos unter http://personal.salatiga.indo.net.id/~gossweil/phsin25.htm.
5. Wir sind dankbar, dass genuegend Spenden eingegangen sind, um das Grundstueck neben dem Synodalzentrum zu kaufen (vgl. Akt. Nachr. Nr. 11 vom 20.8.1998, Pkt. 5). Pfr. Sarju bemueht sich nun um eine Steuerbefreiung wegen Gemeinnuetzigkeit, erst dann kann das Grundstueck auf die GKJTU ueberschrieben und mit einer Renovierung der Gebaeude begonnen werden. Weitere Informationen ueber die Verwendung des Grundstueckes im Internet unter http://www.angelfire.com/id/javainfo/pytanah.html .
6. Pfr. Adipracihno in der Gemeinde Kedungadem (Kirchenkreis Bojonegoro) wurde kuerzlich pensioniert. Die Frage seiner Nachfolge ist jedoch bisher noch nicht befriedigend geklaert, so dass eine Spaltung der Gemeinde droht. Ausserdem sind in Kedungadem eine christliche Grundschule und ein christlicher Kindergarten, die vom Diakonischen Werk "Zions-Stiftung" unterstuetzt werden. Die Kirchenleitung der GKJTU und die Leitung des Diakonischen Werkes wird deshalb in den naechsten Tagen einen Besuch in Kedungadem abstatten. Wir begleiten den Besuch in der Fuerbitte.
7. Wie schon verschiedentlich erwaehnt, sind viele Dozenten der Theol. Hochschule Abdiel noch recht jung und wenig qualifiziert. Die Studenten werden deshalb sehr stark von hochqualifizierten Gastdozenten gepraegt, die aber eine ganz andere Theologie als die Theol. Hochschule Abdiel vertreten. Die jungen Dozenten sollen deshalb weitergebildet werden. Wir bereiten z.Zt. Herrn Agus Santoso auf eine Promotion (Doktorarbeit) im Alten Testament vor. Im Herbst des Jahres 2000 will er mit seinem Promotionsstudium in Deutschland beginnen, in Verbindung mit dem Albrecht-Bengel-Haus Tuebingen. Die Vorbereitungen bis dahin (Suche eines Doktorvaters, Formulierung eines Themas, Einschreibung bei der betreffenden Universitaet, Antrag auf Aufnahme ins ABH, Deutschkurs etc.) brauchen viel Fuerbitte.
8. Die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung
von Christian G. laeuft zum 7. Oktober aus. Wie schon verschiedentlich
erwaehnt, wird die Verlaengerung fuer das vierte Jahr besonders schwierig,
weil Aufenthaltsgenehmigungen normalerweise nur fuer maximal drei Jahre
erteilt werden. Bisher konnte noch nicht einmal der Antrag auf Verlaengerung
gestellt werden, weil wir seit ueber zwei Jahren auf eine wichtige Bescheinigung
vom Arbeitsministerium warten. Ausserdem kann sich der erfahrene Dozent
Gunarto z.Zt. nur um die Genehmigungen aus Jakarta kuemmern, die Behoerdengaenge
in der Provinzhauptstadt Semarang hat er juengeren, weniger erfahrenen
Kraeften uebertragen muessen. Wir brauchen deshalb drei grosse Wunder:
Dass 1. Christian noch fuer ein paar Monate von der Imigrationsbehoerde
in Semarang "geduldet" wird, dass 2. die Verlaengerung bis dahin genehmigt
wird und 3. Gott den weniger erfahrenen Mitarbeitern das noetige Geschick
schenkt, diese Genehmigungen zu bekommen. Hier bitten wir um Fuerbitte.
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