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DVD-Ripping

© 2001 by TheWieczo

Einleitung:

Dieses hier vorliegende Tutorial über DVD-Ripping ist in erster Linie nur zur Information gedacht. Ich schreibe es um das Verfahren des DVD-Rippens näher zu erläutern.
Ich möchte daher betonen das DVD-Ripping bzw. dass das kopieren  von DVDs ILLEGAL ist. Natürlich ist es erlaubt so genannte "Sicherheitskopien" zu erstellen. Diese dürfen allerdings nicht an weitere Personen, egal in welcher  Form auch immer, weitergegeben werden. Die hier angegebene Methode des  DVD-Rippens ist nur eine Möglichkeit eine "Sicherheitskopie" einer DVD anzufertigen. Es kann daher keine Garantie für eventuelle Schäden bzw. Funktionsstörungen genommen werden. Darüber hinaus ist diese Methode nur für  Windoff-User.

Ich werde in diesem Tutorial versuchen, die Methode des DVD-Rippens mit Bildern und Texten anschaulich zu erklären!

Das  kopieren einer DVD dauert mitunter mehrere Stunden. Dabei kommt es vor allem auf  die Grösse des zu kopierenden Films an. In der Regel dauert das Rippen eines Filmes bis zu 10 Stunden. Es empfiehlt sich dabei den Computer über Nacht laufen zu lassen, damit man dann am nächsten morgen gleich das vollendete Werk bestaunen kann....


Systemvorraussetzungen:

Man  benötigt zum DVD-Rippen ein DVD-Laufwerk, einen schnellen Rechner (Ich arbeite  mit einem Pentium 3 mit 900 MHz, er sollte allerdings mindestens einen 500er Chip haben),
mindestens 128 MB Arbeitsspeicher, mindestens 10 GB freien Festplattenspeicher (Die Daten der gesamten DVD müssen auf die Festplatte kopiert werden) und einen Brenner (um die Moviez
auf CD zu  brennen)


Benötigte Programme:

DivX Codec 3.11alpha, (oder höher)

PanasonicPluggin251 (oder höher) du kannst auch  einen anderen MPEG 3 Codec nehmen

Clad DVD 1.63 (oder  höher)

FlaskMPEG 0594 (oder höher)

AVI- Chop

Wichtig:

Für die  einwandfreie Wiedergabe ist es nötig DirectX 8.0, DirectX Media, und den  DivX-Codec zu installieren. darüber hinaus sollte man auch über einen Windows Media Player oder ähnliches verfügen, um die Sicherheitskopie zu betrachten.



DeCrypten mit  cladDVD:

Um die gesamten Daten der DVD auslesen zu können benötigt man ein Programm wie zum  Beispiel. cladDVD oder SmartRipper.

Bei dem hier vorliegendem Programm cladDVD müssen alle Dateien mit der “VTS_01_?.VOB” (? = gleich zahl siehe oben) bzw. mit  “VTS_01_?.IFO” aus gewählt werden.
Die restlichen Dateien sind für das rippen uninteressant. Den Zielordner für die Dateien wählt man unter “Destination Directory”, in unserem Fall währe dies ”D:\rip\”.
Um die Dateien letztendlich zu kopieren, muss man nur noch auf “DeCrypt Files” klicken. Dies kann bis zu 30 min dauern.


Note: Hier will ich kurz auflisten mit was für Dateien ihr es zu tun habt, wenn das nicht interessiert, der kann das ruhig überspringen.



vts_01_1.vob           Video Transport Stream (VOB0  Video Objects)

vts_01_0.ifo           Navigational information

vts_01-0.bup           Navigational backup

video_ts.ifo           Secondary navigational information

video_ts_bup         Secondary nav  info backup


Flask:

[In dem  hier vorliegenden Beispiel erstellen wir eine Sicherheitskopie des Filmes “Der  Soldat James Ryan”, den ich natürlich selber besitze


Nach dem kopieren der Dateien kann das Programm FlasK MPEG zur weiteren Verarbeitung geöffnet werden. Man gehe dabei auf ”Datei” --- “Open DVD File”, und wählt die IFO File aus, die man auf die Festplatte gerippt hat

Wenn die IFO File ausgewählt wurde öffnet sich ein Fenster, in dem man die Sprache auswählen kann. Der erste Punkt ist der eigentliche Film, in unserem Fall gibt es nur ein “Durations” Punkt, aber es kann passieren das mehrere aufgelistet werden, dann muss man mit der grössten Zeitangabe arbeiten.
Darunter kann  man die Sprache auswählen mit der der Film gepackt wird. Den Punkt “DVD subtitles” kann man ignorieren, da sonst Untertitel in der jeweiligen Sprache  mit dazu gepackt werden.

Als  nächstes klickt man “FlasK this DVD!”

Dabei muss das Programm FlasK  konfiguriert werden, das heisst man geht auf “Optionen” und dann auf “allgemeine  Projekt Optionen”.

Allgemeine Video Optionen:

Unter den Allgemeinen Video Optionen sollte die ursprüngliche Bildgrösse zunächst erhalten bleiben, dazu wird jedoch noch Stellung bezogen.
 

Die “fps” (= Frames Per Second) sollten, wie auf dem unteren Bild zu sehen, auf 25 stehen  bleiben, weil alle PAL Filme (Europa) in der Geschwindigkeit laufen. Alle nord-Amerikanischen Filme sind NTSC Filme und laufen mit 29.97 fps, das hängt aber NUR vom Ländercode ab.

Die Option Video Structure kann außer acht gelassen werden. Eine Ãnderung hat nur  Auswirkung auf die rip-dauer.

Allgemeine Audio Optionen:

Der Audio Mode sollte auf “Dekodiere Audio”stehen, die “Sampling- Frequenz” sollte “Genau wie Eingang” entsprechen.
 

Allgemein zur Nachbearbeitung:

Man sollte zunächst die höchste  Bildqualität auswählen. dann einmal auf “kein Trimm” klicken. Die Eingabe Felder  lässt man am besten erst einmal so wie sie sind, wohingegen die anderen Felder markiert  sein sollten.

Das  sogenannte Cropping wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, deswegen wird  der Schritt “Zeige Ausgabe-Pad” übersprungen.


Allgemeine Daten Optionen:

Unter den Allgemeinen Daten Optionen, werden das Ziellaufwerk  und der Dateiname des zukünftigen Films eingetragen
.

Allgemeine, allgemein Optionen:

Soll der Film von Anfang an kompiliert werde, muss das Feld “Kompilire Datei” aktiviert sein.

Bei Deaktivierung des Feldes “Kompilire Datei”, besteht die Möglichkeit die Qualität  des Filmes, hinsichtlich der Bildqualität oder des Sounds, zu überprüfen. Die Zeit wird dabei in Sekunden angegeben. Dabei entspricht 60000 eine Minute, 120000 zwei Minuten usw.. Das darunter liegende Feld “Suchgrösse” fällt dabei keine grosse Bedeutung zu.

Zum  beendigen dieses Menüs muss der OK-Button betätigt  werden.


Codec Optionen:

Um die Video-Qualität auszuwählen, muss ein entsprechender Video-Codec unter “Select  Codec” ausgewählt werden.

Unter dem  Punkt “Komprimierungsprogramm” wählt man den “DivX ;-) Mpeg-4 Low- Motion” aus. Die Bitrate des Films lässt sich unter “Konfigurieren” aus.

Der sogenannten “Keyframe” sollte auf every “1” Seconds gestellt werden. Bei Speichermangel empfiehlt es sich ihn zwischen 5-10 festzusetzen.

Schliesslich muss der OK-Button betätigt werden.

Wichtig: Soll der Film “Zeitlupen-tauglich” erscheinen, muss der Keyframe auf eine Sekunde gesetzt werden (Frame für Frame).Bei Verwendung eines langsameren Rechners mit schwächerer Grafikkarte (Grafik-Chip), empfiehlt es sich den Keyframe auf 10 zu stellen und den crispness auf 100 festzusetzen, diese hilft verlorene Frames wieder aufzunehmen.


Nun klick auf den Audio-Codec:

Audio  Format:

Für die Audio Bearbeitung empfiehlt es sich das MP3-Format( MPEG3-Layer) zu verwenden, da dieses bei sehr guter Komprimierung  eine sehr hohe Qualität besitzt (siehe MP3-Music). Bei der Wahl der Komprimierungs-Qualitäz  sollte die obere Grenze, im Hinblick auf die künftige Grösse der Filmdatei, nicht über 128 kbit/s hinausreichen.

Cropping:

Unter dem  sogenannten “Cropping” (oder zu deutsch “Trimmen”) versteht man die Vergrösserung des schwarzen Rand des Films.

Das  “Cropping“ ändert nicht wesentlich die Grösse der Filmdatei, allerdings hilft es Speicher zu sparen, was mit der Komprimierung der Macroblöcke zusammenhängt. In anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, das man bei einer niedrigeren  Auflösung kleinere Macroblöcke zur Verfügung stehen hat, die eine niedrigere  Bitrate nachsichziehen. Der Nachteil des “Cropping” allerdings ist, dass das Bild ein wenig verkleinert wird.

Durch  Anklicken im FlasK Optionen Menü auf “Zeige Ausgabe- Pad”, gelangt man zu folgender Ansicht, welches ein Bild des zurippenden Films  hervorbringt.

Durch markieren des Feldes “Trimmen” in der oberen linken Ecke des Bildrands, lässt  sich die Auflösung verändern. Die in der oberen linken Ecke aufgeführten Daten bezeichnen die Auflösung und die offsets.

Vor der  Verkleinerung des schwarzen Rahmens, sollte das Bild ein wenig zusammengedrückt werden. Dazu ist es nötig auf den Punkt “Ausgabegrösse” zu klicken, bis es eine  Auflösung von ca. 576 x 432 besitzt anstatt der ursprünglichen 720 x 576. An  dieser Stelle ist es natürlich jedem selbst überlassen, in welcher Grösse er den  Film zu sehen wünscht.

Als  nächster Schritt, muss nur noch der schwarze Rand gecroppt werden. Dazu muss das  Bild nach oben geschoben werden ( in der ersten Spalte auf höhe klicken), dann einfach auf den Punkt “Top offset” klicken, damit der Rand verschwindet. Auch in diesem Teil ist die Grösse jedem selbst überlassen. Schliesslich muss nur noch der “Schliessen”-Button betätigt werden.


Start der  Umwandlung:


Die  Umwandlung des Filmes dauert, je nach Länge und Qualität bis zu 10 Stunden.


Teilen des Filmes:

Überschreitet die Filmgrösse die Speicherkapazitätt der vorhandenen CD's so muss der Film mit einem Programm, wie z.Bsp. AVI-Chop geteilt werden.

Bei dem  Programm AVI-Chop ist es nötig einen In- und einen Output anzugeben, das heisst ein Quell- und ein Zielverzeichnis. Darüber hinaus muss noch Split Punkt  angegeben werden (in diesem Fall bei 680MB). Letztendlich muss nur noch “Chop”-Button betätigt werden, der einen nach einer kurzen Zeit die eigene Sicherheitskopie fertigstellt.