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Geniales und frisches Gameplay

Viele Spielmodi

Geniale Grafik

Sehr Motivierend

Linkfunktion für 2 Konsolen

Verbesserte Spielmechanik im Vergleich zum Vorgänger!

Storymodus ist ohne japanisch Kenntnisse nicht zu verstehen, liegt aber eh unter Niveau eines Street Fighter Games

Nur 2 neue Mechs gegenüber Teil1


Virtual On: Oratorio Tangram©2002 TDC
Bei Oratorio Tangram handelt es sich um ein Update des Arcade Games Virtual On, das damals auch für Sega`s nicht gerade sehr erfolgreichen Saturn erschienen ist.

Beschreibung:
Es ist eine für Japan typische Mech Symulation, obwohl wirklich VO freaks die Bezeichnung "Mech" garnicht mögen*g* In Japan war der Titel, der es nur in die USA geschafft hat, genau wie sein Vorgänger ein grosser Erfolg und bekam von der Famitsu eine Traumwertung von 39/40. In einer Zeit in der sogar einige der besten Figthing Game Reihen(wie z.B. Virtua Fighter und Tekken) beginnen ein wenig verjährt und ideenlos zu wirken, ist Virtual On eine innovative und frische Abwechslung. Unter anderem auch weil es als eines von wenigen Games die 3D Aspekte eines 3D Fighters wirklich zu nutzen weiss. In Sachen Aufbau der Kampfarenen kann man es noch am ehesten mit Power Stone vergleichen, da jedes Stadium ein großer Raum ist, den Spieler in alle Richtungen überqueren können. Hier enden jedoch auch eigentlich schon die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen 3D Fightern. Am besten lässt sich VOOT wohl noch mit alten 2D Games vergleichen, so erinnern die Mech Fights doch irgendwie an die 2D Boss battles in Games wie Megaman. Am Anfang des Spiels muss man aus einem der 12 Mechs, den so genannten "Virtualoids", den passenden auswählen. Wie in einem normalen Fighting Game gilt es nun andere Mechs in verschiedenen Stages platt zu machen, um dann am Ende einen der zwei Engegnern gegenüber zu stehen die es in OT gibt. Die einzelenen Arenen sind recht unterschiedlich gestaltet, und reichen von einigen kleineren Stages innerhalb von Gebäuden bis zu grossen weitläufigen Arenen wie z.B einem Flugzeugträger. Dies hat auch einen guten Grund, denn mit den "Jet" Packs über die jeder Mech verfügt lassen sich ziemlich schnell grosse Entfernungen zurücklegen. Die Schlachten dehnen sich somit über grössere Areale aus, und einem wird das Gefühl vermittelt wirklich einen Wolkenkratzer grossen Mech zu steuern.

Des weiteren bieten die verschiedenen Arenen dem Spieler möglichkeiten vor den Gegnerischen angriffen in Deckung zu gehen. Mit dem Spiel zusammen hatte SEGA einen speziellen Controller in Japan auf den Markt gebracht. Dieser Twin Arcade Stick verfügt über je zwei grosse Sticks mit je einem Feuer Button, und bietet einem so das original Arcade feeling. Jedoch lässt sich das Game dank 4 wählbarer Konfigurationen auch ohne Probeleme mit dem herkömmlichen DC Pad kontrollieren, obwohl hier das Fehlen eines zeiten Sticks sich doch etwas bemerkbar macht, was aber nicht weiter stört. Neben den Schlag- und Sprungbewegungen werden die Roboter von Vl durch zwei Hauptangriff Tasten gesteuert. Jede Taste ist ein Angriff in sich, aber sie können mit anderen Tasten auch kombiniert werden, um vielseitigere Manöver zu ermöglichen. Bei grösserem Abstand zum Gegner kommen die Feuerwaffen der Mechs zum Einsatz, kommt man dem Gegner jedoch näher, wird die je nach Mech unterschiedlich Nahkampfwaffe eingesetzt. Diese Nahkampf waffen sind zwar schwerer zu verwenden, richten jedoch den gösseren Gesamtschaden an.

Neben den verschieden Modi wie Arcade, Time Attack, und einem Mech Editor, ist die Besonderheit die Anzahl der Möglichkeiten die man hat um sich mit einem menschlichen Gegner zu duellieren. Neben dem üblichen SpittScreen Modus gibt es die möglichkeit, oder besser gab es, sich über das Internet einen Gegner zu suchen. Des weiteren ist VOOT auf DC das einzige Game neben F355 Challenge das das DC Link Kabel unterstützt. Grafisch gehört VOOT zum besten was es auf Dreamcast zu sehen gab... da wären die genial modelierten Mechs, und ganz besonders die beeinduckenden Licheffekte und Explosionen, die die einzelenen Angriffe verursachen. Zugegeben, sehen die einzelnen Stages aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so genial aus, erfüllen aber ihren Zweck. Die Soundeffekte sind recht gelungen, und passen zum Spiel, dem Soundtrack merkt man jedoch deutlich an das es sich bei VOOT um eine reine Arcade Umsetzung handelt.

Wertungs-Balken
Grafik93%/100%
Sound78%/100%
Gameplay90%/100%
Details
Hersteller: SEGA (Hitmaker)
Preis: 3800 YEN
Geeignet ab: N/A
Sprache: japanisch
Spielzeit: mittel bis hoch

SpielerTermin
1-2 (Link möglich)erhältlich (jp.)
Wertung:92%

TDC's Fazit:
Ich persönlich finde Virual On einfach nur genial, besonders VOOT, da es grafisch um einiges im Vergleich zum Saturn Vorgänger aufgewertet wurde, und die Spielbarkeit jetzt viel besser ist. Da lässt es sich auch verschmerzen, das es im Vergleich zu VOCT nur 2 neue Mechs gibt. Da ich die Japanische Version mein eigen nenne war der Anfang doch etwas gewöhungsbedürftig, da die Standart Controller Einstellung so gut wie unbrauchbar ist, und ausgerechet das Menü in der man diese Einstellt eines der wenigen ist, das komplett in Japanisch gehalten wurde*heul* Ansonsten kann ich es jedem freak ans Herz legen, der noch einen DC sein eigen nennt, sich nicht vor Japanischen Games scheut, und mal was besonders für DC haben will... nach einiger Eingewöhnung: Vorsicht suchtgefahr... Seitdem ich VOOT gezockt habe kommen mir Games wie Vitua Fighter und DoA irgendwie immer ein wenig langsam und unspektakulär vor*lol* Und da ich ja noch eine PS2 Jap mein eigen nenne denke ich ernsthaft darüber nach mir auch den bald kommenden VO Marz Ableger zu holen:-)


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