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mit der eis´gen klinge in der hand
schweren herzens - ohne sinn
auf dem weg ins andersland
scheid ich bald dahin

ein schnitt - so tief und schroff
der rote saft von meinem arm
mir von dem kleinen finger troff ´
in eine schale ohn´ erbarm

ein zittern meinen leib durchläuft
so kalt - ganz ohne blut
mein leiden nun im tod ersäuft
vorbei die lebensglut

unter meiner last ganz weich
den dienst versagt mein bein´
im spiegel - ich ganz bleich
so stürzt mein körper ein

so gelegen auf der flur
mein zerschunden haus
letztendlich bin ich nur
mehr rattenschmaus

doch was folgt nun
kein gleißend licht?
ich wollt bei dir ruhn
dich gibt es nicht?

kein heil´ges zeichen
nicht mal schwärze
fühl mich weichen
die erloschen kerze

...kein zurück...