| Thirteen Days |
| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • |
| Filmplakat | |
|---|---|
![]() |
Titel Deutschland: Thirteen Days Titel USA: Thirteen Days Genre: Polit-Thriller Farbe, USA, 2000
Kino Deutschland: 2001-03-22 |
| DVD-Cover | |
![]() |
DVD Deutschland: 2001-10-09 Laufzeit DVD: 140 Minuten Anbieter: Kinowelt
Video Deutschland: 2001-10-09 |
| Inhalt |
13 Tage lang hielt die Welt im Oktober 1962 den Atem an. 13 Tage, in denen das Undenkbare, der Dritte Weltkrieg, der Untergang der Menschheit, zum Greifen nah schien. In Westen und Osten verfolgten die Menschen gebannt jeden Schritt einer politischen, diplomatischen und militärischen Konfrontation, die um ein Haar in einen apokalyptischen nuklearen Schlagabtausch von unvorstellbaren Ausmaß zwischen den beiden Weltmächten gemündet wäre.
| Cast & Crew |
Darsteller: Kevin Costner (Kenneth P. O’Donnell), Bruce Greenwood (John F. Kennedy), Steven Culp (Robert F. Kennedy), Dylan Baker (Robert McNamara), Michael Fairman (Adlai Stevenson), Henry Strozier (Dean Rusk), Frank Wood (McGeorge Bundy), Kevin Conway (General Curtis LeMay), Tim Kelleher (Ted Sorensen), Bill Smitrovich (General Maxwell Taylor)Regie: Roger Donaldson
Stab: • Produzenten: Armyan Bernstein, Peter O. Almond, Kevin Costner • Drehbuch: David Self • Vorlage: Emanuel Bergmann • Musik: Trevor Jones • Kamera: Andrzej Bartkowiak • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Dennis Washington • Schnitt: Conrad Buff • Kostüme: Iris Mussenden • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •
| Filmkritiken |
Dirk Jasper (CyberKino): "Thirteen Days" ist ein intelligenter Politthriller und die bewegende Geschichte von Männern, die sich in den verzweifelten Stunden der jüngeren Historie ein Herz nahmen und mit einer couragierten Mischung aus Entscheidungswillen und Diplomatie zu echten Helden wurden.Jan Wohlfahrt (TV Movie) 2001-07: Keine Frage: Die Kubakrise war eine der dramatischsten Konfrontationen zwischen der UdSSR und den USA in der jüngeren Geschichte. Regisseur Roger Donaldson nutzt eindrucksvoll die Chance, die Brisanz jener Tage in Szene zu setzen. Konsequenz: Action-Fans kommen in diesem dialoglastigen Film zwar nicht auf ihre Kosten - dafür inszeniert Donaldson gekonnt die hoch explosiven Gespräche hinter den verschlossenen Türen des Weißen Hauses. Denn schließlich stand die Welt am Rande des 3. Weltkriegs Übrigens: Für Kevin Costner war es die zweite filmische Begegnung mit John F. Kennedy - nach "J. F. K. - Tatort Dallas".
film-dienst 2001-06: Der Film konzentriert sich ganz auf die amerikanische Seite, wobei ihm das Kunststück gelingt, eine Politik, die in erster Linie von symbolischen Handlungen bestimmt wird, durch eine stimmige dramaturgische Form überzeugend und spannend darzustellen. Dabei werden die Sprachstrategien der Beteiligten als die prägenden und entscheidenden Handlungen erfahrbar.
kultur Spiegel 2001-03: Die Tage der Kuba-Krise von 1962, inszeniert als historisch korrektes Dialogdrama. Weil der Ausgang bekannt ist (Chruschtschow zog im letzten Moment zurück), stellt sich statt Spannung eher ein nostalgisches Gefühl für eine Zeit ein, in der Politiker noch etwas zu entscheiden hatten.
Cinema 2001-03: Im Oktober 1962 wäre es fast zum dritten Weltkrieg gekommen. An die 13 Tage, die als Kubakrise in die Gesschichte eingingen, erinnert sich ein Kenney-Berater (Kevin Costner). Interessanter Rückblick.
Stern 2001-13: Unablassig wird geredet in diesem Film, aber gerade das Diskutieren, das Taktieren und Intrigieren ist spannender als jede Action. Nur zum Schluss ändert der Film den Kurs und stilisiert JFK und Bobby zu Lichtgestalten.
Goerge v. Grote (Hamburger Morgenpost) 2001-03-21: Langweiliger und überinszenierter Politthriller ohne Spannung und Politik.
Karl-Heinz Schäfer (TV Today) 2001-07: Geschichtsunterricht im Kino war selten so packend wie hier - schwänzen wäre also töricht.