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USA Teil 2

die Westküste

Von Westküste und Alcatraz, LA, Hollywood und San Francisco

Thilo in frisco

die Videos - gesehen von Thilo. 

 

  Hier nun endlich ein kleiner Bericht über unsere USA-Tour letztes Jahr. Das war schon ein tolles Erlebnis. Und es gab eine Menge zu sehen. Hier einmal eine kurze Zusammenfassung unserer zweiten, der Westküsten Tour:


 
   
 
Der Santa Monica Pier liegt am ersten Abend hell erleuchtet vor uns. die Saison wurde gerade eröffnet.
Auf dem Pier herrscht reges Treiben.
Denn hier befinden sich ein kleiner Vergnügungspark, eine Spielhalle, Souvenirshops und einige Restaurants Unterhaltung pur!
Wen dies nicht lockt kann man bestimmt mit den fantastischen Sonnenuntergang locken, der seines gleichen sucht.
Leider ist es zu dieser Zeit dort alles anderes als warm, wir mussten teilweise Jacken tragen.
Wenn die Sonne scheint verwandelt sich der Strand in ein lebendiges Gewimmel, aber nicht so, das es zu viel wäre.
Neben den Pier liegt "Muscle Beach" wo die Schönen, Starken und natürlich auch Möchtegerns ihren exhibitionistischen Trieben nachgehen und trainieren.
Auch die 3rd Street Promenade in Santa Monica ist sehr schön, hier reihen sich die Geschäfte aneinander. Hier gibt auf jeden Fall ne Menge schöner Menschen...
Muss man mal gesehen haben, ich fahr aber nicht noch mal hin, da gibt es an der Westküste noch einige andere Ziele, die ich schon anvisiert habe.
Wer sich ein wenig "Baywatch" Atmosphäre holen will ist hier absolut richtig. Zwischendurch machen wir ne Tour nach

 
   
  Beverly Hills in Los Angeles. So, da waren wir schon in LA und was macht man da? Eine Stadtrundfahrt. Beverly Hills und Hollywood.
So, und da waren wir, in Beverly Hills. Zunächst haben wir uns den Rodeo Drive angeschaut. Das ist praktisch eine Shoppingmeile für riesen Geldbeutel und goldene Kreditkarten. wahrscheinlich braucht man auch einen Namen, um dort ernst genommen zu werden, aber das ist ein anderes Thema.
Der Rodeo Drive ist also eine schmucke Einkaufsstraße. Hier geben sich die Geschäfte der größten Namen die Hand. Jede Edelmarke hat ihren eigenen Palast. Wir waren sehr früh dort, deshalb war wohl kaum etwas los aber interessant war es allemal. Kleine Passagen, interessante Gebäude und Schaufenster voller unbezahlbarer Objekte gibt es zu entdecken. So kann man hier schon mal n Stündchen vertrödeln. An der Ecke der Straße steht das Hotel, das für die Außenaufnahmen in Pretty Women genutzt wurde. Ist mir zwar egal, aber auf der Stadtrundfahrt fanden es alle toll. Ach ja, hier gibt es viele teure Autos zu sehen, das alleine ist ne Augenweide.
Weiter geht's in das Wohngebiet.
Ist schon klasse, was die da für Häuser hin gebaut haben, ein paar schöne Wohnhäuser stehen dort. doch sagte uns der Fahrer, das hier kaum noch prominente wohnen, da die Gegend ziemlich offen ist und sich die Leute lieber auf großen Grundstücken, wo sie weitgehend vor Paparazzi geschützt sind niederlassen. Verständlich.
Alles im Allen ist die Gegend wirklich edel, aber hier wird auch nur mit Wasser gekocht.
Der Walk of Fame ist ein Gehweg in Los Angeles, genauer gesagt in

 
   
  Hollywood. Er erstreckt sich über 18 Blocks zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard.
Alles im Ganzen ein "Muss" für jeden Hollywood/LA Besucher.
Hier kann man mal vernünftig auf den Hollywoodstars herum trampeln. Nein, aber ehrlich, einen bestimmten Flair kann man der Straße nicht absprechen, aber nüchtern gesehen ist der Boulevard kein Überhammer.
Klar, es ist schon sehr interessant, die Doppelgänger der Stars zu beobachten, die darum buhlen gegen Kleingeld mit den Passanten posieren zu können oder die Leute auf dieser lebhaften Straße zu beobachten, aber dennoch:
Meist ist der Boulevard nicht unbedingt sauber und die zahlreichen Souvenirläden und Restaurants haben meist nur durch die Lage Kultstatus.
Also alles im Ganzen sollte man diese Straße schon mal gesehen haben, aber dafür ein extra nach Los Angeles zu fahren wäre nicht angebracht. Wer es wuselig und voller Menschen mag ist hier absolut richtig.
Schaut es euch an und macht Euch ein eigenes Bild.
Es war ein schöner Tag dort, aber ich fahr nicht nochmal hin,
da gibt es noch viel schönere Orte an der Westküste.
Dann eine Tour zur nächsten Shopping Mall und dann zurück
 
  Durch die Berge nach Malibu "Abkürzung" durch die Berge zur Westküste, Malibu. (ist doch nur n kurzer Strich auf der Karte) ;) Westküsten feeling pur. An der Küste angekommen geht es weiter auf dem legendären Highway 1 nach Malibu...

 
   
Der Hafen in Long Beach Der Hafen in Long Beach ist eine Insel im Moloch LA.
Auf unserer Anreise aus Santa Monica fuhren wir durch ein großes Hafengebiet mit Kränen und riesigen Brücken.
Und dann kamen wir an, in Long Beach.
Das Auto abgestellt gehen wir den restlichen Weg zum Hafen. Soll hier schön sein.
Und in der Tat. Am Pine Avenue Pier angekommen haben wir eine tolle Szene. Links von und liegen die Yachten vor uns Scoreline Village mit den Souvenir Shops und Restaurants. Vor uns, in einiger Entfernung liegt die Queen Mary, die nun als Hotel und Restaurant dient. Rechts vor uns steht der Leuchtturm, the Lighthouse, dieser wird zu den Abendstunden farbenfroh beleuchtet. Weiter links stehen die Raddampfer Restaurants und Ausflugsschiffe, mit denen man durchaus mal eine Hafenrundfahrt machen kann.
Und nun stellt euch noch eine Menge Pelikane, Palmen, Gras und ne Menge blauer Himmel sowie Sonne dazu vor, so war es dort.
Es war ein toller Ort. Ruhiger Ort kann man nicht gerade sagen, aus allen Lautsprechen quollen die Beach Boys, aber es war schon schön dort.
Wer es ein bisschen actionreicher mag kann in den Freizeitpark gleich um die Ecke schauen.
Ach ja, wir waren auch noch im Aquarium of the Pacific in der Nähe, das war wohl nichts. Klein und nichts Besonderes, leider.
Um darauf zurück zu kommen: Ein Besuch des Hafens lohnt sich.
Und ein Spaziergang zum Lighthouse allemal. Macht noch eine Hafenrundfahrt und dann habt Ihr einen schönen Nachmittag in Long Beach.
Dann ging es weiter nach San Francisco, traumhaft. Oh ja, der

   
  Pier 39, ein Highlight in San Francisco, kommt man mit den Öffis in der Stadt an, so kann man prima Embarcadero aussteigen. Wenn man sich dann am Ferry Building links hält und die Piers entlang marschiert, noch vorbei an Pier 33, an dem die Schiffe nach Alcatraz ablegen, erreicht man Pier 39.
Auf dem Pier findet man allerlei Restaurants und Snackbuden, Souveniershops und Klüngellädchen. Für jeden, der's ein wenig bunter mag gibt es hier bestimmt etwas.
Der Flair der Häuser auf dem Pier schwankt so zwischen Monkey Island und Märchenwald. Wie gesagt, ein wenig bunter halt.
Aber es ist hier nicht langweilig und es gibt hier eine Menge zu entdecken.
Am hinteren Ende des Piers befindet sich ein Hafenbecken, das die Seelöwen besetzt haben und dies tun sie auch lauthals kund. Schon erstaunlich, warum die sich hier niedergelassen haben.
Wer ein wenig durch die Gegend schlendern will, shoppen, lecker essen und Seehunde mag ist hier prima aufgehoben.
Alle Anderen auch. Das

 
   
  Cable Car gehört zum Stadtbild von San Francisco.
Es ist kurios zu sehen, wie diese eher unförmige Bahn auf den Straßen "klebt" und meisterhaft die steilen Straßen meistert.
Seit dem 2. August 1873 gibt es schon die Cable Cars in San Francisco. An diesem Tag fuhr die erste Cable Car Tram die Clay Street hinab.
Mit dessen Hilfe sollte der schwierige und gefährliche Lasttransport durch Pferde auf den steilen Straßen ersetzt werden, denn es gab immer wieder schwere Unfälle mit Pferdekutschen, bei dem die schwer beladenen Kutschen rückwärts die steilen Straßen herunter rasten. Mit fatalen Folgen für den nachfolgenden Verkehr. Und da das Cable Car zuverlässiger und auch sicherer war etablierten die Bahnen sich schnell.
Viele Linien wurden inzwischen abgebaut oder zerstört.
Nun ist die Bahn eher eine Touristenattraktion.
Na, ja, statt hier die Berge hoch und runter zu kraxeln kann ich jedem empfehlen sich mal auf ein Cable Car zu schwingen.
Es ist auch auf jeden Fall sehenswert sich mal die Stadt von der Bahn aus an zu schauen und es macht Spaß. Der Preis ist auch moderat.
Dreht mal ne Runde...

 
   
Chinatown. Wir sind ein wenig durch die Straßen von San Francisco geschlendert, nein, halt. Frisco ist ja wirklich alles Andere als flach und die Steigungen und Gefälle sehr stark.
Also, nochmal: Wir sind also in San Francisco ein wenig spazieren geklettert und wollten unbedingt Chinatown finden.
Da die Karte vom Hotel ganz schön ungenau war wussten wir nicht so genau wo Chinatown liegt.
Wir gingen also unseren Weges, langsam änderten sich die Namensschilder an den Türen, die Wäschereien oder Bars sind mehr und mehr mit chinesischen Schriftzeichen versehen und immer mehr Leute spucken auf die Straße..
Und dann auf einmal, als ob man ein Holodeck betritt sind wir mittendrinn.
Auf den Straßen herrscht reges Treiben, die Lautstärke schwillt um das mehrfache an. In den Einkaufsläden hängen gerupftes Geflügel und sämtliche Leckerbissen, die unsere Fauna so anzubieten hat. Aus den Restaurants riecht es sehr eigenwillig, daran sind unsere westlichen Nasen nicht gewohnt.
Das ist schon ein tolles Erlebnis, wenn man wie durch einen Vorhang, dieses Stück "reales" Asien in San Francisco betritt.
Hier steht Lädchen neben Lädchen: Essen, Elektronik, Kleidung, Pi, Pa, Po, hier gibt es Alles. Ob ein Iphone, Kamera oder sonstiger Schnickschnack, alles zu haben. Einen Kaufrausch würde ich aber nicht empfehlen, denn es kann hier schon passieren, das auf dem neuen Iphone eine Birne statt ein Apfel aufgedruckt ist.
Ist schon sehr interessant dort, aber ich war auch froh, das ich dort wieder weg war, denn ich war so drei Köpfe größer wie der Rest der Leute dort und dann fällt man schon sehr auf. :)

   
  Auf dem Weg nach Alcatraz Nun, wir waren ein paar Tage in San Francisco und das war gut so, denn es ist eine tolle Stadt. Hier will ich wieder hin!
So, nu aber: Parken würde ich außerhalb des Zentrums oder das Auto ganz im Hotel lassen, denn San Francisco verfügt über ein hervorragendes öffentliches Verkehrssystem.
Wir haben zum Beispiel die Station Embbarcadero als Start ausgesucht. eine gute Entscheidung.
Steigt man aus, ist man erst einmal von den Hochhäusern überwältigt und kommt aus dem Staunen kaum raus.. ..weiter, Alcatraz. Nun steht man nach paar Metern vor dem Ferry Building, also Pier 1.
Wenn man sich nun weiter links hält, entlang ewig langen Reihen von Hafengebäuden in denen immer etwas interessantes passiert, gelangt man nach einiger Zeit den Pier 33. Und nu auch das noch! Ausverkauft. Die nächste Tour , die zu bekommen ist geht erst morgen, 13:10 los... Also brav Karten kaufen und nächsten Tag wieder hin.
Nächster Tag, 12:45.
Eine ziemlich lange Schlange schlängelt sich am Boarding des Pier 33.
Endlich geht's nach Alcatraz.
Nach einer kurzen Wartezeit ging es dann auf das Schiff und nun: auf dem Weg nach Alcatraz.
Das war ein ganz schöner Wellenritt, hat Spaß gemacht.

 
   
  Alcatraz die Gefängnisinsel  Auf der Insel angekommen bildet sich erst einmal eine Menschentraube, die brav "good afternoon" zu Bob, John, Bill oder sonstwen sagt. Hier würde ich ein wenig warten, wenn Ihr die Insel besichtigt. Es ist schöner, wenn man nicht in der Menge mitläuft. Nun geht es weiter auf der Insel, die heute ein Vogelschutzgebiet ist, weiter Richtung Haupttrakt.
Vorbei am Wasserturm und tausenden von krächzenden Möwen. Am Hauptgebäude angelangt, betritt man so ziemlich als erstes den ehemaligen Duschraum, hier werden mp3 Player verteilt, die die Besucher in sämtlichen Sprachen über die Geschichte und die Geschichten des Hochsicherheitsgefängnisses berichten.
Und das nicht schlecht. So wird man durch das gesamte Gefängnis geführt und bekommt alles zu sehen. Und das noch interessant dargeboten.
Da läuft man also durch dieses Gefängnis. Irgendwie bedrückend. Denn es ist kalt, eng, unwirtlich. Aber die Jungs, die hier saßen waren schließlich keine Engel und nicht zum Spaß hier.
Ich war sehr überrascht, wie interessant der Besuch auf der Insel war. Alcatraz wurde erst von Mexico für 5000$ gekauft, dann eine Festung, Militärgefängnis, Hochsicherheitsgefängnis, dann gab's nen Aufstand, der sehr blutig niedergeschlagen wurde, einige Ausbrüche(?), die Schließung, die Besetzung durch Indianer und nun ist es ein Vogelschutzgebiet und Touristenmagnet, die Insel hat eine turbulente Geschichte...
Ich würde sagen, das Alcatraz eine Pflichtveranstaltung in San Francisco ist.
Außerdem kann man von hier aus die Stadt und ihre Skyline wunderbar auf sich wirken lassen.
Nur sturmfest sollte man sein, ich als Niedersachse bin ich es.
San Francisco an sich ist ein wirkliches Highlight an der Westküste und die

 
   
  Downtown ein weiteres Highlight von San Francisco. Ist man das erste mal in der Stadt und reist mit der BART, einer Art S/U-Bahn an so ist man schier überwältigt, wenn das dunkel auf der Rolltreppe weicht und auf ein mal die gewaltigen Hochhäuser und Wolkenkratzer vor einem auftauchen. Riesig groß.
Interessant ist hier auf jeden Fall die Architektur der Stadt. Denn diese Stadt ist, im Gegensatz zu vielen anderen hier im Land (USA) mit der Zeit gewachsen. Und so kommt es, das die unterschiedlichsten Bauweisen und Architekturen einander einreihen.
Ein weiterer Unterschied ist auch, das hier das Leben tobt. Es gibt hier keine Shopping Malls, aber unzählige "kleine" Geschäfte, wie man es eher von Europa kennt.
Die Downtown ist absolut sehenswert und darf auf keinen San Francisco-Trip fehlen, jede Menge Klischees, die bedient werden, nette Leute und viele Geschäfte in denen man sich rumtreiben kann sowie etliche Restaurants, die aber alle am Memorial Day zu hatten, in denen man (bestimmt) prima essen kann.
Wenn Ihr San Francisco besucht schaut Euch die Downtown an, sie umfasst die Bezirke Civic Center, Tenderloin und den Financial District, da kann man schon nen schönen Spaziergang machen.


Thilo-W. Finger

Viel Spaß auch mit diesen Videos!!!!
 
 
  Hier noch ein paar Bilder: