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Kaiba hat eine gehörige Portion Stolz und ist
überaus selbstbewusst um nicht zu sagen arrogant, zielstrebig und lässt
sich von niemanden etwas vorschreiben. Er bedankt sich bei niemanden und
ist relativ unhöflich, jedoch gerecht und im Grunde ein guter Kerl. Er
ist Besitzer und Präsident der Kaiba Corporation und zudem bekannt als
einer der besten Duel Monsters Spieler (zu Beginn von Duel Monster: Welt
Champion). Er hält nichts von Freundschaft und Kooperation, für ihn
zählen nur Macht und Stärke. Deswegen ist er auch so versessen Yugi zu
besiegen, den er als einzigen Duellisten als würdigen Rivalen ansieht.
Seine Härte und seine selbstsüchtig anmutende Art sind jedoch nur
Auswirkungen seiner schwierigen Kindheit. Nachdem Tod beider Eltern
wurden Seto und Mokuba von ihren Verwandten, die nur hinter dem Nachlass
des Vaters her waren, ins Waisenhaus gegeben (Seto war ~8). Durch diesen
Vorfall vertraut er niemanden und will nie wieder irgendeine Schwäche
zeigen. Zudem versprach er Mokuba sich um ihn zu kümmern und ihn zu
beschützen, also von nun an sein Vater zu sein. Um dies alles in die Tat
um zu setzen, hat er mit 10 Jahren folgenden Plan gefasst.
Als Gosaburou Kaiba, schwerreicher Besitzer einer Militärfirma, aufgrund
einer Spende, aus seinem sechsten Gewinn der Schachweltmeisterschaften,
dem Waisenhaus einen Besuch abstattet, fordert Seto ihn auf, ihn und
seinen Bruder zu adoptieren, falls er ihn in einer Partie Schach
besiegt. Um Seto zu einem guten Nachfolger der Firma zu machen, muss er
schwer und viel lernen. Zudem macht sich Gosaburou über Setos Traum
später einmal Kaibaland zu eröffnen lustig und meint Spiele seien nicht
die richtige Zukunftsvision für den Nachfolger der Kaiba Corp. und lässt
alle seine Spiele konfiszieren. Zur Aufmunterung schenkt Mokuba seinem
erledigten großen Bruder eine selbstgemalte „Blue Eyes White Dragon“
Karte und Seto schwört sich und Mokuba daraufhin, irgendwann einmal die
Echte zu besitzen.
Mit 14 Jahren erfindet Seto ein Virtual Reality System ("Solid Vision"),
das von seinem Adoptivvater jedoch als Kriegswerkzeug vertrieben wird,
daher fasst Seto den Entschluss Gosaburou mit allen Mitteln seine Stärke
zu demonstrieren. Einige Zeit später bekommen Mokuba und Seto je 2% der
Firmenanteile geschenkt und Seto soll innerhalb eines Jahres seine
geschäftsmänischen Fähigkeiten mit dem Geld unter Beweis stellen. Hier
sieht Seto nun seine Chance und eignet sich durch seinen Geschäftssinn
und mit Hilfe der Big 5 (Firmenvorsitzende) 49% der Kaiba Corp. an. Mit
den 2% von seinem treuen kleinen Bruder Mokuba gehören ihm nun 51% der
Firma und er ist Besitzer der Kaiba Corporation. Daher sagt er auch,
dass die Verbindung zwischen ihm und Mokuba, Gosaburou besiegt hat
(Episode 116). Als Firmenbesitzer wandelt er die Militärfirma in eine
Hightech Spielzeugfirma um und entwickelt die Duel Disk. Auch nach dem
Tod seines Adoptivvaters hat er noch immer das Bedürfnis ihm seine
eigene Stärke zu beweisen, weshalb er unbedingt auf Alcatraz (Duel
Tower, Ort des Battle City Finales) gewinnen und zum Duellkönig werden
will.
Aus diesen Gründen versteht er Yûgis Sinn für Freundschaft und
Zusammenarbeit sowie seine Gnade gegenüber gegnerischen Duellanten
nicht, weshalb er in ihrem zweiten Doppelduell auch denkt dass, die
Zusammenarbeit mit Yûgi hieße er müsse ihm gehorchen und hält dies für
eine Schwäche (Episode 72). Ebenso sagt er dann auch vorm „Deathmatch“
gegen Jyounouchi zu Yûgi, er solle ihm doch nun die Kraft von Teamwork
zeigen (Episode 74). Jedoch respektiert er Yûgi und seine Stärke als
Spieler, wohingegen ihm alle anderen egal sind, so hat er z.B. für
Jyounouchi immer eine Beleidigung parat.
Die einzigen Dinge die Kaiba am Herzen liegen sind sein über alles
geliebter Bruder Mokuba, die Kaiba Corp. und „Blue Eyes White Dragon“.
„Blue Eyes“ (im Japanischen verwendeter Spitzname) hat für Kaiba eine
ganz besondere Stellung, er symbolisiert einerseits die Verbindung zu
seinem Bruder und anderseits steht er für seine Stärke und sein Streben
nach Macht. So kündigt er z.B. im Duell gegen Isis, „Blue Eyes“ als
seinen Diener, der seinen Stolz und seine Seele verkörpert, an (Episode
94). Des Weiteren meint er im Duell gegen Noa zu Mokuba, dass er nur
kämpfen kann, wenn Mokuba an seiner Seite ist, dass Mokubas
selbstgemalte Karte ihn damals vorm Zusammenbruch gerettet hat und er
ohne diese Karte erledigt wäre (Episode 116). Da ist es verständlich,
dass „Blue Eyes White Dragon“ öfters in Kaibas Umgebung auftaucht, neben
den drei riesigen Statuen vorm Kaibaland gibt’s es eine Bahn (Episode
114), einen Jet (Episode 153) in der Form von „Blue Eyes“ und auf dem
Battle Ship eine Bingomaschine in Form des „Ultimate Dragon“ (Episode
82).
Ebenso stellt sich vorm Turnier heraus, dass Kaiba in einem früheren
Leben zur Zeit des namenlosen Pharaos ein Priester war und Träger des
Millenniums Rod. Auch in diesem Leben, vor 3000 Jahren hatte er eine
besondere Beziehung zu „Blue Eyes“.
Kaiba jedoch hält nichts von diesem, wie er sagt Okkultem, dass Isis und
Yûgi über die Millennium Items und die Vergangenheit erzählen. So sagt
er z.B. im Duell gegen Isis, die sagt den Ausgang des Duells bereits
vorausgesehen zu haben, dass die Vergangenheit nur ein Pfad hat, während
die Zukunft viele Möglichkeiten bereithält (Episode 93). Für ihn zählt
nur der Glaube an sich selbst und bezeichnet alles andere als Schwäche.
Genau wie Yûgi glaubt er an seine Karten und sagt daher auch noch, dass
er mit jeder Karte, die er zieht seine Zukunft selbst bestimmt.
Kaiba ist Veranstalter und Ausrichter des Battle City Turniers, das er
auf Bitten von Isis abhält um den „Ghouls/Gurus rare hunter“(Jäger
seltener Karten) ihr Handwerk zu legen und die zwei gestohlenen
Götterkarten zurückzuerlangen. Dafür hat er neue Regel aufgestellt, u.a.
die sogenannte „Antirule“ nach der der Verlierer dem Gewinner seine
seltene Karte abgeben muss. Zudem werden 6 „Puzzle cards“ benötigt um
den Ort des Finales herauszufinden und daran teilzunehmen. Die für
Battle City notwendigen Duel Disks werden an jeden Duellisten, der nach
Kaibas persönlicher Bewertung mindestens Level 5 hat, verteilt.
Kaibas Deck wird als Powerdeck bezeichnet, da er nur auf Stärke und
Zerstörung fixiert ist. Sein Deck ist größtenteils auf Drachen
ausgerichtet und beinhaltet die für die Vernichtung des Gegners wichtige
„Virus Combo“. Seine Hauptkarte ist „Blue Eyes White Dragon“. Als
Lockvogel für die „Ghouls rare hunter“ vertraut Isis Kaiba die
Götterkarte „THE GOD OF OBELISK“ an, die stellenweise als seine
Hauptkarte fungiert.
In der japanischen Fassung lässt Tsuda Kenjiro durch eine tiefe und
ausdrucksstarke Stimme, Kaiba in seinem Stolz und seiner Fürsorglichkeit
um Mokuba mehr als nur überzeugend auftreten.
Bestes/Schönstes Battle City Duell: Viertelfinalskampf gegen Isis
(Battle Ship)
Vergangenheit/Ägyptenstorypart: |
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Ich: "ore";
Ja: "Aa"
Du: "kisama" zu Mokuba "omae"
nutzt keine
Suffixe, Lieblingsworte: "kudalan": albern..
Kaiba hat eine ganz besonderen, ihn
auszeichnenden Wortschatz: Er hat keine sehr schlecht Sprache, da er aus
gutem Hause ist, aber lässt durch seine Wortwahl seinen Gegenüber
merken, dass er sich überlegenden betrachtet, als reicher und
einflussreicher Geschäftsmann wohl eine Notwendigkeit um nicht
angreifbar zu sein. Er verachtet Schwäche und somit ist Ati, der
einzige den er anredet, wenn minna erscheinen. So hat man den Eindruck,
dass er die Anhängsel Yûgis/Atis nicht mal per Namen kennt. Außer
Ati/Yûgi redet er nur noch sehr herablassend mit Jyonouchi und hat die
verschiedensten Bezeichnungen für ihn, obwohl er ihn ab und an, eher in
Gedanken auch mal beim Namen nennt. Auch wenn er eine eher
unhöffliche Sprache hat, nutzt er keine Schimpfwörter, sondern hängt
einfach ein "-me" an. Vokabular |
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Der zweite super Sprecher aus YuGiOh mit einer umwerfend geilen Stimme,
die unter die Haut geht. Spricht neben Kaiba in Yu-Gi-Oh!, seit Oktober
2001 Inui Sadaharu in Tennis no Oujisama (Tenipri), Atsushi Noda in
H2(ältere Serie). Ist wie Kazama Schauspieler, spielt in vielen
Kinofilmen mit, ebenso im TV. Singen tut er, glaub ich, eher nicht, da
er z.B. in den Charaktersongs von Inui nur spricht anstatt richtig
singt. [Eigentlich schade...] |
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