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Maybach vs. RollsRoys

 

 

Maybach gegen Rolls: Duell der Giganten

Maybach 62

 RollsRoyce Phantom

 

Düsseldorf (RP). Die Amerikaner sind die Ersten: Sie können das Duell von Daimler und BMW in der Glamour-Klasse auf der Auto Show in Detroit bestaunen. Hier ein Vergleich von Maybach zu Rolls-Royce in Fakten. The winner is... - Geldsache.

Rund 100 Millionen Euro hat BMW in den Bau einer Fabrik in Goodwood, südwestlich von London, investiert, in der ausschließlich der Rolls-Royce Phantom hergestellt wird. DaimlerChrysler veröffentlicht sein finanzielles Engagement für die Manufaktur in Sindelfingen nicht, ein angeschlossenes Empfangszentrum für Kunden kostete zehn Millionen Euro. Auf der Insel legen 350 Mitarbeiter Hand an, im Schwabenland sind es 330 Fachkräfte. Für die komplette Montage eines Rolls-Royce werden 2600 Arbeitsstunden veranschlagt. Für einen Maybach braucht es einen Monat, täglich entstehen bis zu fünf Exemplare.

Die Lederausstattung eines Phantom besteht aus 450 einzelnen Lederstücken, dazu sind 18 komplette Häute erforderlich. Für jeden Maybach schneiden Fachbetriebe 210 Lederteile zu, zwölf Rinder geben dafür ihre Häute her. Zwischen sechs verschiedenen Holzarten können die Kunden beim Interieur der Briten wählen, die Deutschen bieten drei Furnier-Elemente, die zu 100 Einlegestücken kombiniert werden.

Mit acht Airbags schützt RR seine Passagiere, im Maybach zünden bis zu zwölf Luftsäcke. Beide haben Luftfederung: mit automatischer Niveauregulierung (von BMW) oder mit adaptiver Dämpfung (von Mercedes).

Das pfiffigste Detail am Phantom: Kühlerfigur Emily verschwindet auf Knopfdruck unter der Haube.

 

Gallery von Maybach 62 und RollsRoyce Phantom