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Düsseldorf (RP). Die Amerikaner sind die Ersten: Sie können das
Duell von Daimler und BMW in der Glamour-Klasse auf der Auto Show in
Detroit bestaunen. Hier ein Vergleich von Maybach zu Rolls-Royce in
Fakten. The winner is... - Geldsache.
Rund 100 Millionen Euro hat BMW in den Bau einer Fabrik in Goodwood,
südwestlich von London, investiert, in der ausschließlich der
Rolls-Royce Phantom hergestellt wird. DaimlerChrysler veröffentlicht
sein finanzielles Engagement für die Manufaktur in Sindelfingen nicht,
ein angeschlossenes Empfangszentrum für Kunden kostete zehn Millionen
Euro. Auf der Insel legen 350 Mitarbeiter Hand an, im Schwabenland sind
es 330 Fachkräfte. Für die komplette Montage eines Rolls-Royce werden
2600 Arbeitsstunden veranschlagt. Für einen Maybach braucht es einen
Monat, täglich entstehen bis zu fünf Exemplare.
Die Lederausstattung eines Phantom besteht aus 450 einzelnen Lederstücken,
dazu sind 18 komplette Häute erforderlich. Für jeden Maybach schneiden
Fachbetriebe 210 Lederteile zu, zwölf Rinder geben dafür ihre Häute
her. Zwischen sechs verschiedenen Holzarten können die Kunden beim
Interieur der Briten wählen, die Deutschen bieten drei
Furnier-Elemente, die zu 100 Einlegestücken kombiniert werden.
Mit acht Airbags schützt RR seine Passagiere, im Maybach zünden bis
zu zwölf Luftsäcke. Beide haben Luftfederung: mit automatischer
Niveauregulierung (von BMW) oder mit adaptiver Dämpfung (von Mercedes).
Das pfiffigste Detail am Phantom: Kühlerfigur Emily verschwindet auf
Knopfdruck unter der Haube.
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