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Unser Urlaub 4.8. - 18.8.2002
Cameron Corner.
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Wir wollten natürlich wiedermal in den Busch,(wie immer) unsere Ausrede war "wir wollen nach Norden, wo es schön warm ist." Bei uns hier ist es so um die 15 Grad, eigentlich sehr kalt. Wir waren auch des ewigen Regens leid und wie schön ist es wenn man nur 500 km fahren muß um dem Allen zu entgehen.

Erstmal mußten wir den River Murray mit der Fähre überqueeren.

Kurz nachdem wir die Grenze zwischen Süd-Australien und Victoria
durchfuhren, tankten wir zum Erstenmal.

Wir sind in Mildura, der Stadt "in der die Sonne immer scheint".
Am Boardwalk wanderten wir dem Fluß entlang.


Lake Mungo!

Unser nächstes Ziel war "Mungo National Park und Lake Mungo. Der See ist seit 15000 Jahren ausgetrocknet. Vor 50 000 Jahren lebten dort Eingeborene, die sich teilweise von Fischen aus dem See ernährten . Der See ist ziemlich groß. Die Rundfahrt ist 70 km lang.

Leider ging irgendetwas mit meinem Film von Lake Munge kaputt.(Ich hatte viele Bilder gemacht.) Somit musste ich Bilder aus dem Büchlein welches ich vom Touristbüro bekommen hatte, einscannen.Ist schade aber läßt sich nicht ändern.

Saurierknochen haben wir leider auch nicht gefunden, aber ein schönes
Stück versteinertes Holz.

Channel Country

Weiter ging die Fahrt zum "Channel Country", bekannt als großes Supfgebiet, von vielen verschiedenen Vogelarten als Heimat erwählt. Ich wollte das immer schon mal sehen. Die Gegend ist sehr flach und der Darling River, der zweitgrößte Fluß Australiens, windet sich mit vielen Kurven durch die Gegend und fließt dabei auch durch einige Seen. Wir wollten natürlich alles Sehenswerte bestaunen. Wir buchten uns in Menindee für vier Tage in den Campingplatz ein. Es gab einen River-Drive, einen Lake-Drive und einen Woolshed-Drive.

The River Drive oder die Flußtour!

Die 20 km lange Fahrt ging dem Flußufer entlang durch den National Park. Wir sahen viele Kängurus und Emus. Wir fuhren durch einen stattlichen Eukalyptuswald mit vielen hübschen Rastplätzchen, ausgestattet mit Tischen und Bänken, Grillöfen und Toiletten. Das hatte uns wirklich gut gefallen und man durfte dort sogar campen.

The Lake Drive oder die Seentour!

Von der Seentour waren wir ein wenig enttäuscht. Wir sahen zwar Vögel, aber viel weniger als wir erwartet hatten. Das Wasser in den Seen war sehr seicht, es hat hier seit vier Jahren nichtmehr richtig geregnet. Die Gegend selbst ist sehr schön und ein freudlicher Urlaubsort. Auch das Fischen soll sehr gut sein, besonders wenn man ein Boot hat. Wir hatten aber keine Zeit dafür. An verschiedenen erhöhte Stellen gab es hier Aussichtspunkte mit gutem Überblick auf die Seen.

The Woolshed Drive!

Ein 'Woolshed' ist eine Scheune in der die Schafe geschoren werden. Also diese Tour sollte uns in die Zeit zurückführen da dieser National Park noch zu eine Schafstation gehörte. Bitte schaut auf die Karte alles in grün ist der Kinchega National Park. Ich will Euch nicht mit der Geschichte dieser Station langweilen, nur ein paar Punkte machen. 1870 übernahm die Hughes Familie in dieser dieser Gegend 800 000 Hektar Land um Schafe zu züchten. Die ursprüngliche Homestead steht nicht mehr, nur noch eine Steinruine vom Kamin. Aber das Woolshed ist noch da und ein paar alte Maschinen. Das Gebäude in dem früher die Schafscherer untergebracht waren, ist nun für die Touristen zum Übernachten ausgebaut worden. Als 1967 die Hughes Familie 44 000 Hektar Land als National Park zu Verfügung stellte, hat man als Abschiedszeremonie zum Letztenmal in diesen Woolshed das 6 millionste Schaf geschoren.



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