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Willkommen zu Finanzierung 55, Thema Welche Finanzierungsformen gibt es?
Für größere Investitionen, wie Autos, Möbel oder Häuser empfielt sich der Ratenkredit mit mittelfristigen Laufzeiten. Für einen objektiven Vergleich der Ratenkredite sollte nicht nur der Nominal- sondern auch der Effektivzins ins Kalkül gezogen werden.
Für kurzfirstig finanzielle Nöte eignet sich der Dispokredit. Jeder Volljährige mit einem regelmäßigem Einkommen können einen Dispositionskredit aufnehmen. Für den Dispokredit, der meist das dreifache des monatlichen Nettoeinkommens ist, verlangen die Banken zwischen 10 und 12 Prozent Zinsen.
Hersteller von speziellen Podukten (z.B. Autos) bieten für ihr Produkt angepasste Finanzierungskredite in Höhe des Kaufpreises des Produkts. Die Angebote der Hersteller sind oft nicht leicht zu durchshauen. Sie sollten deshalb auf folgende Punkte achten.
Wird bei Sofortzahlung ein Rabatt gewährt?
Wenn ja, wie hoch ist der Preis dann?
Diese Fragen sind wichtig, falls Sie eventuell einen anderen Kredit mit günstigeren Konditionen bei einem anderen Kreditinstitut für die Sofortzahlung des Produkts verwenden könnten. Bekommen Sie bei Sofortzahlung auch noch Rabatt hat sich der andere Kredit doppelt gelohnt.
Des Weiteren sollten Sie sich fragen:
Wie hoch ist schließlich die zu finanzierende Summe?
Wie hoch fallen die Bearbeitungsgebühren der Finanzierung aus?
Welche Sicherheiten müssen Sie einräumen?
Wie hoch ist die Anzahlung?
Diese Angebote der Herstellerbanken bieten auch viele Banken und Sparkassen an. Aber auch hier ist der Kredit ausschließlich an das zu finanzierende Produkt gebunden. Damit können Sie sich die Anschaffung von Autos, Wohnungseinrichtungen und größeren elektronischen Geräten sowie Umschuldungen finanzieren lassen.
Zwar bieten Banken und Sparkassen auch, vom Verwendungszweck ungebundene Ratenkredite an, die fallen aber meist teurer aus
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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