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Kampagne
Schauplätze: Everlund (Einführung)
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Geschichte: Wie Silbrigmond fünfzig Meilen im Norden, war Everlund früher nicht mehr als eine Furt über den Rauvin-Fluss. Während der der letzten Jahrhunderte des zwergischen Delzoun-Reiches kamen Handelskaravenen aus dem Elfenreich Illefarn hier vorbei, insbesondere wenn Monster oder schlechtes Wetter andere Furten unpassierbar machten. Als einzige Furt im Umkreis von mehrern Tagesreisen wurden hier oft Orcs, Barbaren und andere Räuber angezogen, die an den Flussufern auf Händler warteten, um sie zu überfallen. Um -334 TZ errichteten die Zwerge von Delzoun einen kleinen befestigten Außenposten, um den Flussübergang zu beschützen. Um den Außenposten herum wuchs schnell ein kleines Dorf, was den Reisenden Rastmöglichkeit bieten konnte. In -104 TZ wurde der Außenposten verlassen, da Delzoun unter schweren Angriffen stand und alle Streitkräfte anderswo benötigt wurden. Everlund blühte erst in 515 TZ wieder auf, als sich das Volk von Ascalhorn entschied den alten Zwergenaußenposten neu zu besiedeln. Das Wachstum der Stadt begünstigte die Besiedlung des gesamten Rauvintals, und die Fürsten von Ascalhorn schlossen sich mit den Elfen des Eaerlann-Reiches im Hochwald zusammen, um sich vor den Trollen des Evermoors und den Orcs der Nesserberge zu schützen. Eine blühende Stadt menschlicher und elfischer Händler wuchs heran, in der Waren aus allen Regionen des Nordens umgeschlagen wurden. Der Fall von Ascalhorn in 882 TZ und der darauffolgende Zusammenbruch des Eaerlann-Reiches hinterließ Everlund ohne ein beschützendes Königreich. Nach zahlreichen Kämpfen und Schlachten überstand die Stadt diese schweren Zeiten jedoch fast unbeschadet, obwohl viele Helden, wie menschliche Ritter und elfische Schützen in fernen Schlachten ihr Leben ließen. Viele Flüchtlinge aus Ascalhorn fanden in Everlund zuflucht, und die Stadt musste einen provisorischen Rat aus sechs weisen Kommandanten und Führern zusammenstellen, da der Stadthalter (ein Prinz aus Ascalhorn) bei einer Schlacht ums Leben gekommen war. Dieser Rat der Alten wurde über die Zeit zum rechtmäßigen Regierungssystem der Stadt. In Everlund, wie auch in Silbrigmond, leben nach wie vor Menschen, Elfen, Halbelfen und andere Völker zusammen. Für den Rat von Everlund war es nur eine reine Formsache Alustriels Bund beizutreten, da sich Silbrigmond und Everlund traditionell immer beigestanden haben.

Stadtbild: Trotz der Größe und Geschäftigkeit der Stadt, zeugt Everlunds Erscheinungsbild sowohl von seiner derzeitigen Regierung als auch seiner Gründer. Jederzeit bereit Angriffen standzuhalten, ist Everlund trotzdem eine schöne, idyllische Stadt, die nicht den Eindruck einer Stadt des Krieges macht. Everlunds Bauten sind aus Steinen und Holz gebaut und weisen elfische und zwergische Architektureinflüsse auf. Gebäude sind in diskreten Sektionen gruppiert, die von Grünem getrennt werden: Bäume, Hecken, Lauben, Gärten und Blumenbeete prägen das Stadtbild. Das Resultat ist ein Eindruck von Ruhe und Gelassenheit, die die vielen Gefahren auf der anderen Seite der dicken Stadtmauern lässt. Der Rauvin fließt durch das Zentrum der Stadt und wird von zwei Brücken überzogen: der Ritterbrücke und der Zwergenbrücke. Everlund hat fünf Stadttore. Sie sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang offen und nachts geschlossen. Karavanen, die nach Sonnenuntergang ankommen, müssen, um eingelassen zu werden, von oben bis unten durchsucht werden.

Der Stadtrat: Der Stadtrat besteht aus den Personen, die die wichtigsten Ämter und Positionen besitzen. Hin und wieder brechen Streitigkeiten aus, ob diese oder jene öffentliche Position wichtig genug ist, um einen Sitz im Rat zu erhalten. Der Rat wird geleitet vom Ersten Ratsmitglied, welches nach Abstimmung der Ratsmitglieder gewählt wird und den Titel solange hält bis ein anderes Ratsmitglied es anfechtet. Manche halten diesen Titel für viele Jahre, andere hingegen für nicht mehr als wenige Tage. Die folgenden Ämter sitzen in dieser Besetzung im Rat:

- Der Hohe Kapitän (Kommandant der Armee von Everlund): Zur Zeit ist der hohe Kapitän ein Adliger namens Karyl Moorwanderer. Er ist ein fähiger Stratege und führt Everlunds Armee mit großer Kompetenz. Er favorisiert die Interessen reicher Landbesitzer über die Gilden und Kaufleute der Stadt, was ihn zu einem Freund der konservativen Elfen des Rats macht.
- Der Hohe Priester von Corellon Larethian (Repräsentant der Elfen in Everlund): Yeshelnè Amrallatha war einst eine Abenteurerin, die aber in der Rolle als Ratsmitglied sehr gewissenhaft und umsichtig geworden ist. Jahrzehntelang hat sie befürchtet, die elfische Minderheit würde verschwinden, aber die unerwartete Rückkehr einiger Elfen aus Evermeet hat die elfische Gemeinde gestärkt.
- Der Hüter der Brücken (städtisches Amt, beauftragt mit der Führung der Stadtwache und Überwachung des Finanzwesens): Malvin Draga ist ein hochintelligenter Mann, der von vielen Bürgern und den anderen Ratsmitgliedern missbilligt wird, da Gerüchte kursieren, er benutze sein Amt, um sich selbst zu bereichern.
- Der Hohe Zauberer (mächtigster elfischer Zauberkundiger, der willens ist, dem Rat beizutreten): Dieser Sitz wird zur Zeit vom Sonnenelfen Vaeril Rhuidhen besetzt. Es ist bekannt, dass er im Rat für Ordnung, Mäßigung und Frieden zwischen streiterischen Ratsmitgliedern sorgt. Er tritt kaum in die Öffentlichkeit und über ihn ist wenig bekannt.
- Der Meister der Gilden (städtisches Amt für die Repräsentierung der Handels- und Kaufleute): Der Vertreter der Gilden und Kaufleute in Everlund ist Borun Fendelben, ein sehr erfolgreicher Halblingskaufmann, der augenscheinlich sehr auf Reichtum aus ist. Er setzt sich im Rat vehement für ökonomische Expansion in die Umgebung von Everlund ein und trifft immer wieder auf den Widerspruch anderer Ratsmitglieder.
- Der Sprecher der Stadt (ein alle sieben Jahre gewählter Bürger, der die Interessen der Bürger repräsentieren soll): Zur Zeit vertritt Sindyl Omoghael die Bürger von Everlund. Die halbelfische Sängerin in Instrumentenmacherin war als Abenteurerin einst weit gereist, nun befindet sie sich fast am Ende ihrer zweiten Amtsperiode als Sprecher der Stadt. Das Volk hat eine sehr gute Meinung von ihr, aber Malvin Draga findet sie untolerierbar, weil sie ihm in allen Dingen widerspricht.

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