
Ja, mein Land, Land meiner Vorfahren.
Dort habe ich im Jahre 1972 das Licht der Welt erblickt,
in Amasya, um genauer zu sein.
In Amasya war ich nicht lange, als ca. 40 Tage altes (junges) Baby kam
ich mit meinen Eltern nach „Good Old Germany". Tja, ich bin immer noch
hier, aber die Türkei wird nicht vernachlässigt. War fast jedes Jahr in
den Sommerfereien dort, immer für mindestens vier Wochen. In den letzten
Jahren sind wir immer an die Küste gefahren bzw. haben dort seit einigen
Jahren ein Ferienhaus in Bodrum/Turgutreis. Ansonsten kenne ich von der Türkei ja (leider) auch nur die Ferienorte wie Antalya, Side, Marmaris,
Fethiye,....
Wenn Ihr mal die Türkei besuchen wollt: Istanbul nicht vergessen!!!
AMASYA
Amasya liegt an steilen Bergwänden. Die Stadt wurde in der Antike
Ameseia genannt. Sie wurde in wechselnder Folge von Hethitern, Phrygern
und Persern beherrscht, bis die Stadt nach dem Tode von Alexander dem
Großen unter die Herrschaft des Königs Mithridates I. gelangte, der
Amasya 291 v.Chr. zur Hauptstadt ernannte und das Königreich Pontos
gründete. Die Burg von Amasya, Königsgräber, Brücken und Aquädukte
zeugen noch heute von vergangener Pracht. Amasya war der Geburtsort des
berühmten Geographen Strabon, (63 v.Chr.-19 n.Chr.)

ISTANBUL
ISTANBUL,....die Stadt, die aufgrund ihrer geographischen Lage im
Mittelpunkt der Alten Welt liegt, ist durch ihre historischen Monumente
und bezaubernden Naturschönheiten als eine bedeutende Metropole bekannt.
Mit einer Einwohnerzahl von ca. 16 Millionen ist Istanbul die größte
Stadt der Türkei. Sie ist auch die einzige Stadt der Welt, die sich über
zwei Kontinente erstreckt, denn ihr Gebiet wird durch eine Meeresenge,
den ''Bosporus'', getrennt. Die Stadt hat eine 2500-jährige, sehr
bewegte und bunte Geschichte. Fast 1600 Jahre lang diente Istanbul dem
Römischen, Byzantinischen und dem Türkisch-Osmanischen Reich als
Hauptstadt. Hier herrschten über 120 Kaiser und Sultane. Auch nachdem
Ankara zur Hauptstadt erklärt wurde, verlor Istanbul nichts von seiner
Bedeutung. Diese einmalige Stadt konnte bis heute ihr bezauberndes
Aussehen bewahren und ihre Lebendigkeit fortführen.
In der geschichtlichen Entwicklung von Istanbul spielte das Goldene Horn
eine tragende Rolle, da es ein äußerst sicherer Hafen ist. Auch heute
pulsiert das charakteristische Leben in dieser Stadt, Seite an Seite mit
den Werken aus der Türkischen, Byzantinischen und Römischen Periode. Die
Stadt ist auch das wichtigste Zentrum des Handels, der Industrie und der
Universitäten. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Vergnügen und die
Einkaufsmöglichkeiten.
Bedingt durch die geograpische und topographische Lage der alten Stadt,
mit ihren Plätzen, Hauptstraßen und Monumental-Bauten, behielten die
Siedlungsgebiete auch ihre Standorte trotz vielfacher Wandlungen im
Laufe der Geschichte.
Heute erlebt Istanbul eine Ära der fieberhaften architektonischen
Entwicklung und Verschönerungsarbeiten, die an die Tage der alten
Hauptstadt erinnert. Die ab den vierziger Jahren vernachläßigte Stadt,
das Goldene Horn und der Bosporus werden seit langem wieder in Ordnung
gebracht und unter Schutz gestellt, ermöglicht durch die Finanzquellen,
die den örtlichen Stadtverwaltungen zugeteilt wurden.

ANTALYA
König Attalos von Pergamon errichtete im 2.Jh.v.Chr. einen kleinen
natürlichen Hafen als Flottenstützpunkt, wodurch Attalia, wie die Stadt
damals hieß, gegründet wurde. Zur byzantinischen Zeit war die Stadt ein
wichtiges Zentrum des Christentums. Die Seldschuken eroberten Antalya in
Jahre 1207 und im 14.Jh. wurde die Stadt an das Osmanische Reich
angeschlossen. Die aus der römischen, byzantinischen, seldschukischen
und osmanischen Zeit stammenden Stadtmauern und einige Türme sind bis
heute erhalten geblieben. Das aus der römischen Zeit stammende Hadrian
Tor mit drei Bögen und Säulen in korinthischem Stil wurde anläßlich des
Besuches und zu Ehren von Kaiser Hadrian 130 n.Chr. errichtet. Das
gekehlte Minarett ist ein malerisches Erinnerungstück aus dem 14. Jh.
und wurde zum Wahrzeichen von Antalya.

BODRUM
Bodrum ist eine hübsche Stadt an der Ägäischen Küste, die wegen ihrer
schönen Lage als beliebter nationaler und internationaler Ferienort
gilt. Die Stadt wurde auf dem antiken Halikarnass gegründet und bietet
neben Meer und Sonne eine Reihe von Sehenswürdigkeiten der Antike. Homer
berichtet, daß im Trojanischen Krieg 1200 v.Chr. die Leger (griechische
Ureinwohner) und Karer an der Seite von Troja gekämpft haben. Die Leger
und Karer hatten sich auf der vorgelagerten Halbinsel des heutigen
Bodrum angesiedelt, wo man noch heute zahlreiche legische Häuser wie in
Termera, Pedesa, Theangela, Syengela und Myndos besichtigen kann.

FETHIYE/TELMESSOS
Telmessos ist eine der ältesten Städte Lykiens, aber Einzelheiten über
die Gründung und frühester Geschichte sind nicht bekannt. Fethiye ist
berühmt für ihre leicht erreichbaren lykischen Felsengräber. Eine Gruppe
dieser Felsengräber befindet sich an den Abhängen oberhalb der heutigen
Stadt. Das berühmteste Grab unter diesen ist das ''Amyntas Grab'' aus
dem 4. Jh.v.Chr. Es hat eine Tempelfassade, die aus zwei Säulen
Ionischen Stils zwischen eingemauerten Säulen auf jeder Seite besteht.
Der in 25 km Entfernung von Fethiye befindliche Ort Ölüdeniz (das tote
Meer) ist ein Naturwunder mit herrlicher Aussicht und kristallklarem
Wasser.

SIDE
Side ist 76 km von Antalya entfernt und auf einer Halbinsel gelegen. Die
schönen Sandstrände und das kristallklare Wasser machen Side zu einem
beliebten Urlaubsort. Side war in der Geschichte der wichtigste Hafen
Pamphiliens. Unter römischer Herrschaft erlebte Side seine Glanzzeit und
erreichte den Höhepunkt seines Reichtums. Reiche Bürger spendeten
freiwillig Geld für die Verschönerung ihrer Stadt. Im 5. und 6.Jh.n.Chr.
diente Side als Bischofssitz für Ost-Pamphylien.
Man kann sich den Glanz der Stadt vorstellen, wenn man bedenkt, daß die
Stadt nicht nur eine Agora besaß. Zwei Tempel standen nebeneinander am
südlichen Punkt der Halbinsel. Der eine Tempel war sicher Athena
gewidmet, da sie die Hauptgöttin von Side war. Der andere Tempel muß
Apollon geweiht gewesen sein. Und das Theater in Side ist das einzige
Exemplar seiner Art in Anatolien. Es wurde im 2.Jh.n.Chr. auf
hellenistischen Fundamenten errichtet und war das größte Theater
Pamphyliens und hatte 17000 Sitzplätze.

...und ich
... verlebte in Cerkezköy wieder einige Praktikumswochen. Vier Wochen Urlaub habe ich hinter mich gebracht, in dem ich auch etwas von dem heftigen Erdbeben mitbekommen habe und einen leichten Autounfall hatte.
Habe nun alte Freunde wiedergesehen, an bekannter Arbeit weitergebastelt, erlebt, was mobbing heißen kann und zudem auch an meiner Informatik-Hausarbeit getüftelt.
Die "Ferientage" ( oder -wochen!) habe ich zeitweise in Tekirdag (Kumbag) verbracht, danach einige Tage in Balikesir (Burhaniye), wo ich auch das Beben miterlebt habe, danach dann im Kumluca (Olypmos). Letzteres ein sehr empfehlenswerter Ort. Mit Bergen, Meer, Strand... Alles, was man will. Sehr ruhig, aber für Nachtschwärmer: es gibt 1 - 2 Pensionen, wo Livemusik erklingt, bei Lagerfeuer etc. Von der Öcalan-Sache habe ich zum Glück nichts mitbekommen!
Jetz bin ich auch schon seit längerer Zeit wieder in Deutschland und lerne eifrig für mein Examen, welches ich spätestens im Dezember beendet haben möchte. Z. Zt. schreibe ich an meiner Hausarbeit... Habe danach ja auch vieeeeeeel vor, wie zum Beispiel Bewerbungen schreiben und reiten, reiten, reiten... Einen schönen Gruß an dieser Stelle *zwinker*