Und
wenns zum Wandern wird, die Steige hoch und schmal
Und
wenn Du müde bist, der Durst wird eine Qual.
Dann
such die Hütte auf vom grossen ÖAV
Sie
bietet Speis und Trank, das weisst Du bald genau.
Du
schläfst zum Mitgliedspreis auch mal mit Schnarchkonzert,
Doch wenn der Sturm drauss` geht ist doch das Dach was
wert. Dorli Adam
Pürgg 03.03.01 >
2006.07.02   FILZMOSER
TELEGAMS©Quelle >
Sonntag ist's>, ein Lied das J. >, in Erinnerung an seinen Vater, immer
gerne gesungen hat. Gemächlich startete in Richtung Ennstal, der
Weg oder besser gesagt die Strasse führte über Hohentauern,
in den Niedern Tauern - genauer gesagt an der Grenze zwischen
Rottenmanner- und Triebner Tauern. Der Bruckenwirt
bei St.Johann, je nach der Richtung, vor oder nach dem
Bruderkogel - Lawinenverbau ist ein altes Einkehrgasthaus an dem ich
selten vorüber fahre.
Diesmal bin ich am Stammtisch, das erst
mal, nicht an der Wand gesessen und hatte einen neuen
Blickwinkel. Kathi und Sepp die Wirtsleute halten keinen Ruhetag, der
Sepp ist ein Kamerad meines seligen Schwiegervaters> und Kathi seine Frau ist eine, in
Grimmingnähe, geborene Ennstalerin gebürtig vom
Wirtshaus Geierhäusl in Filzmoos. So sah ich auch ein Fotobild an der
Wand, es zeigt einen Gams auf einem Telegrafenmasten
hängend. Zuerst nahm ich einen Jux an aber die Kathi klärte
mich dann auf.
Gamslegende, es geschah im Jahre
1938 auf einer
ennstalerischen Gebirgstrasse:
Das Verankerungsseil eines
Mastens reicht, in dem abschüssigem Felsengelände, weit
über das Strasseniveau hinauf. Bei einem Wechselsprung hackte sich
ein Gams mit einem Horn an diesem Seil ein und rutsche wie auf einer
Seilbahn, bis er am Mast zum Stillstand kam, hinab. Eine Gams -
Rettungsaktion setzte ein, mit Steigeisen stieg ein Jäger
den Masten hinauf, der Gams war allerdings bei der Bergung
verstört und wurde aggressiv. Letzten Endes fiel er hinab und
musste durch einen Gnadenschuss erlösste werden.
2006.04 Frühlingsgruss
von Franz Zeiringer Quelle im
Frühlingsalbum
Vielen
Dank
für diese Frühlingsbotschaft. Hinter den Apfelblüten auf
den Felsgebilden lauert für immer der versteinerte Wolpertinger. Ein
gutes
Erwachen aus dem Winterschlaf Grimming Heil
Kärntner auf steirischem Berg
abgestürzt ... Der Schwerverletzte wurde von einem
Helikopter geborgen, das jugendliche Trio war am Grimming vom Weg
abgekommen.
Bericht: Kleine Zeitung Bei
einem Alpinunfall ist am Sonntag in der Obersteiermark ein
19-Jähriger schwer verletzt worden. Wie der ÖAMTC mitteilte,
war der Bursche mit zwei weiteren jugendlichen Bergkameraden am
Grimming auf einem Wanderweg unterwegs. Das Trio kam dann vom Weg ab,
als der 19-Jährige nach der Route Ausschau halten wollte; er kam
ins Rutschen und stürzte mehrere Meter ab. Seine Freunde
alarmierten über Mobiltelefon die Rettungskräfte. Ein
Hubschrauber des ÖAMTC barg den Schwerverletzten und flog ihn ins
Krankenhaus Schladming.
Alpinunfall.
Der Alpinunfall ereignete sich gegen 13.00 Uhr, wie der ÖAMTC
mitteilte. Der 19-jährige Kärntner aus dem Lavanttal und
seine zwei Begleiter, zwei Steirer aus dem Murtal im Alter zwischen 19
und 20 Jahren, wollten auf den Gipfel des 2.351 Meter hohen Grimming
(Bezirk Liezen) gehen. In rund 1.400 Meter Höhe kamen die Drei
offenbar vom markierten Steig ab. Der 19-jährige Kärntner
wollte nach dem richtigen Weg schauen, kletterte auf einen
Felsvorsprung und stürzte mehrere Meter über steiles,
felsiges Gelände ab.
Hilferuf per Handy. Seine Freunde holten mittels Mobiltelefon
die Einsatzkräfte. Der ÖAMTC-Rettungshubschrauber
Christophorus 14 aus Niederöblarn flog einen Bergretter und einen
Notarzt zu der Unglücksstelle. Der Notfallmediziner stellte bei
dem Burschen neben Brustkorbverletzungen auch einen Leber- und einen
Nierenriss fest.
Der Kärntner wurde
in einen Bergesack gepackt und am 20-Meter-Bergeseil zu einem
Zwischenlandeplatz transportiert, wo er direkt auf einer Tragbahre in
den Helikopter geschoben wurde. Der 19-Jährige wurde ins
Diakonissenkrankenhaus Schladming geflogen und auf die Intensivstation
gebracht. Quelle Quelle
2006 Bergbuchprofi Katalog Nr. 14 Eingang
Sehr
geehrte Berg- & Buchfreunde!
Erlebnisreiche Bergjahre sind zeitlos: Viele Alleingänge,
Seilschafts- und Führungstouren in Kalk- und Zentralalpen gelingen
auch ohne Unfall. Das Wetter stimmt immer wenn die Ausrüstung
richtig ist. Mir persömlich gefällt es immer - auch wenn die
Hochalpen nicht immer gastlich sind.
Aber auch Ihr Alpinantiquar konnte und kann nicht alle seine Ziele
erreichen: Angesichts der attraktiven, wilden & einsamen
Bergziele in den Ostalpen konnte ich mich nicht aufraffen, die
weite Reise in die Westalpen anzutreten. Neben
Familienrücksichten fehlte der ideale Partner. Das
angepeilte Bietschhorn, über das ich in neuen Buch von Daniel
Anker schreiben durfte, muss auf später verschoben werden.
Beim Strukturieren und Memorieren
der reichen Sinneseindrücke der Bergtouren helfen
Ihrem Salzburger Bergbuchprofi die dokumentierten Erlebnisse und
Erfahrungen unserer Vorgänger, die in Texten
& Bildern überliefert sind. Um diesen "alpinen
Bildungsauftrag" zu erleichtern, versende meine Kataloge.Themen:
Alpinismus, Kletter-, Ski-,
Wander-, Höhlentouren, alpine Landeskunde, Expeditionen,
Weltberge, Nordländer und Pole. Der Katalog stellt nur eine
Auswahl meines Bestandes dar, Bücher die nicht aufscheinen, werde
ich zu besorgen versuchen, auch Ankäufe finden laufend statt.
Skiläufer
am Gletscher von Otto Brandhuber - Katechismus für Berfreunde
Pauke W.
Erstbegehung
der Dachstein- Südwand (Steinerroute) und Bergtod von Otto
Bittner - Bergler, Bauern, Kameraden Maix Kurt 
Mit Berg-Grüssen aus Salzburg Mag.
Martin Walkner, Alpinist & Historiker 1. österreichisches
Antiquariat für Alpinismus & AbenteuerreisenVersandkatalog
4-mal jährlich im März, Juni, September, Dezember mit
saisonal wechselnden Themen-SchwerpunktenSlavi-Soucek-Str. 34, 5026
Salzburg, Tel. 0043-(0)662-630317 mailto:martin.walkner@aon.at
2005.05 Viktor E. Frankl zu
seinem 100 Geburtstag >
Zwar wird Die USA
wegen ihrer Verweigerung gegenüber der Ratifizierung des
Kyoto-Protokolls regelmäßig angeprangert. In Wahrheit bietet
Europa ebenfalls ein trauriges Bild hinsichtlich ihrer CO²-
Reduktionen, wobei u.a. Österreich und Finnland besonders weit
hinter ihren Verpflichtungen zurückbleiben.
Greenpeace
hat am Morgen mehrere Eingänge zur Umweltsektion des Umwelt- und
Landwirtschaftsministeriums zugenagelt und dutzende Beamte mehrere
Stunden in der Kälte stehen lassen.
2005.03 Unmengen
Schnee und kein Lawinenplan Hubert
Gorbach > Josef
Prölls >

Zwischenbilanz
im Vergleich zum Vorjahr
mit 8 Toten bereits 35 Tote vorwiegend auf den sogenannten
ungesicherten Pisten der Bergbahnen, der Anteil der Tourengänger
ohne Aufstiegshilfe ist dagegen gering. Lawinengefährdete Gebiete
sind, abgesehen von Windverfrachtungen, bei einer gewissen
Neigung von der Natur vorgegeben und ergeben mit den
Einträgen aller abgegangen Lawinen die Lawinenzonen. Für die
Minister Hr. Gorbach und Hr. Pröll sind diese Pläne
bundesweit, landesweit und örtlich per Gesetz nicht
bürgerpräsent. Wichtiger ist für sie der bleibende Bestand und die Vermehrung der
Bergbahnen in Lawinenzonen, deren Pisten teilweise mit
öffentlichen, sündteuren Lawinenschutz - Verbauten
geschützt sind und fallweise nur durch Lawinensprengungen
gesichert werden können. Die Sicherheit von menschlichen Leben und der Naturschutz sind
fallengelassenen Attribute
zu Gunsten des Profites einzelner
Lobbysten. Das angeführte Beispiel, Galtür, des Hr. Gorbach
ist, in diesen Zusammenhang, einige Stufen zu geistreich.
"Sie sitzen auf
ihren dicken Ärschen in Tausenden und Hunderttausenden Ämtern,
in allen Winkeln des Staates und haben nichts
als die Auslöschung und das Umbringen im Kopf." Thomas
Bernhard>
Die Suche nach
Verschütterten ist nicht minder gefährlich wie das Begehen
oder das Einfahren eines Lawinenhanges, auch auf den Lawinenkegeln und
den Lawinenschneisen lauert die Gefahr der nachkommenden Schneemassen
auf die ehrenamtlichen Bergretter.
DYNAMIK der planlosen LAWINENVERANTWORTUNG ?
Der
Hr. Gorbach wurde vom BKA Österreichtelefon als der
zuständige Minister für den Lawinenschutz genannt
2005.03 Mayer, Müller oder
Wanderer >
Sehr geehrter Hr. Minister
Pröll ich danke für Ihr Mail, ob Sie mich mit ansprechen ist belanglos. Das
Verkehrsministerium lässt Bergbahnen in Lawinengebieten bauen und
Sie unterdrücken die Lawinenzonenpläne. Auch die von
Verwandten eingesetzten Politiker können oder könnten
trotzdem brauchbar sein. Sie verteidigten die Verminderung der Umwelt -
Verträglichkeitsprüfung, zu Gunsten des umstrittenen Haider
Stadiums in Klagenfurt. An
die Adresse Ihres Schubnachhilfe Onkels NÖLH Hr. Pröll>
Ursprüngliche
Nachricht Betreff:
[Fwd: KMIUV] Lawinenzonenpläne Vorenthaltung Datum: Mon, 14 Mar
2005 02:30:04 +0100 Von: Bruno Mayer mayerbruno40@netscape.net An:
buero.proell@lebensministerium.at
160205 Sehr geehrter Hr. Hinister Pröll ich danke für
Ihre Verneinung der gestellten Fragen in Form eines wohl zu
umfangreichen Textes. Auch Sie sind persönlich, so wie Ihr Kollege
Hr. Gorbach an der Rettung von Menschenleben durch Lawinenzonenkarten
nicht interessiert. Die Verhinderung von lebensrettenden Massnahmen per
bestehenden Gesetz zu verhindern Herr Minister? Haben Sie bitte
Verständnis dafür, dass dies kein Bürger nachvollziehen kann.
Es gibt bei
dem zuständigen Minister für Lawinenschutz Hr. Vizekanzler
Gorbach, keine bundesweite Karte in der die Lawinenzonen
ausgewiesen sind. Warum kann,
zum Schutz von Menschenleben und zur Wahrung der Interessen des
Tourismus, die Lawinenzonenkarte nicht im Internet aufscheinen? Diese
zweite Frage blieb von Hr. Gorbach unbeantwortet. Als zusständiger
Minister wurde der Umweltminister Hr. Pröll genannt. Im Sinne der
gestellten Fragen war es bedeutungslos:
Dass der Paragraph 1 des Auskunftspflichtgesetzes
abgeschrieben wurde. Wer für die Erstellung des Planes zuständig ist, dass es ein
Plan von Experten für Experten ist, der sich ohnehin in
Galtür nicht verifiziert hat. Des weiteren bedarf es, für den
Hinweis auf den Lawinenwarndienst und für die Aufklärung,
dass dieser PLan nicht von Hr. Nitsch gezeichnet werden könnte,
keinesfalls den Hr. Minister Hubert Gorbach. KMI
Das beste kommt zuletzt
der Hr. Gorbach unterschiebt postum dem Österreichtelefon eine
falsche Auskunftserteilung.
Ursprüngliche
Nachricht Betreff: Gelesen: Auskunftsbegehren Datum: Tue, 15 Feb 2005
12:28:59 +0100 Von: BÜRO Pröll
buero.proell@lebensministerium.at An: Bruno Mayer
mayerbruno40@netscape.net Your message To: BÜRO Pröll
Subject: Auskunftsbegehren Sent: Thu, 10 Feb 2005 03:39:51 +0100 was
read on Tü, 15 Feb 2005 12:28:59 +0100
KORRES
2005 Die
verschiedenen Lawinenzonen
Die
durch Lawinen gefährdeten Gebiete werden je nach Stärke der
Bedrohung in verschiedene Zonen unterteilt. Die Einteilung ist stets
auf den Extremfall ausgerichtet, der mit einer Wahrscheinlichkeit von
1/300 jedes Jahr eintreten kann. Dass dieser Fall innerhalb von 300
Jahren einmal vorkommt, dafür liegen die Chancen bei 64 %.
Ausserdem gelten dadurch in den verschiedenen Zonen unterschiedliche
Bestimmungen für den Neubau, Wiederaufbau, Umbau und die
Zweckänderung von Gebäuden. Diese Zonen nennt man rote,
blaue, gelbe und weisse Zone. Ich werde im folgenden kurz die
wichtigsten Merkmale für die Unterteilung dieser Zonen
aufführen.
i
Anmerkung:
Ein weiteres Kriterium ist der Neigungswinkel.
Rote Zone:
Hier herrscht eine erhebliche
Gefährdung. Neubau und Wiederaufbau von Gebäuden jeglicher
Art ist nur dann gestattet, wenn sie aus land- oder
forstwirtschaftlichen Gründen zwingend auf den entsprechenden
Standort angewiesen sind. Zudem müssen die Gebäude
angemessene Verstärkungen gegen Lawinenniedergänge besitzen.
Für die Zone muss ein Evakuierungsplan bestehen.
Blaue Zone:
Hier herrscht eine geringe Gefährdung. Es ist verboten
Gebäude oder Anlagen für grössere Menschenansammlungen
zu bauen! Übrige Bauten müssen wiederum angemessene
Verstärkungen aufweisen. Die Gebäude unterstehen einer
Evakuierungspflicht bei erhöhter Lawinengefahr.
Folgen von Lawinenniedergängen für den Tourismus Gelbe Zone:
Hier herrscht eine sehr geringe Gefährdung. Es gelten keine
allgemeinen Baubeschränkungen. Beim Bau sollte lediglich darauf
geachtet werden Türen oder Fenster einem möglichen
Lawinendruck anzupassen. Der Aufenthalt im Freien ist bei Lawinenalarm
zu vermeiden.
Weiße Zone:
Dies ist ein lawinensicheres Gelände da das Restrisiko
vernachlässigbar klein ist bestehen keine Auflagen. Quelle
Auch in diesem
Jahr wurden wieder gesamte Bundesländer als Lawinen gefährdet
durchgesagt. Man kann auf eine solche Katastrophe nicht genug
vorbereitet sein, niemand kann das. »Wir haben verbessert, so gut
und so schnell wir konnten, was zu verbessern war.« Trifft dieses
Argument der Fr. Plassnik auch für den Hr. Gorbach zu?
Auch rund um den
Grimming fielen in den letzten Tagen ausserordentliche
Schneemengen. In Niederstuttern richtete eine Lawine vom Grimming
erheblichen Schaden an Landschaftlichen Gebäuden an, die
Landesstrasse zwischen Trautenfels und Tauplitz und zwischen
Trautenfels und St.Martin Stainach wurde gesperrt. Niederstuttern
und Untergrimming wurde evakuiert. Der Lawinendienst der Steiermark
rät im gesamten Land von Touren ab.
24.02.1999
Lawinenabgang
- am NO-Hang des Grimmings, um 3:15
Uhr im Gebiet des Multerecks mit grossen Forstschäden beiderseits
der Salzkammergut Bundesstrasse B145. Die
Abbruchzone war in einer Höhe von ca. 2100m,
die Anrissmächtigkeit betrug 2-3m.
Geringe Schneemengen verlegten die B145.
1993
Bau der Lawinengalerie an der
Salzkammergut - Bundesstraße.
1957
-
1961 Bau des Lawinenspaltkeiles
unterhalb des Multereckes.
7.-8.
Feber 1924 Im Gipfelbereich des Multerecks löste sich eine
gewaltige Schneelawine> die fast den gesamten Wald im
Bereich Untergrimming bis zur Pürgger Brücke umlegte.
Tags darauf wurden vier Personen bei dem Versuch die beschädigten
Telegrafenleitungen wieder herzustellen von einer weiteren Lawine
erfasst und getötet.
Am 10.02.2003,
um 12.30 Uhr, ging vom Pleschnitzzinken im Bereiche der
Galsterbergalm, im Gemeindegebiet Pruggern, Bezirk Liezen, eine ca. 80
Meter breite Lawine ab. Es wurden 2 Schifahrer erfaßt. Einer
konnte sich selbst befreien, der Zweite wurde von der Bergrettung
geborgen, verschied aber an den Folgen im LKH Graz. Die Bergrettung und
die Alpingendarmerie waren mit Lawinenhunden unterstützt von 3
Hubschrauber im gefahrvollem Bergungseinsatz tätig. Zum Schutze
der gesicherten Pistenwirtschaft gibt die hinterfragungswürdige
Landeshauptmannschaft jedoch lieber die gesamtsteirische Lawinenparole
aus. Auf den irrtümlich sogenannten sicheren Pisten stiegen
allerdings heuer die Unfälle um 80 %, in einigen
Krankenhäusern ging sogar der Gips aus. Für die
Pistenunfälle wären allerdings die Liftbetreiber selbst und
nicht die Bergrettung zuständig.
050203 Trotz oder
gerade wegen der Schneearmut der letzten Jahre dringen Tourengeher auf
der Schneesuche in immer exponierteres Gelände vor. Selbst wenn
alle Bedingungen wie die Temperatur, der Neuschnees und das
Geländes auf Lawinenabgänge hinweisen. Die Südrinne am
Seckauer Zinken 2 Tote und das Scharnitzfeld bei Pusterwald 3Tote
sind auch ohne Lawinenwarnung, ohne Neuschnee und ohne kritische
Temperatur während des ganzen Winter ein Gefahrengebiet. Es ist
schon sehr schwierig in den Wölzer Tauern und in den Seckauer
Alpen für Winterwanderungen solche Lawinenstellen ausfindig zu
machen, denn man kann jeden Gipfel gefahrenlos erreichen. Trotzdem
waren den alten, einheimischen und erfahrenen Bergnarren keine Grenze
der Vernunft gesetzt – die verhindert hätte, dass sie nicht auch
das Leben anderer leichtfertig eingesetzt hätten.
Das
Scharnitzfeld ist ein vom Scharnitzgraben nördlich zum Großen.Hansl>
hin führender extremer Steilhang,
1991 gab es hier auch 3 Tote darunter auch Ewald.Zötsch> - er kam erst
nach der Schneeschmelze zum Vorschein. Es gibt natürlich
Situationen wo es den Erfahrensten, durch außergewöhnliche
Umstände - im leichtesten Gelände treffen kann, so wie im
Vekehr sind aber auch im Gelände Risikokandidaten vom Tod
bevorzugt. Der Judenburger, der überlebte war allerdings
schon im Jahre 1991 im Scharnitzfeld zum Zeitpunkt des Unfalles
unterwegs. Solche Leute sind höchstens erfahrene
eingesessene Suizidnarren.
Warum die Landes- und
Bundesbeamten vom Lawinenschutz- und Wildbachverbau die
roten Lawinen Zonen nicht bekannt geben - bzw. in Karten vermerken ist
unverständlich? Dann müßte auch nicht in den Medien,
so wie heuer in der Steiermark, das ganze Land als Lawinen
gefährdet erkärt werden. Vielleicht liegt es in der materiellen
Verbundenheit mit der Ökonomie der Seilbahnwirtschaft.
Öffentliche Gelder werden nicht nur für den Bau von
Seilbahnen sondern müssen auch für den Lawinenschutz
von Liftgebieten herhalten. www lawine.at
Eine Pistenpräperierung kann auch
mittels schneefestigenden Chemikalien erfolgen. Schneefestiger sind
meist Mischungen von Düngesalzen verschiedenster Art. Taut die
Schneedecke ab, gelangen sie in den Boden und können das
Grundwasser belasten. Ausserdem führt die Düngung zu einem
überhöhten Angebot an Nährstoffen, dadurch können
seltenere Pflanzen verdrängt werden Judith
Grubinger
Eine chemische Präparierung
von Skipisten erfolgt unter dem Einsatz schneeverfestigender
Chemikalien. Diese senken die Oberflächentemperatur,
tieferliegende Schneeschichten, kühlen ebenfalls ab und das
oftmals zuvor aufgebrachte Wasser zwischen den Schnee- und
Eiskristallen gefriert (Eggers, 1993).
Anwendung findet diese
Art der Präparierung bei zu hohen Temperaturen, zu geringer
Schneehöhe und vor allem bei der Austragung von
Wintersportwettkämpfen (Greif, 1987)
Verwendet werden oft
Mischungen aus Düngesalzen verschiedenster Art, z.B.
Ammoniumsulfat, Kalziumchlorid und -oxid, Natriumchlorid oder
Phosphate. Diese Erhöhung des Nährstoffangebots wirkt sich
nivellierend auf das Artenspektrum der Skipiste aus. Darüber
hinaus kann durch Düngung der Pflanzenbestand und die
Durchwurzelung des Bodens stark zum Nachteil der Wasserhaltung und der
bodenmechanischen Stabilität verändert werden (Eggers, 1993).
Vor allem der Einsatz von Salzen
(Chloriden) beeinflusst die im Bergland kaum halophytisch
(salzverträglich) ausgeprägte Pflanzenwelt. An
Waldrändern sind schon bei geringen Chloridkonzentrationen
Schäden zu befürchten. Kochsalz besitzt auch schädigende
Wirkungen auf die Bodenstruktur, da es im Zusammenhang mit der
Dissoziierung von Ionen den Quellungs- und Ausflockungszustand der
Bodenkolloide sehr ungünstig beeinflusst. Bei mehrmaligen
Behandlungen des Schnees mit Natriumchlorid kann im darunter liegenden
Boden eine zumindest zeitweilige Na-Sättigung eintreten, wie sie
bei Bodenversalzung gemessen wird.
Für eine 30 Stunden wirksame
Schneefestigung sind je nach Situation 20 - 50 g ,,Schneefestiger" je
m² erforderlich (Greif, 1987, S.87)
Bei
der Anwendung von 30g Schneefestiger je m² würde dies einer
Düngergabe von 300 kg je ha entsprechen. Sollten beispielsweise
fünf Einsätze auf ein und derselben Fläche nötig
werden, so entspräche dies einer Gesamtdüngermenge von 1.500
kg je Hektar, was einer starken Überdüngung gleich käme
(Greif, 1987). http://www.hausarbeiten.de/
http://www.umweltlexikon-online.de
2004 GIPFELSTÜRMER
Hallo Mayer, nachdem ich mein Studium
erfolgreich abgeschlossen habe, konnte ich nun den seit langem
versprochenen Tourenbericht über die Besteigung der Weissseespitze
und Weisskugel (Ötztaler Alpen) im August letzten Jahres
fertigstellen.
Momentan bin ich auch
dabei meine Seite und die Foren auf den neusten Stand zu bringen.
Für die technisch Interessierten: die komplette Seite läuft
zukünftig als J2EE-Applikation unter Apache Tomcat. Realisiert
wird das ganze mit Apache Tapestry, einem J2EE-Framework, welches ich
bereits zur Erstellung einer Webapplikation bei meiner Diplomarbeit
genutzt habe.
Jedenfalls wird das
ganze noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da es doch einiges an
Aufwand erfordert die Foren, Gästebuch, Newsletter, etc. alles neu
zu programmieren. Am Design ändern sich jedoch nur Kleinigkeiten.
Bis dahin viele Grüsse und viel Spass beim Bericht lesen, Thorsten
2004 Lopatkas
Linsentellergrad
LAND
DER ZUKUNFT im ORF Mittagsjournal LOPATKAS
Blick aus der schwarzen Linsensuppe über den Tellerrand
Mit Hans Schachner am Süd-Ostgrad des Grimmings. In
welchem Grad sich Hr.
Lopadka bewegt ist sehr umstritten - zumindesten seine rechte
Hand berührt die Markierung des Südostgrates.
2004 Virgentaler
Hüttenbuch
Auf der Sonnseite des
Grossvenedigers und am Lasörling Höhenweg QUELLE
061204 Ein herzliches Grüss Gott aus dem Virgental. Ich weiss nicht wie es bei Ihnen gerade
ist, da, wo Sie diesen Brief lesen. Ich sitze hier am offenen Fenster.
Es ist warm. Ein Sonnenstrahl liegt auf ihrer Anfrage um das
Virgentaler Hüttenbuch. Nur ein paar ferne Geräusche dringen
von draussen herein. Das Rauschen vom Bach, die vom Wind bewegten
Blätter der Bäume, Kinderlachen, der Stundenschlag der
Kirchenglocke und nur ab und zu ein vorüberfahrendes Auto. Die
Berge stehen fast greifbar nahe vor dem Fenster.
Einige Exemplare der
Virgentaler Hüttenbücher - auf die wir sehr stolz sind -
liegen immer vor mir. Ich nehme mir eines in die Hand und beinahe schon
schweifen meine Gedanken hinauf in die Berge - in die Hütten - als
mir einfällt, dass Sie auf dieses Büchlein warten. Es ist
ohnehin bald Wochenende und ich kann wieder hinauf.
Ich denke daran, ob wir
uns sehen werden auf einer der Hütten. Vielleicht. Es wäre
schon eine grosse Freude. Und unter uns gesagt: Sie würden etwas
versäumen. Deshalb stecke ich jetzt schnell diesen Brief und das
Virgentaler Hüttenbuch in ein Kuvert und ab zur Post. Ich hoffe
wir lernen Sie bald kennen. Für den Virgentaler
Hüttenwirtestammtisch: Friedl Steiner, Präsident office@virgentaler-huetten.at
071204 Wie es bei mir ist, als ich Ihren Brief lese? Es war ein schöner
Spätherbsttag im Wienerwald, die Sonne hatte den Nebel endlich
einmal besiegt. Es ist ein reizvoller aber selten begangener Weg von
Heiligenkreuz auf den Höhenrücken des Helenentales. Ab und zu
bellte ein Bock hundeählich und auch die Vögel hatten eher
die Art des Schreiens. Meine Frau und ich sind die Strecke schon x mal
gegangen und sind immer wieder auf's neue erstaunt von der stillen
Anmut der Landschaft.
Nach der Rückkehr war das Virgentaler Hüttenbuch im
Briefkasten. Überraschend
schnell wurde es finster - am PC bin ich nun virituell Gast auf den
Virgentaler Hütten und alte Venediger - Erinnerungen tauchen
wieder auf. Ja es war ein schöner Jugendzeit - Abschnitt rund und
auf den Venediger und ich denke, auf niedrigeren Bergen kann es im Alter auch noch erhebend
sein. Zwischendurch hörte ich die Rede von Elfriede
Jelinek> - nun diesmal musste sich auch Stockholm
mit einer Aufzeichnung abfinden. Was ohnehin keinen - auch keinen
Hund mehr interessiert: Fischer lobt und Haider kritisiert in den morgigen Medien, es ist ähnlich wie bei
Heldenplatz. Doch diesmal gibt es, durch diesen Preis, eine
grosse Flaute für die Humpdump Banausen. Dies aber ist,
denke ich, kein Hüttenbuchthema. Herzlichen Dank für das
empfehlenswerte Virgentaler
Hüttenbuch Berg Heil und liebe Grüsse an alle
Hüttenleute. Felsenkapelle
der Bonn Mateier Hütte QUELLE
Kapellenbuch>
2004 3 MUMIFIZIERTE
KAISERJÄGER NACH 86 JAHREN FREIGEGEGEBEN
3 mumifizierten Kaiserjäger wurden
einem Gletscher am Ortler>-Cevedale-Massiv im Trentino entdeckt.
Wir hoffen, dass uns
das Innsbrucker Museum bald Informationen über die Identität
der Leichen liefern wird", betonte Vincenzi..
Der Bergretter, der in der Alpenortschaft Pejo unweit von Trient ein
Kriegsmuseum verwaltet, erhofft sich auch von den Experten aus Bozen
wichtige Informationen über das Alter und die Todesursachen der
österreichischen Soldaten. Seit Mittwoch wird die Leiche eines der
drei Kaiserjäger im Bozner Krankenhaus aufbewahrt, wo sie
verschiedenen Tests unterzogen werden soll. Danach wird die Leiche im
Soldatenfriedhof von Pejo neben den anderen beiden
österreichischen Soldaten beerdigt. "Wir wissen noch nicht, wie
lange die Leiche in Bozen bleiben wird. Je interessanter die Ergebnisse
der Tests sein werden, desto länger wird das Archäologische
Museum Bozen die Leiche behalten", so Vincenzi.
Der Trentiner ist über das
Aufsehen rund um seinen Fund in den Alpen überrascht. "Ich wusste,
dass es ein wichtiger Fund war. Es ist das erste Mal, dass ganze
Körper von Soldaten entdeckt werden und noch dazu in einem derart
guten Zustand. Ich dachte jedoch nicht, dass um meine Entdeckung so
viel Medienrummel entstehen würde. Ich bin an einsame Wanderungen
im Gebirge gewohnt, jetzt wird mein Kriegsmuseum von Journalisten und
Touristen bestürmt", sagte er.
Vincenzi über seine Entdeckung: "Ich war gerührt und habe
großen Respekt für diese Männer empfunden, die unter
derart dramatischen Umständen gestorben sind", meinte er. Seit
über 20 Jahren sucht Vincenzi in den Alpen Relikte aus dem Ersten
Weltkrieg, um die Erinnerung an die Schlachten, die sich in seiner
Heimatregion abspielten, wach zu halten.
"Die Toten", sagte der italienische Pfarrer in seinem einzigen
deutschen Satz", sind nicht nur eure Brüder. Es sind auch unsere
Brüder".
Über den
Gräbern wehen nun die
Flaggen Österreichs, Italiens und der EU.
2004 Lois Strobl sang und erzählte auf Schloss
Trautenfels >
Der Wanderer Schirmherr Lois
Strobl sang
und erzählte auf Schloss Trautenfels (Bezirk Liezen Steiermark),
bei den
Stammtischgesprächen die jeden 1. Mittwoch im Monat im
Seminarraum von 18 - 20 Uhr stattfinden. vereintrautenfels@aon.at www.kultur-grimming.at
Lois aus Untergrimming hat
seit 1948 mit den »Tachenberger Sängern« und mit
seinen zwei Brüdern - zu vilelen lustigen und traurigen
Anlässen gesungen und musiziert. luis wird das
handgeschriebene Liederbuch von Franz Puster und gemeinsam
mit Franz Bindlechner einige dieser alten beinah
vergessenen Lieder singen.
2004 BESUCH
bei LOIS und FRANZ >
JOHANN WIESNEGGER alias
Hans Geiger >
Bei
einem zufälligem Zusammentreffen mit dem Bergfreund Hans, ein
gebürtiger Zeiringer> aus dem
Gföllgraben Sonnseite der nun in seiner Wahlheimat Ottensheim in
Oberösterreich lebt, kamen wir auch auf den Berg der Berge den
Grimming zu sprechen. Hans ist bei der ÖAV Sektion Stainach - da
steht der Grimming ja vor der Sektionstüre. »Meine
Frau ist eine gebürtige Ennstalerrin, so hat es sich ergeben, dass
ich 62 mal auf dem Grimming war. Meine schnellste Anstiegszeit war von
Trautenfels aus in 2 Stunden auf den Gipfel, doch das ist schon lange
her. Die Ausstellung in Trautenfels über den Grimming bzw. das
fünfzigjährige ÖAV - Grimmingkreuz ist sehr interessant
gestaltet. Die Formulierung über der Kaiserkreuz - Entsorgung ist
allerdings unzutreffend«, sagte Hans. Damals am Ödstein war er der jüngste Teilnehmer und ein
extremer Leistungssportler der in einer sagenhaften kurzen Zeit den
Gipfel bestiegen hat. Nun ist seine Zeit als Förster bereits
abgelaufen doch für ihn gibt es trotzdem keinen Ruhestand. Wen er
seinen Sohn, der in Südamerika als Entwicklungshelfer tätig
ist, besucht besteigt er dort Vulkanberge.
Wie geht es dem
Schefberger, der auch auf
dem Ödstein gelesen hat? Fragte Hans. Er
ist vom Kililimandscharo mit einer Herzattacke zurückgekommen,
wurde in Gugging
logopädisch wieder aufgebaut und ist nun mit verminderten Radius
im Rollstuhl unterwegs, sagte ich.
Mit Stefan Schefberger
war ich viel im Gebirge unterwegs in seinem Heimatort
Schattendorf habe ich das alte Grimming
- Kaiserkreuz> am Krippelberg verewigt.
Auch
Stefan war, so wie auch Hans, viel in den schweizer Bergen
unterwegs und so konnten beide damals am Ödstein ihre
diesbezüglichen Erfahrungen austauschen. Die
Leute von Aurali> war mir bisher ein unbekanntes Schwab >
Werk - es geht darin um das Heimattal meiner Frau - Pusterwald.
Abgesehen davon ist dieses Buch nicht nur sehr fesselnd sondern
beinhaltet auch viele zeitlose Lebensweisheit. Hans, der auch ein
Sammler von wertvoller unbekannter Literatur ist, versorgte mich mit
den Ablichtungen von Aurali und ich kann nun seine Schwab Begeisterung
verstehen. Schwab war ja auch ein Forstmann und als solcher auch in
Aurali Pusterwald tätig. Vielleicht gerade deshalb weil er wusste
wovon er schreibt - hat er für alle Namen und Orte Pseudonyme
verwendet.
Unlängst traf ich mit meinen
ehemaligen Förster Kollegen zusammen, nun
habe ich Zeit und kann im ganzen Land die nicht mehr gültigen
Tafeln für das Betretungsverbot wegen Holzschlägerung
wegräumen
- sagte ich zu ihnen.
Die Kollegen
fielen aus allen Wolken, nur
das nicht, nur das nicht!«
War ihre ernste
Reaktion auf meinen Spass mit
dem ersten Hintergrund gewesen
erzählte mir Hans.
BENJAMIN > Textauszug
Ödsteinlesung: Unser
altersmässiger Benjamin, "Hans
Wiesnegger" vulgo Geiger im Zeiringgraben ist in der unwahrscheinlich
kurzen Zeit, von 2¾ Stunden, von Johnsbach über den
Kirchengrat her, aufgestiegen. Noch vor kurzen bist Du noch vom
"Kleinen Ödstein" zur Scharte gegangen, wir haben uns gewundert
wie schnell Du auf den Gipfel gekommen bist.
Von
meinem Elternhaus "Geiger", in
unserer Heimatgemeinde "Oberzeiring", gehe ich zwei Stunden auf das
"Schiesseck". Vom "Schiesseck" her sah ich mir den, "Grossen
Ödstein" schon genau an, im Gesäuse war ich, ausser auf dem
"Grossen Ödstein" schon allen Bergen. In dem Gipfelbuch der
"Hochweberspitze" habe ich von deinen Aktivitäten gelesen und im
vorigem Jahr am "Grimming" war ich irrtümlich einen Tag zu
spät dran, aber heute klappte es mit meiner Ankunft und mit dem
dem Wetter. Berg Heil! "Hans
Wiesnegger" geb. 1941; Ottensheim OÖ.
RAST IN DEN BERGEN >
Es scheint als ob
nur ich auf Erden wäre, kein Menschenlaut, kein Sang, kein
Vogelschrei. Versinkt da nicht das einst so leidvoll Schwere? Mir ist
es als ob es nie gewesen sei. So ahne ich den tiefen Gottesfrieden. Nur
starre Felsen schauen mich ringsum an. Des Berges Einsamkeit ist mir
beschieden, ein Glück, das ja die Welt nicht geben kann. Ich
blicke selig in der Almen Runde und raste auf sonnigem Gestein; welch
wundersame, gnadenreiche Stunde. Ein Tag von Gott gemacht, für
mich allein! Auszug
aus RAST IN DEN BERGEN
von Jolanthe Haselweber und Ing. Hans Wiesnegger auf
Lachtalhaus - Grosshansel - Hohenwart - Glattjoch - Ostgrat-Hochweber 8
Std. Hans Wiesnegger vulgo Geiger Oberzeiring bzw.
ÖAV Ottensheim / Linz 18.10.86
DIE
GIPFELRAST >
Ein
stetes Steigen
Im tiefen Schweigen,
Ein glückliches
Schauen
Auf Berge und Auen
Am Gipfel ein Rasten
Befreit von den Lasten,
Ein stiller Traum
Im hohen Raum.
Adi
Kolb ÖAV Steinach,
Hans Wiesnegger 14.08.93
GIPFELPOST
Lieber
Bruno, um diese Zeit
wirst du gerade deine Lesung am Waidhofsee halten! Grüsse Hans
Wiesnegger
2004
KEIN WINTERSCHLAF
Reban Josef 12.05.2004 >

Ein Berggruss des Kameraden Josef
Reban alias Bartlbauer ÖBRD Pöls mit Dachsteinstein -
Bilder von der Hallstätter Seite
2004.01.28 EINTAUCHEN
IN DIE EINSAMKEIT
Mit Schlittenhunden
unterwegs in Lappland. Das
Nattvatn trägt seinen Namen zu Recht. Fast nachtschwarz liegt der
riesige Moorsee in der Einöde der Finnmarksvidda ganz oben im
Norden Norwegens. Verkrüppeltes Birkengebüsch steht hier und
da wie eine Gruppe von Trollen oder Gnomen in der Landschaft, Rentiere
streifen umher, gelegentlich fällt ein Trupp Wildgänse am
Wasser ein, trippeln Schneehühner Futter suchend umher. Menschen
sind hier oft tage-, ja wochenlang nicht zu sehen, obschon ein
wohlvertäutes Ruderboot, in einer geschützten Bucht des Sees
festgemacht, auf den Wellen schaukelt, die vom Wind draussen auf dem
offenen Wasser aufgewühlt werden.
Doch hin und wieder kommt
ungewöhnliches Leben an das Nattvatn, kommen Wanderer mit hohen
Rucksäcken, Gummistiefeln und Watstöcken des Weges, oder
besser gesagt des kaum erkennbaren Pfades daher. Sie zögern nicht
lange, wenn sie das Boot sehen. Sie lösen es, verstauen ihr
Gepäck, steigen ein und rudern davon. Es dauert mitunter Stunden,
bis einer von ihnen, diesmal ohne Gepäck, das Boot
zurückbringt, ein zweites Ruderboot im Schlepp. Das wird nun in
der Bucht festgemacht, und der einsame Ruderer nimmt sofort wieder Kurs
auf das offene, fast schwarze Wasser des Nattvatn. Irgendwann ist er
bei den anderen am jenseitigen Ufer, und ein Boot ist auch wieder
drüben. So sind die Wanderer übergesetzt, haben viele
Kilometer oft mühsamen Weges gespart, und für die
nächsten, die daherkommen, ganz gleich aus welcher Richtung, ist
wieder ein Boot da. Sie werden es genauso machen, hin- und her- und
wieder hinrudern. Wer in der Finnmarksvidda wandert, kennt das Ritual
und befolgt es. Huskies als Gepäckträger. Man muss sich schon
sehr genau umschauen am Ufer des Nattvatn, wo weisses Wollgras wie ein
Schneeteppich die sumpfigen Uferzonen bedeckt, um das Motorboot zu
entdecken, das Sven Engholm hier vertäut hat, aber nur ganz selten
einmal benutzt.
Sven Engholm aus Karasjok im
Herzen der Finnmarksvidda führt gelegentlich Wanderer, einzelne
oder kleine Gruppen von drei oder vier Personen, auf tagelangen
Wanderungen durch die Einsamkeit. Das Besondere dabei ist, dass keiner
von ihnen besonderes Gepäck dabei hat, gleichgültig wie viele
Tage die Tour dauert. Einen kleinen Rucksack vielleicht gibt es zu
sehen mit ein wenig Proviant, einer Regenjacke und einer Kamera. Alles
andere, Zelt, Schlafsäcke, Verpflegung und Kochgeschirr, tragen
Prins und seine Kameraden. In Karasjok kennen die Einheimischen, die
Samen, Sven Engholms Grönland- Huskies, allen voran den
eigenwilligen Prins, der immer macht, was er will. Im Winter ziehen sie
im pfeilschnellen Tempo den Schlitten mit den Touristen durch die
Vidda. Im Sommer sind sie als Gepäckträger für die
Touren dabei. Jeder der acht oder zehn, manchmal zwölf Huskies, je
nachdem wie viel Gepäck zu tragen ist, hat zwei Taschen
umgeschnallt, in denen alles verstaut ist, was Sven und seine
Gäste unterwegs brauchen. Nur die Flinte trägt Sven immer
umgehängt. Nicht um sich und die anderen gegen irgendwelche
Angriffe zu verteidigen, sondern um hin und wieder ein Schneehuhn
für das Abendessen zu schiessen. Bei solchen Touren kommt Sven
manchmal auch an das Nattvatn, das Nachtwasser.
Dann wird das Motorboot
gebraucht. An solchen Tagen herrscht ein lärmendes, bellendes
Durcheinander am See, am Motorboot. Die Hunde kennen die Prozedur, die
ihnen nun bevorsteht. Die Packtaschen werden abgenommen, die Hunde, die
offensichtlich wenig davon halten, still im Boot sitzen zu bleiben,
werden an Bord festgebunden, der Prins ist natürlich als Erster im
Bug, wo er, der Anführer, wie ein Lotse sitzt. Ist alles verstaut,
Hunde, Gepäck, Fahrgäste, knattert das Boot über das
dunkle Wasser davon dem zunächst noch fernen
gegenüberliegenden Ufer entgegen, das mit dem Motorboot
natürlich schneller zu erreichen ist als mit dem Ruderboot.
Drüben angekommen, stürzt der Prins mit seinen Kameraden,
sobald sie losgebunden sind, in die Vidda, das nächste
Birkengebüsch, hinein, und sie bellen sich die Kehle heiser, als
ob sie viele Tage lang festgehalten worden wären.
Arktische Naturlandschaft Es
braucht lange Zeit, viel Geduld und viele sanfte Zurufe des
Hundeführers, bis er seine Schar wieder beisammen hat und ihnen
die Packtaschen umbinden kann. Doch dann kennen die Hunde
offensichtlich den Weg, vielleicht ist es ja ein Standardweg, den Sven
hier oben in der arktischen Naturlandschaft mit seinen Gaesten zu gehen
pflegt. Was macht das schon - für die meisten Touristen, die sich
Sven und seinen Hunden anvertrauen, ist solch eine Tour die erste echte
Begegnung und Berührung mit einer fast wildnishaften
Einödlandschaft, die beinahe so gross ist wie die halbe Schweiz.
Mitunter gibt es schmale Pfade, denen Hunde und Menschen folgen.
Niedriges Weiden- und Birkengebüsch steht da, am Boden schimmern
die zart lilafarbenen Blütenglöckchen der Blauheide und die
duftenden weissen Blüten des Moosglöckchens, des grossen
Botanikers Carl von Linné Lieblingsblume. Dazwischen wuchern die
weissen Blüten des Silbersterns wie auf die Erde gefallene
Sterntaler.
Dann wieder führt der Weg an
einem Fluss entlang. Gelegentlich muss man hinüber. Die Hunde sind
schneller hinübergeschwommen, als sich die Wanderer die Stiefel
ausgezogen haben, damit sie nicht voll Wasser laufen. Oder dann
gefallen Prins die Wasserausflüge so gut, dass er auf halbem Weg
umkehrt und zurückschwimmt und sich von Sven erst wieder
zurückrufen lassen muss. Durch lichten Birkenwald geht es an
anderen Stellen auf dem kaum wahrnehmbaren und nicht markierten Weg.
Rundum sind die Geräusche der Wildmark zu hören: Das Rauschen
eines Flusses oder Wasserfalles in der Nähe, das
heimtückische Sirren der Mücken, das Singen des Wassers in
den Stiefeln, das trotz aller Vorsicht von oben hineingelaufen ist.
Manchmal ist ein Vogel zu hören, dann sieht man vielleicht ein
Blaukehlchen im Gebüsch turnen, lappländische Nachtigall wird
es genannt. Oder man kann dem Regenpfeifer zuschauen, der
unbekümmert um Menschen und Hunde auf dem Boden
umherhüpft. Mal wird gezeltet, am besten in der Nähe
eines Sees, denn überall hat Sven seine Netze ausgelegt, um beim
Abendessen frischen Fisch, am offenen Feuer gegrillt, servieren zu
können. Oder Sven steuert eine kleine Hütte an. Er weiss
genau, wo sie ist, Fremde können sie kaum erkennen, selbst wenn
sie fast davor stehen.
Die Hütten sind aus
Rasenstücken und Torfsoden aufgeschichtet um ein Holzgestell wie
ein Zeltgestänge. Ein kleines Fenster haben die Hütten, das
aber verdeckt ist, wenn sie nicht benutzt werden. Mehr Komfort haben
diese Wildmarkhütten nicht, dürfen sie nicht haben, sonst ist
es nicht gestattet, sie zu errichten. Und sie müssen immer offen,
immer zugänglich sein. Jedermann, der bei schlechtem Wetter auf
sie stösst, darf sie benutzen, ganz gleich, wer sie gebaut hat.
Solche kleinen Hütten, die vier oder sechs karge Schlafplätze
bieten, von Jägern, Fischern oder Wildmarkläufern errichtet,
sind neben den Booten die einzige touristische Infrastruktur in einer
Wildnislandschaft, die so weit und so einsam ist, dass man vergessen
könnte, noch in Europa, in Norwegen, zu sein. Rückkehr in
eine völlig andere Welt Gelegentlich liegen auch feste
Hütten, grosse Häuser an der Route. Statens Fjellstuer
heissen sie, staatliche Berghütten. Von der Einrichtung sind sie
mit einfachen, unbewirtschafteten Schutzhütten in den Alpen
vergleichbar.
Ursprünglich waren sie als
Unterkünfte für die nomadisierenden Samen, die Lappen,
errichtet, die in der Finnmarksvidda mit ihren Rentierherden unterwegs
sind. Doch längst kommen viele Hirten mit Geländewagen zu
ihren Herden und brauchen die Hütten aus der Zeit tagelanger
Märsche nicht oder kaum mehr. Dafür haben die Touristen
Einzug gehalten, ist die Finnmarksvidda doch heute für viele
zivilisationsmüde Urlauber so etwas wie die Verheissung des
Ursprünglichen und des Unberührten. Zwei oder drei Tage
dauern solche Wanderungen mit Prins und seinen Kameraden normalerweise,
auf Wunsch auch länger. Doch schon nach wenigen Tagen ist am Abend
die Ankunft im Samendorf Karasjok, oft ein wenig grossartig als
«Hauptstadt norwegisch Lapplands» bezeichnet, die
Rückkehr in eine völlig andere Welt. Christoph Wendt Quelle:
Neue Zürcher
Zeitung AG, 22.01.04, aufgezeicnet
von mreuber@gmx.de Norwegen Austausch zu Reisen und vieles mehr
Diskussionsliste norwegen@kbx7.de Hei Bruno, fand den Text auch
ausgezeichnet und würde mich ebenso freuen, bei meiner Suche
öfter auf solche Artikel zu stossen. Herzlichen Gruss, Mechtild
2003 JENSEITS
DER GRIMMING PFADE >
2003.08.22 BRANDBILD
Im August 2003
ist in einem Latschenfeld im sogenannten Stutterer- Lehen am Grimmig in
Folge der anhaltender Hitze ein Brand ausgebrochen. Die Freiwillige
Feuerwehr Oberstuttern und auch das Hubschraubergeschwader Aigen
mussten den Brand löschen. Grimming Franz Der Grimming brennt
lichterloh, die Sirene heult auf, der
Blick zum Grimming: Zuerst zerrt die Feuerbrunst, dann steigen riesige
Rauchschwaden aus der Felswand. Die Ursache war ein nächtlicher
Blitzschlag - der die karge Vegetation entzündet hat. Bericht
aus Öblarn vom Duo Immerblau>
2003.08.03 WALDBRAND am obersteirischen HAUSBERG
Ein
Latschenfeld geriet am Grimming durch einen Blitzschlag in Brand - Zwei
Löschhubschrauber im Einsatz - 1,5 ha brannten - Brand Aus noch
für Dienstag erwartet. Durch einen
Blitzschlag dürfte in der Nacht auf Montag am obersteirischen
Grimming ein Latschenfeld Feuer gefangen haben. Nach Angaben der
Feuerwehr Liezen brannten rund eineinhalb Hektar Gelände. Da sich
die Brandstelle in einem völlig unzugänglichem Gebiet
befindet, konnte das Feuer nur mit Löschhubschraubern
bekämpft werden. Mit dem Kommando Brand aus dürfte im
Laufe des Dienstags gerechnet werden.
Die Feuermeldung, der 15 weitere Notrufe von besorgten Anrainern
folgten, ging am Dienstag gegen 11.00 Uhr bei der Feuerwehr Liezen ein.
Im Bereich der so genannten Stutterner Lehnwand am 2.351 m hohen
Grimming Bezirk Liezen soll ein eineinhalb Hektar grosses Latschenfeld
zu brennen begonnen haben. Die Rauchsäule war hunderte Meter weit
zu sehen gewesen.
Mit faltbaren
Wasserbecken, die rund 500 Liter Wasser fassen, musste der Brand aus
der Luft bekämpft werden. Acht Stunden waren zwei
Heeres-Hubschrauber vom Stützpunkt Aigen im Einsatz, um die immer
wieder neu entfachten Glutnester zu löschen.
Die Gefahr bestand darin, dass sich in dem felsigen Gelände der
Brand durch herabfallende Glutstücke nach unten ausbreiten
könnte, so die Feuerwehr. Nach einem Erkundungsflug
Dienstagvormittag rechnen die obersteirischen Florianis aber damit, im
Laufe des Tages Brand aus geben zu können. QUELLE
2003 DER GRIMMING BRENNT
nach zehn Tagen
Pause wieder:
Vor zehn Tagen
schien der Brand am Grimming gelöscht. Obwohl es heftig geregnet
hat - sogar eine Mure ging ab - brach das Feuer erneut aus.
Der
kleine Ort St. Martin am Grimming kommt nicht aus den Schlagzeilen.
Zuerst sorgte ein Brand auf dem Grimming für Aufregung, dann
donnerte eine Mure durch den Ortsteil Diemlern. Jetzt geht's mit dem
Brand auf der sogenannten Stutterner-Lehen, unweit des
Grimming-Tores, weiter.
Bereits Sonntag am Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr
Diemlern-Oberstuttern alarmiert. Eben dort, wo vor rund zehn Tagen ein
Brand auf einer Fläche von zwei Hektar gewütet hatte, stieg
wieder eine Rauchsäule auf. Am Montag sind die Flammen dann
wieder meterhoch in den Himmel gestiegen, erklärt
Einsatzleiter Heinz Schweiger. Warum das Feuer nach so langer Zeit
wieder zu brennen beginnt? Die Glutnester befinden sich zum Teil
bis zu einem Meter unter der Erde, auch in den Felsspalten sammeln sich
oft Glutstöcke an. Dorthin gelangt kein Regenwasser, es gab sogar
Fälle, in denen der Wald 40 Tage nach dem Brand-Aus wieder zu
brennen begann, weiss Schweiger aus Gesprächen mit
Einsatzpiloten.
Die Hubschrauber haben
übrigens zur Zeit Grosseinsatz. Im ersten Moment war für den
Brand am Grimming gar kein Heeres-Hubschrauber zur Verfügung, weil
diese beim Waldbrand im Nationalpark Kalkalpen eingesetzt sind. So flog
Montag Nachmittag und gestern Vormittag der Hubschrauber des
Innenministeriums. Ab Mittag ist wieder die Alouette III aus Aigen
im Löscheinsatz, erklärt Schweiger gestern. Bis in die
Abendstunden waren die Feuerwehr-und Hubschrauber gestern im
Löscheinsatz. Es gab Fälle, in denen der Wald 40 Tage
nach dem Brand-Aus wieder zu brennen begann. sagte
Schweiger.
Christian Huemer QUELLE
2003 KUPFERWEGFAHRT > 2003 GRIMMING
RADRUNDFAHRT >
Bergunfall am Grimming: Wienerin mit
Seil geborgen. Notarzthubschrauber
brachte Verletzte ins Spital. Eine junge
Wienerin ist bei einer Bergtour am Grimming in der Steiermark
verunglückt. Die Frau war auf einem Schneefeld ausgerutscht und
abgestürzt. Sie wurde vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber
Christophorus 14 mit Hilfe eines Seils geborgen.
Die Wienerin und ihre Schwester waren gut ausgerüstet zu
einer Wanderung auf den Grimming aufgebrochen. Plötzlich rutschte
die 22-jährige Sonja F. auf einem Schneefeld aus, verlor
den Halt und stürzte rund 60m entlang des Schneefeldes ab,
berichtete der ÖAMTC. Ihre Schwester Sabine verständigte via
Handy die Gendarmerie in Stainach. Der Posten benachrichtigte die
Rot-Kreuz-Leitstelle in Liezen, die den Notarzthubschrauber anforderte.
Sonja F. wurde mit einem 20m
Seil
geborgen und an Ort und Stelle vom ÖAMTC-Notarzt erstversorgt. Die
Wienerin hatte Verletzungen am Brustkorb und an der Wirbelsäule
erlitten. Sie wurde mit Christophorus 14 in das Krankenhaus nach
Schladming
geflogen. QUELLE
Die Arbeit der
Pflege, sei es im beruflichen Umfeld, oder im Rahmen der Familie
fällt in Österreich hauptsächlich den Frauen zu, erklärt Mag. Monika Wild,
Leiterin der Gesundheits- und sozialen Dienste des
Österreichischen Roten Kreuzes anlässlich des Weltfrauentags.
Etwa 67 % der pflegebedürftigen Personen in Privathaushalten sind
Frauen. Rund 80 % der pflegenden Angehörigen sind ebenfalls
Frauen. Eine Kundenbefragung des Roten Kreuzes im Rahmen der
Gesundheits- und Sozialen Dienste ergab, dass sich 55 % der Kunden eine
weibliche Pflegeperson wünschen 44 % der Befragten ist das
Geschlecht egal.
Nur ein Prozent der befragten Personen wünschten sich eine
männliche Pflegeperson. Welche Merkmale kennzeichnen nun die
Pflegearbeit an sich? Berufliche Pflegearbeit weist den Charakter einer
hausarbeitsnahen Tätigkeit auf, erklärt Wild. Von den
Pflegepersonen selbst wird Einfühlungsvermögen,
Freundlichkeit, Geduld, Gesprächsbereitschaft, und das Eingehen
auf den anderen als tägliche Anforderung gestellt. Diese
Forderungen stehen aber der beruflichen Zeitökonomie entgegen und
der Konflikt ist vorprogrammiert. Eine dauerhafte Lösung
dieses Widerspruches ist nur möglich, wenn diese weiblichen
Qualitäten als notwendige professionelle Eigenschaften anerkannt
und von der Gesellschaft entsprechend honoriert werden, so die
Expertin abschliessend. MEHR
Mächtig,
dominant und steinernes Wahrzeichen des
mittleren Ennstales und des Salzkammergutes! Kaum
ein Berg prägt ein Tal, eine
Landschaft derart intensiv wie der Grimming und ist für viele
Bewohner um den mächtigen Bergstock Sympol ihrer Heimat. Gross und
mächtig drängt er seine gewaltigen Steinmassen gegen den
Himmel. Ein Naturdenkmal, das verbindet und trennt. Mit Ihm eng
verbunden sind Schicksale, Dramen, aber auch Freuden und Emotionen. Der
Grimming lässt keinen Menschen unbeeindruckt.
Wenn Franz Zeiringer vulgo Grimmingfranz aus Klachau auf den
Grimming angesprochen wird, dann rennt man bei ihm zweifelsfrei offene
Türen ein. denn der Berg hat ihn rundum gefangen genommen.
Schon als kleiner Bub hat mich der Grimming Tag für
Tag geprägt, erzählte der Maschinenbautechniker, der am
Fusse des imposanten Massives aufgewachsen ist. Die Begeisterung
für alles, was irgendwie mit dem Grimming zu tun hat, ist auch
heute noch - mit 59 Jahren - ungebrochen. Einen grossen Teil seiner
Freizeit investiert der Tauplitzer deshalb in seine HP, in der er
in
akribischer Kleinarbeit Informationen über und rund um den
Grimming zusammenträgt und Grimming - Begeisterten zur
Verfügung stellt. Vieles davon ersparte uns mühsame Recherche
einiges war jedoch bis dato auch dem Grimmingfranz bisher noch
unbekannt. von Guido Grundner QUELLE
2002
DRINGENDE GIPFELGESCHÄFTE
Etwas gedankenversunken
sitze ich unweit des Gipfelkreuzes meines Berges heute,
den Rücken der Sonne zugekehrt, um mich an diesem klaren, aber
doch kühlen Herbsttag etwas aufzuwärmen. Eine angenehme
Stille, wie sie umgibt mich... Plötzlich Stimmen - und eine Gruppe
von Bergsteigern strebt der höchsten Erhebung zu, erreicht das
Ziel. Doch noch ehe man ein Berg Heil hört oder ein kurzes
Innehalten wahrnimmt, schwärmen einige in verschiedene Richtungen
aus, gerade so, als müssten sie einem dringendes Geschäft
nachgehen. Doch nicht Hosen werden runter- , sondern Handys aus den Rucksäcken gezogen und los geht's in
meist voller Lautstärke
Du Mami, ich bin jetzt gerade auf Gipfel ankummen. Du konnst da
gor net vorstelln, wia schean's do herobn is! I siach sogar den
Glockner! Wia is bei dir unten? Bla, bla, bla... und von der
anderen Seite klingt es herüber Grüass di Vroni. I bin
jetzt auf dem ....kogel, wunderschean, waos mochst heit, is die Kotz
wieder zruckkemman ? - Pause - Gott sei Dank, sie wor do scho
drei Tog weg, hiaz muass i aufhörn, i hob no gor nix trunkn,
Pfiati! Und vom nächsten höre ich gerade noch ... es
is sunnig, do i moan hiaz kimmt von Westen a Lüfterl auf - Pause -
brauchst di nit surgn, ich ziach mi nocha scho no um, i hab e no a
truckns Leiberl mit. Gott
sein Dank, weiss jetzt die Mami, dass es heroben schön ist,
weiss der eine Gipfelstürmer dass die Katz wieder zurück ist
und zerstreut der andere die Sorgen seiner Angetrauten.
Mein Tipp: Wie
wär's in schalldichteren Privatkabinen
Latschen, Felsnischen unterhalb des Gipfels diese
wichtigen inhaltsreichen Botschaften weiterzugeben. 26.04.2002
Quelle ÖAV Sektion Haus im Ennstal
2002
GRIMMING FRANZ
LÄRCHKOGELWEG  >
Unsere Artikelserie zu den optischen
Erscheinungen wollen wir heute mit einem Phänomen abschliessen,
das den Bergwanderer schon immer fasziniert hat: das sogenannte Alpenglühen.
Genauso wenig wie das in der vergangenen Woche vorgestellte Brockengespenst
nur im Harz auftritt, ist diese Erscheinung an die Alpen gebunden – das Alpenglühen
kann überall auf der Erde beobachtet werden. Voraussetzung ist
nur, dass einzelne Gipfel besonders hoch in die Atmosphäre ragen.
Das Wandern in den Bergen bedeutet für viele nicht
nur Sport und Erholung. Es ist auch ein intensives Naturerlebnis. Zu
den Momenten, die man selten vergisst, gehört der Anblick des
sogenannten Alpenglühens: ein hoch aufragender Berggipfel leuchtet
in allen möglichen Rottönen im Licht der auf- oder
untergehenden Sonne. Es beginnt mit einem zarten Orange, geht dann
über in Rosa; später steht der Berg förmlich in Flammen,
so kräftig rot leuchtet er. Schliesslich verlöscht sein
Antlitz mit einem geheimnisvollen, purpurnen Schimmer.
Interessanterweise sind es immer nur die besonders herausragenden,
isoliert stehenden Erhebungen.
Die
Faszination der Erscheinung geht nicht nur von den Farben aus, sondern
lebt auch von der Kontrastwirkung: denn während der hohe Gipfel
leuchtet, liegen die niedrigeren Gipfel in der Umgebung noch, oder
schon in dunkler Nacht. Welcher Gipfel vermag uns nicht auf diese
Art für sich einzunehmen?
Das
Alpenglühen ist ein Schönwetterphänomen. Dennoch ist es
etwas Besonderes, das man nicht immer und überall beobachten kann.
Das liegt vor allem an geometrischen Zusammenhängen und an der
Bergstruktur selbst. Nur wenn es sich um einen isoliert aufragenden
Gipfel handelt, also keine höheren Berge in Sonnenrichtung
stören, kann der rote Scheinwerfer der unter- oder
aufgehenden Sonne voll den steilen Hang bescheinen.
Dieser leuchtet aber nur dann kräftig, wenn er eine
möglichst gut und homogen reflektierende Fläche bietet. Gute
Reflektoren sind die nackten, hellen Kalkfelsen, wie wir sie vielerorts
in den Alpen antreffen. Auch Schnee reflektiert das Sonnenlicht
perfekt. Das abendliche Alpenglühen gilt übrigens als
Schönwetterzeichen. Denn jede durchgreifende
Wetterverschlechterung macht sich schon frühzeitig mit einem
Wolkenaufzug aus Westen bemerkbar, und nimmt somit dem Alpenglühen
die Leuchtkraft, oder löscht es ganz aus!
2002 DIE
MACHT DES GELDES im
 >
2002 POST
041002 STERZ SCHRIFTEINGANG S.g. Fr.
Pieringer, s.g. Hr. Frege & Lauffer, mit einem RM können Sie
die Rücksendung Ihrer für mich zu elitären Zeitschrift Geldsterz bewirken, ansonsten erfolgt
meinerseits die Ablage im geflochtenen Rundordner. Bitte löschen
Sie mich auch aus Ihrer Datei. MfG Bruno Mayer
Sterz.Akademiker -
Elitekultur auf unerreichbarer Ebene --
oder Subensions Aufsteirerkulturstadt Käseblatt
Liaba Aufsteira Sterzlausa
Tanke für Mehl Graz auffa.
Du Wendelin Reichel Franitzki Dengelin,
I nix Jambel, Gete oder Heldelin,
Weltsterz Graz Aufsteira mir viel gut und viel teier,
Du mir nix mehr schreiben Dein Meier.
Von: Gernot
Lauffer
<lauffer@sterzschrift.at> Datum: 2002/04/17 Mi AM 12:17:02
GMT+02:00 An: <cma@chello.at> Betreff: GeldBeiTrag lieber b-punkt
mayer, danke für die umfanreiche textsendung. äusserst
komplex, äusserts vielschichtig, äusserst brisant. der text
ist eher eine politsatiere als literatur, wie sie im sterz stattfindet.
zudem scheint er noch viel feilarbeit brauchen. ein abdruck des textes
in diesem zustand scheint zur zeit nicht wahrscheinlich. sterzliche
grüsse ihr g. lauffe
-------- Ursprüngliche Nachricht
--------Betreff: zu AW: Auskunftsbegehren vom 16.02.05 Datum: Tue, 22
Feb 2005 09:31:48 +0100 Von:
SCHMID, Franz Franz.SCHMID@lebensministerium.at An:
<mayerbruno40@netscape.net> CC: PERNKOPF, Stephan
<Stephan.PERNKOPF@lebensministerium.at>, SOMMER, Anita
<Anita.Sommer@lebensministerium.at>, MANNSBERGER, Gerhard
<Gerhard.MANNSBERGER@lebensministerium.at>, PATEK, Maria
<Maria.PATEK@lebensministerium.at>, BAUER, Romana
<Romana.BAUER@lebensministerium.at>, NOEBAUER, Martin
<Martin.NOEBAUER@lebensministerium.at>, REDL, Petra
<Petra.Redl@lebensministerium.at>, SCHMEISZER, Heidemarie
<Heidemarie.SCHMEISZER@lebensministerium.at>, HAUCH, Birgit
<Birgit.HAUCH@lebensministerium.at>
Sehr geehrter Herr Mayer !
In der Nachricht von gestern, 16. Feber 2005, habe ich Sie
fälschlicherweise mit "Wanderer" angesprochen. Ich bitte Sie in
aller Form dieses Missgeschick zu entschuldigen. Das Layout Ihrer
ursprünglichen Nachricht (beginnend mit BRUNO WANDERER ...) bzw.
die Internetadressen, die darin enthalten sind, dürften zu der
Verwechslung mit Ihrem tatsächlichen Namen geführt haben.
Sg.
Hr. Min. Pröll
Ursprüngliche
Nachricht Betreff: Pröll ohne Lawinenzonenkarten Datum: Wed, 16
Feb 2005 19:06:55 +0100 Von: Bruno Mayer
<mayerbruno40@netscape.net>An: buero.proell@lebensministerium.at
Sehr geehrter Hr. Hinister Pröll ich danke für Ihre
Verneinung der gestellten Fragen in Form eines wohl zu umfangreichen
Textes. Auch Sie sind persönlich, so wie Ihr Kollege Hr. Gorbach
an der Rettung von Menschenleben durch Lawinenzonenkarten nicht
interessiert. Die Verhinderung von lebensrettenden
Massnahmen per
bestehenden Gesetz zu verhindern Herr Minister? Haben Sie bitte
Verständnis dafür, dass dies kein Bürger begreifen kann.
Ursprüngliche
Nachricht Betreff: AW: Auskunftsbegehren Datum: Wed,
16 Feb 2005 16:36:40 +0100 Von: SCHMID, Franz
Franz.SCHMID@lebensministerium.at An:
mayerbruno40@netscape.net CC: PERNKOPF, Stephan
<Stephan.PERNKOPF@lebensministerium.at>, SOMMER, Anita
<Anita.Sommer@lebensministerium.at>, MANNSBERGER, Gerhard
<Gerhard.MANNSBERGER@lebensministerium.at>, PATEK, Maria
<Maria.PATEK@lebensministerium.at>, BAUER, Romana
<Romana.BAUER@lebensministerium.at>, NOEBAUER, Martin
<Martin.NOEBAUER@lebensministerium.at>, REDL, Petra
<Petra.Redl@lebensministerium.at>, SCHMEISZER, Heidemarie
<Heidemarie.SCHMEISZER@lebensministerium.at>, HAUCH, Birgit
<Birgit.HAUCH@lebensministerium.at>
Sehr geehter Herr Wanderer ! Vielen Dank für Ihre Anfrage
vom 10. Feber 2005, die heute, am 16. Feber 2005, an mich zur
Bearbeitung weitergeleitet wurde.
zu Frage 1: Im Lebensministerium gibt es keine Karte der Lawinenzonen.
Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass die
Gefahrenzonenpläne durch die Dienststellen des Forsttechnischen
Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung erstellt werden und
jeweils nur das Gebiet einer einzelnen Gemeinde abdecken. Nach einem im
Forstgesetz §11 festgelegten, sehr umfangreichen
Erstellungsverfahren, wird je ein Gleichstück des
Gefahrenzonenplanes nach der Genehmigung durch den Bundesminister der
Gemeinde, der Bezirksverwaltungsbehörde und dem jeweiligen
Bundesland übergeben. Das Original verbleibt in der
zuständigen Gebietsbauleitung. Das Exemplar der Gemeinde ist
für jeden zugänglich und kann vor Ort eingesehen werden. Eine
landesweise Zusammenschau aller Zonen gibt es unseres Wissens nach nur
in Tirol, im Landesinformationssystem "tiris", und dort auch nur
für jene Bereiche, in denen die Gefahrenzonenpläne bereits
digital vorhanden sind. Diese digitalen Daten sind allerdings nicht
öffentlich zugänglich.
zu Frage 2: Prinzipiell besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur
Veröffentlichung der Daten im Internet. Die gesetzlichen
Verpflichtungen werden bereits in den bestehenden Verfahren
erfüllt (siehe oben). Im Sinne der Kundenorientierung sind wir
über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus natürlich
bemüht, Informationen auch über das Internet zur
Verfügung zu stellen. Das scheitert bis dato allerdings einerseits
an den technischen Möglichkeiten und der Tatsache, dass nur wenige
von den derzeit über 1000 Gefahrenzonenplänen digital
vorhanden sind. Der zweite Grund, der derzeit gegen eine
Veröffentlichung der unkommentierten Rohdaten spricht, ist die
parzellenscharfe Darstellung der Zonen und die in diesem Zusammenhang
noch nicht geklärte Frage des Datenschutzes. Wir arbeiten
allerdings intensiv an Konzepten, wie und mit welchen genauen Inhalten
wir die Gefährdungen im Internet darstellen können und
werden, sobald eine Umsetzung möglich ist, die Öffentlichkeit
darüber informieren.
In der Hoffnung, Ihnen mit diesen Ausführungen geholfen zu haben,
verbleibe ich Mit freundlichen Grüssen / With best regards, im
Auftrag von Herrn Bundesminister Pröll OR
Dipl.-Ing. Franz Schmid Abteilungsleiter-Stv. / Assistant-DirectorUrsprüngliche
Nachricht Betreff: Auskunftsbegehren Datum: Thu, 10 Feb 2005 03:39:51
+0100 Von: Bruno Mayer mayerbruno40@netscape.net An:
buero.proell@lebensministerium.at
Auskunftsbegehren
Sg
Hr. Min.
Pröll 1.Gibt
es in Ihrem Ministerium Karten in der
die Lawinenzonen Österreichs, bundesmässig bzw.
landesmässig ausgewiesen werden? 2.Warum werden die vorhandenen Lawinenzonenkarten, zum Schutz von
Menschenleben und zur Wahrung der Interessen des Tourismus, nicht im
Internet zur Verfügung gestellt?
Der
Paragraph 1 des Auskunftspflichtgesetzes, kann in diesem
Fall, da es um gemeinnützige Interessen geht, nicht zur Anwendung
kommen, der Paragraph 2; die
schriftliche Ausführung eines
mündlich oder telefonisch angebrachten Auskunftsbegehrens, wird beantragt.
Bei Überschreitung der Frist nach Paragraph 3
wird gemäss Paragraph
4 ein Bescheid beantragt. MfG
Sg.
Hr. Min. Gorbach
Ursprüngliche
Nachricht Betreff: Re: Lawinenzonen Datum: Wed, 09 Feb 2005 15:51:02
+0100 Von: Bruno Mayer mayerbruno40@netscape.net An:
Robert.Gomsi@bmvit.gv.at Referenzen: <s20a1a0d.096@FSZENT2>
Sg. Hr. Min. Gorbach, haben Sie bitte Verständnis, dass ich in der
Sache nun auch als Bürger Ihrer Argumentation leider nicht mehr
näher treten kann. Trotzdem aber danke für Ihre prompte
Reaktion Hochachtungsvoll Bruno Mayer
Robert.Gomsi@bmvit.gv.at
schrieb: >Sehr geehrter Herr Mayer !
>Ich darf Sie nochmals höflich darauf hinweisen, dass für
Lawinengefahren und -Schutzpläne das Bundesministerium für
Land-, Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMU, httb://www.bmu.gv.at), Abteilung
Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) zuständig ist und laut
Bundesministeriumsgesetz dem BMVIT keine Zuständigkeit zukommt.
Der Verweis am Österreichtelefon des BKA an das BMVIT war
vermutlich ein Irrtum, den wir bedauern. Mit freundlichen Grüssen
KMI Ursprüngliche Nachricht Betreff: KMU
Planloser LawinenschutzministerDatum: Wed, 09 Feb 2005 03:52:12 +0100
Von: Bruno Mayer mayerbruno40@netscape.net An:
hubert.gorbach@bmvit.gv.at
--------
Ursprüngliche Nachricht --------Betreff: Re:
Antw: AuskunftsbegehrenDatum: Tue, 08 Feb 2005
12:03:29 +0100Von: Bruno Mayer
<mayerbruno40@netscape.net> An:
Robert.Gomsi@bmvit.gv.atReferenzen:
<s208a270.017@FSZENT2>Bitte von weiteren Artikulationen Abstand
zu nehmen, und mein Kompliment an die Effizienz des Hr.
Gorbach.MfG Bruno Mayer Robert.Gomsi@bmvit.gv.at schrieb: Sie haben
mich nicht danach gefragt und auch nicht ausreden lassen. Mit
freundlichen Grüssen, Mag. Robert Gomsi
Danke für die langatmige Mitteilung der
Zuständikeit des Hr. Pröll, warum haben Sie dies am Telefon
nicht getan. MfG Bruno Mayer
Robert.Gomsi@bmvit.gv.at schrieb: Sehr geehrter Herr Mayer ! Ich darf
sachlich etwas aufklären: Das Auskunftspflichtgesetz (seit
1.1.1988) besagt, dass dem Auskunftswerber eine Auskunft von den
angefragten Organen des Bundes über Angelegenheiten ihres
Wirkungsbereiches zu erteilen ist, soweit eine gesetzliche
Verschwiegenheitspflicht dem nicht entgegensteht. Die verlangte
Auskunft, ob das BMVIT Lawinenzonenpläne hat, haben Sie nach
bestem Wissen von mir bekommen, wie verlangt sofort und mit einem "ja"
oder "nein" beantwortet, konkret ein "nein". Zu den Lawinenzonenkarten: Das BMVIT ist nicht zuständig
für die Erstellung von Lawinenzonenkarten. Gefahrenzonenpläne
der Wildbach- und Lawinenverbauung werden vom Lebensministerium
erstellt, BM Josef Pröll.
Ein Gefahrenzonenplan (GZP) ist ein Gutachten, in
dem jene Siedlungsbereiche, welche durch Wildbäche, Lawinen und
Erosion gefährdet sind, dargestellt werden. Er ist Grundlage
für die Abschätzung der Dringlichkeit und für die
Planung von Schutzmassnahmen. Für die
Erstellung der Gefahrenzonenpläne sind die Dienststellen der
Wildbach- und Lawinenverbauung zuständig. Die Gefahrenzonenpläne erstrecken sich in der Regel auf ein
Gemeindegebiet und unterstützt die Baubehörde, die
örtliche und überörtliche Raumplanung und dient Fragen
des Sicherheitswesens. Verbindlichkeit erhält der GZP durch die
Raumordnungsgesetze der Länder. Dadurch entsteht Einfluss auf die
örtliche Raumordnung (Baubewilligung).http://www.forstnet.at
Diese Pläne sind von Experten für Experten erstellt und, wie
sich am Beispiel Galtür erschreckend deutlich gezeigt hat, nicht
immer verlässlich. In Galtür kam die Lawine in einer
vollkommen sicher bezeichneten Zone runter!
Für Touristen und Sportler gibt es den
Lawinenwarndienst (http://www.lawinen.at/austria/), der jederzeit
kostenfrei zugänglich ist. Ich hoffe, Ihnen
mit diesen Auskünften die Möglichkeit zur Information
über das Internet erleichtert zu haben und verbleibe Mit
freundlichen Grüssen, Mag. Robert Gomsi Bürgerservice
im Kabinett des Vizekanzlers und
Bundesministers für Verkehr,
Innovation und Technologie Minoritenplatz 3,
1014 Wien >>Tel.: 01 / 53115 - 2134,
Fax: 01 / 53115 - 2146 robert.gomsi@bmvit.gv.at,
www.bmvit.gv.at
Auskunftsbegehren Sg
Hr. Min. Gorbach, ich danke für die
telefonische Beantwortung meiner Frage, durch Ihr
Büro am 04.02.05. Ihre Antwort: Es
gibt in Ihrem Ministerium keine Karte in der die Lawinenzonen
Österreichs ausgewiesen werden.
Zusatzfrage: Warum kann, zum
Schutz von Menschenleben und zur Wahrung der Interessen des Tourismus,
die Lawinenzonenkarte nicht im Internet aufscheinen? Der Paragraph 1 des Auskunftspflichtgesetzes, kann in diesem
Fall, wo es um gemeinnützige Interessen geht, nicht zur Anwendung
kommen, der Paragraph 2; die
schriftliche Ausführung eines
mündlich oder telefonisch angebrachten Auskunftsbegehrens, ist jedoch zu
berücksichtigen. Bei Überschreitung der Frist nach Paragraph 3
wird gemäss Paragraph
4 ein Bescheid beantragt. MfG
Ursprüngliche
Nachricht Betreff: Auskunftsbegehren Datum: Mon, 07 Feb 2005 23:13:28
+0100 Von: Bruno Mayer mayerbruno40@netscape.net An: hubert.gorbach@bmvit.gv.at
 
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