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m.bruno@gmx.at 1120 Wien Anderseng. 23/29/1
Texte bekannter oder unbekannter SCHREIBENDEN der Gegenwart und der Vergangenheit

 
A B D F G H K L M P R S V Z
A B Bilder Buchenauer D Dante F Fishta Frankl Freud G Goethe H Hasitschka Hölderlin Homer K Kraus Lenau M Mayer P Peterka Purgstall R Rilke S Schwab   V Vergil Z

  
 
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Inhalt AUTOREN GEDICHTE  LOGO   A-Z Ende 
LESEPARK NEUMARKT Erd Charta Steinliegebuch Himmelsbuch Leben Tod Walden Neue Sonne Lebensabend Steinkathedrale Wasserskulptur Labyrinth Strahlenrahmenbücher Abstieg zur Gaia Säulentempel
PETREI BERTL 1921 - 1994 Werkverzeichnis Rezension Grüß Gott lieber Gott Biographie Nekro
BÜCHER TEXT HINWEIS A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z
A
> Alverik  Aurali (Pusterwald)  
B BEATRIX und Dante  Bergerlebnis> Bergfahrt auf den Ätna> Brevier> BRIEF als Vorwort      
C
D Dachstein DANTE Begegnung 
E > (Periodika >)
F Fromme Begierden Amon
G Gebirgswelt Ghoethe Glossar> GOTT erschafft Göttliche Komödie [BENESCH FRITZ^ > Mons Styriae Altissimus >> Schneidige Jäger> Der Heil> Zinnoberwand Rinne>] Grogger> >  

GEDICHTE ACH der zu wissen begann  Apollinem Vates Atem des Lebens B Baum Bundeshymne> E Einsamkeit F Frieden G Gedicht> Geissblattgeflüster Geld Gesang Gottesdienst>  H Hampshire Herr es ist Zeit I Irgendwo K Kreis Kriegslied M Menschenherz P Parzen U Uhr V Verliebt W Ich ging im Walde Z Zeflema Besieg' die Zeit   
H Hermannbuch> Hochzeitsbuch> Hohelied der Liebe >
I
K > 
Lateinzitate> Lesepark Neumarkt Bedingungslose LIEBE> Lumpen Helden 
M Marine> Marterl> MONOGRAPHIE DER ZEIRINGER LAGERSTÄTTEN> Musik>
N
O > Ödsteinlied> Orientschriften Orte der Kraft 
P Peer Gynt`s Heimkehr>
R >
S Seelenwagen Sonnenaufgang Die neue SONNE
T Gib jeden seinen eignen Tod >
V Vergil gegen Kollektivschuld
W > > Wilderer   
Z  >
   AUTOREN  A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z  Autoren- (W= >)
A W  Anton > Pürgg Amon Michael
B W Bauer Christian Berlin W Baumgartner Harry Scheuchenstein Benesch Fritz^ (Alpinist) Bernecker Georg Wien W > ThomasBeuys Joseph W > Baden Botticelli Sandro Brandstätter Gottfried Hirschwang Braun Otto Hirschwang Brecht Bert> >  > Oberzeiring/Wien  Buchenauer LiselotteGraz  Büchner Georg> Busse Carl
C
Claudius Matthias>
D Dalai Lama (Tenzin Gyatso) Dante Alighieri Dore Gustave Drechler Robert>
E Eichendorff Joseph> Ewers Jürgen> Bremen Graz
F W Faludi FranzRechnitz W Fischelschweiger Hans Irdning W Fischer Agnes  Hohentauern W Fistha Gjergj Albanien 21 Förster Heinz W Frankl Viktor>Wien W Fraungruber Hans Bad Mitterndorf Freud Siegfried>Wien W Freythal FriedrichPusterwald Fuchs Hans Maria> St. Peteri.S. W > Dietmar Mehrnbach 
G Gaber Maria> Literaturkreis Schwarzatal> Girtler Roland W > Goethe Johann Wolfgang Weimar W Gold Helmut> CH Urdorf W Goldmann Nicolaus Mit jedem neuen Morgen> Gorki Maxim> W Goubran Alfred Wien W > Öblarn Gutmann  Michael Großraming Gutsche Edda DK Taastrup
H Hafis Haditsch Johann Georg Hahn Adelheid> Harrer Heinrich Hasitschka Josef Haunschmidt Josef> Oberzeiring Hebbel Frierich Heine Heinrich W Heinrich Hans Walter Heidelberg W >Eibiswald Hesse Hermann W Hocevar Emil Tamsweg 08 Hölderlin Friedrich  24 Holey Udo> 19 20 > Wien Homer
I Ibsen Henrik>
J W Juva Josefa Wien 
K Kant Immanuel> Kaufmann Alois> Keller Gottfried> Kernstock Ottokar King Martin-Luther> W Klausner Margarethe Wien W Klingelhuber Stefan Öblarn Klöpfer JohannEibiswald W Klopstock Friedrich Gottlieb W Knoll Helmfried Wien Geschriebenstein> W Köhlmaier Michael> W > St. Peter i.S. Kraus Karl> Wien 
L 
Lammer Eugen Guido Lambertz Max Lateinzitate> Lehmann Oliver> Leifhelm Hans W Lenau Nikolaus Lesepark Neumarkt Ulrich von Lichtenstein Literakreis Schwarzatal> Lukan Karl> 
M > Hermann Graz Oberzeiring Wien W > Oberzeiring Wien W Mell Gerhard Kassel W >Bernbach W Merkenbach Matthias Berlin Micko Stefan> Langenzersdorf  Murauer Alfred >
N Nabl Franz W Neyer Klaus Wien
O > > Ottokar aus der Gaal
P Peterka Fritz Petrei Pertl Bleiburg W > St Peter a.K. W Pölzlbauer Ruppert Schottwien W Pöschl Franz Voitsberg W Postmann NeilUSA Pürchner Alois Bad Mitterndorf Purgstall Hammer  
R Radio Radies Alfred Reinsch Hartmut Kanada W Reiterer Karl St. Peter i.S. Rilke Rainer Maria W Rosegger Peter Krieglach Rückert Friedrich Rousseau Jaques>
S Sandmann Monika> Sautter Leopold>  Schaffran Emmerich W > StefanSchattendorf W Schelodetz Ingrid Müller Wien W Schiebl Rudolf> Linz Schindele Robert> Gansbach W Schoiswohl Herta Donnersbach W Schmidt Erna Ternitz Schmidt Traudl> W Schubert AntonWien Schwab Günther > Senft Willibald W Serbanescu Marco Conclusio> Ich wünschte> St. Petersburg Rußland W Steinberger Friedrich Klagenfurt Steiner Hans Wien Stevenson Sandy> W Streicher Anton Schladming Strobl Louis Untergrimming W > Bad Gleichenberg  
T Thoreau Henry David
U Unterweger Hans vulgo Leitenbauer Pusterwald
V Virgil Vogt Werner> Vogtländer Corina Berlin W Vozelenik Robert> Wien
W Walcher Gottfried Unzmarkt Weber Max Weinheber Josef Wien Weymayr Tassilo Oberzeiring Weymayr Tassilo Oberzeiring Wiesnegger Johann Oberzeiring Wildgans Anton Wischenbart Steiner Josef Oberzeiring   Wondratschek Wolf> Wurmbrand Irmgard
Z Zawrell Friedrich Wien Zeiringer Franz Klachau   Zettler Anton Öblarn > Jean Schweiz Zitzenbacher Walter Graz
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A M O N  MICHAEL
Neuerscheinung
"Nachruf verpflichtet"
Gebundene Ausgabe – 29. Juli 2014  € 19,80 Amazon
"Fromme Begierden" Anmerkungen zum Werk  1 2 3 4 5
  Michael Amon steht offenkundig nicht in der österreichischen Tradition der Sprachspielerei oder der Selbstbespiegelung, vielmehr folgen seine Romane einem traditionellen Erzählverständnis mit klaren Strukturen und moderner Sprache. Sein Werk nimmt offensichtlich die nicht fortgeführten Traditionen eines Joseph Roth auf und entwickelt dabei seinen eigenen, den heutigen Gegebenheiten angepassten Stil. Als weiteres Vorbild kann man den jungen Franz Werfel erkennen. In den satirischen Ansätzen seiner Romane klingt auch Kurt Tucholsky an. Sein sehr prägnanter und eleganter Stil verweist auch auf Alfred Polgar (insbesondere in den Erzählungen und Feuilletons).
  Darüber hinaus entfaltet Michael Amon eine rege Tätigkeit als Essayist und Kommentator u. a. in der österreichischen Tageszeitung Der Standard sowie in der Kulturzeitung XING und vielen anderen Medien. Der renommierte österreichische Politik-Journalist Engelbert Washietl (Salzburger Nachrichten, WirtschaftsBlatt, Wiener Zeitung, Die Presse) kommentierte das in der Wiener Zeitung
mit den Worten: "Michael Amon hat sich als undisziplinierter politischer Schriftsteller etabliert." Womit wohl gemeint war, dass Amon einen klaren Standpunkt hat, keine parteipolitischen Scheuklappen trägt und mit seiner Kritik auch jene nicht "schont", die ihm gedanklich und weltanschaulich nahe stehen.
 
B A U E R CHRISTIAN Berlin und Bregenz
 
B E R N E C K E R  GEORG *1937
  1030 Wien Haidingerstr. 19, JG 1937 (Wien), Schulabbrecher, Werbekaufmann, freier Schriftsteller. Entwicklung vom fragenden Atheisten zum fragenden und schließlich findenden Christen. Erwerbstätigkeiten: Kundenbetreuer, Agenturleiter, Werbeleiter, Product Manager, Verkaufsleiter, Marketingleiter, Geschäftsführer, Verlagsleiter, Verleger. Seit 1998 freier Schriftsteller in Wien. bernecker-verlagsagentur@gmx.at 
Literarisches Anliegen:Prosa und Lyrik in verständlichem, klassischen Deutsch.
Bücher:
1. Auf dem Seelenwagen. Suche nach Klärung unserer entscheidenden Daseinsfragen: Woher? Wohin? Wofür? Wodurch diese Diskrepanz "liebender Gott - leidvolle Schöpfung"? An der großen Deutschen Klassik orientierte Lyrik.
2. Gesänge an die Katze. Eine verzaubernde Reise in die Welt der Katze - vom Menschen aus betrachtet und reflektiert. Klassisch gestaltete lyrische Texte.
3. Gibt's hier eine Welt? Tragikomödie in 6 Akten. Die Lebenswirrnisse des Helden führen ihn zur Selbsterkenntnis als einer verselbständigten göttlichen Ur-Idee: "In euch, den göttlichen Ideen, soll reifend Welt um Welt erstehn!"
4. Der jüngste Tag des Moritz Klein. Inspirierender Jenseits-Roman; die Handlung spielt in den von modernen Kündern und Offenbarern geschauten jenseitigen Bereichen.
Kontakt: Haidingergasse 19, 1030 Wien, Wien  e-mail: pgbernecker@gmx.at 
SEELENWAGEN 2002-04-02  
  Wer dieses Buch nur lesen will  dem ist es nicht zu empfehlen, wer aber im weitem Feld des Geistes wandert findet eine Fundgrube. Ein Buch für Nachdenkende, Fragende und Hinterfragende,  für Christen unterwegs, wie für offen gebliebene Atheisten. Eine spirituelle Seelenreise auf Grundlage der jesuanischen Botschaft, Gott ist Liebe. Ein Gesang - getragen vom Rhythmus und Maß im Stil klassischer deutscher Lyrik. Teil 2: Reisebegegnungen in der Vergangenheit 3. Begegnung: Rumi, Poet des Al l - Einen Djalal al - Din, 1207 - 73 Belkh/ i.h. Afghanistan ISBN 3-9501404-0-9 162 Seite, Bereich spirituelles Leben 10 Euro  Georg Bernecker
 
B R A N D S T Ä T T E R GOTTFRIED Literakreis Schwarzatal> Alpenrose > Bergheldenkirche
  Mein Lebenslauf in Kurzform: Geboren am 24.10.1939 in Hirschwang 101. Nach Absolvierung der 8 jährigen Pflichtschulen am 4. August
1954 als Schlosserlehrling in die Fa. Neusiedler AG in Hirschwang eingetreten. Nach bestandener Facharbeiterprüfung bis 1970 als Werkzeugmacher bei o. a. Firma gearbeitet. In dieser Zeit auf dem 2. Bildungsweg Maschinenbau und Radiotechnik studiert. 1972 nach Tirol übersiedelt und dort als Technischer Betriebsleiter in einer Kartonagenfirma gearbeitet. 1984 nach Hirschwang zurückgekehrt, arbeitete ich bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1999 als Technischer Assistent der Firmenleitung im Mayr Melnhofwerk in Hirschwang. Schon immer an der Geschichte unserer Region interessiert, machte ich von 1992 bis 1996 Ausstellungen und Diavorträge. Danach habe ich mich auf das Bücherschreiben verlegt. Auch bin ich beim Literaturkreis Schwarzatal aktiv tätig. Ich schreibe nicht nur eigene Bücher, sondern beteilige mich auch an den diversesten Vereinschroniken, soferne dies gewünscht wird. Auch zur Universum Dokumentation über Konrad Kain, stellte ich mein Wissen zur Verfügung.

Die Rax Anmerkung Jahn > Entstehung der Raxsteige >
  Nach der Herausgabe des umfangreichen Werkes „Naßwald und seine Pioniere> im Jahre 1998, liegt ein neues Buch „Die Rax“ von dem Autor Gottfried Brandstätter aus Hirschwang an der Rax vor.
Im Literaturkreis „Schwarzatal“, dem auch ich angehöre, hat Herr Brandstätter neben der Vereinsarbeit auch als Privatmann hochinteressante, heimatkundliche Ausstellungen gestaltet und sehenswerte Dia Vorträge gehalten. Besonders seine gelungenen Farbaufnahmen von den Pflanzen, von den Tieren und von der Landschaft seiner Heimat, sind auch diesmal wieder besonders gelungen und verleihen auch diesem Werk, einen über die Dokumentation hinausgehenden Charakter. Das neue reich bebilderte, gebundene Buch mit 171 Seiten im Format A4, zeigt was Kunstsinn, Sammlerleidenschaft zuwege bringen können. Meine Gratulation zu dem gelungenen Werk. Auch in diesem Buch wird Anton Schubert ^ mit Daniel Innthaler zitiert. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Fülle der zusammengetragenen, für den Leser verständlich gestalteten, Elemente. Nur wer sich mit Freuden einer Aufgabe widmet, scheut auch nicht die Mühe diese jahrelangen Geduldsarbeit.  Das Ergebnis jedoch rechtfertigt diesen gewaltigen Einsatz. Den Einwohnern des Raxgebietes, allen Leuten die mit Landschaft oder deren Ansässigen Verbindung haben, aber auch den Raxfremden Menschen ist dieses Buch zu empfehlen. Für die Historiker und Chronisten ist diese umfangreiche Zusammenführung, der teilweise noch unbekannten Quellen, eine Fundgrube. B. Mayer 1998 Widmung 19990822. Nasswald
 
B R A U N  OTTO Buchauszüge > Korres >
IHRE WELT, DIE BERGE Schubert Anton^: Die Pehoferalm Erster Rax Skiführer
  Hüttenwirte auf Schneeberg & Rax Otto Braun ISNB 3 85326 969 9 NP Verlag 1992 Aus dem Nachlass des verblichenen Wanderer Lesers Otto Braun entstammt dieses Buch, mit der Widmung. "Herrn Bruno Mayer mit herzlichem Dank, für die Hilfe beim Suchen der Unterlagen für dieses Buch, zugeeignet." 18.12.92 Otto Braun Otto Braun, Dr. med.,Facharzt für Pathologie, geboren 1922 in Straßhof NÖ, entdeckte als Student seine Liebe zu den Bergen. Sein Zweitwohnsitz neben Wien der Knappenhof in Reichenau an der Rax und die Beschäftigung mit der Biographie der Familie Camillo Kronichs veranlasste ihn dieses Buch zu schreiben.
SEIN LETZTER WEG > Gipfeltreffen
   Nachruf zum Tod des Hüttenwirtes des Habsburgerhauses ”Karl Jahn” der am 8.2.1919 am Weg starb. Bergsteigerzeitung JG1 Nr.30 vom 07.12.1923
"Nur etwa 3 Minuten entfernt (Anm.: von der Hütte) steht ein kleines Eisenkreuz, das an den Hüttenwirt Karl Jahn erinnert, der am 8.2.1919 auf dem Weg vom Karl-Ludwig-Haus mit 25 kg Proviant in einem fürchterlichen Schneesturm bei 22° Kälte sein Haus nicht fand, seine Skier ablegte und im meterhohen Schnee weiter wankte - bis er erschöpft niederbrach und erfror. Am 11. Februar fand man den toten Hüttenwirt, den kostbaren Proviant hatte er noch auf seinem Rücken".
 
B U C H E N A U E R  LISELOTTE 1922 - 2003 Graz  SCHREINERSTBESTEIGUNG > >
LOB aus berufenen MUNDE LITERATEN und BERGSTEIGER über die NIEDEREN TAUERN "Verliebt in die Niederen Tauern S. 38-41
   Sowenig bekannt die Niederen Tauern sind, sowenig Interesse fanden sie bisher in der Literatur. doch es gibt immerhin einige große Dichter, die Sie erwähnen oder für ihre Landschaft gute Worte finden. So "Paula >", die berühmteste Dichterin der Steiermark, in Öblarn lebend, das am Ausgang des Walchengrabens in den Wölzer Tauern liegt. Sie hat sich zwar dem Kalkfels des Grimmings> verschworen, aber in ihrer "Räuberlegende" die Gegend um Hohentauern (Pass nach Trieben) eindringlich zu schildern gewusst.
  Den Dichtungen von "Franz Nabl>" merkt man an, dass dieser große Dichter, den die Steiermark den ihren nennen darf, obwohl er kein gebürtiger Steirer war, auch Bergsteiger gewesen ist. Das letzte Kapitel seiner "Steirischen Lebenswanderung" – er hat es "Die Landkarte" genannt – bringt auf 30 Seiten eine subtile Schilderung der Niederen Tauern und gleichzeitig eine Schau über die Gipfel der Steiermark. es ist schade, dass Nabl dabei keine Berge namentlich nennt und dieses Kapitel zu persönlich ist , als dass man daraus zitieren könnte.
  Viel Schönes über unsere Tauern hat "Emmerich Schaffran" geschrieben; ihm verdanken wir auch die eigenartigen Steinzeichnungen zu Wödls Schladminger Tauernführer. Aus seinem Buch "Im salzburgischen Ennstal", das vergriffen ist:
  "...denn das ist der Tauern schönste Eigenheit: Sie sind ruhig und vornehm, ohne übereilte und unnötige Geste; diese ist stets groß und ausdrucksvoll und bei aller Zurückhaltung doch von größtem Reiz in der Bewegung, in wohlgegliedertem Umriss. So gleichen sie den Menschen von höchster Kultur. Wie diese Menschen aber nur von denen voll geschätzt werden, die sich bemühen, in ihr innerstes Wesen Vertrauen werbend einzudringen, so erschließen sich die Tauernberge erst demjenigen, der sich rastlos bemüht, ihre Wesensart zu erkennen..."
 
Auch der Westfale "Hans Leifhelm" war ein Wahlsteirer. In steirischer Landschaft und durch sie gelang ihm der Durchbruch als Lyriker. Obwohl in seinem Buch "Die grüne Steiermark" vielleicht zu wenig von den Niederen Tauern die Rede ist, hat er doch "des Urgebirg's riesige Linie" recht erfasst. Über Lungau und Krakau hat er freundliche Worte gefunden:
  "Dort, wo Salzburg und Steiermark aneinandergrenzen, wo die brausende Taurach und der grünklare Zederhausbach in die Tiefe stürzen, wo die weißschäumenden Wasserfälle von den Felsen des Hafners rieseln und schleiern, wo der goldführende Wildbach sich in den Oberen Rotgüldensee sammelt, ist einsames Land, in welchen Märchen und Sagen ohne Zahl gedeihen. Dort steht "aus vier goldenen Säulen" der Preber "dessen Wände innen aus Karfunkel gebildet sind". Zu seinen Füßen dehnt sich aber die Krakau, ein in etwa 1200 m Höhe sich drei Stunden weit hinziehendes, von Wäldern umsäumtes Hochland... Die höchste geschlossene Siedlung des steirischen Landes liegt hier, "der Fiegler" genannt, ein Weiler in einer Höhe von 1450 m. In jahrhundertelanger Abgeschiedenheit erhielt sich hier eine besondere Gemeinschaft unter den Dörflern, eine starke Eigenart. Die Sage weiß zu berichten, das einst der Heiland mit seinen Jüngern durch die Krakau wanderte und, dass ihnen allen das schöne Tal mit seinen knorrigen Fichten und hochgewachsenen Lärchen wohl gefiel – doch gar sehr hätten sie bedauert, dass es von niemanden bewohnt war. Da habe der Herr den Jüngern befohlen, von den Bäumen die Äste abzuhacken, denn er wolle aus ihnen Menschen erschaffen. Die Jünger gehorchten mit großen Eifer, und so sind  also die Krakauer – im Volksmund Graggober genannt – entstanden. Ist es ein Wunder, dass die Bewohner jener Gegend bis zum heutigen Tag, "die gestutzten Graggober" heißen? Wirklich sind die Menschen dort oben von besonders stattlicher Art, so dass man ihnen die Verwandtschaft mit den Waldbäumen gerne glauben will..."
  Ganz anders "Eugen Guido Lammer", der Elitebergsteiger aus dem vorigen Jahrhundert:
"...überhaupt glichen die Lungauer Riesen im Nordring um Maria Pfarr in ihren edlen Wintermänteln lauter Schweizer Riesen: Die feine Schneepyramide des Gurpitschecks mit dem vornehm geschwungenen Grat zur Karnerhöhe gibt das Weißhorn mit dem Schalligrat gelungen wieder, das Kasereck täuscht das Schreckhorn vor; und das Granitzl erinnert mit seiner dreifach gestaffelten Spitze stark an das Fluchthorn.."
  Der einzige vom dem ich weiß, dass er ein Taschenbuch herausbringen wollte, war der Lehrer und ausgezeichnete Tauernkenner "Alfred Murauer", aus Ranten. Er wollte an Hand von Bergbildern ein Bergbuch gestalten, in der Art der "Julischen Alpen im Bilde" von "Julius Kugy". Die Liebe zu seinen Tauern war in Murauer so stark, dass er trotz eines Herzleidens das Bergsteigen nicht lassen konnte. Fast könnte man sagen, er ist an den Niederen Tauern gestorben. Sein Buch wurde leider nie vollendet. Schrein>: "Auf einem waagrechten Schneegrat tänzeln wir an den Fuß des "gewaltigen Klotzes", wie ihn "Alfred Murauer" nannte, der ihn seinerzeit umgangen hat."
  Einen Bildband, der zwar nur zum geringeren Teil den Niederen Tauern, zum anderen dem Dachsteingebirge gewidmet ist, hat der Schladminger Schulmann "Hans Broer" herausgebracht. Seine prächtigen Farbbilder sprechen für sich.
  Die bekannte steirische Dichterin "Irmgard Wurmbrand", zurückgezogen in ihrer Landwirtschaft lebend, gab in ihrem Roman "Tauerngold" aus Schladmings großen Bergbautagen als Hintergrund die Gipfel der Schladminger Tauern. L. Buchenauer Anfang

"Fridolin von Freythal" ^
  Ein Heimatdichter der Niederen Tauern war "Fridolin von Freythall", in Pusterwald geboren. Er schrieb volkstümliche Erzählungen, in die er viele Sagen und Redensarten aufnahm. Große Verbreitung fanden seine Novellen wie "Das Hochgericht im Pirkachwald" (bei >) oder "Katharina vom Erlenbrunnen", die verschollen sind.
  Der Grazer Schriftsteller Dr. "Walter Zitzenbacher^", selbst ein begeisterter Tauernbergsteiger, erwähnte in seiner Serie "Dichter auf steirischen Burgen" den Reimchronisten "Ottokar aus der Gaal", der auf Schloss Maßweg in der Ingering lebte. Seine 100.000 Verse umfassende Reimchronik gilt als "das erste umfassende Geschichtswerk in deutscher Sprache, das ausgesprochen geschichtskundliche Absichten verfolgt". Aus seiner Sicht, von der Gaal ausgehend, schildert Ottokar große geschichtliche Ereignisse der Jahre 1246 bis 1310 in aller Welt, aber auch das kleinere Geschehen in der Heimat, wie eine Heuschreckenplage. Auch die letzen Tage des Minnesängers "Ulrich von Lichtenstein" sind der Reimchronik zu entnehmen. Lichtenstein den Zitzenbacher in seinem Buch "Narr im hohem Dienst" verewigt hat, lebte übrigens auch zeitweise im Banne der Niederen Tauern – die Frauenburg liegt an ihrem Rand. Die Chronik des Ottokar aus der Gaal hat einen weiten Weg gemacht, und befindet sich heute unter den Schätzen der Universitätsbibliothek in Upsala.
  Ein Buch der letzten Jahre, das sich in anderer Art auch mit den Niederen Tauern beschäftigt, sind die Salzburger Wanderungen von Dr. "Harald Schueller" (Tyrolia-Verlag). In der bewährten Art der Tyrolia - Wanderbücher wird hier nicht nur genau Weg und Steg erwähnt, sondern auch viel Wissenswertes aus den Salzburger Teil der Niederen Tauern an den Leser gebracht. L. Buchenauer Ende Anfang

D A N T E  ALIGHIERI Göttliche Komödie
> Inferno, Purgatorio Läuterungsberg, Paradies
  Begegnung Dante Aschenkomödie Vergil gegen Kollektivschuld Dantes Vergil Abschied > Vergil beerdigt eine Fliege > Göttliche Komödie Austria >
B E G E G N U N G  M I T  D A N T E GÖTTLICHE KOMÖDIE^ > Dante Gesellschaft
  Zwischen zwei Fenstern, auf einer rötlichen Säule, stand eine Mamorbüste von Dante. Die Abendröte hinterließ einen matten Glanz auf seinen hageren Wangen und dem rechten Auge des Unsterblichen, während sein linkes im geheimnisvollem Dunkel blieb. Ich legte meine Hand auf die kalte Stirn des Dichters. - Es war mir als ströme eine Kraft in mich, eine Eingebung die mir das wunderbare Walten, dieses einst so gesegneten Geistes, erahnen ließ.
  Was hatte dieser große Einsame, dieser aus seiner Heimat Vertriebene, dem Todesurteil entronnenen, von Hof zu Hof umherirrende Bettler hinter dieser Stirn alles erlebt und erdacht? Welche Gewalten waren wohl von seinem gebrechlichen Körper ausgegangen? Gewalten die ganze Welten erschaffen hatten um sie dann wieder zu zertrümmern und in Flammen zu ersticken!
 
GÖTTLICHE ASCHENKOMÖDIE von Dante Alighieri 17.06.1265 Florenz - 14.09.1321 Ravenna 
  Die Komödie, La Komödia, so hat der bescheidene Dante sein Werk genannt, erst später fügte man devina, göttliche dazu. Virgil führt darin Dante durch die Hölle zum Himmel, ein Epos der Erlösung, die Wanderung des sündigen Menschen zum Heil, ein Leben reicht nicht für dieses Buch. Seine Asche wurde angeblich in 6 Gebinden aufbewahrt. Ein Gebinde davon wurde zufällig in der Nationalbibliothek in Florenz gefunden. Die Frage, nach dem Verbleib der restlichen Asche, stellte sich nun von selbst? Einen Bruchteil davon vermeinten 1987 Forscher in einem Medaillon, im Dachboden des Senates von Rom, ausgemacht zu haben. Bei Besonderheiten verwenden offizielle Stellen merkwürdige Ausdrücke: Anstatt von den Überresten der Sterblichen spricht man immer irrtümlich von den sterblichen Überresten>, weiterhin werden auch die Ausdrücke Knochenstaub und Asche für die Hülle der Verblichenen verwendet. Dies war bei der Überführung der seligen Kaiserin Zita von Russland in die Kaisergruft nach Wien so, dies war bei dem Seilbahnunglück Kaprun, - wo unsere Regierung ein schlechtes Gewissen wegen Fahrlässigkeiten hatte so, es war auch 2002 bei den Spiegelgrundkindern so. In einer ORF TV Diskusion starb Dante zuerst als Ketzer verbrannt dann an den Folgen einer Krankheit und letzten Endes aber an einem natürlichen Tod.
Wobei man der ORF Weisheit, "Auch der natürliche Tod sei eine Krankheit", nicht näher getreten werden kann.
  Auch in der Kunst gibt es wie in der Religion Reliquien, Franz Schubert, war allerdings aus Not dazu gezwungen, sich auch mit dem Verkauf seiner Schubertlocken, über Wasser zu halten. Der Florenzer, Dante widersetzte sich Papst Bonifaz dem VIII, das Todesurteil konnte an Dante nicht vollstreckt werden.   "Als Pilger und Bettler habe ich ganz Italien durchwandert, klagte Dante." Göttliche Komödie Ende Anfang
 
F A L U D I  FRANZ Geschriebenstein > > >
War ein ungarischer Dichter und Gelehrter
 
F I S C H E R  AGNES Hohentauern Maria Schnee Kindergebet > > Maria Schnee 1v5
 
F I S T H A  GJERGJ 1-80 Tringa^  Adlermädchen Anna> > Hymne >
  Gjergj Fishta wurde in dem Dorf Fishta in der Landschaft Zadrima, südöstlich von Shkodra geboren. In seiner Kindheit hatte er den Italoalbaner Leonardo de Martini, einen Franziskaner, zum Lehrer, der die Aufgewecktheit des Knaben erkannte, ihn in den Franziskanerkonvent Troshani aufnahm und ihn anregte, Franziskaner zu werden. Gjergj  absolvierte die Mittelschulstudien in Shkodra und Troshani und begab sich 1886 nach Bosnien, wo er im Konvent Sutiske die philosophischen, in Livno die theologischen Studien betrieb.
  Zum Priester geweiht und in den Franziskanerorden aufgenommen, kehrte er 1893 in die Heimat zurück, wirkte als Lehrer am Franziskanerkolleg in Troshani, dann als Pfarrer in Gomsiqe in der Mirdita. 1899 gründete er zusammen mit dem Mirditenabt Prenge Doci, mit Dom Ndoc Nikaj und Pashko Barshi die literarische Gesellschaft Bashkimi. 1902 wurde er Direktor der 4klassigen Elementarschule in Shkodra und führte sofort statt des Italienischen, das bisher dort die Unterrichtssprache gewesen war, die albanische Sprache als Unterrichtsprache ein. Später wurde diese Schule von Fishta zum Lyzeum Illyricum erweitert. Während des ersten großen Krieges gründet er mit Luigj Gurakuqi zusammen auf Anregung des österr.-ung. Generalkonsuls August Ritter von Kral die "Albanische literarische Kommission" und arbeitete mit an den Regeln für eine einheitliche albanische Orthographi.
  Schon früher, im Jahre 1908, hatte er in Monastir an der Lösung der Alphabetfrage mitgewirkt und war Präsident des Zwölferausschusses, dessen Mitglieder aus allen Gauen Albaniens dorthin entsandt worden waren. Nach dem Kriege wurde Fishta im August 1919 als Generalsekretär der albanischen Delegation zur Friedenskonferenz in Paris entsendet und war dann Mitglied der nach Washington entsandten Spezialkommission, die bei der Regierung der Vereinigten Staaten die Belange des albanischen Staates zu vertreten hatte. Heimgekehrt, wurde er Deputierter im Parlament in Tirana, 1921 Vizepräsident der Kammer, 1930 Mitglied der Albanischen Mission auf der Balkankonferenz in Athen. Früh wurde er Mitarbeiter verschiedener Zeitungen, so der "Albania", der "Diturija", des "Dielli" und gründete 1913 die Zeitschrift Hylli i Drites, deren Direktor er bis zu seinem Tod blieb. Neben seiner literarischen und politischen Tätigkeit versah er seine priesterliche Funktionen als Franziskaner im Kloster Gjuhadoll in Shkodra und war in seinen letzten Jahren Provinzial des Franziskaner-Ordens in Albanien. An einem Herzleiden verstarb er am 30.Dezember 1940, von ganz Albanien ohne Unterschiede der Konfession gleichermaßen betrauert.
  Sein Hauptwerk ist unsere Lahuta e Malcis. Das Epos erschien in der endgültigen Redaktion 1937 in der Franziskaner-Druckerei in Shkodra. Fishta hat mehr  als dreißig Jahre daran gearbeitet. Nächst dem Epos lag ihn die Lyrik. Im Jahre 1909 veröffentlichte er die Pika voeset, d. h. Tautropfen, einen Band lyrischer Gedichte, 1913 den Lyrikband Mriza i Zanavet, d. h. die Mittagsrast der Zanen. Er dichtete die Tragödie Juda Makabe, die den biblischen Stoff behandelt und 1918 erschien. Religiöse Lyrik ist im Gedichtband Vallja e Parrizit, d. h. Reigentanz des Paradieses, vereinigt. Auch als Meister der Satire bewährte sich Fishta in seinen Anzat e Parnasit, d. h. Wespen des Parnass, ferner in seinen Gomari i Babatasit, d. h. der Esel des Babatasi. Fishtas poestische Neigung waren von Kindheit auf die Volkslieder und Volksepen der albanischen Berge. Mit der Technik seiner Kurzepen schuf er sein Großepos, als albanischer Homeride, und hat dadurch nicht nur der albanischen Literatur, sondern auch der Weltliteratur ein in poetischer, folkloristischer und historischer  Hinsicht unvergängliches Werk geschenkt. Zeitliche Distanz, die klärend wirken wird, wird über allen politischen Zwist hinweg dem Großem zu dem ihm gebührenden Ruhme verhelfen, den er bei Lebzeiten genoss und den seine Werke ihm sichern.

THE HIGHLAND LUTE DIE LAUTE DES HOCHLANDES LAHUTA E MALCIS
  I.Die Räuber II.Oso Kuka III.Die Beute IV.Vranina V.Der Tod VI.Dervish Pasha VII.Der Berliner Kongreß VIII.Ali Pasha von Guci IX.Die Liga von Prizren X.Mehmet Ali Pasha XI.Das Gespenst XII.Marash Uci XIII.Bei der St.Johanneskirche XIV.Bei der Brücke von Rrzhanica XV.Der Bote XVI.Die Kulfhedra XVII.Auf dem Rebenjoche XVIII.Auf der Brücke von Sutjeska XIX.Pater Gjoni XX.Der Lekas XXI.Der Vertrag XXII.Tringa XXIII.Bei Curr Ulas Gehöft XXIV.Die Zana von Visitor XXV.Vollstreckte Blutrache XXVI.Die neue Zeit XXVII. Das Komitee XXVIII.Ded Gjo Luli XXIX.Der Balkankrieg XXX.Die Londoner Konferenz. Die Laute des Hochlandes behandelt in dreißig Gesängen mit 17 000 Versen den Freiheitskampf des albanischen Volkes. Übersetzt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Max Lambertz Verlag R.Oldenbourg München 1958.
  Im 22. Gesang (Tringa) gehen die Kämpfe in Nokshiq, das von den Serben geplündert wird, weiter. Der Gesang ist das Hohelied der Schwesterliebe, das Hohelied auf die albanische Frau und ihr Heldentum. Tringa fällt. Seite 163 - 180  Auszug von  Seite 178 - 180 Gjergj Fishta Anfang
 
XXII.Tringa ADLERMÄDCHEN ANNA->
"Bei des mächt'gen Gott im Himmel!
Warum soll ich mich verstecken
Zwecklos, sinnlos? Was soll mir denn
Von heut' an das Leben? Mutter,
Vater liegen längst begraben.
Curr, mein Bruder, harrt verstorben
Der Bestattung. Wozu
Soll mir frag' ich denn das Leben?
Bloß damit ich in die Schwarzen
Berge ziehe und mein Antlitz
Selbst mir mach' zur Unglücksfratze?
Dass ich Stamm und Sprach' und Glauben
Ändre und damit die lieben
Eltern noch im Grabe schände?
Dass ich meinen toten Bruder
Kränke, kaum dass er die Augen
Schloss und aus dem Leben schied?
Nein, bei Gott, so soll's nicht werden!
Sei gelobt der Herr im Himmel!
Tringas letzter Tag sei heute!
Heut' beschließt ihr Leben Tringa!
Doch dieweil ich eine Christin
Und mein heil'ger Glaub' verbietet,
Dass ich mir das Leben nehme
Selbst mit eig'ner Hand, so will ich
Denn hinausgehn auf den Kampfplatz.
Wahrlich! mög' der Blitz sie treffen!
Auf das Schlachtfeld will ich gehen,
Mich zu messen mit dem Slawen,
Aug' im Aug' mit ihm zu kämpfen.
Ob er will, ob nicht, er soll mich
Töten! Wenn nur hier ich sterbe,
Hier auf meiner trauten Schwelle ,
Aber nie in Karadak!
Denn ich bin der Berge Tochter.
Nie solang' ich leb', begeh' ich
Eine Tat, die Schande bringt.
Gott im Himmel, du verzeih' mir
Alles was ich hab' gefehlet
Hier im Leben, Sei's mit Absicht,
Sei es ohne eig'nes Wollen!
Sündigt siebenmal im Tag doch
Hier im Leben selbst der Gute.
Du verleih' mir Kraft und Stärke,
Dass ich mir nicht Schande zuzieh'!
Denn heut' opfre ich meine Jugend,
Nicht damit bei uns im Hochland
Einst der Sänger von mir singe,
Opfre sie für meine Ehre,
Für den Glauben, für den Bruder,
Den ich unbestattet lasse,
So dass ihm vielleicht der Slawe
Noch im Tod den Kopf abschneidet
Und damit beleidigt meiner
Lieben Berge Heimat und den
Stamm, dem ich entsprossen. Wehe!
Halt', Allmächt'ger, du die Hand heut'
Über mir an meines Lebens
Letztem Tag und nicht gestatte,
Dass der Slawe mich lebendig
Kriegt in seine Hand!" Und sogleich
Tringa stürmt ins Männerzimmer,
Wo ihr Bruder ausgestreckt lag
Tot im Bett. Und nach der Huta
Unter dem Regal am Haken
Streckt die Hand sie, auf der Stelle
Ladend sie mit 'ner Patrone.
Außerdem noch vier Patronen
Steckt sie unter ihren Gürtel
Birgt die Haare unterm Kopftuch,
Und, bevor sie fortgeht, in der
Hand die Huta, beugt das Knie sie,
Neigt ihr Haupt, küsst ihren Bruder

Auf die Stirn und spricht in Liebe:
"Langweil' dich nicht, lieber Bruder!
Denn, bevor die Sonne sinket,
Kommt, dich schauen, deine Tringa!
Sitzen dann zusammen wieder,
Bruder, Schwester, wie im Leben.
Brauchen nie mehr von einander
Abschied dann zu nehmen, Bruder!"
              
Und empor springt nun das Mädchen.
"Hilf mir, Gott! Hilf, heil'ger Anton!"
Sagt sie noch 'mal zu sich selber
Und stürmt gradaus durch die Tür fort.
Wie voll Leidenschaft die Türe
Sie doch öffnet! Nichts mehr hält jetzt
Sie zurück, die tapr're Tringa!
Ihre Augen sind voll Feuer,
Ihre Brauen eng verflochten,
Knapp gebunden über'm Auge
Trägt ihr Kopftuch sie, wie eine
Schlanke Waldzypresse ihren
Körper hochgerecket. Mitten
In des Hauses Hof sie eilet,
Hinter ihren Hüften trägt sie,
gut verborgen ihr Gewehr.
 
Sieh! Herabstürmt Gjur Kokoti,
Dieser wilde Slaw', vom Berghang,
Stürmt herab wie eine Windsbraut.
Gott, der Herr, wollt' ihn vernichten!
Darum ist in seiner Wut er
Wie mit Blindheit ganz geschlagen,
In der Hand schwingt er ein brennend
Holzscheit, rauchend, Funken sprühend,
nimmt den Weg mit großen Schritten,
Hinter sich zwei Vasovitschen.
Etwas weiter hinten keucht ein
Slawenweib, dem auf dem Rücken
Sie aufladen woll'n die Beute.
Gjur stürmt auf Curr Ulas Haus los,
Will es sengen. Gjur, der Dummkopf,
Hat sein Quäntchen an Verstand ganz
Oben in der Mütze sitzen.
Ist ein wenig vorgelaufen
Den Gefährten. Die Kapica,
Die bekannte Slawenmütze,
Trägt verwegen er gedrückt aufs
Aug' wie einen Eierkuchen,
Und den Saum des langen Mantels
Hat gerafft er bis zum Gürtel.
Die Novica, das Gewehr, hängt
Unter seiner Schulter dräuend.
Tief im Gürtel steckt der Dolch ihm.
Wie ein Wolf, der aus dem Felsland,
Rennt, ermattet von den Schneesturm,
Also hat dem Hause Curris
Sich genaht der wilde Slawe
Bis auf eines Steinwurfs Nähe.
Da auf einmal schaut er Tringa,
Wie vor'm Haus im Hof sie kauert,
Schön wie Zana auf den Almen,
Auf der Berge hohen Matten,
Wie das Banner stolz, das flattert
An des Heeres Spitze. Seinen
Schritt hat Gjuri angehalten,
Und, erstaunt, spricht er ganz langsam:
"Ist das gar die schöne Ora
Aus des Dormitor Gebirge?
Ist's vom Visitor die Zana?
Ist die Fee herabgestiegen,
Um zu pflücken hier im Buschland
Sich ein Zweiglein Salbei oder
In der Talschlucht kräft'ge Nieswurz?


Denn ein schöneres Mädchem kannst du
–  Bei Sankt Petrus von Cetinje! –
Nirgends finden, magst durchwandern
Du die Welt von Ost nach West!
Die hol ich mir, und ich schick' sie
Nach der Schwarzen Berge Heimat,
Dass als Schwiegertochter meiner
Mutter sie im Haus mag helfen!"
 
Und der Hund, der Sohn des Hundes,
Lenkt den Schritt nach jenem Platze.
Grad auf Tringa zielt sein Lauf hin.
Aber als er sich ihr nähert,
Wie schnell Tringa da zurückspringt!
Wie schnell sie's das Gewehr entsichert!
Wie sie nach des Slawen Brust zielt'
Zieht am Züngel mit dem Finger, –
– Tringa, bist ein Heldenmädchen! –
Feuer gibt sie auf den Slawen, –
– Tringa, bist ein Adlerweibchen! –
Trifft ihn mitten in die Brust.
Mög's Cetinjes Fürst nur wissen,
Dass, selbst wenn mit Stumpf und Stiel er
Rottet aus die Shqipetaren,
– So wahr Gott lebt! – nach Albanien
Kommen dennoch nicht die Slawen,
Solang' auch nur eine einz'ge
Shqipetatentochter lebt.
Denn für Ehre, Glaub' und Heimat
Sterben die Albanermädchen
Freudig, nicht als ob sie stürben,
Sondern als stünd' erst des Lebens
Anfang ihnen jetzt bevor!
 

Tringas Huta knallt. Gjuri
Rücklings stürzt tot auf den Felsen
Und sein Bauch bläht auf den Stein sich.
Wollte fetten Kuchen essen,
Konnt' ihn nur in Wasser backen,
Und auch das ging ihm noch schief aus!
Tringa rührt sich nicht vom Platze;
Starr das Aug nach vorn gerichtet,
Its's, als wär das Aug' 'ne Zündpfann',
Daran man Feuer angelegt hat.
Wie sie sieht, dass Gjurs Gefährten
Bei dem Knalle ihrer Pushka
Schnell sich decken hinter einem
Felsblock grad ihr gegenüber,
Wie hat sie sich da gesputet,
Schnell zu ziehn aus dem Gewehrlauf
Der Patrone leere Hülse!
Aber als sie sich bemühte,
Das Gewehr von neu'm zu laden
Mit der zweiten der Patronen,
Da legt an der Slawe Vasil,
Vasil Ndreka, der dem Bergwolf
Ähnlich, er legt an auf Tringa
Die Novica, das Gewehr, und
Trifft just in der Stirne Mitte
Uns're Tringa, unser Mädchen.
Tot zu Boden sinkt jung Tringa,
Tringa, unser armes Mädchen,
Und ihr Körper liegt im Hofe,
An der Haustür Schwell' ihr Haupt.
Ihre sonst so schönen Wangen
Sind jetzt ganz in Blut gebadet.
Eben ging die Sonn' zur Rüste.
Tot war Tringa! Doch du kannst dich,
Grauser Crnagorz, nicht rühmen,
Dass in deine Räuberhände
Lebend sie gefallen wäre,
Sie, der Berge edles Kind!
Abschrift: 2009-02-09 >
Gjergj Fishta Ende Anfang
F R E Y T H A L FRIDOLIN  Jakob Simbürger 1832 - 1903
  War ein Heimatdichter der Niederen Tauern > Lebenslauf  >
  Dem Volksschriftsteller Fridolin von Freythal Dechant und Pfarrer von Schöder, geboren zu Pusterwald 18320712 gestorben zu Schöder 19030212 gewidmet. Gedenktafel in Schöder Stmk.
  Er schrieb volkstümliche Erzählungen, in die er viele Sagen und Redensarten aufnahm. Große Verbreitung fanden seine Novellen wie "Das Hochgericht im Pirkachwald" (bei Oberzeiring) oder "Katharina vom Erlenbrunnen", die verschollen sind. Buchenauer ^ Das Hochgericht vom Birkachwald von Fridolin von Freythall alias Jakob Siebenbürger, Kaplan und geistlicher Rat in Pusterwald, Dechant und Pfarrer in Schöder. Es wird die Legende des Pusterwalder „Bruckenbauer Lex“ aus Mitterspiel geschildert. Ein Wilderer, Deserteur, Mörder und Büßer. Vor seiner Festnahme versteckte er sich in der Nähe des Galgens, im Dachboden der Armensünderkapelle. Kurz vor der bevorstehenden Hinrichtung wurde er im letzten Augenblick durch einen Kurier der Kaiserin begnadigt. Die Bauwerke Armensünderkapelle und Galgen befinden sich beim Rastplatz der Straße zwischen Katzling und Unterzeiring. Das Hochgericht im Birkachwald bei Unterzeiring (Oberkurzheim), der Galgen, urkundlich erwähnt 1574, mit der Armensünderkapelle, sind Belege dafür, dass die Liechtensteiner den Sitz des Landrichters in Unterzeiring hatten.
  • 1865 „Katharina von Erlenbrunn, oder Freud und Leid in den Alpen“, Novelle; Vereinsausgabe des katholischen Pressvereines, welche 1892 im „Sonntagsboten“ wieder zum Abdrucke gelangte.
  • 1866 „Das Hochgericht in Birkachwald“, 1881 abermals im „Sonntagsboten“ abgedruckt.
  • 1877 „Vater Martins Heimgang“, im „Sonntagsboten“.
  • 1878 „die Kohlröserl am Ödensee“, in welchen die Sitten des steirischen Salzkammergutes beschildert werden, im gleichen Blatt.
  • 1883 „Das Vermächtnis des Einlegers“, im steirischen Volks-(Josefs) Kalender.
  • 1893 „Der Werker Rocherl“, eine Dienstbotengeschichte aus dem steirischen Oberlande.1894 „Bader Heinrich“ (Heinrich Lobenstock), ein Lebensbild voll interessanter Charakterzüge bietet dieses Buch.

G I R T L E R  ROLAND   Wien Mäusekrieg >
  19410531 geboren zu Wien (Ottakring) als Sohn eines Landarztes und einer Landärztin im Gebirge (Spital am Pyhrn - Oberösterreich). Bewegte Kindheit und Jugend in Wien, in der Lüneburger Heide und in Spital am Pyhrn u.a. mit Bergbauern und mit Flüchtlingen aus dem Osten. Die ersten Freunde waren die Kinder der Wächter des ungarischen Goldschatzes, der auf abenteuerliche Weise nach Spital am Pyhrn gebracht worden war.Volksschule in Spital am Pyhrn.
  1951 - 1959 Schüler des humanistischen Gymnasiums des Klosters zu Kremsmünster. Matura dortselbst.Studium an der Universität Wien: Jurisprudenz, Ethnologie, Urgeschichte, Philosophie und Soziologie. Während des Studiums Verehelichung und Gelderwerb als Bierausführer, Arbeiter am Wiener Naschmarkt, Ausführer von Fischen und Gemüse, Filmkomparse (z.B. in einem Film mit Omar Sharif) usw.
  1971 Dr. phil. 1971/72 Feldforschung in Indien Ab 1972 am Institut für Soziologie an der Universität Wien. Dazwischen 1973-1975 an der Universität München. 1979 Habilitation an der Universität Wien. Forschungen in Kroatien, in Bauerndörfern Gujarats (Indien), in den Slums von Bombay, in städtischen Randkulturen (Dirnen, Sandler, Ganoven, usw.), bei Polizisten, Bergbauern, Wilderern, bei "feinen Leuten" (Aristokraten, Politikern, Jägern usw.), Schmugglern, den Landlern in Siebenbürgen, über Landärzte, Klosterschüler. Seit Mai 2000 wissenschaftlicher Leiter des Museums "Wilderer im Alpenraum-Rebellen der Berge" in St.Pankraz bei Hinterstoder (Oberösterreich).
DER SCHÖNSTE SIEG
  Herr Roland  Girtler ist am Sonntag, als vagabundierender Kulturwissenschaftler der Kronenzeitung unterwegs. Diesmal besuchte er Die mutigen Kämpfer gegen sich selbst, die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker (engl. Alcoholics Anonymous). In diesem Zusammenhang zitierte er einen lateinischen Spruch:
Se vincere optima omnium victoria est. Der schönste SIEG ist, sich selbst zu besiegen.
Mir ist dieser Spruch, aus irgendeinen Gipfelbuch, in einer erweiterten Form in Erinnerung.
Sich selbst zu bekämpfen ist der größte Krieg, sich selbst zu besiegen ist der schönste SIEG.
Lieber ein stadtbekannter SÄUFER als ein anonymer Alkoholiker.
Solange man sich am BODEN nicht anhalten muss ist man nicht betrunken.
  (Herr), G(g)ib uns die Gelassenheit, Dinge die wir nicht ändern können hinzunehmen, den Mut Dinge die wir ändern können zu ändern und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ich kenne diese Redewendung mit den vorgesetzten Herr.
Das Wort Alkohol kommt aus dem arabischen und war ursprünglich ein Mittel für das Färben der Augengrauen. So erfährt man von dem Fahrradfahrer aus Leidenschaft und seinen lebendigen Streifzügen durch alle Gesellschaftsschichten immer wieder Neuigkeiten. Ich wünsche ihm und seinen Freunden das Beste.
Girtler Roland Anfang
 
Publikationen bei Böhlau
 
Wilderer Rebellen in den Bergen 
 
  2003- 4 unveränd. Aufl. 341 Seiten, 18 schw.-w. Abb. 21 x 13,5 cm Geb. EUR 24,90 ISBN 3-205-99337-3 lieferbar. Der bekannte Soziologe und Kulturanthropologe Roland Girtler widmet sich in der 4. Auflage seines Buches den in zahlreichen Liedern und Geschichten romantisierten Wildschützen. Er zeichnet dabei eine Kultur bäuerlichen Rebellentums nach, die auf eine Zeit zurückgeht, als der Adel seine Jagden noch auf Kosten der Bauern durchführte, die unter dem Wild- und Jagdschaden zu leiden hatten. Vor diesem Hintergrund sind jene Bauernburschen zu verstehen, die zu Wilderern wurden und sich so gegen die Erniedrigung durch die Jagdherren wehrten. Sie genossen nicht nur bei Bauern, Sennerinnen und Dorfschönheiten, sondern auch beim "braven Bürger" hohes Ansehen - als Helden der "kleinen Leute".
 
RECHENMEISTER >
  Mit dem Rucksack und Langlaufskiern auf den Schultern wandern wir vom Bahnhof Stainach in Richtung Pürgg, dem schönen Dorf über dem Felsen gegenüber dem majestätischen Grimming, dessen Gipfel ich schon erklettert habe. In Pürgg rasten wir. Ich schaue jedes Jahr zu der berühmten Johanneskapelle >. In dieser sind romanische Fresken aus der Zeit um 1160 zu sehen, die von der byzantinischen Kultur beeinflusst worden sind. Hier in diesem Ort lebten im 18. Jahrhundert widerspenstige, protestantische Bauern, von denen einige unter Maria Theresia aus Glaubensgründen  nach Siebenbürgen  verbannt worden sind. Zu den Nachkommen dieser rebellischen Bauern, sie leben in der Nähe von Hermannstadt, fahre ich regelmässig.
  In Pürgg wurde auch der mir höchst sympathische Professor Dr. Adolf Adam geboren. Er war Professor für Mathematik an der Universität Linz und Mitbegründer dieser. Er ist  übrigens der einzige Rechenmeister Österreichs mit Gewerbeschein gewesen. Rechenmeister waren in früheren Zeiten Leute, die für ihre besonderen mathematischen Fähigkeiten so einen Gewerbeschein erhielten, wie zum Beispiel der »Churfürstlich-Sächsische Hofarithmeticus« Adam Ries, der 1539 ein Rechenbuch herausgebracht hat. Mit Adolf Adams Sohn Erik Universitätsprofessor in Klagenfurt, bin ich befreundet. Aller Adams gedenken wir und ziehen hinunter zur Strasße nach Klachau, der alten Salzstraße. Quelle Rolands Girtlers Streifzüge Krone 060305  Auszug
KORRES
  2007-05-18 Mäusekrieg > Lieber, hoch verehrter Herr Mayer! Vielen Dank für Ihre lieben Zeilen. Bin stolz, dass Sie meine Geschichte von der Kronenzeitung in Ihr wertes Kapellenbuch übernommen haben.  Es ist wunderbar, was Sie alles festhalten. Man kann viel in Ihren „Schriften“ lernen.  Anbei meine sehr verspäteten Neujahrsgrüße. Ihr Roland Girtler
  2005-03-06
Der Rechenmeister^ Lieber Herr Mayer! Sie haben mir mit Ihrem Brief und den Erwähnungen meines Aufsatzes aus der Kronenzeitung in Ihrer wunderbaren Internet-Wanderzeitung eine große Freude gemacht. Vielen Dank.  Ich muss sagen, Ihnen ist mit dieser Zeitung etwas Großartiges gelungen.  Ich werde jetzt zu Ostern dieser Wanderung über Pürgg nach Aussee wieder marschieren. Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg Ihr Roland Girtler
Wanderer der du ziehst vorbei > Wilderer vom Grimming > Girtler Roland Ende Anfang
 
G O E T H E  JOHANN WOLFGANG 1v7 | Galerie Quellentenxt Zitate | Zeitportal
  Granit > Himmelhoch > Hinaufgeschaut > Nachtlied > Wanderer > 1814 Las Goethe den von dem Orientalisten Joseph von Hammer Purgstall^ 1812 ins Deutsche übersetzten Diwan des persischen Dichters Hafis.
 
Ich ging im Walde
so für mich hin

und nichts zu suchen
das war mein Sinn

Im Schatten sah ich
ein Blümlein steh'n
wie Sterne leuchtend
wie Äuglein schön.

Ich wollt' es brechen,
da sagt es fein
soll ich zum Welken
gebrochen sein?

Ich grub's mit allen
Würzlein aus.
Zum Garten trug ich's
am hübschen Haus

Und pflanzt es wieder
am stillen Ort
Nun zweigt es immer
und blüh't so fort.
G U T S C H E  EDDA *1963 
  Klintehaven 12 DK-2630 Taastrup Dänemark  lebt in Dänemark schreibt Lyrik und Prosa letzter Einzeltitel: Geißblattgeflüster, 1999 Scheffler Verlag Herdecke
GEISSBLATTGEFLÜSTER Sonnenaufgang^
Die weiße Uhr
Ich habe eine Uhr,
der die Zeit immer vorauseilt.
Sie hängt an der Wand –
schneeweiß – als wüsste sie es nicht.
Und manches Mal, wenn sich
die Uhr erinnert, erklingt
aus ihrem dunklen, zugeschlossenen
Zimmer ein warmes Gong
Als hätte sie gesagt Das war’s –
und es war schön. Als läute sie 
die Stunden aus statt ein und
ginge weiter, still, als müsse das so sein.
Sie sieht die Zeit von hinten –
flatternde Mähne, Pferdeschweif,
ein langer Rücken und ein rascher Gang –
und tickt ihr hinterher in all die Räume,
welche die Zeit schon urbar machte,
als meine Uhr noch in Gedanken war.

Hampshire
Lächelnde Tage,
blütenüberbesät.
Unglaubliches Grün
der Wiesen
und Bäume.
Dramatisch klingt
die Sinfonie
der Zeit, und
Tagträume malen
ihre Kreise.
Im Meer ist Liebe,
Nichts als Liebe…

Sonnen AUFGANG
Ein roter Schrei –

das Meer gebärt:
Blau, blau, und
aus dem Spiegel
lodert Feuer
wie am ersten Tag.
Die Sonne steigt.
Sie eilt, als wäre
ihre Zeit bemessen,
als fürchte sie,
zurück zu sinken
in die tiefe See.
Flammend, blendend
blüht sie auf,
verliert das Rosa
ihrer Jugend,
verschenkt sich
an den Tag. 
Gutsche Edda Ende Anfang
H A D I T S C H Johann Georg † Montannist  MONOGRAPHIE DER ZEIRINGER LAGERSTÄTTEN> Nachruf>
 
 
H A S I T S C H K A  JOSEF * 1946 in Schladming josef@hasitschka.com  Publikationsverzeichnis >
  OStR. Prof. Mag. Dr. Lehrer am Stiftsgymnasium Admont; Berg- und Skiführer, zahlreiche Veröffentlichungen.
Licht und Schatten im Gesäuse Ödstein - ein König unter Königen >
Bibliografie
  Josef Hasitschka/Ernst Kren/Adolf Mokrejs: Der Ödstein. Ein König - unter Königen im Gesäuse. Schall Verlag, Alland 2010. 24,50.- Euro. ISBN-10: 3-900533-61-X. ISBN-13: 978-3-900533-61-8. EAN: 9783900533618. Cover des neuen Buches aus dem Schall-Verlag. Der Vater unseres Rezensenten WOLFGANG BAUER, der gebürtige Hieflauer RUDOLF BAUER (1920 - 2004), war in Admont über Jahrzehnte ein Bergrettungsmann für Verunglückte im Gesäuse.
  Einladend erwartet Sie die kleine Johnsbacher Kirche an den Hang geschmiegt am Ende des Sagenweges. Sie wacht über den berühmten Bergsteigerfriedhof, gewährt Kletterern, die in den Gesäusewänden den Tod gefunden haben, eine letzte Ruhestätte. Diese Kirche ist aber auch Ausgangspunkt für den „Bibelweg". Seine symbolträchtigen Bilder, gemalt von Helmut Witte, einem begeisterten Johnsbachurlauber, machen diese Wanderung nicht nur zu einem landschaftlich- künstlerischen Erlebnis: Bilder und Weg als Einheit führen den Blick auch ins „Innere", zum besinnlichen Nachdenken. - „Der Bibelweg als Symbol des Lebensweges" heißt es in der Begleitschrift von Josef Hasitschka. Erleben sie selbst diesen Weg als landschaftliche und innere Einkehr! Josef Hasitschka: Die Odelsteinhöhle in Johnsbach einst & jetzt. Eigenverlag Kölblwirt 2003

  2010-01-25 Lieber Bergkamerad Bruno Mayer! Du kennst mich noch, du hast mir vor Jahren, genau am 10. März 1998, vieles zugeschickt und mir damit schöne Geschenke gemacht: Das Ödsteinlied, einige Ausgaben deines "Wanderer", das Bilderbuch, das Wandbuch vom Abseilturm und - für mich besonders wertvoll - Schriften des Anton Schubert. Vor eineinhalb Jahren ist unser Buch "Gesäuse-Pioniere" im Schall-Verlag herausgekommen - es hat so großen Anklang gefunden, dass Schall mit uns wieder ein Buch herausgeben will. Meine Freunde Ernst Kren und Adi Mokrejs und ich werden heuer eine Monografie über den Ödstein schreiben.
 Mein Part ist wieder die erste Zeit der Erschließer, der Bauern, Jäger, der ersten Reisenden. Weiters habe ich über die traurigen Schicksale an der Ödsteinkante zu schreiben, wohl aber auch über das Bergrettungswunder im vorigen Sommer - einen Litauer konnten wir nach fünf Tagen lebend finden. Aber sehr wichtig für mich sind drei Kapitel: Anton Schuberts Bergfahrt auf den Ödenstein Bruno Mayer - der poetische Wanderer mit dem Ödsteinlied Das Wandbuch am Abseilzacken.
  Dazu hätte ich gerne eine gute Kopie von der ersten Seite der Handschrift von Anton Schubert "Der grosse Ödenstein". Bitte schicke mir gelegentlich das Faksim ile per Mail. Die drei fertigen Kapitel-Manuskripte möchte ich dir irgendwann im Frühjahr zur Autorisierung schicken. Ich freu mich, dass für Anton Schubert endlich einmal ein paar Seiten in einem Bergbuch zur Verfügung stehen. Hast du inzwischen irgendetwas Biografisches über Schubert herausbekommen? Liebe Grüße aus Admont Sepp Hasitschka P.S.: Beim Kölblwirt reden sie heute noch voller Bewunderung über deine winterlichen Biwaks in der Grotte am Ödstein.
  2010-10-18 Danke, lieber Bruno, für die drei Proben. Die von dir angegebenen Kapitel habe ich als Kopien, die du mir vor Jahren geschickt hast, ausgenommen den Großen Ödstein. Aber den durfte ich ja von deiner Homepage herunterladen. Ich hoffe, dass dir inzwischen das Ödsteinbuch schon untergekommen ist. Es ist gut geworden, und Anton Schubert wie auch deine Tätigkeiten am Ödstein sind gewürdigt. Liebe Grüße Sepp
Josef Hasitschka / Ernst Kren / Adolf Mokrejs. Der Große Ödstein ist der schwierigste und einsamste der großen Gesäusegipfel. 1.500 Höhenmeter ragt er über den Talgründen auf, und jeder seiner Anstiege erfordert Kletterei - deswegen ist er erst um 1850 erstmals bestiegen worden. Dieses Buch zeichnet die Geschichte eines imposanten Berges, die Wechselwirkung zwischen ihm und den Menschen, die an seinem Fuß beheimatet sind, vor allem aber jenen, denen diese Felsen eine Heimat des Herzens bedeuten.


H E B B E L  FRIEDRICH Totenbuch >  Ges.Wien
Auf einer Lilie zittern zwei Tropfen Rossalm >
Der letzte Baum
So wie die Sonne untergeht,
Gibt,s einen letzten Baum,
Der wie in Morgenflammen steht
Am fernsten Himmelssaum.

Er ist ein Baum und  weiter nichts;
Doch denkt man in der Nacht
Des letzten wunderbaren Lichts,
So wird auch sein gedacht.

Auf gleiche Weise denk' ich dein,
Nun mich die Jugend lässt:
Du hältst mir ihren letzten Schein
Für alle Zeiten fest.
Friedrich Hebbel.
H E I N E HEINRICH Heine-net
Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte seyn? >
Loreley
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
 
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
 
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
 
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame
Gewaltige Melodei.
 
Den Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh,
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
 
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.
Liste der Vertonungen:
1.) Zdenko Fibich (1850-1900) , "Loreley" , op. 7 (4 Ballade) no. 3 (1872).
2.) Ulf A. Grahn , "Die Lorelei" , (1985) [Alt, Violine, Violoncello, Klavier], aus Drei Deutsche Volkslieder, Nr. 2
3.) Wilhelm Killmayer (1927-) , "Die Loreley" , (1994-5,)[Tenor und Klavier], aus Ein Liederbuch nach Gedichten von Heinrich Heine, Abteilung IV
4.) Johanna Kinkel (1810-1858 ) , "Die Lorelei" , op. 7,4
5.) Franz (Ferencz) Liszt (1811-1886) , "Lorelei" , S. 273.
6.) (Joseph) Joachim Raff (1822-1882) , "Loreley" , op. 98 ,26 (1855-63), Sanges-Frühling, Nr. 26.
7.) Clara Schumann, (1819-1896) , "Lorelei"
8.) (Philipp) Friedrich Silcher (1789-1860) , "Lore-Ley"
9.) Anton Urspruch (1850-1907) , "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" , op.  (Liebeslieder nach Texten von Heinrich Heine), Heft 4 Nr. 3, (1876)
Heine Heinrich Ende Anfang
 
H E I N R I C H HANS WALTER * 1965 Alverik Sterbehilfe Lohn Galaxasien > Bohemian Confessions  >
  BIO Obwohl er bereits als barfüssiger kleiner Junge in der Kneipe seines Vaters stundenlang den Männern beim "zocken" zusah, beendete er seine Ausbildung als Restaurantfachmann in einem First-Class-Hotel in Wiesbaden. Über acht Jahre verbrachte er im Ausland, immer begleitet von seiner großen Leidenschaft: Dem Schreiben. Trotz seiner zum Teil recht "wilden Jahre" ist ihm die Überzeugung geblieben, daß seine Texte unabhängig von seinem Lebensweg betrachtet werden sollten.
  Über 150 Texte hat der H.-W. Heinrich verfaßt. Er veröffentlichte bisher in zahlreichen Literaturzeitungen und in Anthologien. Statt Blumen schenkte er seinen Freunden Martina Faber und Jens Neuling (Literaturzeitschrift Maskenball) einen liebevoll gestalteten Band seiner Texte "Bohemian Confessions - Die Beichte eines Freidenkers" (direkt zur Rezension) aus diesen wilden Jahren 1983 bis 1999. Eine beeindruckende Zusammenstellung, mit Zeichnungen von T. Theinhard, die sich der VirPriV Verlag nicht entgehen lassen wollte und im Herbst 2000 herausbringt. Martina schreibt im Vorwort über den Autor:
  H.-W. Heinrich versteht sich blendend auf die Sprache der Dramaturgie und drückt hierdurch seinen Werdegang in tiefgehender Sprachweise aus. Hier ist er in seinem literarischen Element. Er verfasst seine Hymne an das Leben, die Liebe, Freunde und Natur. Der Autor berichtet in romantischer Sprache seine intimsten Träume, Hoffnungen und Enttäuschungen. Er beschreibt den langen Weg zum Glück mit allen Höhen und Tiefen.
  Aus seinen tiefsten Empfindungen heraus zeigt er die Ereignisse einer halben Lebensära auf, beginnend mit der ersten grossen Liebe und der damit verbundenen schmerzhaften Erkenntnis der eigenen Unfähigkeit bis hin zu tiefen Freundschaften und der Sehnsucht nach Erfüllung. Dazwischen benutzt der Autor wunderbare Momentaufnahmen aus der Natur mit ihren tiefgreifenden Erleuchtungen. H.-W. Heinrich führt den Leser durch die bunt schillernde Welt seiner tiefen Emotionen, die so schwankend sind wie der sich ewig wandelnde Kosmos. Und auch hier liefert er wohlformulierte Bekundungen seines Wissens.
  Vom ersten Wunsch seine Empfindungen niederzuschreiben über mythisch spirituelle Sphärenwanderungen bis hin zu pointierten Darlegungen seiner Lebensphilosophie lernt man hier einen lebenshungrigen, doch von der Gesellschaft enttäuschten, sanften Rebellen kennen. Er trägt die Fahne einer neuen Ära wie einen roten Faden durch sein Werk: Menschen, steht auf ...!
  Wer hier leicht bekömmliche Beichtbekenntnisse zu finden glaubt, wird enttäuscht werden. Heinrich benutzt die Sprache und seinen Ausdruck ganz bewusst so, dass Oberflächlichkeit untergraben wird durch schwerwiegende und tiefgehende Formulierungen, die den Leser zum Innehalten, Nochmallesen und Nachdenken auffordern. Bizarre Zusammenhänge zwischen Realität und Illusion sind hier ebenso eingeflochten wie beschwingende Romanzen und herzzerbrechende Niedergänge. Bei der Wanderung durch die Welten des Hans-Walter Heinrich wünsche ich dem Leser ebenso viel Freude wie Besinnung.
  Bohemian Confessions - Die Beichte eines Freidenkers
Lyrik von Hans-W. Heinrich ISBN 3-9806292-8-7 - 6,65 Euro   Werkverzeichnis 190902:  Bohemian Confessions - Die Beichte eines Freidenkers Viripriv Verlag  ISBN 3-9806292-8-7 /  Wanderer 32 Galaxasien, Lohn, Gedichte von Hans-Walter Heinrich Heidelberg. 
 
ALVERIK 2002
  Alverik ist  - wie Sie lesen werden - tatsächlich mein Sohn; und eigentlich hat er das Buch geschrieben! .....nun, wir haben ihm etwas geholfen ......! Auf alle Fälle viel Spaß beim schmöckern!  Wie die Autoren der gesammelten Abenteuer versichern, ist dies ein Kinderbuch für Erwachsene -- oder Jene, die es niemals werden wollen. Hier wird aus imaginärer Sicht des Kindes heraus vom Alltag eines kleinen Jungen berichtet, der seine ersten Schritte macht, erstes Weihnachten feiert und nicht ohne Schrammen und Plessuren die Welt der Erwachsenen entdeckt.  Manchem unter uns werden Alveriks Erlebnisse neue Sichtweisen eröffnen, die wir nicht nur seit unseren Kindertagen zu lange vermisst haben.
DIE ZIEHLADE
  Auszug Nun, das Leben geht weiter. Und ich weiß: Irgendwann werde ich wieder an die große Ziehlade kommen. Dann werden keine Erwachsenen da sein, um mir den ganzen Spaß zu nehmen. Bis dahin werde ich mich begnügen müssen, mit Mama auf den Spielplatz zu gehen.  Aber, Freunde in der Nacht. Ich schwöre bei der Magie von excalibur: Ich werde den heiligen Gral finden. Und ich weiß, er muss irgendwo in der Ziehlade versteckt