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Texte von mehr- oder weniger bekannten oder unbekannten literarischen Persönlichkeiten der Gegenwart und der Vergangenheit

m.bruno@gmx.at 1120 Wien Anderseng. 23/29/1
A B D F G H K L M P R S V Z A B Buchenauer D Dante F Fishta Frankl Freud G Goethe H Hasitschka Hölderlin Homer K Kraus Lenau M Mayer P Peterka Purgstall R Rilke S Schwab  V Vergil Z
   
     
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Inhalt  Ende  LOGO  A-Z GEDICHTE  AUTOREN 
LESEPARK NEUMARKT Erd Charta Steinliegebuch Himmelsbuch Leben Tod Walden Neue Sonne Lebensabend Steinkathedrale Wasserskulptur Labyrinth Strahlenrahmenbücher Abstieg zur Gaia Säulentempel
PETREI BERTL 1921 - 1994 Werkverzeichnis Rezension Grüß Gott lieber Gott Biographie Nekro
ZIEGLER  JEAN 1934 Weltordnung tötet Neue Herrscher Seele Leichenberge Alle 10 Sek verhungert ein Kind Überlebensgleichung homerische.Schlachten Weltgeschichte
BÜCHER TEXT HINWEIS A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z
A
> Alverik  Arauli  Aurali (Pusterwald)  
B BEATRIX und Dante  Bergerlebnis> Bergfahrt auf den Ätna> Brevier> BRIEF als Vorwort      
C
D Dachstein DANTE Begegnung 
E > (Periodika >)
F Fromme Begierden Amon
G Gebirgswelt Gelsomina Geschichten respektslos Ghoethe Glossar> GOTT erschafft Göttliche Komödie [BENESCH FRITZ^ > Mons Styriae Altissimus >> Schneidige Jäger> Der Heil> Zinnoberwand Rinne>] Grogger> >  

GEDICHTE: ACH der zu wissen begann  Apollinem Vates Atem des Lebens B Baum Bundeshymne> E Einsamkeit F Frieden G Gedicht> Geissblattgeflüster Geld Gesang Gottesdienst>  H Hampshire Herr es ist Zeit I Irgendwo K Kreis Kriegslied M Menschenherz P Parzen U Uhr V Verliebt W Ich ging im Walde Z Zeflema Besieg' die Zeit   
H Hermannbuch> Herrscher dieser Welt Hochzeitsbuch> Hohelied der Liebe >
I
K > 
Lateinzitate Lesepark Neumarkt Bedingungslose LIEBE> Lumpen Helden 
M Marine> Marterl> Musik>
N
O > Ödsteinlied> ÖNB Orientschriften Orte der Kraft 
P Peer Gynt`s Heimkehr>
R >
S >  Seelenwagen Sonnenaufgang Die neue SONNE
T Gib jeden seinen eignen Tod >
V Vergil gegen Kollektivschuld Vierbergewallfahrt
W > > Wilderer   
Z  >
AUTOREN  A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z  Autoren (W= >)
A W > Anton Pürgg Amon Michael
B W Bauer Christian Berlin W Baumgartner Harry Scheuchenstein Benesch Fritz^ (Alpinist) Bernecker Georg Wien W > ThomasBeuys Joseph W > Baden Botticelli Sandro Brandstätter Gottfried Hirschwang Braun Otto Hirschwang Brecht Bert> >  > Oberzeiring/Wien  Buchenauer LiselotteGraz  Büchner Georg> Busse Carl
C
Claudius Matthias>
D Dalai Lama (Tenzin Gyatso) Dante Alighieri Dore Gustave Drechler Robert>
E Eichendorff Joseph> Ewers Jürgen> Bremen Graz
F W Faludi FranzRechnitz W Fischelschweiger Hans Irdning W Fischer Agnes  Hohentauern W Fistha Gjergj Albanien 21 Förster Heinz W Frankl Viktor>Wien W Fraungruber Hans Bad Mitterndorf Freud Siegfried>Wien W Freythal FriedrichPusterwald Fuchs Hans Maria> St. Peter i.S. W > Dietmar Mehrnbach 
G Gaber Maria Girtler Roland W > Goethe Johann Wolfgang Weimar W Gold Helmut> CH Urdorf W Goldmann Nicolaus Mit jedem neuen Morgen> Gorki Maxim> W Goubran Alfred Wien W > Öblarn   > Wien W Gutmann  Michael Großraming Gutsche Edda DK Taastrup
H Hafis Hahn  Adelheid> Harrer Heinrich Hasitschka Josef Haunschmidt Josef> Oberzeiring  Hebbel Frierich Heine Heinrich W Heinrich Hans Walter Heidelberg W >Eibiswald Hesse Hermann W Hocevar Emil Tamsweg 08 Hölderlin Friedrich  24 Holey Udo> 19 20 > Wien Homer
I Ibsen Henrik>
J W Juva Josefa Wien 
K > Kant Immanuel> Kaufmann Alois> Keller Gottfried> Kernstock Ottokar King Martin-Luther> W Klausner Margarethe Wien W Klingelhuber Stefan Öblarn  Klöpfer JohannEibiswald W Klopstock Friedrich Gottlieb W Knoll Helmfried Wien Geschriebenstein> W Köhlmaier Michael> W > St. Peter i.S. Kraus Karl> Wien 
L 
Lammer Eugen Guido Lambertz Max Lateinzitate> Lehmann Oliver> Leifhelm Hans W Lenau Nikolaus Lesepark Neumarkt Ulrich von Lichtenstein Literakreis Schwarzatal> Lukan Karl> 
M > Hermann Graz Oberzeiring Wien W > Oberzeiring Wien W Mell Gerhard Kassel W >Bernbach W Merkenbach Matthias Berlin Micko Stefan> Langenzersdorf  Murauer Alfred >
N Nabl Franz W Neyer Klaus Wien
O > > Ottokar aus der Gaal
P Peterka Fritz Petrei Pertl Bleiburg W > St Peter a.K. W Pölzlbauer Ruppert Schottwien W Pöschl Franz Voitsberg W Postmann NeilUSA Pürchner Alois Bad Mitterndorf Purgstall Hammer  
R Radio Radies Alfred Reinsch Hartmut Kanada W Reiterer Karl St. Peter i.S.  Rilke Rainer Maria W Rosegger Peter Krieglach Rückert Friedrich Rousseau Jaques>
S Sandmann Monika> Sautter Leopold>  Schaffran Emmerich W > StefanSchattendorf W Schelodetz Ingrid Müller Wien W Schiebl Rudolf> Linz Schindele Robert> Gansbach W Schoiswohl Herta Donnersbach W Schmidt Erna Ternitz Schmidt Traudl> W Schubert AntonWien Schwab Günther > Senft Willibald W Serbanescu Marco Conclusio> Ich wünschte> St. Petersburg Rußland W Steinberger Friedrich Klagenfurt Steiner Hans Wien Stevenson Sandy> W Streicher Anton Schladming Strobl Louis Untergrimming W > BadGleichenberg  
T Thoreau Henry David
U Unterweger Hans vulgo Leitenbauer Pusterwald
V Virgil Vogt Werner> Vogtländer Corina Berlin W Vozelenik Robert> Wien
W Walcher Gottfried Unzmarkt Weber Max Weinheber Josef Wien Weymayr Tassilo Oberzeiring Weymayr Tassilo Oberzeiring Wiesnegger Johann Oberzeiring Wildgans Anton Wischenbart Steiner Josef Oberzeiring   Wondratschek Wolf> Wurmbrand Irmgard
Z Zawrell Friedrich> Wien Zeiringer Franz Klachau   Zettler Anton Öblarn  > Jean Schweiz Zitzenbacher Walter Graz
Inhalt Ende Anfang^
    

A M O N  MICHAEL > Neuerscheinung "Fromme Begierden"
Anmerkungen zum Werk  1 2 3 4 5
  Michael Amon steht offenkundig nicht in der österreichischen Tradition der Sprachspielerei oder der Selbstbespiegelung, vielmehr folgen seine Romane einem traditionellen Erzählverständnis mit klaren Strukturen und moderner Sprache. Sein Werk nimmt offensichtlich die nicht fortgeführten Traditionen eines Joseph Roth auf und entwickelt dabei seinen eigenen, den heutigen Gegebenheiten angepassten Stil. Als weiteres Vorbild kann man den jungen Franz Werfel erkennen. In den satirischen Ansätzen seiner Romane klingt auch Kurt Tucholsky an. Sein sehr prägnanter und eleganter Stil verweist auch auf Alfred Polgar (insbesondere in den Erzählungen und Feuilletons).
  Darüber hinaus entfaltet Michael Amon eine rege Tätigkeit als Essayist und Kommentator u. a. in der österreichischen Tageszeitung Der Standard sowie in der Kulturzeitung XING und vielen anderen Medien. Der renommierte österreichische Politik-Journalist Engelbert Washietl (Salzburger Nachrichten, WirtschaftsBlatt, Wiener Zeitung, Die Presse) kommentierte das in der Wiener Zeitung mit den Worten: "Michael Amon hat sich als undisziplinierter politischer Schriftsteller etabliert." Womit wohl gemeint war, dass Amon einen klaren Standpunkt hat, keine parteipolitischen Scheuklappen trägt und mit seiner Kritik auch jene nicht "schont", die ihm gedanklich und weltanschaulich nahe stehen.

B A U E R CHRISTIAN Berlin und Bregenz
Ein schöner Herbsttag Das Sprungbrett Die Stimme des Vergessens Die Zeit des Krimilesens ist vorbei Harry Baumgartner Biographie
 
B E R N E C K E R  GEORG *1937
  1030 Wien Haidingerstr. 19, JG 1937 (Wien), Schulabbrecher, Werbekaufmann, freier Schriftsteller. Entwicklung vom fragenden Atheisten zum fragenden und schließlich findenden Christen. Erwerbstätigkeiten: Kundenbetreuer, Agenturleiter, Werbeleiter, Product Manager, Verkaufsleiter, Marketingleiter, Geschäftsführer, Verlagsleiter, Verleger. Seit 1998 freier Schriftsteller in Wien. bernecker-verlagsagentur@gmx.at 
Literarisches Anliegen:Prosa und Lyrik in verständlichem, klassischen Deutsch.
Bücher:
1. Auf dem Seelenwagen. Suche nach Klärung unserer entscheidenden Daseinsfragen: Woher? Wohin? Wofür? Wodurch diese Diskrepanz "liebender Gott - leidvolle Schöpfung"? An der großen Deutschen Klassik orientierte Lyrik.
2. Gesänge an die Katze. Eine verzaubernde Reise in die Welt der Katze - vom Menschen aus betrachtet und reflektiert. Klassisch gestaltete lyrische Texte.
3. Gibt's hier eine Welt? Tragikomödie in 6 Akten. Die Lebenswirrnisse des Helden führen ihn zur Selbsterkenntnis als einer verselbständigten göttlichen Ur-Idee: "In euch, den göttlichen Ideen, soll reifend Welt um Welt erstehn!"
4. Der jüngste Tag des Moritz Klein. Inspirierender Jenseits-Roman; die Handlung spielt in den von modernen Kündern und Offenbarern geschauten jenseitigen Bereichen.
Kontakt: Haidingergasse 19, 1030 Wien, Wien  e-mail: pgbernecker@gmx.at 

SEELENWAGEN 2002-04-02  
  Wer dieses Buch nur lesen will  dem ist es nicht zu empfehlen, wer aber im weitem Feld des Geistes wandert findet eine Fundgrube. Ein Buch für Nachdenkende, Fragende und Hinterfragende,  für Christen unterwegs, wie für offen gebliebene Atheisten. Eine spirituelle Seelenreise auf Grundlage der jesuanischen Botschaft, Gott ist Liebe. Ein Gesang - getragen vom Rhythmus und Maß im Stil klassischer deutscher Lyrik. Teil 2: Reisebegegnungen in der Vergangenheit 3. Begegnung: Rumi, Poet des Al l - Einen Djalal al - Din, 1207 - 73 Belkh/ i.h. Afghanistan ISBN 3-9501404-0-9 162 Seite, Bereich spirituelles Leben 10 Euro  Georg Bernecker
 
B R A N D S T Ä T T E R GOTTFRIED Literakreis Schwarzatal> Alpenrose > Bergheldenkirche
  Mein Lebenslauf in Kurzform: Geboren am 24.10.1939 in Hirschwang 101. Nach Absolvierung der 8 jährigen Pflichtschulen am 4. August
1954 als Schlosserlehrling in die Fa. Neusiedler AG in Hirschwang eingetreten. Nach bestandener Facharbeiterprüfung bis 1970 als Werkzeugmacher bei o. a. Firma gearbeitet. In dieser Zeit auf dem 2. Bildungsweg Maschinenbau und Radiotechnik studiert. 1972 nach Tirol übersiedelt und dort als Technischer Betriebsleiter in einer Kartonagenfirma gearbeitet. 1984 nach Hirschwang zurückgekehrt, arbeitete ich bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1999 als Technischer Assistent der Firmenleitung im Mayr Melnhofwerk in Hirschwang. Schon immer an der Geschichte unserer Region interessiert, machte ich von 1992 bis 1996 Ausstellungen und Diavorträge. Danach habe ich mich auf das Bücherschreiben verlegt. Auch bin ich beim Literaturkreis Schwarzatal aktiv tätig. Ich schreibe nicht nur eigene Bücher, sondern beteilige mich auch an den diversesten Vereinschroniken, soferne dies gewünscht wird. Auch zur Universum Dokumentation über Konrad Kain, stellte ich mein Wissen zur Verfügung.

Die Rax Anmerkung Jahn > Entstehung der Raxsteige >
  Nach der Herausgabe des umfangreichen Werkes „Naßwald und seine Pioniere> im Jahre 1998, liegt ein neues Buch „Die Rax“ von dem Autor Gottfried Brandstätter aus Hirschwang an der Rax vor.
Im Literaturkreis „Schwarzatal“, dem auch ich angehöre, hat Herr Brandstätter neben der Vereinsarbeit auch als Privatmann hochinteressante, heimatkundliche Ausstellungen gestaltet und sehenswerte Dia Vorträge gehalten. Besonders seine gelungenen Farbaufnahmen von den Pflanzen, von den Tieren und von der Landschaft seiner Heimat, sind auch diesmal wieder besonders gelungen und verleihen auch diesem Werk, einen über die Dokumentation hinausgehenden Charakter.
Das neue reich bebilderte, gebundene Buch mit 171 Seiten im Format A4, zeigt was Kunstsinn, Sammlerleidenschaft zuwege bringen können. Meine Gratulation zu dem gelungenen Werk. Auch in diesem Buch wird Anton Schubert ^ mit Daniel Innthaler zitiert. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Fülle der zusammengetragenen, für den Leser verständlich gestalteten, Elemente. Nur wer sich mit Freuden einer Aufgabe widmet, scheut auch nicht die Mühe diese jahrelangen Geduldsarbeit.  Das Ergebnis jedoch rechtfertigt diesen gewaltigen Einsatz. Den Einwohnern des Raxgebietes, allen Leuten die mit Landschaft oder deren Ansässigen Verbindung haben, aber auch den Raxfremden Menschen ist dieses Buch zu empfehlen. Für die Historiker und Chronisten ist diese umfangreiche Zusammenführung, der teilweise noch unbekannten Quellen, eine Fundgrube. B. Mayer 1998 Widmung 19990822. Nasswald  Neuauflage
 
B R A U N  OTTO Buchauszüge > Korres >
IHRE WELT, DIE BERGE Schubert Anton^: Die Pehoferalm Erster Rax Skiführer
  Hüttenwirte auf Schneeberg & Rax Otto Braun ISNB 3 85326 969 9 NP Verlag 1992 Aus dem Nachlass des verblichenen Wanderer Lesers Otto Braun entstammt dieses Buch, mit der Widmung. "Herrn Bruno Mayer mit herzlichem Dank, für die Hilfe beim Suchen der Unterlagen für dieses Buch, zugeeignet." 18.12.92 Otto Braun Otto Braun, Dr. med.,Facharzt für Pathologie, geboren 1922 in Straßhof NÖ, entdeckte als Student seine Liebe zu den Bergen. Sein Zweitwohnsitz neben Wien der Knappenhof in Reichenau an der Rax und die Beschäftigung mit der Biographie der Familie Camillo Kronichs veranlasste ihn dieses Buch zu schreiben.
SEIN LETZTER WEG > Gipfeltreffen
Nachruf zum Tod des Hüttenwirtes des Habsburgerhauses ”Karl Jahn” der am 8.2.1919 am Weg starb. Bergsteigerzeitung JG1 Nr.30 vom 07.12.1923
"Nur etwa 3 Minuten entfernt (Anm.: von der Hütte) steht ein kleines Eisenkreuz, das an den Hüttenwirt Karl Jahn erinnert, der am 8.2.1919 auf dem Weg vom Karl-Ludwig-Haus mit 25 kg Proviant in einem fürchterlichen Schneesturm bei 22° Kälte sein Haus nicht fand, seine Skier ablegte und im meterhohen Schnee weiter wankte - bis er erschöpft niederbrach und erfror. Am 11. Februar fand man den toten Hüttenwirt, den kostbaren Proviant hatte er noch auf seinem Rücken".
 
B U C H E N A U E R  LISELOTTE 1922 - 2003 Graz  SCHREINERSTBESTEIGUNG > > ÖNB
LOB aus berufenen MUNDE LITERATEN und BERGSTEIGER über die NIEDEREN TAUERN "Verliebt in die Niederen Tauern S. 38-41
   Sowenig bekannt die Niederen Tauern sind, sowenig Interesse fanden sie bisher in der Literatur. doch es gibt immerhin einige große Dichter, die Sie erwähnen oder für ihre Landschaft gute Worte finden. So "Paula >", die berühmteste Dichterin der Steiermark, in Öblarn lebend, das am Ausgang des Walchengrabens in den Wölzer Tauern liegt. Sie hat sich zwar dem Kalkfels des Grimmings> verschworen, aber in ihrer "Räuberlegende" die Gegend um Hohentauern (Pass nach Trieben) eindringlich zu schildern gewusst.
  Den Dichtungen von "Franz Nabl>" merkt man an, dass dieser große Dichter, den die Steiermark den ihren nennen darf, obwohl er kein gebürtiger Steirer war, auch Bergsteiger gewesen ist. Das letzte Kapitel seiner "Steirischen Lebenswanderung" – er hat es "Die Landkarte" genannt – bringt auf 30 Seiten eine subtile Schilderung der Niederen Tauern und gleichzeitig eine Schau über die Gipfel der Steiermark. es ist schade, dass Nabl dabei keine Berge namentlich nennt und dieses Kapitel zu persönlich ist , als dass man daraus zitieren könnte.
  Viel Schönes über unsere Tauern hat "Emmerich Schaffran" geschrieben; ihm verdanken wir auch die eigenartigen Steinzeichnungen zu Wödls Schladminger Tauernführer. Aus seinem Buch "Im salzburgischen Ennstal", das vergriffen ist:
  "...denn das ist der Tauern schönste Eigenheit: Sie sind ruhig und vornehm, ohne übereilte und unnötige Geste; diese ist stets groß und ausdrucksvoll und bei aller Zurückhaltung doch von größtem Reiz in der Bewegung, in wohlgegliedertem Umriss. So gleichen sie den Menschen von höchster Kultur. Wie diese Menschen aber nur von denen voll geschätzt werden, die sich bemühen, in ihr innerstes Wesen Vertrauen werbend einzudringen, so erschließen sich die Tauernberge erst demjenigen, der sich rastlos bemüht, ihre Wesensart zu erkennen..."
  Auch der Westfale "Hans Leifhelm" war ein Wahlsteirer. In steirischer Landschaft und durch sie gelang ihm der Durchbruch als Lyriker. Obwohl in seinem Buch "Die grüne Steiermark" vielleicht zu wenig von den Niederen Tauern die Rede ist, hat er doch "des Urgebirg's riesige Linie" recht erfasst. Über Lungau und Krakau hat er freundliche Worte gefunden:
  "Dort, wo Salzburg und Steiermark aneinandergrenzen, wo die brausende Taurach und der grünklare Zederhausbach in die Tiefe stürzen, wo die weißschäumenden Wasserfälle von den Felsen des Hafners rieseln und schleiern, wo der goldführende Wildbach sich in den Oberen Rotgüldensee sammelt, ist einsames Land, in welchen Märchen und Sagen ohne Zahl gedeihen. Dort steht "aus vier goldenen Säulen" der Preber "dessen Wände innen aus Karfunkel gebildet sind". Zu seinen Füßen dehnt sich aber die Krakau, ein in etwa 1200 m Höhe sich drei Stunden weit hinziehendes, von Wäldern umsäumtes Hochland... Die höchste geschlossene Siedlung des steirischen Landes liegt hier, "der Fiegler" genannt, ein Weiler in einer Höhe von 1450 m. In jahrhundertelanger Abgeschiedenheit erhielt sich hier eine besondere Gemeinschaft unter den Dörflern, eine starke Eigenart. Die Sage weiß zu berichten, das einst der Heiland mit seinen Jüngern durch die Krakau wanderte und, dass ihnen allen das schöne Tal mit seinen knorrigen Fichten und hochgewachsenen Lärchen wohl gefiel – doch gar sehr hätten sie bedauert, dass es von niemanden bewohnt war. Da habe der Herr den Jüngern befohlen, von den Bäumen die Äste abzuhacken, denn er wolle aus ihnen Menschen erschaffen. Die Jünger gehorchten mit großen Eifer, und so sind  also die Krakauer – im Volksmund Graggober genannt – entstanden. Ist es ein Wunder, dass die Bewohner jener Gegend bis zum heutigen Tag, "die gestutzten Graggober" heißen? Wirklich sind die Menschen dort oben von besonders stattlicher Art, so dass man ihnen die Verwandtschaft mit den Waldbäumen gerne glauben will..."
  Ganz anders "Eugen Guido Lammer", der Elitebergsteiger aus dem vorigen Jahrhundert:
"...überhaupt glichen die Lungauer Riesen im Nordring um Maria Pfarr in ihren edlen Wintermänteln lauter Schweizer Riesen: Die feine Schneepyramide des Gurpitschecks mit dem vornehm geschwungenen Grat zur Karnerhöhe gibt das Weißhorn mit dem Schalligrat gelungen wieder, das Kasereck täuscht das Schreckhorn vor; und das Granitzl erinnert mit seiner dreifach gestaffelten Spitze stark an das Fluchthorn.."
  Der einzige vom dem ich weiß, dass er ein Taschenbuch herausbringen wollte, war der Lehrer und ausgezeichnete Tauernkenner "Alfred Murauer", aus Ranten. Er wollte an Hand von Bergbildern ein Bergbuch gestalten, in der Art der "Julischen Alpen im Bilde" von "Julius Kugy". Die Liebe zu seinen Tauern war in Murauer so stark, dass er trotz eines Herzleidens das Bergsteigen nicht lassen konnte. Fast könnte man sagen, er ist an den Niederen Tauern gestorben. Sein Buch wurde leider nie vollendet. Schrein>: "Auf einem waagrechten Schneegrat tänzeln wir an den Fuß des "gewaltigen Klotzes", wie ihn "Alfred Murauer" nannte, der ihn seinerzeit umgangen hat."
  Einen Bildband, der zwar nur zum geringeren Teil den Niederen Tauern, zum anderen dem Dachsteingebirge gewidmet ist, hat der Schladminger Schulmann "Hans Broer" herausgebracht. Seine prächtigen Farbbilder sprechen für sich.
  Die bekannte steirische Dichterin "Irmgard Wurmbrand", zurückgezogen in ihrer Landwirtschaft lebend, gab in ihrem Roman "Tauerngold" aus Schladmings großen Bergbautagen als Hintergrund die Gipfel der Schladminger Tauern. L. Buchenauer Anfang

"Fridolin von Freythal" ^
  Ein Heimatdichter der Niederen Tauern war "Fridolin von Freythall", in Pusterwald geboren. Er schrieb volkstümliche Erzählungen, in die er viele Sagen und Redensarten aufnahm. Große Verbreitung fanden seine Novellen wie "Das Hochgericht im Pirkachwald" (bei >) oder "Katharina vom Erlenbrunnen", die verschollen sind.
  Der Grazer Schriftsteller Dr. "Walter Zitzenbacher^", selbst ein begeisterter Tauernbergsteiger, erwähnte in seiner Serie "Dichter auf steirischen Burgen" den Reimchronisten "Ottokar aus der Gaal", der auf Schloss Maßweg in der Ingering lebte. Seine 100.000 Verse umfassende Reimchronik gilt als "das erste umfassende Geschichtswerk in deutscher Sprache, das ausgesprochen geschichtskundliche Absichten verfolgt". Aus seiner Sicht, von der Gaal ausgehend, schildert Ottokar große geschichtliche Ereignisse der Jahre 1246 bis 1310 in aller Welt, aber auch das kleinere Geschehen in der Heimat, wie eine Heuschreckenplage. Auch die letzen Tage des Minnesängers "Ulrich von Lichtenstein" sind der Reimchronik zu entnehmen. Lichtenstein den Zitzenbacher in seinem Buch "Narr im hohem Dienst" verewigt hat, lebte übrigens auch zeitweise im Banne der Niederen Tauern – die Frauenburg liegt an ihrem Rand. Die Chronik des Ottokar aus der Gaal hat einen weiten Weg gemacht, und befindet sich heute unter den Schätzen der Universitätsbibliothek in Upsala.
  Ein Buch der letzten Jahre, das sich in anderer Art auch mit den Niederen Tauern beschäftigt, sind die Salzburger Wanderungen von Dr. "Harald Schueller" (Tyrolia-Verlag). In der bewährten Art der Tyrolia - Wanderbücher wird hier nicht nur genau Weg und Steg erwähnt, sondern auch viel Wissenswertes aus den Salzburger Teil der Niederen Tauern an den Leser gebracht. L. Buchenauer Ende Anfang
 
D A N T E  ALIGHIERI Göttliche Komödie > Inferno , Purgatorio Läuterungsberg, Paradies
Begegnung Dante Aschenkomödie Vergil gegen Kollektivschuld Dantes Vergil Abschied > Vergil beerdigt eine Fliege > Göttliche Komödie Austria >
B E G E G N U N G  M I T  D A N T E GÖTTLICHE KOMÖDIE^ > Dante Gesellschaft
  Zwischen zwei Fenstern, auf einer rötlichen Säule, stand eine Mamorbüste von Dante. Die Abendröte hinterließ einen matten Glanz auf seinen hageren Wangen und dem rechten Auge des Unsterblichen, während sein linkes im geheimnisvollem Dunkel blieb. Ich legte meine Hand auf die kalte Stirn des Dichters. - Es war mir als ströme eine Kraft in mich, eine Eingebung die mir das wunderbare Walten, dieses einst so gesegneten Geistes, erahnen ließ.
  Was hatte dieser große Einsame, dieser aus seiner Heimat Vertriebene, dem Todesurteil entronnenen, von Hof zu Hof umherirrende Bettler hinter dieser Stirn alles erlebt und erdacht? Welche Gewalten waren wohl von seinem gebrechlichen Körper ausgegangen? Gewalten die ganze Welten erschaffen hatten um sie dann wieder zu zertrümmern und in Flammen zu ersticken!
 
GÖTTLICHE ASCHENKOMÖDIE von Dante Alighieri 17.06.1265 Florenz - 14.09.1321 Ravenna 
  Die Komödie, La Komödia, so hat der bescheidene Dante sein Werk genannt, erst später fügte man devina, göttliche dazu. Virgil führt darin Dante durch die Hölle zum Himmel, ein Epos der Erlösung, die Wanderung des sündigen Menschen zum Heil, ein Leben reicht nicht für dieses Buch. Seine Asche wurde angeblich in 6 Gebinden aufbewahrt. Ein Gebinde davon wurde zufällig in der Nationalbibliothek in Florenz gefunden. Die Frage, nach dem Verbleib der restlichen Asche, stellte sich nun von selbst? Einen Bruchteil davon vermeinten 1987 Forscher in einem Medaillon, im Dachboden des Senates von Rom, ausgemacht zu haben. Bei Besonderheiten verwenden offizielle Stellen merkwürdige Ausdrücke: Anstatt von den Überresten der Sterblichen spricht man immer irrtümlich von den sterblichen Überresten>, weiterhin werden auch die Ausdrücke Knochenstaub und Asche für die Hülle der Verblichenen verwendet. Dies war bei der Überführung der seligen Kaiserin Zita von Russland in die Kaisergruft nach Wien so, dies war bei dem Seilbahnunglück Kaprun, - wo unsere Regierung ein schlechtes Gewissen wegen Fahrlässigkeiten hatte so, es war auch 2002 bei den Spiegelgrundkindern so. In einer ORF TV Diskusion starb Dante zuerst als Ketzer verbrannt dann an den Folgen einer Krankheit und letzten Endes aber an einem natürlichen Tod.
Wobei man der ORF Weisheit, "Auch der natürliche Tod sei eine Krankheit", nicht näher getreten werden kann.
  Auch in der Kunst gibt es wie in der Religion Reliquien, Franz Schubert, war allerdings aus Not dazu gezwungen, sich auch mit dem Verkauf seiner Schubertlocken, über Wasser zu halten. Der Florenzer, Dante widersetzte sich Papst Bonifaz dem VIII, das Todesurteil konnte an Dante nicht vollstreckt werden.   "Als Pilger und Bettler habe ich ganz Italien durchwandert, klagte Dante." Göttliche Komödie Ende Anfang
 
F A L U D I  FRANZ Geschriebenstein> > >
War ein ungarischer Dichter und Gelehrter
 
F I S C H E R  AGNES Hohentauern Maria Schnee Kindergebet > > Maria Schnee 1v5
 
F I S T H A  GJERGJ 1-80 Tringa^  Adlermädchen Anna> > > Hymne >
  Gjergj Fishta wurde in dem Dorf Fishta in der Landschaft Zadrima, südöstlich von Shkodra geboren. In seiner Kindheit hatte er den Italoalbaner Leonardo de Martini, einen Franziskaner, zum Lehrer, der die Aufgewecktheit des Knaben erkannte, ihn in den Franziskanerkonvent Troshani aufnahm und ihn anregte, Franziskaner zu werden. Gjergj  absolvierte die Mittelschulstudien in Shkodra und Troshani und begab sich 1886 nach Bosnien, wo er im Konvent Sutiske die philosophischen, in Livno die theologischen Studien betrieb.
  Zum Priester geweiht und in den Franziskanerorden aufgenommen, kehrte er 1893 in die Heimat zurück, wirkte als Lehrer am Franziskanerkolleg in Troshani, dann als Pfarrer in Gomsiqe in der Mirdita. 1899 gründete er zusammen mit dem Mirditenabt Prenge Doci, mit Dom Ndoc Nikaj und Pashko Barshi die literarische Gesellschaft Bashkimi. 1902 wurde er Direktor der 4klassigen Elementarschule in Shkodra und führte sofort statt des Italienischen, das bisher dort die Unterrichtssprache gewesen war, die albanische Sprache als Unterrichtsprache ein. Später wurde diese Schule von Fishta zum Lyzeum Illyricum erweitert. Während des ersten großen Krieges gründet er mit Luigj Gurakuqi zusammen auf Anregung des österr.-ung. Generalkonsuls August Ritter von Kral die "Albanische literarische Kommission" und arbeitete mit an den Regeln für eine einheitliche albanische Orthographi.
  Schon früher, im Jahre 1908, hatte er in Monastir an der Lösung der Alphabetfrage mitgewirkt und war Präsident des Zwölferausschusses, dessen Mitglieder aus allen Gauen Albaniens dorthin entsandt worden waren. Nach dem Kriege wurde Fishta im August 1919 als Generalsekretär der albanischen Delegation zur Friedenskonferenz in Paris entsendet und war dann Mitglied der nach Washington entsandten Spezialkommission, die bei der Regierung der Vereinigten Staaten die Belange des albanischen Staates zu vertreten hatte. Heimgekehrt, wurde er Deputierter im Parlament in Tirana, 1921 Vizepräsident der Kammer, 1930 Mitglied der Albanischen Mission auf der Balkankonferenz in Athen. Früh wurde er Mitarbeiter verschiedener Zeitungen, so der "Albania", der "Diturija", des "Dielli" und gründete 1913 die Zeitschrift Hylli i Drites, deren Direktor er bis zu seinem Tod blieb. Neben seiner literarischen und politischen Tätigkeit versah er seine priesterliche Funktionen als Franziskaner im Kloster Gjuhadoll in Shkodra und war in seinen letzten Jahren Provinzial des Franziskaner-Ordens in Albanien. An einem Herzleiden verstarb er am 30.Dezember 1940, von ganz Albanien ohne Unterschiede der Konfession gleichermaßen betrauert.
  Sein Hauptwerk ist unsere Lahuta e Malcis. Das Epos erschien in der endgültigen Redaktion 1937 in der Franziskaner-Druckerei in Shkodra. Fishta hat mehr  als dreißig Jahre daran gearbeitet. Nächst dem Epos lag ihn die Lyrik. Im Jahre 1909 veröffentlichte er die Pika voeset, d. h. Tautropfen, einen Band lyrischer Gedichte, 1913 den Lyrikband Mriza i Zanavet, d. h. die Mittagsrast der Zanen. Er dichtete die Tragödie Juda Makabe, die den biblischen Stoff behandelt und 1918 erschien. Religiöse Lyrik ist im Gedichtband Vallja e Parrizit, d. h. Reigentanz des Paradieses, vereinigt. Auch als Meister der Satire bewährte sich Fishta in seinen Anzat e Parnasit, d. h. Wespen des Parnass, ferner in seinen Gomari i Babatasit, d. h. der Esel des Babatasi. Fishtas poestische Neigung waren von Kindheit auf die Volkslieder und Volksepen der albanischen Berge. Mit der Technik seiner Kurzepen schuf er sein Großepos, als albanischer Homeride, und hat dadurch nicht nur der albanischen Literatur, sondern auch der Weltliteratur ein in poetischer, folkloristischer und historischer  Hinsicht unvergängliches Werk geschenkt. Zeitliche Distanz, die klärend wirken wird, wird über allen politischen Zwist hinweg dem Großem zu dem ihm gebührenden Ruhme verhelfen, den er bei Lebzeiten genoss und den seine Werke ihm sichern.
THE HIGHLAND LUTE DIE LAUTE DES HOCHLANDES LAHUTA E MALCIS
  I.Die Räuber II.Oso Kuka III.Die Beute IV.Vranina V.Der Tod VI.Dervish Pasha VII.Der Berliner Kongreß VIII.Ali Pasha von Guci IX.Die Liga von Prizren X.Mehmet Ali Pasha XI.Das Gespenst XII.Marash Uci XIII.Bei der St.Johanneskirche XIV.Bei der Brücke von Rrzhanica XV.Der Bote XVI.Die Kulfhedra XVII.Auf dem Rebenjoche XVIII.Auf der Brücke von Sutjeska XIX.Pater Gjoni XX.Der Lekas XXI.Der Vertrag XXII.Tringa XXIII.Bei Curr Ulas Gehöft XXIV.Die Zana von Visitor XXV.Vollstreckte Blutrache XXVI.Die neue Zeit XXVII. Das Komitee XXVIII.Ded Gjo Luli XXIX.Der Balkankrieg XXX.Die Londoner Konferenz. Die Laute des Hochlandes behandelt in dreißig Gesängen mit 17 000 Versen den Freiheitskampf des albanischen Volkes. Übersetzt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Max Lambertz Verlag R.Oldenbourg München 1958.
  Im 22. Gesang (Tringa) gehen die Kämpfe in Nokshiq, das von den Serben geplündert wird, weiter. Der Gesang ist das Hohelied der Schwesterliebe, das Hohelied auf die albanische Frau und ihr Heldentum. Tringa fällt. Seite 163 - 180  Auszug von  Seite 178 - 180 Gjergj Fishta Anfang
 
XXII.Tringa ADLERMÄDCHEN ANNA >
"Bei des mächt'gen Gott im Himmel!
Warum soll ich mich verstecken
Zwecklos, sinnlos? Was soll mir denn
Von heut' an das Leben? Mutter,
Vater liegen längst begraben.
Curr, mein Bruder, harrt verstorben
Der Bestattung. Wozu
Soll mir
frag' ich denn das Leben?
Bloß damit ich in die Schwarzen
Berge ziehe und mein Antlitz
Selbst mir mach' zur Unglücksfratze?
Dass ich Stamm und Sprach' und Glauben
Ändre und damit die lieben
Eltern noch im Grabe schände?
Dass ich meinen toten Bruder
Kränke, kaum dass er die Augen
Schloss und aus dem Leben schied?
Nein, bei Gott, so soll's nicht werden!
Sei gelobt der Herr im Himmel!
Tringas letzter Tag sei heute!
Heut' beschließt ihr Leben Tringa!
Doch dieweil ich eine Christin
Und mein heil'ger Glaub' verbietet,
Dass ich mir das Leben nehme
Selbst mit eig'ner Hand, so will ich
Denn hinausgehn auf den Kampfplatz.
Wahrlich! mög' der Blitz sie treffen!
Auf das Schlachtfeld will ich gehen,
Mich zu messen mit dem Slawen,
Aug' im Aug' mit ihm zu kämpfen.
Ob er will, ob nicht, er soll mich
Töten! Wenn nur hier ich sterbe,
Hier auf meiner trauten Schwelle ,
Aber nie in Karadak!
Denn ich bin der Berge Tochter.
Nie solang' ich leb', begeh' ich
Eine Tat, die Schande bringt.
Gott im Himmel, du verzeih' mir
Alles was ich hab' gefehlet
Hier im Leben, Sei's mit Absicht,
Sei es ohne eig'nes Wollen!
Sündigt siebenmal im Tag doch
Hier im Leben selbst der Gute.
Du verleih' mir Kraft und Stärke,
Dass ich mir nicht Schande zuzieh'!
Denn heut' opfre ich meine Jugend,
Nicht damit bei uns im Hochland
Einst der Sänger von mir singe,
Opfre sie für meine Ehre,
Für den Glauben, für den Bruder,
Den ich unbestattet lasse,
So dass ihm vielleicht der Slawe
Noch im Tod den Kopf abschneidet
Und damit beleidigt meiner
Lieben Berge Heimat und den
Stamm, dem ich entsprossen. Wehe!
Halt', Allmächt'ger, du die Hand heut'
Über mir an meines Lebens
Letztem Tag und nicht gestatte,
Dass der Slawe mich lebendig
Kriegt in seine Hand!" Und sogleich
Tringa stürmt ins Männerzimmer,
Wo ihr Bruder ausgestreckt lag
Tot im Bett. Und nach der Huta
Unter dem Regal am Haken
Streckt die Hand sie, auf der Stelle
Ladend sie mit 'ner Patrone.
Außerdem noch vier Patronen
Steckt sie unter ihren Gürtel
Birgt die Haare unterm Kopftuch,
Und, bevor sie fortgeht, in der
Hand die Huta, beugt das Knie sie,
Neigt ihr Haupt, küsst ihren Bruder

Auf die Stirn und spricht in Liebe:
"Langweil' dich nicht, lieber Bruder!
Denn, bevor die Sonne sinket,
Kommt, dich schauen, deine Tringa!
Sitzen dann zusammen wieder,
Bruder, Schwester, wie im Leben.
Brauchen nie mehr von einander
Abschied dann zu nehmen, Bruder!"
÷                
Und empor springt nun das Mädchen.
"Hilf mir, Gott! Hilf, heil'ger Anton!"
Sagt sie noch 'mal zu sich selber
Und stürmt gradaus durch die Tür fort.
Wie voll Leidenschaft die Türe
Sie doch öffnet! Nichts mehr hält jetzt
Sie zurück, die tapr're Tringa!
Ihre Augen sind voll Feuer,
Ihre Brauen eng verflochten,
Knapp gebunden über'm Auge
Trägt ihr Kopftuch sie, wie eine
Schlanke Waldzypresse ihren
Körper hochgerecket. Mitten
In des Hauses Hof sie eilet,
Hinter ihren Hüften trägt sie,
gut verborgen ihr Gewehr.
÷                    
Sieh! Herabstürmt Gjur Kokoti,
Dieser wilde Slaw', vom Berghang,
Stürmt herab wie eine Windsbraut.
Gott, der Herr, wollt' ihn vernichten!
Darum ist in seiner Wut er
Wie mit Blindheit ganz geschlagen,
In der Hand schwingt er ein brennend
Holzscheit, rauchend, Funken sprühend,
nimmt den Weg mit großen Schritten,
Hinter sich zwei Vasovitschen.
Etwas weiter hinten keucht ein
Slawenweib, dem auf dem Rücken
Sie aufladen woll'n die Beute.
Gjur stürmt auf Curr Ulas Haus los,
Will es sengen. Gjur, der Dummkopf,
Hat sein Quäntchen an Verstand ganz
Oben in der Mütze sitzen.
Ist ein wenig vorgelaufen
Den Gefährten. Die Kapica,
Die bekannte Slawenmütze,
Trägt verwegen er gedrückt aufs
Aug' wie einen Eierkuchen,
Und den Saum des langen Mantels
Hat gerafft er bis zum Gürtel.
Die Novica, das Gewehr, hängt
Unter seiner Schulter dräuend.
Tief im Gürtel steckt der Dolch ihm.
Wie ein Wolf, der aus dem Felsland,
Rennt, ermattet von den Schneesturm,
Also hat dem Hause Curris
Sich genaht der wilde Slawe
Bis auf eines Steinwurfs Nähe.
Da auf einmal schaut er Tringa,
Wie vor'm Haus im Hof sie kauert,
Schön wie Zana auf den Almen,
Auf der Berge hohen Matten,
Wie das Banner stolz, das flattert
An des Heeres Spitze. Seinen
Schritt hat Gjuri angehalten,
Und, erstaunt, spricht er ganz langsam:
"Ist das gar die schöne Ora
Aus des Dormitor Gebirge?
Ist's vom Visitor die Zana?
Ist die Fee herabgestiegen,
Um zu pflücken hier im Buschland
Sich ein Zweiglein Salbei oder
In der Talschlucht kräft'ge Nieswurz?


Denn ein schöneres Mädchem kannst du
  Bei Sankt Petrus von Cetinje!
Nirgends finden, magst durchwandern
Du die Welt von Ost nach West!
Die hol ich mir, und ich schick' sie
Nach der Schwarzen Berge Heimat,

Dass als Schwiegertochter meiner
Mutter sie im Haus mag helfen!"
÷                
Und der Hund, der Sohn des Hundes,
Lenkt den Schritt nach jenem Platze.
Grad auf Tringa zielt sein Lauf hin.
Aber als er sich ihr nähert,
Wie schnell Tringa da zurückspringt!
Wie schnell sie's das Gewehr entsichert!
Wie sie nach des Slawen Brust zielt'
Zieht am Züngel mit dem Finger,

Tringa, bist ein Heldenmädchen!
Feuer gibt sie auf den Slawen,

Tringa, bist ein Adlerweibchen!
Trifft ihn mitten in die Brust.
Mög's Cetinjes Fürst nur wissen,
Dass, selbst wenn mit Stumpf und Stiel er
Rottet aus die Shqipetaren,
– So wahr Gott lebt! – nach Albanien
Kommen dennoch nicht die Slawen,
Solang
' auch nur eine einz'ge
Shqipetatentochter lebt.
Denn für Ehre, Glaub' und Heimat
Sterben die Albanermädchen
Freudig, nicht als ob sie stürben,
Sondern als stünd' erst des Lebens
Anfang ihnen jetzt bevor!
÷            
Tringas Huta knallt. Gjuri
Rücklings stürzt tot auf den Felsen
Und sein Bauch bläht auf den Stein sich.
Wollte fetten Kuchen essen,
Konnt' ihn nur in Wasser backen,
Und auch das ging ihm noch schief aus!
Tringa rührt sich nicht vom Platze;
Starr das Aug nach vorn gerichtet,
Its's, als wär das Aug' 'ne Zündpfann',
Daran man Feuer angelegt hat.
Wie sie sieht, dass Gjurs Gefährten
Bei dem Knalle ihrer Pushka
Schnell sich decken hinter einem
Felsblock grad ihr gegenüber,
Wie hat sie sich da gesputet,
Schnell zu ziehn aus dem Gewehrlauf
Der Patrone leere Hülse!
Aber als sie sich bemühte,
Das Gewehr von neu'm zu laden
Mit der zweiten der Patronen,
Da legt an der Slawe Vasil,
Vasil Ndreka, der dem Bergwolf
Ähnlich, er legt an auf Tringa
Die Novica, das Gewehr, und
Trifft just in der Stirne Mitte
Uns're Tringa, unser Mädchen.
Tot zu Boden sinkt jung Tringa,
Tringa, unser armes Mädchen,
Und ihr Körper liegt im Hofe,
An der Haustür Schwell' ihr Haupt.
Ihre sonst so schönen Wangen
Sind jetzt ganz in Blut gebadet.
Eben ging die Sonn' zur Rüste.
Tot war Tringa! Doch du kannst dich,
Grauser Crnagorz, nicht rühmen,
Dass in deine Räuberhände
Lebend sie gefallen wäre,
Sie, der Berge edles Kind!
Abschrift: 09.02.2009>
Gjergj Fishta Ende Anfang
F R E Y T H A L FRIDOLIN  Jakob Simbürger 1832 - 1903 War ein Heimatdichter der Niederen Tauern > Lebenslauf > 
Dem Volksschriftsteller Fridolin von Freythal Dechant und Pfarrer von Schöder, geboren zu Pusterwald 18320712 gestorben zu Schöder 19030212 gewidmet. Gedenktafel in Schöder Stmk.
Armensünderkapelle >  Schöder > > Die verspielte Seele Kegelspiel Tanzstattalpe Totenbahrziehen Hochgericht Galgen  
  Er schrieb volkstümliche Erzählungen, in die er viele Sagen und Redensarten aufnahm. Große Verbreitung fanden seine Novellen wie "Das Hochgericht im Pirkachwald" (bei Oberzeiring) oder "Katharina vom Erlenbrunnen", die verschollen sind. Buchenauer ^ Das Hochgericht vom Birkachwald von Fridolin von Freythall alias Jakob Siebenbürger, Kaplan und geistlicher Rat in Pusterwald, Dechant und Pfarrer in Schöder. Es wird die Legende des Pusterwalder „Bruckenbauer Lex“ aus Mitterspiel geschildert. Ein Wilderer, Deserteur, Mörder und Büßer. Vor seiner Festnahme versteckte er sich in der Nähe des Galgens, im Dachboden der Armensünderkapelle. Kurz vor der bevorstehenden Hinrichtung wurde er im letzten Augenblick durch einen Kurier der Kaiserin begnadigt. Die Bauwerke Armensünderkapelle und Galgen befinden sich beim Rastplatz der Straße zwischen Katzling und Unterzeiring. Das Hochgericht im Birkachwald bei Unterzeiring (Oberkurzheim), der Galgen, urkundlich erwähnt 1574, mit der Armensünderkapelle, sind Belege dafür, dass die Liechtensteiner den Sitz des Landrichters in Unterzeiring hatten.
  • 1865 „Katharina von Erlenbrunn, oder Freud und Leid in den Alpen“, Novelle; Vereinsausgabe des katholischen Pressvereines, welche 1892 im „Sonntagsboten“ wieder zum Abdrucke gelangte.
  • 1866 „Das Hochgericht in Birkachwald“, 1881 abermals im „Sonntagsboten“ abgedruckt.
  • 1877 „Vater Martins Heimgang“, im „Sonntagsboten“.
  • 1878 „die Kohlröserl am Ödensee“, in welchen die Sitten des steirischen Salzkammergutes beschildert werden, im gleichen Blatt.
  • 1883 „Das Vermächtnis des Einlegers“, im steirischen Volks-(Josefs) Kalender.
  • 1893 „Der Werker Rocherl“, eine Dienstbotengeschichte aus dem steirischen Oberlande.1894 „Bader Heinrich“ (Heinrich Lobenstock), ein Lebensbild voll interessanter Charakterzüge bietet dieses Buch.

G I R T L E R  ROLAND  Wien  Mäusekrieg >
  19410531 geboren zu Wien (Ottakring) als Sohn eines Landarztes und einer Landärztin im Gebirge (Spital am Pyhrn - Oberösterreich). Bewegte Kindheit und Jugend in Wien, in der Lüneburger Heide und in Spital am Pyhrn u.a. mit Bergbauern und mit Flüchtlingen aus dem Osten. Die ersten Freunde waren die Kinder der Wächter des ungarischen Goldschatzes, der auf abenteuerliche Weise nach Spital am Pyhrn gebracht worden war.Volksschule in Spital am Pyhrn.
  1951 - 1959 Schüler des humanistischen Gymnasiums des Klosters zu Kremsmünster. Matura dortselbst.Studium an der Universität Wien: Jurisprudenz, Ethnologie, Urgeschichte, Philosophie und Soziologie. Während des Studiums Verehelichung und Gelderwerb als Bierausführer, Arbeiter am Wiener Naschmarkt, Ausführer von Fischen und Gemüse, Filmkomparse (z.B. in einem Film mit Omar Sharif) usw.
  1971 Dr. phil. 1971/72 Feldforschung in Indien Ab 1972 am Institut für Soziologie an der Universität Wien. Dazwischen 1973-1975 an der Universität München. 1979 Habilitation an der Universität Wien. Forschungen in Kroatien, in Bauerndörfern Gujarats (Indien), in den Slums von Bombay, in städtischen Randkulturen (Dirnen, Sandler, Ganoven, usw.), bei Polizisten, Bergbauern, Wilderern, bei "feinen Leuten" (Aristokraten, Politikern, Jägern usw.), Schmugglern, den Landlern in Siebenbürgen, über Landärzte, Klosterschüler. Seit Mai 2000 wissenschaftlicher Leiter des Museums "Wilderer im Alpenraum-Rebellen der Berge" in St.Pankraz bei Hinterstoder (Oberösterreich).
DER SCHÖNSTE SIEG
  Herr Roland  Girtler ist am Sonntag, als vagabundierender Kulturwissenschaftler der Kronenzeitung unterwegs. Diesmal besuchte er Die mutigen Kämpfer gegen sich selbst, die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker (engl. Alcoholics Anonymous). In diesem Zusammenhang zitierte er einen lateinischen Spruch:
Se vincere optima omnium victoria est. Der schönste SIEG ist, sich selbst zu besiegen.
Mir ist dieser Spruch, aus irgendeinen Gipfelbuch, in einer erweiterten Form in Erinnerung. 
Sich selbst zu bekämpfen ist der größte Krieg, sich selbst zu besiegen ist der schönste SIEG.
Lieber ein stadtbekannter SÄUFER als ein anonymer Alkoholiker.
Solange man sich am BODEN nicht anhalten muss ist man nicht betrunken.
  (Herr), G(g)ib uns die Gelassenheit, Dinge die wir nicht ändern können hinzunehmen, den Mut Dinge die wir ändern können zu ändern und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ich kenne diese Redewendung mit den vorgesetzten Herr.
Das Wort Alkohol kommt aus dem arabischen und war ursprünglich ein Mittel für das Färben der Augengrauen. So erfährt man von dem Fahrradfahrer aus Leidenschaft und seinen lebendigen Streifzügen durch alle Gesellschaftsschichten immer wieder Neuigkeiten. Ich wünsche ihm und seinen Freunden das Beste.
Girtler Roland Anfang
 
Publikationen bei Böhlau
Wilderer Rebellen in den Bergen   
  2003. 4. unveränd. Aufl. 341 Seiten, 18 schw.-w. Abb. 21 x 13,5 cm Geb. EUR 24,90 ISBN 3-205-99337-3 lieferbar. Der bekannte Soziologe und Kulturanthropologe Roland Girtler widmet sich in der 4. Auflage seines Buches den in zahlreichen Liedern und Geschichten romantisierten Wildschützen. Er zeichnet dabei eine Kultur bäuerlichen Rebellentums nach, die auf eine Zeit zurückgeht, als der Adel seine Jagden noch auf Kosten der Bauern durchführte, die unter dem Wild- und Jagdschaden zu leiden hatten. Vor diesem Hintergrund sind jene Bauernburschen zu verstehen, die zu Wilderern wurden und sich so gegen die Erniedrigung durch die Jagdherren wehrten. Sie genossen nicht nur bei Bauern, Sennerinnen und Dorfschönheiten, sondern auch beim "braven Bürger" hohes Ansehen - als Helden der "kleinen Leute".
 
RECHENMEISTER>
  Mit dem Rucksack und Langlaufskiern auf den Schultern wandern wir vom Bahnhof Stainach in Richtung Pürgg, dem schönen Dorf über dem Felsen gegenüber dem majestätischen Grimming, dessen Gipfel ich schon erklettert habe. In Pürgg rasten wir. Ich schaue jedes Jahr zu der berühmten Johanneskapelle >. In dieser sind romanische Fresken aus der Zeit um 1160 zu sehen, die von der byzantinischen Kultur beeinflusst worden sind. Hier in diesem Ort lebten im 18. Jahrhundert widerspenstige, protestantische Bauern, von denen einige unter Maria Theresia aus Glaubensgründen  nach Siebenbürgen  verbannt worden sind. Zu den Nachkommen dieser rebellischen Bauern, sie leben in der Nähe von Hermannstadt, fahre ich regelmässig.
  In Pürgg wurde auch der mir höchst sympathische Professor Dr. Adolf Adam geboren. Er war Professor für Mathematik an der Universität Linz und Mitbegründer dieser. Er ist  übrigens der einzige Rechenmeister Österreichs mit Gewerbeschein gewesen. Rechenmeister waren in früheren Zeiten Leute, die für ihre besonderen mathematischen Fähigkeiten so einen Gewerbeschein erhielten, wie zum Beispiel der »Churfürstlich-Sächsische Hofarithmeticus« Adam Ries, der 1539 ein Rechenbuch herausgebracht hat. Mit Adolf Adams Sohn Erik Universitätsprofessor in Klagenfurt, bin ich befreundet. Aller Adams gedenken wir und ziehen hinunter zur Strasße nach Klachau, der alten Salzstraße. Quelle Rolands Girtlers Streifzüge Krone 060305  Auszug
KORRES
  20070518 Mäusekrieg > Lieber, hoch verehrter Herr Mayer! Vielen Dank für Ihre lieben Zeilen. Bin stolz, dass Sie meine Geschichte von der Kronenzeitung in Ihr wertes Kapellenbuch übernommen haben.  Es ist wunderbar, was Sie alles festhalten. Man kann viel in Ihren „Schriften“ lernen.  Anbei meine sehr verspäteten Neujahrsgrüße. Ihr Roland Girtler
  20050306 Der Rechenmeister^ Lieber Herr Mayer! Sie haben mir mit Ihrem Brief und den Erwähnungen meines Aufsatzes aus der Kronenzeitung in Ihrer wunderbaren Internet-Wanderzeitung eine große Freude gemacht. Vielen Dank.  Ich muss sagen, Ihnen ist mit dieser Zeitung etwas Großartiges gelungen.  Ich werde jetzt zu Ostern dieser Wanderung über Pürgg nach Aussee wieder marschieren. Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg Ihr Roland Girtler
Wanderer der du ziehst vorbei > Wilderer vom Grimming > Girtler Roland Ende Anfang
 
G O E T H E  JOHANN WOLFGANG 1v7 |   Galerie Quellentenxt Zitate | Zeitportal
Granit > Himmelhoch > Hinaufgeschaut > Nachtlied > Wanderer > 1814 Las Goethe den von dem Orientalisten Joseph von Hammer Purgstall^ 1812 ins Deutsche übersetzten Diwan des persischen Dichters Hafis.

Ich ging im Walde
so für mich hin
und nichts zu suchen
das war mein Sinn

Im Schatten sah ich
ein Blümlein steh'n
wie Sterne leuchtend
wie Äuglein schön.


Ich wollt' es brechen,
da sagt es fein
soll ich zum Welken
gebrochen sein?

Ich grub's mit allen
Würzlein aus.
Zum Garten trug ich's
am hübschen Haus

Und pflanzt es wieder
am stillen Ort
Nun zweigt es immer
und blüh't so fort.

 
G U T S C H E  EDDA  *1963 
Klintehaven 12 DK-2630 Taastrup Dänemark  lebt in Dänemark schreibt Lyrik und Prosa letzter Einzeltitel: Geißblattgeflüster, 1999 Scheffler Verlag Herdecke 
 
                      GEISSBLATTGEFLÜSTER   Sonnenaufgang^
 
Die weiße Uhr
Ich habe eine Uhr,
der die Zeit immer vorauseilt.
Sie hängt an der Wand –
schneeweiß – als wüsste sie es nicht.
Und manches Mal, wenn sich
die Uhr erinnert, erklingt
aus ihrem dunklen, zugeschlossenen
Zimmer ein warmes Gong
Als hätte sie gesagt Das war’s –
und es war schön. Als läute sie 
die Stunden aus statt ein und
ginge weiter, still, als müsse das so sein.
Sie sieht die Zeit von hinten –
flatternde Mähne, Pferdeschweif,
ein langer Rücken und ein rascher Gang –
und tickt ihr hinterher in all die Räume,
welche die Zeit schon urbar machte,
als meine Uhr noch in Gedanken war.
 
Hampshire
Lächelnde Tage,
blütenüberbesät.
Unglaubliches Grün
der Wiesen
und Bäume.
Dramatisch klingt
die Sinfonie
der Zeit, und
Tagträume malen
ihre Kreise.
Im Meer ist Liebe,

Nichts als Liebe…
 
 Sonnen AUFGANG 
Ein roter Schrei –
das Meer gebärt:
Blau, blau, und
aus dem Spiegel
lodert Feuer
wie am ersten Tag.
Die Sonne steigt.
Sie eilt, als wäre
ihre Zeit bemessen,
als fürchte sie,
zurück zu sinken
in die tiefe See.
Flammend, blendend
blüht sie auf,
verliert das Rosa
ihrer Jugend,
verschenkt sich
an den Tag. 
Gutsche Edda Ende Anfang
 
H A S I T S C H K A  JOSEF 1v4 * 1946 in Schladming  Publikationsverzeichnis
OStR. Prof. Mag. Dr. Lehrer am Stiftsgymnasium Admont; Berg- und Skiführer, zahlreiche Veröffentlichungen.
Licht und Schatten im Gesäuse > Ödstein - ein König unter Königen >
Bibliografie
  Josef Hasitschka/Ernst Kren/Adolf Mokrejs: Der Ödstein. Ein König - unter Königen im Gesäuse. Schall Verlag, Alland 2010. 24,50.- Euro. ISBN-10: 3-900533-61-X. ISBN-13: 978-3-900533-61-8. EAN: 9783900533618. Cover des neuen Buches aus dem Schall-Verlag. Der Vater unseres Rezensenten WOLFGANG BAUER, der gebürtige Hieflauer RUDOLF BAUER (1920 - 2004), war in Admont über Jahrzehnte ein Bergrettungsmann für Verunglückte im Gesäuse.
  Einladend erwartet Sie die kleine Johnsbacher Kirche an den Hang geschmiegt am Ende des Sagenweges. Sie wacht über den berühmten Bergsteigerfriedhof, gewährt Kletterern, die in den Gesäusewänden den Tod gefunden haben, eine letzte Ruhestätte. Diese Kirche ist aber auch Ausgangspunkt für den „Bibelweg". Seine symbolträchtigen Bilder, gemalt von Helmut Witte, einem begeisterten Johnsbachurlauber, machen diese Wanderung nicht nur zu einem landschaftlich- künstlerischen Erlebnis: Bilder und Weg als Einheit führen den Blick auch ins „Innere", zum besinnlichen Nachdenken. - „Der Bibelweg als Symbol des Lebensweges" heißt es in der Begleitschrift von Josef Hasitschka. Erleben sie selbst diesen Weg als landschaftliche und innere Einkehr! Josef Hasitschka: Die Odelsteinhöhle in Johnsbach einst & jetzt. Eigenverlag Kölblwirt 2003

  20100125 Lieber Bergkamerad Bruno Mayer! Du kennst mich noch, du hast mir vor Jahren, genau am 10. März 1998, vieles zugeschickt und mir damit schöne Geschenke gemacht: Das Ödsteinlied, einige Ausgaben deines "Wanderer", das Bilderbuch, das Wandbuch vom Abseilturm und - für mich besonders wertvoll - Schriften des Anton Schubert. Vor eineinhalb Jahren ist unser Buch "Gesäuse-Pioniere" im Schall-Verlag herausgekommen - es hat so großen Anklang gefunden, dass Schall mit uns wieder ein Buch herausgeben will. Meine Freunde Ernst Kren und Adi Mokrejs und ich werden heuer eine Monografie über den Ödstein schreiben.
 Mein Part ist wieder die erste Zeit der Erschließer, der Bauern, Jäger, der ersten Reisenden. Weiters habe ich über die traurigen Schicksale an der Ödsteinkante zu schreiben, wohl aber auch über das Bergrettungswunder im vorigen Sommer - einen Litauer konnten wir nach fünf Tagen lebend finden. Aber sehr wichtig für mich sind drei Kapitel: Anton Schuberts Bergfahrt auf den Ödenstein Bruno Mayer - der poetische Wanderer mit dem Ödsteinlied Das Wandbuch am Abseilzacken.
  Dazu hätte ich gerne eine gute Kopie von der ersten Seite der Handschrift von Anton Schubert "Der grosse Ödenstein". Bitte schicke mir gelegentlich das Faksim ile per Mail. Die drei fertigen Kapitel-Manuskripte möchte ich dir irgendwann im Frühjahr zur Autorisierung schicken. Ich freu mich, dass für Anton Schubert endlich einmal ein paar Seiten in einem Bergbuch zur Verfügung stehen. Hast du inzwischen irgendetwas Biografisches über Schubert herausbekommen? Liebe Grüße aus Admont Sepp Hasitschka
P.S.: Beim Kölblwirt reden sie heute noch voller Bewunderung über deine winterlichen Biwaks in der Grotte am Ödstein.
  20101018 Danke, lieber Bruno, für die drei Proben. Die von dir angegebenen Kapitel habe ich als Kopien, die du mir vor Jahren geschickt hast, ausgenommen den Großen Ödstein. Aber den durfte ich ja von deiner Homepage herunterladen. Ich hoffe, dass dir inzwischen das Ödsteinbuch schon untergekommen ist. Es ist gut geworden, und Anton Schubert wie auch deine Tätigkeiten am Ödstein sind gewürdigt. Liebe Grüße Sepp
Josef Hasitschka / Ernst Kren / Adolf Mokrejs. Der Große Ödstein ist der schwierigste und einsamste der großen Gesäusegipfel. 1.500 Höhenmeter ragt er über den Talgründen auf, und jeder seiner Anstiege erfordert Kletterei - deswegen ist er erst um 1850 erstmals bestiegen worden. Dieses Buch zeichnet die Geschichte eines imposanten Berges, die Wechselwirkung zwischen ihm und den Menschen, die an seinem Fuß beheimatet sind, vor allem aber jenen, denen diese Felsen eine Heimat des Herzens bedeuten.


H E B B E L  FRIEDRICH > >  Ges.Wien
Auf einer Lilie zittern zwei Tropfen Rossalm >
 
Der letzte Baum
So wie die Sonne untergeht,
Gibt,s einen letzten Baum,
Der wie in Morgenflammen steht
Am fernsten Himmelssaum.
 
Er ist ein Baum und  weiter nichts;
Doch denkt man in der Nacht
Des letzten wunderbaren Lichts,
So wird auch sein gedacht.
 
Auf gleiche Weise denk' ich dein,
Nun mich die Jugend lässt:
Du hältst mir ihren letzten Schein
Für alle Zeiten fest. Friedrich Hebbel

H E I N E HEINRICH Heine-net
Wo wird einst des Wandermüden Letzte Ruhestätte seyn? > >
Loreley
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
 
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
 
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
 
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame
Gewaltige Melodei.
 
Den Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh,
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
 
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.
Liste der Vertonungen:
  • 1.) Zdenko Fibich (1850-1900) , "Loreley" , op. 7 (4 Ballade) no. 3 (1872).
  • 2.) Ulf A. Grahn , "Die Lorelei" , (1985) [Alt, Violine, Violoncello, Klavier], aus Drei Deutsche Volkslieder, Nr. 2
  • 3.) Wilhelm Killmayer (1927-) , "Die Loreley" , (1994-5,)[Tenor und Klavier], aus Ein Liederbuch nach Gedichten von Heinrich Heine, Abteilung IV
  • 4.) Johanna Kinkel (1810-1858 ) , "Die Lorelei" , op. 7,4
  • 5.) Franz (Ferencz) Liszt (1811-1886) , "Lorelei" , S. 273.
  • 6.) (Joseph) Joachim Raff (1822-1882) , "Loreley" , op. 98 ,26 (1855-63), Sanges-Frühling, Nr. 26.
  • 7.) Clara Schumann, (1819-1896) , "Lorelei"
  • 8.) (Philipp) Friedrich Silcher (1789-1860) , "Lore-Ley"
  • 9.) Anton Urspruch (1850-1907) , "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" , op.  (Liebeslieder nach Texten von Heinrich Heine), Heft 4 Nr. 3, (1876)
Heine Heinrich Ende Anfang
 
H E I N R I C H HANS WALTER * 1965 Alverik Sterbehilfe Lohn Galaxasien > Bohemian Confessions >
  BIO Obwohl er bereits als barfüssiger kleiner Junge in der Kneipe seines Vaters stundenlang den Männern beim "zocken" zusah, beendete er seine Ausbildung als Restaurantfachmann in einem First-Class-Hotel in Wiesbaden. Über acht Jahre verbrachte er im Ausland, immer begleitet von seiner großen Leidenschaft: Dem Schreiben. Trotz seiner zum Teil recht "wilden Jahre" ist ihm die Überzeugung geblieben, daß seine Texte unabhängig von seinem Lebensweg betrachtet werden sollten.
  Über 150 Texte hat der H.-W. Heinrich verfaßt. Er veröffentlichte bisher in zahlreichen Literaturzeitungen und in Anthologien. Statt Blumen schenkte er seinen Freunden Martina Faber und Jens Neuling (Literaturzeitschrift Maskenball) einen liebevoll gestalteten Band seiner Texte "Bohemian Confessions - Die Beichte eines Freidenkers" (direkt zur Rezension) aus diesen wilden Jahren 1983 bis 1999. Eine beeindruckende Zusammenstellung, mit Zeichnungen von T. Theinhard, die sich der VirPriV Verlag nicht entgehen lassen wollte und im Herbst 2000 herausbringt. Martina schreibt im Vorwort über den Autor:
  H.-W. Heinrich versteht sich blendend auf die Sprache der Dramaturgie und drückt hierdurch seinen Werdegang in tiefgehender Sprachweise aus. Hier ist er in seinem literarischen Element. Er verfasst seine Hymne an das Leben, die Liebe, Freunde und Natur. Der Autor berichtet in romantischer Sprache seine intimsten Träume, Hoffnungen und Enttäuschungen. Er beschreibt den langen Weg zum Glück mit allen Höhen und Tiefen.
  Aus seinen tiefsten Empfindungen heraus zeigt er die Ereignisse einer halben Lebensära auf, beginnend mit der ersten grossen Liebe und der damit verbundenen schmerzhaften Erkenntnis der eigenen Unfähigkeit bis hin zu tiefen Freundschaften und der Sehnsucht nach Erfüllung. Dazwischen benutzt der Autor wunderbare Momentaufnahmen aus der Natur mit ihren tiefgreifenden Erleuchtungen. H.-W. Heinrich führt den Leser durch die bunt schillernde Welt seiner tiefen Emotionen, die so schwankend sind wie der sich ewig wandelnde Kosmos. Und auch hier liefert er wohlformulierte Bekundungen seines Wissens.
  Vom ersten Wunsch seine Empfindungen niederzuschreiben über mythisch spirituelle Sphärenwanderungen bis hin zu pointierten Darlegungen seiner Lebensphilosophie lernt man hier einen lebenshungrigen, doch von der Gesellschaft enttäuschten, sanften Rebellen kennen. Er trägt die Fahne einer neuen Ära wie einen roten Faden durch sein Werk: Menschen, steht auf ...!
  Wer hier leicht bekömmliche Beichtbekenntnisse zu finden glaubt, wird enttäuscht werden. Heinrich benutzt die Sprache und seinen Ausdruck ganz bewusst so, dass Oberflächlichkeit untergraben wird durch schwerwiegende und tiefgehende Formulierungen, die den Leser zum Innehalten, Nochmallesen und Nachdenken auffordern. Bizarre Zusammenhänge zwischen Realität und Illusion sind hier ebenso eingeflochten wie beschwingende Romanzen und herzzerbrechende Niedergänge. Bei der Wanderung durch die Welten des Hans-Walter Heinrich wünsche ich dem Leser ebenso viel Freude wie Besinnung.
  Bohemian Confessions - Die Beichte eines Freidenkers
Lyrik von Hans-W. Heinrich ISBN 3-9806292-8-7 - 6,65 Euro
  Werkverzeichnis 190902:  Bohemian Confessions - Die Beichte eines Freidenkers Viripriv Verlag  ISBN 3-9806292-8-7 /  Wanderer 32 Galaxasien, Lohn, Gedichte von Hans-Walter Heinrich Heidelberg. 
 
ALVERIK 2002
  Alverik ist  - wie Sie lesen werden - tatsächlich mein Sohn; und eigentlich hat er das Buch geschrieben! .....nun, wir haben ihm etwas geholfen ......! Auf alle Fälle viel Spaß beim schmöckern!  Wie die Autoren der gesammelten Abenteuer versichern, ist dies ein Kinderbuch für Erwachsene -- oder Jene, die es niemals werden wollen. Hier wird aus imaginärer Sicht des Kindes heraus vom Alltag eines kleinen Jungen berichtet, der seine ersten Schritte macht, erstes Weihnachten feiert und nicht ohne Schrammen und Plessuren die Welt der Erwachsenen entdeckt.  Manchem unter uns werden Alveriks Erlebnisse neue Sichtweisen eröffnen, die wir nicht nur seit unseren Kindertagen zu lange vermisst haben.
DIE ZIEHLADE
  Auszug Nun, das Leben geht weiter. Und ich weiß: Irgendwann werde ich wieder an die große Ziehlade kommen. Dann werden keine Erwachsenen da sein, um mir den ganzen Spaß zu nehmen. Bis dahin werde ich mich begnügen müssen, mit Mama auf den Spielplatz zu gehen.  Aber, Freunde in der Nacht. Ich schwöre bei der Magie von excalibur: Ich werde den heiligen Gral finden. Und ich weiß, er muss irgendwo in der Ziehlade versteckt sein.
AUF DEN HUND GEKOMMEN
  Auszug Nicht der Shiva wehtun, Alverik, heißt es immer. Und ich mache Aaeija mit dem Hund, während ich ihn streichle. Dies muss ich machen, damit ich mir keine stundenlangen Stories anhören muss, über den Umgang mit Tieren.
  Mittlerweile haben Shiva und ich unsere Kanten aneinander abgestoßen und wir sind dicke Kumpels. Ist immer was los, seit sie da ist. Man kann auch toll Erwachsenen nerven, wenn man an ihrem Hundenapf  nascht. Mama nimmt mich nur weg, sagt: Nein Averik. Das ist Shiva  ihres. Für dich ist das Bah! und versucht ihr Lächeln zu verbergen. Aber für Papa ist es Full Moon over Mainstreet-Blues, wenn er mich am Napf erwischt.
Mittlerweile ist Shiva stubenrein, was auch immer dies schon wieder bedeuten soll und Papa hat sich an sie gewöhnt. Manchmal spielt er sogar mit ihr und füttert sie. Die Schrammen, welche ich von den Krallen abbekommen habe, sind alle wieder geheilt, ohne  dass Narben zurückgeblieben wären. Wir sind jetzt also zu Viert. Und, um es mit den Worten eines Oberbürgermeisters der Po-bereit oder so ähnlich heißt zu sagen: dies ist gut so.
Buch  Abs. Hans Walter Heinrich & Kathrin Montag, im Schaffner 32 69123 Heidelberg. ISBN 3-936526-02-8 / 68 Seiten/A4 € 7,50
 
STERBEHILFE Heinrich Hans Walter Text 1909-02
  Dies ist eine neue Anthologie, ich finde dieses Buch sehr interessant und hoffe dass auch Sie Freude daran haben werden! (P.S. Auf Seite 156 ist ein Bild, mit einer Darstellung des Todes, von mir) 62 Autoren und Künstler präsentieren hier ihre Kurzgeschichten und Bilder sowie Illustrationen zu diesem immer aktuellen und bewegenden Thema Sterbehilfe! Diese Anthologie entstand aus einer Auswahl von über 800 Einsendungen im Zuge des Maskenball - Award 2002! Hans - Walter Heinrich Bekanntgabe der Gewinner des Maskenball - Award 2002. Kurzgeschichten zum Thema Sterbehilfe 1. Preis 300 € Ellen Römer 2. Preis 200 € Sieglinde Hickisch 3. Preis 100 € Günter Nuth Die Anthologie Sterbehilfe ist für 12 € über den Verlag oder den Buchhandel zu beziehen. ISBN 3-936526-04-4 181 Seiten/A4 Walter Ende Anfang

  H E S S E  HERMANN
Weltliteratur > Wanderlust > Lesepark Neumarkt Himmelsbuch^ Hessemontagnola ch
 
H Ö L D E R L I N  FRIEDRICH 1v5 1770 - 1843 > > Galerie Quelle  Text
An "Diotima" > In den Tiefen der "Gebirswelt" >  "Göttlich" tönt uns erst im tiefsten Leid > Die "Himmlischen" > O Land des Homer"Lebenszeiten" > Das "Los" der unsterblichen Götter > Mich hat "Hölderlin" > Göttliche "Natur" > So "schön ist‘" doch hienieden > "Tod" fürs Vaterland > "Träumt" nicht euer Leben > "Weltliteratur" >
  KUNST ist der Antenoria Übergang >
"Was aber die Liebe gibt und der Geist, das lässt sich nicht erzwingen."
"Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel".
 
An die Parzen
 
Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!
Und einen Herbst zu reifem Gesange mir,
Dass williger mein Herz, vom süßen
Spiele gesättiget, dann mir sterbe.

Die Seele, der im Leben ihr göttlich Recht Nicht ward,
Sie ruht auch drunten im Orkus nicht;
Doch ist mir einst das Heil'ge, das am
Herzen mir liegt, das Gedicht gelungen; 
Willkommen dann, o Stille der Schattenwelt!
Zufrieden bin ich, wenn auch mein Saitenspiel
Mich nicht hinabgeleitet; Einmal
Lebt' ich, wie Götter, und mehr bedarfs nicht.

H O M E R Lebte im 8. Jahrhunderts v. Chr. > 
  • "Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders." - Ilias, 18. Gesang, 328
  • "Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!" - Ilias, 14. Gesang, 81 / Agamemnon
  • "Denn gerne gedenkt ja ein Mann der Trübsal." - Odyssee, 15. Gesang, 400 / Eumäus
  • "Denn ich begleitete dich als Knab' im Garten; wir gingen unter den Bäumen umher, und du nanntest und zeigtest mir jeden. Dreizehn Bäume mit Birnen und zehn voll rötlicher Äpfel schenktest du mir und vierzig Feigenbäume." - Odyssee, 24. Gesang, 337-341 / Odysseus
  • "Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe." - Odyssee, 19. Gesang, 360 / Penelope
  • "Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts." - Ilias, 2. Gesang, 486
  • "Dulde, mein Herz! Du hast noch härtere Kränkung erduldet." - Odyssee, 20. Gesang, 18 / Odysseus
  • "Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter." - Ilias, 23. Gesang, 788 / Antilochos
  • "Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit." - Ilias, 9. Gesang, 341f / Achilles
  • "Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!" - Ilias, 12. Gesang, 243 / Hektor
  • "Erduldenden Mut verlieh den Menschen das Schicksal." - Ilias, 24. Gesang, 49
  • "Es mehrt unendliche Trauer das Elend." - Odyssee, 18. Gesang, 174 / Eurynome und 19. Gesang, 120 / Odysseus
  • "Immer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern." - Ilias, 6. Gesang, 208
  • "Nur einer sei Herrscher." - Ilias, 2. Gesang, 204"Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch." - Odyssee, 18. Gesang, 130 / Odysseus
J U V A  JOSEFA * 1930 Dankeschön Religion > 20Jahre Schwarzatal  > Schwarzatal Quelle  Verlag
  Josefa Juva "Aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft", biographische Notizen circa 120 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen 20,3 x 14 cm (Höhe x Breite), Broschure circa Euro 15,00/sfr 27,30 ISBN 3-85481-035-0 ISBN 13 978-3-85481-035-3 In Vorbereitung für Herbst 2006.Über das Buch
  „Ein Tag ist wie jeder andere, aber es ist doch jeder Tag anders." Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich Josefa Juva die Zeit genommen, ihre Beobachtungen und Gedanken, die sie oft nächtelang wachgehalten haben, endlich aufzuzeichnen und mit anderen Menschen zu teilen. Sie denkt über die kleinen und großen Dinge im Menschenleben nach, über die ganze Natur und einzelne kleine Spatzen.
 
Eine Stimme aus dem Volk
 
Österreich wird ausverkauft, weil die Finanzen nicht mehr stimmen.
Es nimmt abwärts seinen Lauf, weil kluge Köpfe das bestimmen.

Österreich, Du wirst verscherbelt ohne Rücksicht auf Verluste,
sehr traurig schaut es aus für Heimatland - Bewusste.

Ist das g'scheit, so frage ich die zuständigen Leute,
wird das Volk auch noch verkauft, vielleicht morgen, vielleicht heute?

 
Von höchster Stell' wird das entschieden,
die Staatskasse hängt zu tief.
Das gibt Ärger, keinen Frieden,
hoffentlich geht da nichts schief.

Was geschieht hinter den Kulissen,
am Ende kommen alle drauf,
das Volk wird es dann büßen,
wenn nichts mehr da ist, dann hört's auf.
Ganze Woche Nr. 41/2004 Autorin Frau Josefa Juva  Quelle
              
K E R N S T O C K  OTTOKAR ÖNB  Gottes Tempel > >  Tressenstein
              
K L Ö P F E R   JOHANN    ÖNB  
Da Russ > Feierobend > > Grimming Andacht >
                
K L O P S T O C K  FRIEDRICH GOTTLIEB   
  Lethes Strom > Vater Unser > Voll von Freuden >   
 
 
L E N A U  NIKOLAUS 1v4  
> Gedicht "An den Tod" > > > > Vergib, vergib Geliebter > Waldkapelle > Menschen welche eine Höh´ erklommen > Wer zum Abgrund schwindellos gesehen > See und Wasserfall > O Menschenherz was ist Dein Glück? 1.) Grimming Weißrinnspitz > 2.) >
ZUFÄLLE Quelle Lenaukreuz Krippelberg>
  • Der 186. Geburtstag von Nikolaus Lenau 13.08.1802-22.08.18950, dem Schirmherrn des Kreuzes, hat den gleichen Tag und das gleiche Monat des Datum der Kreuzeinweihung.
  • Der Grimming mit 2351m und der Krippelberg mit 351m haben eine Höhendifferenz von 2.000m.
  • Am 13.08.1937 um 11:00 machte Nikolaus Lenau folgende Eintragung in sein Tagebuch:
  DIE MUTTER NIKOLAUS LENAUS Es war der Tag meiner Geburt. Meiner Mutter war dieser Tag vor 35 Jahren ein banger und froher wie kein anderer, denn meine Geburt war äußerst schmerzlich und gefährlich, und ich war ihr vom ersten Augenblick meines Lebens das Liebste. Sie ist längst begraben. Sie hat mich zurückgelassen als dein vorbestimmtes Erbe. Du darfst es nicht antreten und dennoch habe ich auf dein Leben einen gewaltigen Eingriff getan; vielleicht ist es in Trauer gewandelt. Meine Mutter ist schuldlos daran. Sie wird sich aber freuen an unserem Unglück, an unserer Liebe. Es ist mir doch sehr wohl dabei, so heimlich für dich zu bluten. O du liebes gewaltiges Weib meiner unglücklichen Liebe!

FRIEDHOF DER ENTSCHLAF’NEN TAGE,
Schweigende Vergangenheit.
Du begräbst des Herzens – Klage,
      Ach und seine Seligkeit.
 
L E S E P A R K  NEUMARKT > 2006-04-30 07:12 Ende
Abstieg zur Gaia Erd Charta Himmelsbuch Labyrinth Leben und Tod Lebensabend Neue Sonne^ Säulentempel Schneckenhaus Schubkastenbuch Steinkathedrale Steinliegebuch Strahlenrahmenbücher Walden Wasserskulptur Boote Buchsäule Energiegeheimnis Kraftort Lattenluftbuch Schaschling Stammauflösung  
ABSTIEG ZUR GAIA
  Geh hinab zum Tor der Erdgöttin Gaia  der Erdmutter der griechischenm Mythologie. Wer oder was ist sie? Träume Dich durchs Tor ins Erdinnere - denn nur wenn Du es durchdringst, wirst Du sie erkennen. Sie ist unser aller große Mutter und voller Geheimnisse.
Erd-Charta Textbeispiele (aus rund 60 Texttafeln)
   Wir stehen an einem kritischen Punkt der Erdgeschichte, an dem die Menschheit ihre Zukunft wählen muss. Da die Welt zunehmend miteinander verflochten ist und zerbrechlich wird, birgt die Zukunft gleichzeitig große Gefahren wie große Chancen. Wir müssen uns zusammenfinden, um eine zukunftsfähige Weltgesellschaft zu schaffen, die sich auf Ehrfurcht vor der Natur, die allgemeinen Menschenrechte, wirtschaftliche Gerechtigkeit und eine Kultur des Friedens gründet. Auf dem Weg dorthin ist es unabdingbar, dass die Völker der Erde, Verantwortung füreinander übernehmen, für die größere Gemeinschaft allen Lebens und für künftige Generationen... (aus „Erd - Charta“, veröffentlicht von der Erd - Charta - Kommission nach ihrem Treffen am 12. bis 14. März 2000 in der UNESCO-Zentrale in Paris)
Reiß keine Blume ab!
  Siehst Du ein Pflänzchen, auch das gewöhnlichste, vor dir auf deinem Pfade, tritt so, dass du es nicht zertrittst, wenn Du es vermeiden kannst! Gehst Du mit Kindern in die Natur, las sie nicht gedankenlos Blumen brechen, sondern wage, sie von den ersten Jahren an zur Ehrfurcht vor dem Leben zu erziehen! Mache dich meinetwegen vor gedankenlosen Menschen lächerlich, die über solche Marotten spotten. Aber die Kinder werden von dem Schauer des Geheimnisses ergriffen werden und dir einmal danken, dass Du die große Melodie der Ehrfurcht vor dem Leben in ihnen geweckt hast
Die Spottenden selbst aber werden von der elementaren Wahrheit in dem, was sie ungewohnt berührt, mehr bewegt, als sie zu gestehen werden. (aus Albert Schweitzer in Peter Raab, Naturlust, Herder Spektrum, Freiburg 1996)
Die Natur der große Lehrer
  Die Anweisungen des Schöpfers sind niedergeschrieben in unseren Herzen und Gedanken, in den heiligen Schriften der Natur, die jeder für sich selbst lesen kann – tagtäglich in kleinen Geschöpfen, in den Gräsern und Bäumen, in den wachsenden Dingen, in Wind und Donner und Regen, in den Meeren, Seen und Flüssen, in Gebirgen, Felsen und Sand, in der gewaltigen Kraft der Sonne, dem Zauber von Großmutter Mond, in den Geheimnissen der Sterne. Alle diese spirituellen Wesen sind unsere Lehrer. (aus Saupaquant Akwesasne in Worte wie Spuren, Herder, Freiburg 1985)
Vorerst habe ich das gelungene Natur Kultur Projekt virtuell bestaunt. In der Schöpfung gibt es ja auch ohne Bücher viel zu lesen und zu bewundern. Sobald ich mich wieder in der steirischen Heimat aufhalte werde ich den Lese Park, als Gegenpol zu der größtenteils naturfremden Gästewirtschaft, wahrnehmen. Weiterhin ein gutes Gelingen Bruno Mayer.
Der Park ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei. Bezirk Murau Steiermark   Das Buch vom Lese Park: Spirit Parks wollen eine innovative Synthese von Natur, Kunst und Spiritualität bilden. Sie schaffen Verbindungsräume von Mensch, Natur und Kosmos. Autor: Karner, Matthiessen ISBN: 3-85365-218-2 Stocker Verlag 
HIMMELSBUCH Hermann Hesse^
  Unser Wissen blüht in den Himmel und öffnet sich für neue Frucht. STUFEN Wie jede Blühte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jedes Leben, blüht jede Weisheit und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.  Es muss das Herz in jeder Lebensstufe bereit zum Abschied und Neubeginn sein, um sich mit Tapferkeit und ohne trauern in andre neue Bindungen zu geben. Um jedem Anfang wohnt ein Zauber inne der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir sollen heiter Raum und Zeit durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will Stufe für Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch in einer Lebensweise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, nur wer bereit ist zu Aufbruch und Reise, mag lähmende Gewöhnung sich entraffen, es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.......Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! Aus; Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Suhrkamp, Frankfurt 1986.
LABYRINTH mit verloschenen Zentrum
  Beobachte Dein Gehen, Dich selbst, Deine Gedanken. Komme ganz in Dein inneres Zentrum und achte auf Deine Flamme! Den schützt Du die Flamme nicht, löscht leicht der Wind sie. Joseph Beuys
 LEBEN UND TOD Tenzin Gyatso alias Dalai Lama Galerie Zitate
  Wenn Sie nur an dieses eine Leben glauben und seine Fortsetzung nicht annehmen, hat es kaum eine Bedeutung, ob Sie sich über den Tod Gedanken machen oder nicht. Wenn es zukünftiges Leben gibt, dann hängt die Qualität des nächsten Lebens von diesem Leben ab. Wenn Sie jetzt verantwortungsbewusst leben wird sich das im nächsten Leben positiv auswirken. Es ist vernünftig zu meinen, es gebe keine vergangene und zukünftige Leben, nur weil man sie nicht gesehen hat. Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nichtexistenz. In der buddhistischen Religion und ebenso in vielen anderen Religionen und Philosophien des Ostens glaubt man an die ununterbrochene Fortdauer des Geistes. Aus Dalai Lama; Worte der Hinwendung Herder, Freiburg 1993.
  Heute da ich mich abgefunden habe, auf große Reisen und Expeditionen zu verzichten, genieße ich mein Leben auf andere Weise. Ich brauche nicht in die Fremde zu gehen, denn die Sonne, der Mond und die Wolken sind für alle Menschen gleich. Es liegt an uns, den Heimatplaneten Erde zu erhalten im Wissen, dass Tiere und Pflanzen Gebirge und Ozeane unsern Schutz bedürfen. Ich will keinen ewigen Frühling in der Südsee, sondern die letzten Jahre dort verbringen, wo der Wechsel von Frühling, Sommer, Herbst und Winter den Ablauf bestimmt! Aus Heinrich.Harrer; Mein Leben; Ullstein München 2002 Zum Tibetanische Gebetsfahnen. Der Wind trägt Deine Gedanken um die Welt. Geschenk des H. Harrer Museum Hüttenberg.
SÄULENTEMPEL
  "Die Kugel der Schöpfung": Mensch und Natur sind nicht getrennt, alles beginnt in der Einheit. "'Buch des Überblicks": Die Illusion ist zu Boden gestürzt, wir beginnen wieder "erdverbunden" zu denken. Buch der Erstehung: Unser Denken verbindet Geist und Materie zur neuen Einheit - "christlichen Denken".
SCHNECKENHAUS
  Buch Aussicht Nautilus Einkehr, Wendung nach innen mit der Natur in Einklang kommen. Der Außenraum wird innen. Der Innenraum strömt die Unendlichkeit aus. Atmen ist Leben Schneckenhausbuch: Geh ein und geh aus, bleibe treu diesem Haus.
Schubkastenbuch
  Die Natur der Dinge offenbart sich durch viele Schichten und kommt aus dem Inneren Die gesamte "Geschichte" fließt aus dem Gedächtnis unserer Erde.
STEINKATHEDRALE
  Du stehst an einen Kraftort besonderer Art - einer Naturkathedrale. Hörst Du den Klang des Universums, den Klang der Steine?  Die Reies spannen den Bogen der australischen Ureinwohner zu Goethes Erkenntnis von der Pflanzen Verwandlung (Metamorphose).
STEINLIEGEBUCH
  Lege Dich entspannt in die Öffnung. Da wo der Stein war, liegst jetzt Du. Erlebe die Krtaft und die Strahlungsenergie des Steines. Schließe die Augen und entspanne, lass ganz los und werde eins mit dem Stein und seinem Licht.  Mensch durch Liebe die Erde.
STRAHLENRAHMENBÜCHER
  Der Ast, der Stein sind Teile des Ganzen. Beschäftige Dich mit dem Teil, dann wirst Du Ganzes erkennen, denn in jeden Teil ist das Ganze. Willst Du an Großen Dich erquicken, musst Du das Große im Kleinem erblicken. Goethe ^
WALDEN
  Jeder Mensch hat die Aufgabe, sein Leben auch in allen Einzelheiten so zu gestalten, dass es in seiner Betrachtung in der erhabenen und enscheidensten Stunde standhalten kann. Ich bin in den Wald gezogen, weil es mir daran lag, bewusst zu leben, es nur mit dem Wesentlichen Tatsachen des Daseins zu tun zu haben. Ich wollte sehen, ob ich nicht lernen könnte, was es zu lernen gibt, um nicht,wenn es ans Sterben ging, die Entdeckung machen zu müssen nicht gelebt zu haben. Ich wollte kein Leben führen, das eigentlich kein Leben ist, dazu war es mir zu kostbar. Neuengland 1845 mit 28 Jahren zieht sich Henry David Thoreau an den Waldensee in den einsamen Wäldern Massachusetts zurück, um fern aller Zivilation ein Leben im Einklang mit der Natur zu erproben. Aus H.D.Thoreaus; Walden - Ein Leben in der Natur; DTV, München 1999.
 WASSERSKULPTUR
  Wer den Schleier zu lüften vermag der sieht die wahre Landschaft. Vielfältig äußert sich das Wesen des Wassers: Es fließt, fällt, nimmt auf, passt sich an, durchdringt, rauscht, steigt, verflüchtigt sich, verdampft, gefriert, wird fest und ruht. Das Wasser ist wandelbar, wie die menschliche Seele. Es lebt in Kreisläufen und ist dennoch immer sich selbst - Wasser. 
Lesepark Ende Anfang
 
Undurchdringlicher Kreis
 
Unvergleichlich schönes Farbenspiel der zarten Tautropfen,
die Sonne zeigt den Glanz und die verborgenen Farben.
Willst du deswegen als zarter Nebel zurück zu IHR?
Du kannst sie nicht erreichen, das All ist zu weit und kalt -sehr kalt!
Halte dich lieber an dem zarten, grünen Grashalm fest, du fällst
nach deinem Höhenflug sowieso zu ihm zurück- falls er noch da ist!  
Und fragst du dich dann: War es diese Reise wert?
Zuerst die Sehnsucht nach dem Licht, das aus dir mehr
als einen farblosen Tropfen macht, der Wunsch zu fliegen,
die Kraft, transformiert als Nebel zu IHR zu schweben
bis zum Punkt, wo dich die Grenzen der Welt mit Kälte
frieren, hart wirst du, anscheinend stärker,
fällst jedoch viel schneller zurück zur Erde,
wo deine Reise begonnen hat -
hat es sich also gelohnt?
Was hat sich verändert?
So vieles doch im Grunde gar nichts?
 
Sei wie Nebel, sei wie Regen,
komm zurück als Eiskristall oder
Hagelkorn – wenn du aus Zorn ganz hart und kalt bist
zertrümmere Felder, Häuser, Dächer oder
doch nur sanft als Nahrung für Pflanzen, Tiere oder
stillst du nur den Durst eines einzigen Menschen?

Weißt du es nicht,
 
was uns von Maschinen unterscheidet?
Kennst du den Unterschied nicht?
Hast du jemals eine depressive Glühbirne gesehen?
Eine Waschmaschine, die sich vor dem Ertrinken fürchtet?
Einen Kühlschrank, der an Einsamkeit leidet? 
......und gestern hab ich meinen Computer lachen hören..........
 
Leidenschaft
 
Oh Gott, ich flehe zu dir, um meinetwillen! 
Ich konnte dich vergessen, als ich noch frei von Leid war , 
kühl, logisch denkend und jetzt lebendig, brenne ich im Feuer 
der Leidenschaft.
 
Oh Gott, ich hab den Weg verloren, kein Halt im Nichts 
ich weiß nicht mal, wohin ich falle, hier im grenzenlosen Ganzem! 
Wenn du alles bist, falle ich in dir , in dich, 
verlasse dich nie als Teil dieser Schöpfung, deiner Allmacht! 
Oh Gott, warum nur fühle ich mich dann so alleine? 
Kann die Liebe eines einzigen Mannes diese Leere wirklich füllen? 
Wird sie jemals so vorbehaltlos sein wie die reine Liebe , 
die meine Mutter mir schenkte?
 
Oder wird sie nur an schwachsinnige Bedingungen geknüpft sein, 
die aus ihr einen billigen Kuhhandel machen , bei dem jeder versucht, 
seine Leere mit der Liebe des anderen zu füllen? 
"Ich bin die Liebe" 
Bin ich getrennt von dir, oh Gott, 
dann ist es diese Trennung 
die mein Leiden schafft!
 
Hast du es verstanden?
 
Als ich begann, nach dir zu rufen? 
Hast du mich gespürt- 
Ertastet tief im Inneren, 
dort wo du noch 
still und heil bist? 
Hast du den Weg gefunden 
zurück zu mir, 
tief geborgen in dir?
 
Hast du dort gesucht, 
wo alles unbeständig ist? 
Hast du dich daran verletzt - 
an all dem Äußerem, 
welches in seiner ständigen Wandlung 
nie für dich bestimmt war? 
Da es niemals dein sein kann? 
Hast du es erfahren, 
und hast du wirklich begriffen, 
wie es an dir vorbeigleitet? 
Zerrinnt in deinen Händen wie Schnee, 
den du nicht festhalten kannst, 
hast du Angst, 
jetzt 
da es zu Ende geht?
 
Dein Herz ganz leer - 
der letzte Schlag: 
Deine Augen starr vor Schreck 
Mehr als nackt 
Zutiefst entblößt und unendlich leer 
Stehst du vor mir 
Wenn du es nicht geschafft hast, 
das Vergängliche loszulassen und 
Dich wenigstens in diesem Leben mit Liebe zu umgeben 
dem einzigen Wahrem 
aus dem 
ICH bin.
 
Ich bin ein kleines Ruderboot
 
und schwimme hier umher –
Ich schaukle über Wellen 
und hab mich längst vergessen- 
Hier im großem Meer 
Ich bin schon fast am Horizont 
wo Luft und Wasser sich verbinden 
es wird die Nacht zum Tag 
 und ich bin hier nicht mehr zu finden.
 
In allem eins sein
 
Alleinsein 
Trennungslos , Wertlos, Haltlos, Nutzlos 
Welch ein Los, so von allem gelöst 
Er-löst zu werden 
Aufgelöst zu sein 
Grenzenlos zu sein 
Ach, wie wär das schön!
 
Und so bin ich HIER und JETZT - GANZ !!!
 
Jeder Augenblick eine Ewigkeit voll mit allen , ALLEN Gefühlen - 
unaufhaltsame Energie, die mich hoch und tief wirft, 
fängt, fallen lässt, verletzt und wieder aufrichtet um mein Herz
 zu zerreißt nachdem es mit Leben gefüllt wurde, 
meinen Geist mit Klarheit verwirrt, 
........einengend viele Möglichkeiten ausweglos erscheinen.....
 
Mitten im Leben, mitten im Jetzt 
Ausgesetzt, ganz alleine auf mich gestellt :ein sicheres Netz, 
das freundliche Seelen um mich weben, heilende Worte, 
helfende Hände doch ein einsames Bett, dessen Offenheit viele aussperrt 
Hier im Jetzt 
schon vorbei- nie geschehen 
Erinnerung, verwaschener Traum, warst du jemals Wirklichkeit ? 
War ich es jemals ? Werd ich sein ? 
Bin ich jetzt im vorbei oder erst gar nicht geschehen? 
Nicht geschehen bin ich??? 
Bin ich 3 Schritte von der Mitte des Nichts entfernt?
Angelika Mayer xxxcopyrightxxx Ende Anfang

M E L L  GERHARD Kassel
Opferpsyche Borderland Buchvorstellung Schreiben bedeudet mir Leben
 
P E T E R K A FRITZ Werkliste im > Wienerlandzeitung
Jubiläum: 30 Jahre Zentralalpenweg 02 1978 - 2008 Hainburg Alpenhauptkamm Feldkirch
  Fritz Peterka, geboren am 20. April 1950 in Wien und wohnhaft in Langenzersdorf. Er ist von Beruf Lehrer für Volks-, Haupt- und Polytechnische Schulen, er war Hauptschullehrer an der HS II/SHS Korneuburg. Neigungen, Freizeitbeschäftigung: Alle Formen der Beschäftigung mit der Natur wie Alpinistik, Wandern, Weitwandern, Aktionen in diesen Bereichen, Publizierung von Fachliteratur, Redakteur eines Freizeitmagazins mit dem Schwerpunkt Natur- und Umwelt.
  Nord-Süd-Weg (1972), Slowenische Alpentransversale (1973), Pik Lenin (1975), Noshaq (1977), Manaslu (1981), Direttissima NÖ (1986), Transalpin 02 (1987), Solo alpin extrem 02 (1988), Enchainement 01 – 10 (1994), Arnoweg-Nonstop (1999), bisher 7 Nonstop-Begehungen am Zentralalpenweg 02 
 
P E T R E I  BERTL 1921 - 94  > Rezension Grüss Gott lieber Gott Bio
Rezension
  Ein informativer Bildband über 800 Jahre Klagenfurt, liebevoll von dem bekannten Volkskundler gestaltet. Wie bereits dem Titel zu entnehmen ist, handelt es sich bei diesem liebevoll gestalteten Buch nicht nur um einen Bildband über die Landeshauptstadt von Kärnten. 
xx1.Petrei Bertl "Der Kokolore" (Buch) in Bleiburg vor der Schule 2.Mit Frau 1985 Lesung Beethovenweg > Gedenkstätte
   Der bekannte Volkskundler lässt die Geschichte von Klagenfurt seit der ersten urkundlichen Erwähnung vor ca. 800 Jahren bis heute revuehaft in Wort und Bild am Leser vorbeiziehen.Informativ und doch angenehm zu lesen sind die lebhaft realistisch geschilderten Geschichten zum Beispiel von den Bränden und den Franzosenbelagerungen, die die Stadt heimgesucht haben. Man erfährt von interessanten Menschen, der Entstehung von wichtigen Gebäuden sowie der Entwicklung von Kultur, Sport und Brauchtum. Auf über 50 Seiten findet der Betrachter Abbildungen von Alt-Klagenfurt, aber auch von Urkunden, Wappen und prominenten Bewohnern der Stadt. - Ein ebenso informatives wie unterhaltsames Buch für alle, die Klagenfurt kennenlernen wollen oder diese Stadt bereits ins Herz geschlossen haben. Maria Müller Quelle: bibliotheksnachrichten Zeitgeschichten : Erzählungen aus fünf Jahrzehnten HEYN, VERLAG, GesmbH & Co. KG Jahrtausende ziehen mit uns Vierbergelauf Bemalte Bauerntruhe. Bd. 172. [Salzburg]
 
Grüß Gott lieber Gott 
  "Gott hat viele Wege", sagt der Autor, "auf denen er uns entgegenkommt und zu uns spricht ... Gott spricht zu uns auch durch besondere Menschen, denen wir begegnen, durch gewöhnliche Ereignisse, die uns mitten in unserem gewöhnlichen Leben widerfahren. Von solchen Begegnungen erzählen meine bescheidenen Geschichten." Vorworte von Bischof Dr. Egon Kapellari und der Kärntner Schriftstellerin Dolores Vieser. 144 Seiten, 12 x 19,5 cm, gebunden Belletristik ISBN: 3-85013-890-9 Aktualisiert: 13.03.2003 Quelle
Petrei Bertl, Riedl Trude viribus unitis Selbsthilfegruppe gegen Justiz- und Psychoterror.1986 Protest gegen verwahrloste Justiz! Vor dem Justizpalast 
  1947 wurde die Rosegger Gesellschaft mangels Tätigkeit behördlich aufgelöst. Am 4. Jänner 1986 wurde die RG dann wieder gegründet. Karl Skala und Prof. Dr. Bertl Petrei waren die ersten Präsidenten. Bertl Petrei gründete die Sektion Autoren. 1989 wurde Dir. Mag. Rudolf Glettler zum Präsidenten der RG gewählt.
  Petrei, Prof. Dr., 1921 in Kärnten geboren, hat nach seiner Pensionierung als Rundfunkmann (wo er beliebte heitere Sendung gestaltete) "das zu schreiben begonnen, was er schon immer schreiben wollte. In lebendigen Schilderungen entstet das Bild des gemischtsprachigen Landstriches zwischen Drau und Karawanken in der bewegten Zeit um 1930, der Jahre wirtschaftlicher Not und politischer Zerirssenheit; und dennoch: Einer glücklichen Kindheit.
BIO
  VOLKSKUNDE IN ÖSTERREICH NACHRICHTENBLATT DES VEREINS FÜR VOLKSKUNDE IN WIEN UND DES VEREINS ETHNOGRAPHISCHES MUSEUM SCHLOSS KITTSEE Jahrgang 39 Wien, September 2004 Folge 7
  P. Petrei H. Zetsch H. Knoll > > 1988 Lesung Volkskundmuseu
m, Petrei Bertl 1986
  WIEN. Bertl Petrei †. – Am 17. Mai 2004 ist Prof. Dr. Bertl Petrei im Alter von 84 Jahren verstorben. Der studierte Volkskundler und Germanist war mehr als drei Jahrzehnte beim ORF als Leiter der Sparte Volkskultur in den Landesstudios Kärnten, Niederösterreich und Burgenland tätig. In dieser Funktion öffnete er das Medium für die Berichterstattung über volkskundliche Themen in fortschrittlicher und vorbildlicher Weise. Auf der Grundlage einer Fragebogenaktion und ausführlicher Tonbandaufnahmen des Landesstudios Burgenland in den siebziger Jahren entstand seine Publikation „Lebendiges Brauchtum im Burgenland“.
  Zu Themenkreisen um „Volkskunde und Rundfunk“ referierte Bertl Petrei u.a. bei Tagungen der Gesellschaft „Ethno- 39. Jg./2004 Volkskunde in Österreich Folge 7 graphia Pannonica“; zu dem im Burgenland situierten Institut für Gegenwartsvolkskunde der ÖAW unterhielt er regelmäßige Kontakte. Seiner Kärntner Heimat erwies Petrei mit den Büchern „Jahrtausende ziehen mit uns. Der Roman der Geschichte und Erforschung des Kärntner Vierbergelaufes“, 1962 (Nachdr. 1986), und „Der Kokolore. Menschen und Geschichten einer Kindheit“, 1986, Referenz. Petrei engagierte sich auch im Rahmen der Rosegger-Gesellschaft und begann – selbst ein begeisterter Wanderer – 1978 mit dem Aufbau eines österreichischen Wandermuseums in Roseggers Waldschule in Alpl. Quelle 100 Begegnungen mit der Kärntner Seele Aus der Heimat-Krone in der Kärntner Krone Heyn Verlag, GesmbH & Co. KG; Das alte Klagenfurt Pichler Verlag (1997) Der Kokolore Menschen und Geschichten einer Kindheit (1986)  Petrei Bertl Ende Anfang

P Ö L Z L B A U E R  RUPPERT Literaturkreis Schwarzatal> Schaurige Begegnung>
 
P O S T M A N N  NEIL  WIR INFORMIEREN UNS ZU TODE > Historiker > W QUOTE
 
P Ü R C H N E R  ALOIS  Dachsteingebirge Grimming Gosaukamm > Grimminzauber >
Akademie d. W. Wien
Quid dedicatum poscit Apollinem Vates? Hor. I. 26. 20110205
(Gebet eines Dichters an den Gott der Dichtkunst.)

Was will der Dolmetsch, welcher naht dem Dichter
Mit einer Handvoll Körner, deren Duft
Für den Ästhetiker und Liederrichter
Nichts andres als gefärbte Luft?

Er holte sie von Irans Sonnenleuen;
(Dess siebenfarb'ges, duft'ges Halsband sie)
Um sie zur Opferweihe auszustreuen
Auf dem Altar der Poesie.
Sie sollen nur durch ihren Dunst anregen,
Den Dichter, dass er sie nehme zur Hand,
Sie sollen ihn zu einem Lied bewegen,
Das angefacht vom Sonnenbrand

Verschmelzt Ostens Glut mit Westens Klarheit,
Des Geist's Bewegung und der Seele Ruh'
Weil dieses Dir gelingt, so bist in Wahrheit
Apollo's Doppelpriester Du.
Duftköner, aus persischen Dichtern gesammelt von Hammer – Purgstall. Stuttgart Fr. Brodhag'sche Buchhandlung 1836
 
Mohammed Schemsed - din Hafis  >
Suche des Jahres Zahl: Erde Mosella's ist es.
Sieh! gar vieles ist schwarz auf dieser traurigen Erde,
Ach! mein schwarzes Haar, sage, warum ward es weiß. Rubajat XXX
Der Tod unsres Dichters Chodscha Hafis fiel in das Jahr 794 der Hedschira.
Er liegt im öffentlichen Gebetorte bei Schiras begraben.

Wende die Schritte nicht ab

Vom Grab' Hafisens,
Wenn gleich in Sünden verstrickt
Harrt er des Himmels. Ta XLI.

Stürze hinab mein GESANG,

Wie der erbrausende Waldstrom
Schäumend über den Felsenhang
Aus der Ode Die Steiermark >
 
Zwischen Diwan und Koran Von Lise Abid (Spectrum) 18.11.2006 Presse
  Diplomat, Übersetzer, Kulturvermittler, vor allem ein österreichischer Orientalist von europäischem Format: Joseph von Hammer-Purgstall - und was wir von ihm lernen können. Zum 150. Todestag. Mobilität, Sprachkenntnisse, Weltoffenheit, Lernbereitschaft - das sind sehr moderne Anforderungen und Voraussetzungen für Erfolg in einer globalisierten Welt. Vor 150 Jahren, am 23. November 1856, starb in Wien ein Mann, der diese Eigenschaften in hohem Maße besaß: Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall.
  1774 in Graz als Joseph Hammer geboren, machte er dennoch nicht im klassischen Sinn Karriere. Bürokratien und Hierarchien konnten mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten oft nichts anfangen - aber auch sein eigenes Wesen machte es den Zeitgenossen nicht immer leicht. Mit 13 Jahren kam der Sohn eines Beamten an ein Gymnasium nach Wien. Sein bemerkenswertes Talent für Fremdsprachen erregte Aufsehen, schon ein Jahr später erhielt er einen Ausbildungsplatz an der Orientalischen Akademie. Diese Schule war 1754 unter Maria Theresia eröffnet worden, weil man den Beziehungen zum Orient große Bedeutung beimaß. Dafür brauchte man Diplomaten, die Sprachen wie Türkisch, Persisch und Arabisch beherrschten - und der junge Joseph Hammer lernte sie begierig. Als er 1799 als Dolmetscher nach Istanbul entsandt wurde, entstand eine Beziehung zur Welt des Orients, die ein Leben lang andauern sollte - wenn sie auch manchmal widersprüchlich war.
  Das alte Konstantinopel begeisterte Hammer. Was er noch mehr idealisierte, war das alte Arabien und dessen Wertegefüge, obwohl er beides nur aus Dichtung und Literatur kannte. Schon die geografische Nähe hatte für ihn große Bedeutung. In seiner Autobiografie, den "Erinnerungen aus meinem Leben", beschreibt er, wie er zum ersten Mal über den Bosporus nach Asien übersetzte. Er warf sich dort "auf die Erde nieder und küsste dieselbe als die meines geistigen Vaterlandes". Jedoch finden sich in den rund 6000 handschriftlichen Seiten nicht nur Schwärmereien, denn das tägliche Leben gestaltete sich alles andere als komfortabel. Hammer richtete jedoch seine Beobachtungen auf die Stadt und ihre Menschen, und dabei schenkte er den Frauen besonderes Augenmerk. Wie andere Orientreisende brachte er bestimmte Vorstellungen aus Europa mit, zu denen auch die Exotik und Erotik von Harem und Hamam - dem türkischen Bad - gehört. Diese Orte durfte er natürlich nicht betreten, und so ließ er sich von einer Bekannten erzählen, was sich in einem Frauenbad abspielte.
  In den Hof des Harems konnte er gelegentlich einen Blick werfen, weil er die Bekanntschaft eines deutschen Gärtners gemacht hatte, der neben dem Serail, dem Sultanspalast, wohnte. Was Hammer zu sehen bekam, hat er in seinen Aufzeichnungen vermerkt - und vielleicht auch ausgeschmückt. Die gekürzte Autobiografie ist erst 1939 erschienen. Der Herausgeber, Reinhart Bachofen von Echt, erlaubte sich,
vieles zu streichen, was aus seiner Sicht dem Ansehen Hammers geschadet hätte.
  Das betrifft auch Stellen, in denen Hammer sich in seiner beruflichen Karriere zurückgesetzt, übergangen oder von Vorgesetzten missverstanden fühlte - manchmal zu Recht. Es finden sich auch Werturteile über das Osmanische Reich, die sich wenig von jenen der Orientalisten seiner Zeit unterscheiden. Die Arabistin und Historikerin Sibylle Wentker verweist in einer Analyse darauf, dass Hammer-Purgstalls Orientbild geprägt war durch Vorstellungen von Exotik, des idealisierten Orients der Vergangenheit, kontrastiert durch den Niedergang des Osmanischen Reiches und den moralischen Verfall seiner Gesellschaft, den Hammer aus nächster Nähe beobachtete.
  Hammers Zusammenarbeit mit Vorgesetzten war nicht reibungsfrei. 1806 wurde er in das Fürstentum Moldau auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens versetzt - eine Beförderung, die ihm ungelegen kam. Er hätte lieber seine Orient-Forschungen fortgesetzt, aber sein Chef hatte damit kein Einsehen. 1807 wurde Hammer aus dem diplomatischen Dienst abgezogen und kehrte nach Wien zurück. In Europa tobten die Napoleonischen Kriege, und 1809 besetzten französische Truppen Wien. Hammer, nun für die Hofbibliothek zuständig, konnte die Plünderung wertvoller Bücherbestände in Grenzen halten.
  Enttäuscht wurde Hammers Wunsch nach einer Rückkehr in den Orient. Zu sehr unterschieden sich seine Ansichten von denen Metternichs, denn Hammer vertrat - auch gestützt auf britische Orientalisten - die Ansicht, dass der "kranke Mann am Bosporus" sich nicht mehr erholen werde. Metternich aber setzte auf das Wiedererstarken des Osmanenreiches und hoffte auf eine strategische Zusammenarbeit.
So konnte Hammer nicht als Diplomat oder Politiker die Beziehungen zum Orient gestalten, was er wohl gerne getan hätte. Stattdessen wurde er als Übersetzer zum großen Kulturvermittler. Zur Zeit des Wiener Kongresses wurde auch seine komplette Nachdichtung einer der berühmtesten Gedichtsammlungen fertig: des Diwans des persischen Dichters Hafis. Johann Wolfgang von Goethe^ erhielt durch einen Verleger eine Kopie und war beeindruckt. Zwar hatte der Dichterfürst bereits über Hafis gehört - nun aber inspirierten ihn Hammers Arbeiten zu einem konkreten Werk: dem "West-östlichen Diwan".
  1814 "Las Goethe^ den von dem Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall 1812 ins Deutsche übersetzten Diwan des persischen Dichters Hafis."
  Weniger bekannt ist, dass Hammer fast die Hälfte des Korans und Tausende Überlieferungen des Propheten Muhammad ins Deutsche übertragen hat. Hammer verfasste auch ein Schauspiel mit dem Titel "Mahomet oder die Belagerung von Mekka", das zeigt, wie sehr ihn die Person Muhammads beeindruckte. In seinen "Erinnerungen" erwähnt er, dass er morgens beim Aufwachen das arabische "Inscha'allah" - "Wenn Gott will" - und abends vor dem Einschlafen "Ma scha'allah" - "Was Gott will" - spricht. Auch auf dem Portal seines Schlosses findet sich ein arabischer Spruch.
Hammer war jedoch nicht einseitig Orient-begeistert: Aus seiner Feder stammen liebevolle Beschreibungen österreichischer Landschaften, vor allem des Wienerwaldes, den er auf Wanderungen durchstreifte, Balladen um heimische Sagen und eine überschwängliche Ode an die Steiermark. Aus seinen akribischen Nachforschungen entstanden voluminöse historische Romane wie "Das Leben des Kardinals Khlesl" oder "Die Gallerin auf der Riegersburg" - Letzterer über einen Hexenprozess.
  In den Orient kam Hammer-Purgstall nicht mehr, doch seinem vielfältigen Schaffen tat das keinen Abbruch. Etwa zwischen 1809 und 1819 gab er die Zeitschrift "Fundgruben des Orients" heraus, die zu einer weithin begehrten Fachpublikation avancierte. Bei all seinem Fleiß war Hammer auch ein Mensch, der das Gesellschaftsleben genoss. Er hatte einen großen Bekanntenkreis und stand mit Wissenschaftlern und Künstlern seiner Zeit in Briefverkehr. 1816 heiratete er 42-jährig die 19-jährige Caroline von Henikstein. Zu den Freunden der Familie gehörten die Grafen Purgstall, in deren Besitz sich das Schloss Hainfeld befand. Die Gräfin, eine gebürtige Engländerin, starb 1837 kinderlos und vererbte Hammer das Gut unter der Bedingung, dass er den Namen Purgstall weiterführe. Hammer wurde daraufhin in den Freiherrenstand erhoben; die Familie trägt seither den Doppelnamen. Caroline verstarb bereits 47-jährig; Hammer-Purgstall blieb 70-jährig als Witwer zurück.
  Er selbst war bis zum Ende seines Lebens wissenschaftlich sehr produktiv. Zwischen 1847 und 1849 fungierte er als erster Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, an deren Gründung er maßgeblichen Anteil hatte. Nach seinem Tod, 1856, wurde Hammer-Purgstall im Friedhof der von ihm so geschätzten Sommerfrische Weidling bei Klosterneuburg bestattet. Sein Grabmal, in dem auch Caroline ruht, hatte er schon in jüngeren Jahren selbst entworfen. Es trägt Inschriften in zehn Sprachen, mit denen der Weltbürger Purgstall vertraut war. Auch das danebenliegende Grab seiner kleinen Tochter Rosalie ist im türkischen Stil gehalten. Quelle 
 
Entmystifizierter Orient Ö1-Reihe "Dimensionen"
  Purgstall ist als Begründer der österreichischen Orientalistik bekannt. Das enorme Lebenswerk von Joseph von Hammer-Purgstall ist bis heute Gegenstand der Forschung.
Aus der Feder von Purgstall, der 1774 als Joseph Hammer in Graz geboren wurde, stammen rund 100 umfangreiche Werke, meist Übersetzungen arabischer, persischer und türkischer Klassiker. Von 1789-1794 besuchte er die Orientalische Akademie in Wien, die unter Maria Theresia zur Heranbildung von Diplomaten gegründet worden war.
Sekretär, Konsulat Angestellter und Diplomat
  Hammer kam 1799 als Dolmetscher nach Istanbul. Napoleons Ägypten-Feldzug sorgte gerade für internationale Spannung, das Osmanische Reich befand sich im Krieg mit Frankreich, und Englands Kriegsflotte verhinderte die Einnahme der Festung Akko durch die Franzosen. Hammer wurde Sekretär von Sir William Sidney Smith, dem Commodore eines britischen Flaggschiffs, das an der Seeblockade von Ägypten beteiligt war. Danach war Hammer einige Monate am österreichischen Konsulat in Kairo tätig. 1801/02 hielt er sich in England auf, kehrte nach Istanbul zurück und arbeitete dort bis 1806 als Legationssekretär der österreichischen Gesandtschaft. Nach einem weiteren Jahr als Österreichs diplomatischer Vertreter im Fürstentum Moldau kehrte er nach Wien zurück.
Ein umfangreiches Werk
  Als Hofdolmetsch in Wien gab Hammer-Purgstall cirka von 1809 bis 1819 die Zeitschrift "Fundgruben des Orients" heraus, um die ein Netzwerk von Wissenschaftlern entstand. Seine komplette Übersetzung einer der berühmtesten persischen Gedichtsammlungen, des Diwan des Hafis von Schiraz, inspirierte Goethe maßgeblich zu seinem "West-östlichen Diwan". Die Nachdichtungen Hammers haben wohl auch Friedrich Rückerts poetischen Ansatz im Umgang mit arabischen Texten beeinflusst. Hammers Übertragung noch unübersetzter Märchen aus den "Tausend und ein Nächten" zählt zu den bekannten Beispielen populärer Literatur. Weniger bekannt ist, dass er fast die Hälfte des Koran und eine große Zahl von Aussprüchen des Propheten Muhammad ins Deutsche übertrug. Aus Koran-Zitaten und islamischen Gebetbüchern stellte Hammer eine Sammlung von Bittgebeten zusammen, die "Zeitwarte des Gebetes", die er als religionsübergreifend betrachtete.
Erfolge und Misserfolge
  Hammer hatte eine idealisierte Sicht der alten arabischen Kultur, in der Realität aber sah er den beginnenden Niedergang des Osmanischen Reiches. Staatskanzler Metternich teilte seine kritische Einschätzung des "kranken Mannes am Bosporus" jedoch nicht. Obwohl er Hammer als Gelehrten schätzte, war Metternich nicht bereit, ihn wieder als Diplomaten nach Istanbul zu entsenden - ein Traum Hammers, der unerfüllt blieb. Hingegen konnte er die Gründung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1847 als Erfolg verbuchen. Zwei Jahrzehnte hatte sich Hammer für dieses Projekt eingesetzt, doch blieb er lange unverstanden und fand wenig offizielle Unterstützung.
Auch ein Gesellschafts- und Familienmensch
  Trotz seines enormen Arbeitsvolumens war Joseph von Hammer-Purgstall auch Gesellschafts- und Familienmensch. Durch seine Freundschaft mit den Grafen Purgstall erbte er deren Stammsitz, das Schlösschen Hainfeld in der Steiermark. Hammer führte seither den Doppelnamen und wurde in den Freiherren-Stand erhoben. Seine voluminöse Autobiografie entstand größtenteils während der Sommerfrische in Hainfeld. Er starb 1856 in Wien und wurde in Weidling bei Klosterneuburg bestattet. Das von ihm selbst entworfene Grabmal trägt Inschriften in den zehn Sprachen, mit denen er vertraut war - ein Intellektueller in der Zeit des Übergangs von privater Gelehrsamkeit zum modernen Hochschulwesen, ein Weltbürger, der in europäischen Dimensionen dachte und Brücken des Verständnisses zum islamischen Orient baute. Text: Lise Abid  Quelle
 
20061123 150.Todestag: Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall   
  Am 23. November jährt sich der Todestag von Purgstall zum 150. Mal. Er gilt neben Anton Graf von Prokesch Osten und Alois Musil als der bedeutendste österreichische Orientalist. Die 1959 gegründete Österreichische Orientgesellschaft trägt bis heute seinen Namen. Der Dichter, Übersetzer, Wissenschaftler, Hofdolmetsch und Diplomat ist vor allem als Erschliesser der mittelalterlichen morgenländischen Literatur für das Abendland bekannt, er war es, der Johann Wolfgang von Goethe^ zu seinem "West-Östlichen Diwan" anregte.
Orientalische Akademie mit 14 Jahren
  Joseph Hammer wurde am 9. Juni 1774 als Sohn eines kaiserlichen Beamten in Graz geboren. Bereits mit 14 Jahren trat er in die 1754 von Maria Theresia gegründete Orientalische Akademie ein, wo der diplomatische Nachwuchs für den Nahen Osten geschult wurde. Auch nach seiner Ausbildung war er noch einige Zeit an der Akademie tätig, bis er endlich als "Sprachknabe" (Dolmetscher) nach Konstantinopel entsandt wurde. Dort studierte er eifrig Land und Leute und durchstöberte Basare nach alten Handschriften. Seine kritikfreudige und selbstbewusste Art brachte ihm immer wieder Probleme mit seinen Vorgesetzten und den Behörden in Wien ein, diese Schwierigkeiten sollten ihn sein ganzes Leben begleiten.
Legationssekretär und Hofdolmetsch
  Das Grab von Purgstall, nach islamischem Vorbild gestaltet, in Weidling bei Wien. Von November 1801 bis April 1802 weilte Hammer in England, wo er in Oxford orientalische Schriften studierte. 1802 wurde er Legationssekretär an der Internuntiatur (Österreichische Botschaft) in Konstantinopel, von 1806 bis 1807 war er österreichischer Generalkonsul in Jassy (Iasi im heutigen Rumänien). Die Jahre im Osmanischen Reich dienten ihm zu reicher Sammeltätigkeit und umfangreicher Übersetzungsarbeit. Nach Wien zurückgerufen wurde er Hofdolmetsch in der Staatskanzlei in Wien, daneben hatte er Muße, all das Gesammelte zu sichten und zu bearbeiten - es war der Beginn seiner Karriere als Orientalist. Er pflegte eifrigen gesellschaftlichen Verkehr und stand sein Leben lang mit vielen Adeligen, Gelehrten, Dichtern und Politikern in Kontakt. Besonders die von ihm herausgegebene Zeitschrift "Fundgruben des Orients" (6 Bände, 1810-19) machten ihn als Fachmann berühmt, daneben trat er auch als Dichter hervor. Er benützte seine Sprachkenntnisse, um mit der französischen Besatzungsmacht in Verbindung zu treten und die Plünderung von Büchereien zu verhindern. Diese Bemühungen waren allerdings nicht immer erfolgreich.
  "Projekt": Gründung einer Akademie der Wissenschaften. Als scharfer Gegner der Zensur geriet Hammer mit Staatskanzler Metternich in Zwist, er wagte es sogar, dem Kaiser zu widersprechen. So schob man ihn beruflich auf ein Nebengleis ab - als Staatskanzleirat verfolgte er ab 1811 das Projekt der Gründung einer Akademie der Wissenschaften. Als großer Naturfreund unternahm er immer wieder Wanderungen nach Weidling bei Klosterneuburg. In Klosterneuburg gab es ein Ferienheim für Zöglinge der Orientalischen Akademie, wiederholt weilte Hammer auch dort. Die Sommer verbrachte er gerne im Schloss des Grafen Purgstall in Hainfeld in der Oststeiermark in der Nähe der Riegersburg. [Harald Krachler, APA, 22.11.06]
  "Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht", so berichtete Akademiepräsident Richard Meister in der Feierlichen Sitzung des Jahres 1961, "konnten in zwei Nischen der Aula Büsten der ersten zwei Präsidenten der Akademie, des Orientalisten Purgstall und des Physikers Anton Freiherr von Baumgartner, aufgestellt werden". Quelle
 
 Die Gallerin auf der Riegersburg.
Purgstall: Historischer Roman mit Urkunden. Von einem Steiermärker   Quelle
Die Kulturignoranten und der ÖAW Geldablass-Stifter im >
  • HINWEISE LITERATUR
  • Der Tausend und eine Nacht noch nicht übersetzte Märchen von Joseph von Hammer-Purgstall, Georg Olms Verlag AG
  • Baher Mohamed Elgohary: Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall (1774-1856). Ein Dichter und Vermittler orientalischer Literatur. Stuttgart: Akademischer Verlag Heinz 1979 (Stuttgarter Arbeiten zur  Germanistik; 69) ISBN 3-88099-070-0
  • Sepp Reichl: Hammer-Purgstall. Auf den romantischen Pfaden eines österreichischen Orientforschers. Graz: Leykam 1973. ISBN 3-7011-7034-7
  • Ingeborg H. Solbrig: Hammer-Purgstall und Goethe. "Dem Zaubermeister das Werkzeug". Bern u. a.: Lang 1973. (Stanford German studies; 1) ISBN 3-261-00760-5
 
R A D I O  RADIIS ALFRED Florenz 18750926 - 19570423 Wien, Industrieller und Alpinist >
[Dachstein] - Radio-Radiis, Alfred: Führer durch das Dachsteingebirge, Ostalpen, Österreich und die angrenzenden Gebiete des Salzkammergutes und Ennstales. 3.Aufl., Wien : Artaria, 1922. 20 Tafeln, zr. Anstiegsskizzen, XXII, 361 S., 8°, OHLn., >
MONS STYRIAE > 19880630 PÜRGG
   Adam an Mayer Nachdem es Ihnen gelungen ist, in den Besitz des längst vergriffenen Dachsteinführers von Alfred von Radio Radiis zu gelangen, sind Sie ja über die Erschließungsgeschichte des Grimmings weitgehend informiert. Die in einer Fußnote erwähnte Monographie von Dr. Fritz Benesch Mons Styriae altissimus im Alpenvereinsbuch 1918, liegt in fast allen alpinen Bibliotheken auf und kann dort eingesehen werden. Erwähnen möchte ich noch, dass ich in den Fünfziger Jahren das Vergnügen hatte, A. von Radio Radiis persönlich kennen zu lernen er war damals 82 Jahre alt als ich aus seiner Hand den Ergänzungsband zur 4. Auflage, seines Dachstein Führers der auch den Grimming beinhaltet, erhielt.
 
R E I N S C H  HARTMUT schmied@sympatico.ca Inhalt Krieg oder Frieden! Weihnacht Bergwacht  Mein letzter Gruß >
  Wir Deutschen müssen heutzutage alle ein wenig zusammenhalten und einander verbunden bleiben...! Alle anderen Menschen, verschiedenster Gruppen und Religionen tun es ja auch ...! Warum denn auch nicht? Wir sind doch keine Waisenkinder, sage ich immer...! So können auch wir stolz auf unsere Eltern, Verwandten und unser deutsches Vaterland sein...!!! Noch ist es in der Heimat nicht verboten, doch wird es automatisch verschwinden, wenn wir nicht danach schauen! Das erhoffen sich ja manche Menschen auf dieser Welt, und darum müssen wir als Deutsche vieles über uns seit Kriegszeit ergehen lassen... ! Auch hier im Ausland ist es für uns Deutsche nicht immer leicht gewesen... wegen diesem psychologischen Krieg der gegen unser deutsches Volk bis heute noch geführt wird mit Zeitungsartikel, Bücher und in Filmen u.s.w... Manch einer unserer Eigenen in der Heimat, oder auch im Ausland, ist somit noch mit viel Eifer behilflich, diesen Hass gegen uns auf dieser Welt zu verbreiten! So sehe ich es jedenfalls! Hoffentlich regen Gedichte so manche Person zum Nachdenken an! Ich wünsche  Gesundheit und Frieden für alle Menschen...!
 
KRIEG oder FRIEDEN!

Es ist wieder einmal so weit,
und was wird nun werden...?
Die Menschheit sie wartet...
besorgt, überall auf Erden.
 
Nach den zwei großen Kriegen
sollte dann für immer Frieden sein !
Seit den letzten beiden Kriegen...
trägt Deutschland die Schuld ganz allein (!)
 
Nun soll es also weiter geh'n
nach beinahe zwei Generationen...,
das Leiden und der sichere Tod
für Tausende, wahrscheinlich aber Millionen.
 
Warum oder weshalb,
all dies scheint nicht ganz klar...,
geht's um die "neue Weltordnung",
wie längst schon angekündigt war ?
 
Oder geht es diesmal nur um's Öl,
oder die Sicherheit für's Heilige Land...?
Führt man deswegen einen Krieg gegen Völker,
und setzt dabei die Welt in Brand ?
 
Unschuldige Menschen müssen wieder leiden,
wie es ist ja schon immer gewesen...!
Schaut nur die Weltgeschichte an...,
vieles gibt es darüber zu lesen.
 
Deutschland hält sich diesmal raus
aus einem erneuten Krieg...!
Kein Wunder, denn es ist verschuldet
seit die Alliierten feiern ihren Sieg !
 
Wann lernt endlich die Menschheit,
daß es nicht länger so weiter geht...?
Verzweiflung der Menschen in einigen Ländern,
Da nun der Krieg bald vor ihren Türen steht.
 
Sind es die Unterschiede der vielen Religionen,
oder nur die Führungen der einzelnen Länder ?
Oder ist es vielleicht die Menschheit selbst...?
Dann können die Götter auch nichts dran ändern!
 
Denkt alle einmal richtig darüber nach
und handelt danach aus eurem Herzen...!
Lasst alle eure Stimmen hören
und helft zu vermeiden die vielen Schmerzen. 
 
Denn sonst wird es einmal zu spät sein,
in der Zukunft für die gesamte Menschheit !
  Akzeptiert alle eure Nachbarn..."Frieden statt Krieg"..., seid dafür endlich bereit! Geschrieben von Hartmut Reinsch Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter 19. Jan. 2003 Toronto, KANADA PS.> Obiges Gedicht soll eine aktuelle Spiegelung der heutigen Zeit sein! Da wir Menschen alle auf ein Geschehen warten und darüber nachdenken was uns allen die Zukunft danach noch bringt, wenn ein Krieg erneut ausbrechen würde...! ~~~ "Grüße an Bruno und alle Lesergäste kommen aus Toronto, KANADA zum neuen Jahr 2003", von  20030305
Hartmut Reinsch Ende Anfang
 
R E I T E R E R  KARL 1860 - 1934 St. Peter i.S.
B Bericht2008 E Einsamkeit > G Der Glauben macht die Kunst > H Hochland Schönheit > R Reiterer Karl > S Sonnenuntergang  Gesäuse > Schöpfung > Steirerland > Steirisches Paradies > T Todestag > > W  Werkzusammenlegung > > >

Älplerblut: Allerlei Geschichten und Gestalten aus den Bergen für das Volk
Heinrich Hirsch, 1902 -
214 Seiten
Altsteirisches: Volksbilder aus den Alpen, gesammelte Redensarten, Sprüchel, Sitten ... Karl Reiterer Deutsche Vereins-druckerei, 1916 - 103 Seiten
Brauchtum und Volksleben in der Südweststeiermark Isabella Wippel, Herbert Blatnik, Karl Reiterer Lerchhaus, 2004 - 295 Seiten
Der Waldbauerntod: Bilder zur Bauernfamilienforschg Landwirtschaftl. Buchh. d. Agrarischen Druckerei u. Verlag Anst., 1928 - 100 Seiten >  >
Die zwölf goldenen Freitage, Band 2 Asher
Dorfliebe: Liebes- u. Volksgeschichten Sleipner-Verlag, 1924 - 191 Seiten
Drei aus dem Sulmtal Ferdinand Fauland, Hans Maria Fuchs >, Karl Reiterer Simadruck-Verlag Weststeirische Rundschau, 1994 - 190 Seiten
Ennstalerisch: Volkstümliches aus d. Nordwestl. Steiermark Dt. Vereins-Druckerei u. Verlag Anst., 1913 - 143 Seiten
Lustige altsteirische G'sangeln: Vierzeiler und Lieder aus dem Ennstal und dem Ausseer Landl Anton Grill, 1906 - 72 Seiten
'S Auswürfl: Obersteierisches Original-Volksstück mit Gesang und Tanz in 3 Acten Karl Reiterer, E. Höller Cieslar in Comm., 1895 - 64 Seiten
'S steirische Paradies: Blicke in das weststeirische Volkstum und Streifzüge in das Land der Schilchertraube ... Deutsche Vereins-druckerei, 1919 - 143 Seiten
Steierische Dorfgestalten Der Alpenfreund, 1923 - 63 Seiten
Volksanekdoten
Moldavia, 1925 - 118 Seiten
Waldbauernblut: Volksbilder aus Steiermark (mit besonderer Berücksichtigung des Ennstales). J.H. Prosl, 1910 - 174 Seiten

REICHTUM suche nie ein Herz,
Dein Erfolg ist Furcht und Schmerz.
Nie laß dich durch Geld gewinnen,
Deine Freud wird schnell zerrinnen.

  Bibliographie Zoder, Raimung: Volkstanzaufzeichnungen von Reiterer (5/1956)
Nach handschriftlicher, im Gemeindeamt Donnersbach vorhandener Aufzeichnung des Direktors Karl Reiterer (seinerzeit Oberlehrer in Donnersbachwald) - mit Hinweis auf einen Bericht des Pfarrers F. Preis aus dem Jahre 1810 – sollen um das Jahr 1799 die zusammenhängenden Gemeinden Erlsberg und Ilgenberg von einem schweren Wolkenbruch heimgesucht worden sein, der offenbar auch die Ursache der Zerstörung des Wildbades gewesen sein dürfte.
  Donnersbach 16.12.2007 Auch die Bücherei in Donnersbachwald nahm sich das Motto „Österreich liest“ zum Anlass, um zu einer Lesung einzuladen. Dir. Günter Czadilek, der sich dankeswerter Weise bereit erklärte, die Lesung abzuhalten, konnte  alle Zuhörer in der vollbesetzten Bücherei,  mit den Geschichten des ehemaligen Volksschuldirektors Dr. Karl Reiterer begeistern. Eine besondere Freude war es auch die Enkelin des Dir. Reiterer, Frau Sibylle Buryan in Donnersbachwald begrüßen zu können.
  Volksliedwerk Bedeutende Sammler in der Steiermark waren: Viktor Zack, Viktor Jabornik, Karl Reiterer, Agnes Stock, Hans Fraungruber, Johann Gollob, Robert Popelak, Raimund Zoder, u. a..
  St.Peter im Sulmtal 
Ich bin bei der Aktualisierung der August > auf Ihr Web im neuen Kleid gestoßen. Herzliche Grüße im Gedenken an die St. Peterer Karl Reiterer und August Krainer >

Index der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde ab 1895
  • 01/1895 S 259 Zum Volkslied vom "Gams-Urberl
  • 01/1895 S 119 Das "Sommer- und Winterspiel" und andere
  • 02/1896 S 078 Alte Volkstänze aus dem steierischen Ennsthale
  • 03/1897 S 368 Volksbräuche im Ennsthale