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Ein
kleiner Nachruf
auf das Netlexikon Akademie.de
Das
Netlexikon wurde 1999 erste deutsche Plattform zum freien
Publizieren eines Lexikons im Netz durch eine offene
Autorengemeinschaft ins Leben gerufen lange bevor Wikipedia
entstand.
Das Konzept von Wikipedia war jedoch viel erfolgreicher, da man sich
dort als Autor nicht zwingend registrieren musste. Durch eine rasant
anwachsende Community wurde dort erfreulicherweise viel mehr und
ebenfalls meist in hoher Qualität publiziert.
In 2003 wurde deshalb
beim
Netlexikon die Beiträge von Wikipedia übernommen und
interessierte Autoren an Wikipedia weiter verwiesen. Bald stellte das
Netlexikon faktisch nur noch eine Kopie von Wikipedia dar.
Trotzdem hatte das
Netlexikon weiterhin eine sinnvolle Funktion: Immer wieder waren die
Server von Wikipedia extrem überlastet und die dortige
Volltextsuche abgeschaltet. Dagegen bot das Netlexikon auf einem
Linux-Cluster einen schnellen Zugriff sowie Volltextsuche auf die
Wikipedia-Inhalte. Inzwischen sind die technischen Kinderkrankheiten
von Wikipedia offenbar überwunden. Das Netlexikon wurde damit
endgültig überflüssig und ist seit Ende Oktober 2006
abgeschaltet.
Ablass
Indulgenz
Achäer AngehÖrige eines altgri. Stammes
Adventure engl. Abenteuer, Wagnis, Spekulation Agnostiker eine gringfügige Abschwächung zum
Atheist
alert ital. munter, flott
Allotria gr. Unfug, fremde Nebendinge
Akronym Kuzwort aus den Anfangsbuchstaben mehrerer
WÖrter
Ambiente Armosphäre Umgebung, Milieu
Ambivalenz lat. Doppelwertigkeit
Amnesie gr. med. Gedächtnisschwund
Anachronismus gr. falsche zeitliche Einordnung,
überholte Einrichtungen
Anagramm (von
griechisch anagraphein = umschreiben) meint eine rhetorische
Figur, bei der ein Wort oder Satz durch die Umstellung (Permutation)
seiner Buchstaben so verschlüsselt wird, dass sich daraus ein
neuer Sinn ergibt
Anarchie leitet sich
aus dem Griechischen (αναρχία "Führerlosigkeit") ab und
bedeutet eigentlich Abwesenheit von Herrschaft durch einzelne
("Führer").
Anatom gr. Zergliederer
Anektion gewaltsame Aneignung ?
Antonym gr. Sprachw.: Gegenwort(Satz), Oppositionswort,
zB gesund krank
Anthropologie Menschenkunde
anthropogen gr. durch den Menschen beeinflußt
Antogonismus Gegensatz
Anus, anal lat. After, den Anus betreffend
Apolgetik gr. Verteidigung, Rechtfertigung
Äquivalenz Gleichwertigkeit
Aphasie gr. Urteilsenthaltung
apodiktisch gr. unwiderleglich unumstößlich
Apokalypse gr. Unheil, Grauen
Apotropaion Zaubermittel gegen Unheil
Applikation Anwendungsbeschreibung
Attribut Beifügung
Attributionsfehler sich selbst zu wichtig nehmen
Armada span. Rüstung, die überwindliche
spanische Flotte, vom Winde zersteut
auditiv lat. das hören betreffend
Askese gr. enthaltsame Lebensweise
Auditorium Zuhörerschaft
Autark gr. Unabhängig selbstversorgend
Autorität, autoritatv
Axiom gr. keines Beweis bedürfender Grundsatz
bilateral
lat zweiseitige (Verträge)
Bio Leben
bilaterial lat. zweiseitig
Blasphemie gr.Gotteslästerung
brachial gr. den Arm betreffend, mit voller
KÖrperkraft
Bulge bergmännisch lederner Waserschlauche
Casting
Auswahlverfahren
Causa lat. Grund Ursache Streitsache
Charisma gr. Charis Anmut Aglaia, Euprosyne, Thalia
Gnade Berufung
Citadelle innerhalb einer großen eine
kleine in sich geschlossene Festung, dazwischen ist Esplanade
Couloir fr. Geheimtreppe, Alp. steile, enge Fels-
Eisrinne
Curriculum Lehrplan
Datachement
fr. Sonderaufgaben einer Gruppenabteilung
Debet lat die linke Sollseite eines Kontoss
Dedikationen Widmungen
Degagement fr. Befreiung
Dementia at.
erworbener Schwachsinn, Dementia, eine progressive
Gehirnfunktionsstörung, führt zu eine stufenweise zunehmende
Beschränkung der täglichen Tätigkeiten. Die
weithin bekannteste Art von Dementia ist Krankheit Alzheimers.
Depositen lat. Spargeld
desavouiert fr. nicht anerkennen, im Stich lassen,
blossstellen, in Abrede stellen
Destination lat. Bestimmung Endzweck
Determinismus Lehre von der Unfreiheit des menschlichen
Willens
devot lat. gottergeben
diabolisch teuflisch
Dialektik Kunst der Beweisführung
Diarium lat. Tagebuch Kladde erste Niederschrift
Didaktik Unterichtslehre
Dimunitiv Verkleinerung
Disjunktion, disjunktiv lat. Trennung Sondierung
Distribition lat. Verteilung
Dissens lat. Meinungsverschiedenheit Rechtsspr.
Dissident lat. außerhalb einer
staatlichen Religionsgemeinschaft Stehender
Divergenz Auseinandergehen, Meinungsverschiedenheiten
Diversion Ablenkung Angriff von der Seite
Dogmatik Glaubenslehre
Domäne fr. Staatsgut
drabieren mit Stoff behängen ausschmücken
Etikette
Zermoniell HÖflichkeit Umgangsformen Usance, Usus Sitte Brauch
Gewohnheit Gepflogenheit
Effizienz Wirkungskrad effizient
Eidetik gr. psxchisches Geschehen vergegenwärtigen
Emanzipation ungebunden, frei, losgeben, freilassen
eminent lat. bedeutend, Vorrang, wichtig,
vorzüglich
Emphase, emphatisch gr. Nachdruck im reden, mit
Nachdruck stark
Endogen gr. Botanik im Innern enstehend Medizin von
innen kommende Psychosen
Enquette fr. Untersuchung Arbeitstagung
Enzymen gr. Ferment stoffwechselförderte Verbindung
esprit fr. Geist Witz
Ethnologe enthnisch gr. Völkerkundler
Etmologen Insektenforscher
Eukalyptus Myrtengewächs mit lederartigen,
sichelförmigen Blättern, bis 150 m starker Wasserverbrauch
Evaluierung Bewertung? Wirkung feststellen
exorpidant lat. übertrieben gewaltig
Explikation expliziert, explizit lat.
Erklärung, ausführlich darstellen, eine schon bestimmte
Größe ausgedrückt
Exploration Exploration (lateinisch für
„Ausforschung“) ist das erkundende Gespräch oder die Befragung
Expropriation lat Enteignung
Extraktion wird in der Zahnmedizin für das Ziehen
eines Zahnes verwendet. (lat. extrahere, herausziehen)
Faktum
nachweisbare Tatsache
Ferment lat. den Stoffwechsel fördernde Verbindung
Forensische-Psychiatrie
Fraternität Brüderlichkeit, Frater
Ordensbruder
frenetisch fr. rasender Beifall, begeistert, phrenetisch
wahnsinnig
Genre fr. Art,
Gattung, Wesen
Geriatrie gr. Altersheilkunde
Gravitation
Erdanziehungskraft, Schwere
Greif raubartiger Vogel
Habilitation
Erwerb der Lehrberechtigung auf Hochschulen
Habitat lat. Wohnplatz
Habitus lat. Erscheinungsbild von Menschen Werken und
Tieren
Häresie Abspaltung vom glauben Irrlehre
Harmonisierung in Einklang bringen
Hedonismus ethnische Lehre der gr. Philosophie, nach der
Glück und Ziel in der Lust besteht
Hegonomie gr. staatliche Vorherrschaft
Hekla bedeutendster Vulkan Islands
Heredität veraltert für Erbschaft, Erbfolge
hermetisch gr. luft- und wasserdicht
heterogen verschiedenartig ungleich
homogen gleichartig
Hypochonder griech. eingebildeter, schwermütiger,
kranker Mensch
Hybris
(griechisch 'Anmaßung', 'Überheblichkeit') bezeichnet eine
Schwäche der Hauptfiguren in griechischen Tragödien
Imaginition
lat. Einbildungskraft
Immanez lat. innewohnend, enthalten
implizite lat. verwickelt, unentwickelt, ohne
ausdrückliche Nennung etwas mit einbeziehen, unbestimmte
Größe
indentiert bezwecken unternehmen
Indeterminismus
lat, Lehre von der Freiheit des Willens
Indulgenz lat. Nachsicht, Ablass
Ineffizient nicht wirkungsvoll
informell aufklärend belehrend (nicht
förmlich) mitteilen
Inklunation lat. Physik Neigung einer Magnetnadel zur
Waagrechten, Neigung zweier Ebenen gegeneinander, Zuneigung
Inkredenzien Zugaben Duden?
Inplikation, inplizieren, inplizit
inbegriffen
Insignien lat. Kennzeichen staatl. oder ständischer
Macht
insistieren lat. auf etwas bestehen
Interregnum lat. Zwischenregierung kaiserlose Zeit
Interferenz lat. Überlagerung
Interim lat Zwischenzeit vorläufige Regelung
interrimistisch einstweilig
Junktim,
Junktimierung Verbindung, Maßnahmen, Zusammenfassung
von gleichzeitigen Erledigungen z.B. Gesetzesmaßnahmen
juvenil lat. jugendlich
Kalkül
fr. Überschlag, Berechnung
kartegorisch gr. widerspruchslos
Katarakt gr. Wasserfall niedriger Wassersturz Strom
Kodex lat. Handschriftensammlung, Gesetzbuch
kognitiv Mit dem
Begriff Kognition werden solche Prozesse und Produkte
bezeichnet, die auf der Grundlage der Leistungsfähigkeit des
Gehirns auf überwiegend intellektuelle,
verstandesmäßige Wahrnehmungen und Erkenntnisse bezogen sind.
Kohärenz kohärent lat. zusammenhängend
kollateral lat. (Bot.: nebenstandlich; seitlich
Kollaterialschäden milt. Terminus
ZivilbevÖlkerung im Krieg
kongenial lat. geistesverwandt, geistig ebenbürtig
Konfusion Verwirrung konfus (Vereinigung von Forderung
und Schuld)
konkav lat hohl vertieft nach innen gewölbt
Konkordat Vertrag Kirche Staat
Konsistenz lat Bestand Zusammenhalt Zusammenhalt
Konsolidation lat. fr. Umwandlung kurzfristiger
Staatsschulden in Anleihen Sicherung Festigung eines Unternehmen
konsolidieren sichern festigen
Kontemplation lat. [schauende Versunkenheit (in
Gott); Beschaulichkeit, Bertrachtung
Kontinuität lat Stetigkeit
Kontinuum (lat. continuum: "Das Zusammenhängende",
Plural Kontinua) ist ein Objekt welches keine Risse, Brüche,
Löcher, Hohlräume oder ähnliches innerhalb seiner
Grenzen besitzt, sich also überall kontinuierlich fortsetzt.
Konvergenz, konvergieren Annäherung,
Übereinstimmen
Kommilitione lat. Studentenspr. Studiengenosse
Konkordanz Übereinstimmung
Konsortium lat. vorübergehende Vereinigung für
Geschäfte mit großen Risiken und Kapital
Konsternation lat. Bestürzung konsterniert
bestürzt betroffen
Kontemplation, kontemplativ lat. schauende
Versunkenheit in Gott, Beschaulichkeit, Betrachtung
Kredo Glaubensbekenntnis
Krypta gr. Gruft kryptisch krypto geheim verborgen
Kulmination HÖhepunkt einer Entwicklung
Kurie Sitz der päpstlichen
Zentralbehörde
lasziv
lat. schlüfrig in sittl. Beziehung
lavieren niederl. sich durch Schwierigkeiten
hindurchwinden
Legasthenie Les- Schreib- u. Merkschwierigkeiten
Mazarin
Kardinal und franz. Staatsmann
mazzianisch Mazzini ital. Freiheitskämpfer
Menetekel den Untergang verkündende Worte
Messianisch auf den Messias bezogen
Millenium Mille Tausender
Minorenn, Minorennität
Minderjährigkeit
Modifizierung lat. abwandeln, auf das richtige Maß
bringen, abändern
Monachus Mönch
Monismus gr. Einheitslehre
Monolith gr. Säule, Denkmal aus einen Steinblock
Monitoring Observation Überwachung
Monotheismus Glaube an eine einzigen Gott
Mentor Ratgeber
Moratorium lat. befristete Stundung von Schulden
Meta gr. zwischen, mit, um, nach...
Metakritik Kritik auf Kritik
Metaphysik Teilgebiet der Philosophie, sie sucht den
Ursprung und den Sinn des Lebens und des gesamten Seins zu
ergründen.
Mutation biol. Künstl. Veränderung
Mysterium Geheimnis
Nihilismus
bedingungslose Verneinung (Glauben)
Nonplusultra das Unübertreffliche
Observanz
Beobachtung
obsolet lat. veraltert ungebräuchlich
Ökologie beziehung der Lebewesen zur Umwelt
Okkupation oder Besetzung
es wird ein Gebiet oder Staat durch einen anderen militärisch
besetzt und befehligt, ohne dass dadurch die Okkupationsmacht
völkerrechtlich zur legalen Exekutive wird
Okzident
Abendland
Opportunismus handeln nach Zweckmäßigkeit
Option lat. Entscheidungsrecht, Voranwartschaft
opulent lat. Reichlich üppig
ostentativ herausfordernd, prahlend
Pankration
gr. Ring und Faustkampf
para gr. bei, neben, entgegen, falsch
Paradigma gr. Beispiel Muster
Paradoxon gr. Widerspruch
Paralogie Vernunftwidrigkeit
Paraphe, paraphieren gr. Namenszug, Namenszeichen
Paravent fr. Ofenschirm
pathogen krankheitserregend
Pathologie Krankheitslehre
Partizidation partizidieren Teilnahme
Pentagon gr. Fünfeck
Permutatiom Bildung aller Zusammenstellungen, die aus
einer bestimmten Anzahl von Elementen möglich sind
Pentant fr. Gegenstück Ergänzung
Philanthrop griech. Menschenfreund
Phobie gr. med. krankhafte Angst
Pietät von lateinischen pietas und bedeutet Respekt
und Ehrfurcht
Plädoye zusammenfassende Rede im Gericht
Plebiszit lat. Volksbeschluß,
Volksabstimmung
poliglott vielsprachig
Posterität Nachkommenschaft
präjudizieren
lat. der richterlichen Entscheidung
vorgreifen
Prämium Web Zugang
Pouvouar
fr. Genehmigung
KÖnnen
Präferenz Vorzug Vorrang
Präsenz Gegenwart Anwesenheit
Primat Biol. Herrentier
Präzedenzfall Beispielsfall
profan lat. weltlich unheilig
Prosperität lat. Wohlstand Aufschwung
Proband (der zu Erweisende), Testperson, jemand für
den eine Ahnentafel aufgestellt werden soll
probat erprobt, bewährt
Prognome Judenverfolgung Reichskristallnacht
Prohibition prohibitiv verhindernd, abhaltend,
vorbeugend Verbot von Alkoholherstellung
Psychose Seelenstörung Geistes- oder Nervenkrankheit
Procedere Verarbeitungseinrichtung Vernunft,
Einsicht
Purgatorium Fegefeuer
Räson
fr. Vernunft Einsicht
räsonieren staatspolitisch denken
Refektorium Speisesaal in Klöstern
Refugium lat. Zufluchtsort
regredieren Ableitung von Regression
Regression Rückbildung,
Rückführung, Rückgriff
Rekonvaleszent lat. Genesender
relevant lat. wichtig
Relikt lat. Überbleibsel Restvorkommen
Remedium lat. Heil- Abhilfemittel
Renitent lat. widerspenstig
Reparation Wiederherstellung, Kriegsentschädigung
repetieren wiederholen
Ressentimentes fr. wiedererleben eines meist
schmerzlichen Nachgefühls, heimlicher Groll und Neid
Restitution, Restitutionsedikt restituieren
wiedererstatten Klage auf Wiederaufnahme eines Verfahrens wegen
Verfahrensmängel
Restriktion, restriktiv lat. Einschränkung
Vorbehalt
Reunion veralt. Widervereinigung, Gesellschaftsball,
Insel im indischen Ozean
Revitalisieren lat. Rückgewinnung der Vitalität
Segregation
Entmischung von unterschiedlichen Elementen
Sequenz lat Aneinanderfolge
signifikant bedeutsam
Silentium lat. Ruhe Stillschweigen
Silhouette fr. Schattenriß
Sistierung lat. jemanden zur Feststellung seiner
Personalien auf die Polizeiwache bringen
sporadisch einzeln vorkommend
Stigma gr. Kennzeichnung von Verbrechern, Sklaven,
Brandmal, kath. Personen mit Wundmalen Chr.
Stimulans, stimulieren lat. Anregung Reiz
med. anregendes Medikament
Solitär fr. einzeln gefaßter Edelstein
Souverän bes. Schweiz Gesamtheit der
Wähler
sporadisch zerstreut einzeln vorkommend
subtil zartfühlend
Subtrat lat. Unterlage Nährboden Substanz
Sund Meerenge
Surre arab. früher jährlich mit der
Pilgerkarawane nach Mekka geschicktes Geldgeschenk
Syndron gr. med. Krankheitsbild
Tektonik
gr. Lehre vom Zusammenfügen von Bauteilen, geol. Vom Bau der
Erdkruste mit ihren inneren Bewegungen
Terminus lat. Fachwort
Transvestiten anderst geschlechtlich neigend
trivial abgedroschen
Troika russ. Dreigespann
Tutor lat. im römischen Recht für Vormund
unisono
lat. im Einklang
vakant
lat. leer, erledigt, unbesetzt, offen frei
Vakanz freie Stelle mdal. (mundartlich) für
Ferien
Valorisierung staatl. Preisbeeinflussung zugunsten der
Produzenten,
Valor lat. Wert Gehalt valorisiert
Vanitas Eitelkeit
vehement lat. heftig ungestüm
Verdikt lat. Urteil
Verifikation lat. Bewahrheitung Beurkundung verifizieren
Vinkulierung ähnlich einer Hypothek, ohne
Grundbucheintragung der Gläubiger ist die Bank
Grundstücksbankverpfändung
virtuell fr. scheinbares Bild Optik
Vision lat. Phantasievorstellung, Gesicht, Erscheinung,
geistige Schau
virulent lat. krankheitserregend
Voting Abstimmung
Xenophon
griech. Philosoph
Xenophopie Fremdenangst
Xenos Käfergattung
Zephir
griech. sanfter, milder Südwestwind, feines Baumwollgewebe
BLÜTEN
Austrokoffer
beheimatet
Ersatzstoffe und Nachmachungen, Epigonen,
Generika, Plagiat, Substrat, Simili,
Surogat, Woodo Woodo
Fisamatenten Umständlichkeiten
Blablaphonie
entkammerisiert
kontrakariert
Re: Lesebestätigung Nicht
gelesen: Parlament und Hofburg
Achilles gr. Sagenheld (Ilias von Homer) Vater Perleus,
Mutter Meeresgöttin Thetis, Fluß Styx unverwundbar A.
tötete Hektor im trojanischen Krieg durch einen von Apollo
gelenkten Pfeilschuß des Paris in die Ferse (Achillesferse)
Admetas Sohn Pheres, König zu Phera, ihm diente
Apollon ein Jahr in Liebe als Hirt
Agamemnon aus dem Tantalusgeschlecht König von
Mykene, Feldherr der Griechen im trojanischen Krieg, nach der Heimkehr
von Gattin Klytaimesta u. deren Geliebten Aigisthas erschlagen, der
Sohn Orestes tötete beide, die Orakelstelle in Delphi war ihm
geweiht.
Äolus gr. König der Winde
Aphrodite gr. Göttin der Schönheit, Liebe des
Frühlings u. der Fruchtbarkeit, röm. Venus nach dem
griechischen Glauben entstieg sie den Meere (die Schaumgeborene auch
als Meeresgöttin verehrt) ihre Dienerinnen sind die Göttinen
der Anmut
Apollo gr. röm. Phoibus, Gott der Dichtkunst, gr.
Gott des Lichtes, Sohn des Zeus, Weisheit, Weissagung, Dichtkunst, als
schöner Jüngling mit der Leier dargestellt schützt
Sänger u. Dichter
Alceste, Alcestis 124. Planetoid
Amathusia Aphrodite
Ambrosia Homer nach der gr. Sage Götterspeise die
mit dem Göttertrank Nektar Unsterblichkeit verleiht.
Speise der Götter, 193 Planetoid
Amoretten für Eros
Anadyomene die auftauchende Aphrodite aus dem Meer
Andromache der 175 Planetoid, Gemahlin von Hektor, nach
der Eroberung von Troja: Pyrhas dann Helenos Hektors Bruders Frau
Ares gr. Sohn Zeus u. Hera Gott des Kampfes, seine
Schwester Eris die Göttin des Streites begleitet ihn
Argonauten Besatzung des Schiffes Argo zur Holung des g.
Vlies
Ariadne gr. Tochter des Minos König von Kreta, der
Ariadnefaden half dem Theseus nach Tötung des Minotaurus aus dem
Labyrint, Thesseus mußte sie dem Dionysos abtreten der sie
unsterblich machte
Artemis gr. Göttin der Jagd, Diana, Schwester
Apollos
Asteria Sternengöttin Mutter von Hekate
Atlas gr. vom Göttergeschlecht der Titanen Bruder
von Prometheus, wegen den Kampf der Titanen gegen die Götter des
Olymp zum tragen des Himmelsgewölbe verurteilt
Atreus Vater von Agamemnon u. Menelaus, tötet die
Kinder seines Bruders Tyrestes u. setzt sie ihm als Speise vor
Nachkommensfluch den Atriden
Avernus Averner See ital. Kratersee, Homers Eingang in
die Unterwelt
Augias sagenhafter König mit Stallungen voll Mist
den Herakles in einen Tag wegschaffen sollte. Es gelang ihm indem er
einen Fluß durch den Stall leitete. Augiasstall ist eine
unsaubere Sache
Aurora röm. Göttin der Morgenröte
Bachus Name für den gr. Gott Dionysos, er wurde
zuerst als Gott der Fruchtbarkeit verehrt, später als Gott des
Weines u. der Fröhlichkeit, Gott der schwellenden Triebkraft, der
Natur u. der Ektase
Behemoth hebr. Grosstier Name des Nilpferdes
Ceres alt ital. Göttin der Feldfrucht, gr. Demeter
Chamäleon Sternbild Wurmzüngler,
Eidechsengattung, veränderlich
Circe, Tsirse, Kirke gr. Zauberin, die
Gefährten Odysseus in Schweine verwandelt
Cocytus, Kokytos für Koktos Strom des Weinens u.
des Klagens
Cythere Beiname der Venus
Demeter gr. Göttin der Fruchtbarkeit, besonders der
Ackerfrucht, röm. Ceres mütterliche Erdgöttin
Delos Insel Geburtsstätte von Apollo u. Artemis
Devotion lat. Gottergebenheit devot gottergeben
unterwürfig
Devotionalien der Andacht dienenden Gegenstände
Diane nach Bedeutung u. Sprachform die weibliche
Paralelle (Genitiv Dios) zu Zeus, wurde noch in späterer Zeit zu
Dodana als Gemahlin des Zeus verehrt 106 Planetoid sowie Saturnmond
Diogenes Zeitgenosse des Alexander des Großen,
Gründer einer philosophischen Schule, die man nach seinem
Spottnamen Kyon (Hund) Kyniker nannte Zyniker, Bedürfnislosigkeit,
höchste Weisheit, wohnte in einem Faß. ”Fordere was du
wünschest aber geh mir aus der Sonne”
Diokletion Klezian blutiger röm. Kaiser
Dionysos Name für den röm. Gott Bachus, er
wurde zuerst als Gott der Fruchtbarkeit verehrt, später als Gott
des Weines u. der Fröhlichkeit, Gott der schwellenden Triebkraft,
der Natur u. der Ektase
Dioskuren Faustkämpfer Kastor u.
Roßbändiger Polydeukes (Pollux), Zwillingssöhne des
Zeus u. der Leda, ein schöner Doppelstern im Zwilling Morgen u.
Abendstern
Deukalion mythische Vater des Hellen und der Stammvater
der Hellennen, Sohn des Prometheus, Gemahl der Pyrrha
Eden für Paradies
Elahim Gott Israels, Gottheit übermenschliches
Wesen
Elektra gr. Schwester der Iphigenie u. des Orest
Elysium ein gesegnetes Gefilde am Westrand der Erde
(Selige)
Enelyson, Elysia Ort wo der Blitz einschlug
Erato gr. Muse der Liebesdichtung
Eris gr. Schwester des Ares Göttin des Streites
Göttin der Zwietracht, den goldenen Apfel der schönsten unter
den Göttinnen, Zankapfel – Urteil des Paris
Erinnyen lat. Furien, Dienerinnen der Gerechtigkeit u.
Rächerinnen jedes Frevels
Eros gr. lat. Amor u. Cupido, Persinifikation der Liebe,
Sohn der Aphrodite verwandte Gestalten Himeros u. Pothos, Verlangen u.
Sehnsucht.
Eumeniden, Erinnyen gr. die grollenden
Rachegöttinnen im Dienst Hades (um sie fernzuhalten die Eumeniden
die Wohlgesinnten)
Eurydike Gemahlin Orpheus
Evoe lat. Jubel beim Fest des Dionysos auch Beiname
dieses Gottes
Exerzitien geistige Übungen
religiöser Art
Faun Männerkörper mit Hörner u.
Tierfüßen
Furien
Rachegöttinnen der Römer Erinnyen
Gäa gr. Göttin der Erde des Wachstums u. des
Gedeihens
Ganymedes Mundschenk des Zeus, Raub des G. Gemäldes
von Corregio, Rembrandt, Thorwaldson in Marmor
Golem hebr. durch Zauber erweckte menschl. Tonfigur
jüd. Sage
Golgotha hebr. Schädelstätte Hügel vor
dem alten Jerusalem.
Gotgonen gr. weibl. Ungeheuer, deren Blick jeden zu
Stein werden ließen
Hebe gr. Göttin der Jugend, Gemahlin des Herakles
Hades gr. Gott der Unterwelt mit den Errinnyen, der
finstere unzugängliche Bruder des Zeus u. des Poseidon wo die
Seelen ohne Erinnerungen leben, mit dem Fluß Styx, der
Fährmann ist Choron, er bekommt den Obolus eine Münze
Hekate Tochter des Titanen Perseus u. der
Sternengöttin Asteria die am Himmel hinwandelnde Mondgöttin
der Geister u. Zauberkunst, dreigestaltige Darstellung, Schützerin
der Wege, besonders der Scheidewege lat. Trivia Dreiweggöttin an
Toren u. Türen, Torhüterin des Hades
Hektor trojanischer Held bei der Belagerung von Troja,
nach Homer von Archilles getötet.
Helenen Griechen
Helena Gemahlin des Königs Minelaos von Sparta von
Paris entführt, wegen ihr entbrannte der Krieg um Troja
Hellas Griechenland
Hellios gr. Sonnengott sieht u. hört alles
Hephaistos gr. lahm u. häßlich zur Welt
gekommen, die Mutter Hera warf ihn ins Meer, Thetis nahm ihn auf u. zog
ihn groß, Gott des Feuers Schmied
Hera Frau von Zeus als Göttermutter beschützt
sie besonders die Frauen
Herakles lat. Herkules gr. Held u. Halbgott, Sohn des
Zeus. Als Jüngling wurde ihm vom König Mykene 12 Aufgaben,
die er alle löste, gestellt (Augias, Hesperiden) Vorbild der
männlichen Kraft u. Tugend, schwere Arbeit Herkulusarbeit
Heroen für Heros gr. Held
Hermes gr. Windgott, Götterbote Sohn des
Äthergottes Zeus u. der Regenwolkengöttin Maia (einer
Pleade), stahl die von Apollon gehüteten Götterrinder,
Seelenführer Traum- u. Schlafgott, Befruchter wird auch als
Phallus dargestellt germ. Wodan (Odin) ind. Vaju u. Marut, röm.
Mercurius, auch Logios Gott der Redegewandtheit, schützt
Kaufleute, Wanderer u. auch Diebe
Hesperiden Töchter des Atlas u. der Hesperis, der
Göttin der Nacht, mit Hilfe eines schlaflosen Drachen hüten
sie die goldenen Äpfel der Hera, das Hochzeitsgeschenk der
Erdgöttin Gäa, durch List gewinnt Herkles die Äpfel
Himeras gr. Personifakation des Liebesverlangen
Homer gr. blinder Dichter 800 v. Chr. Epen
Ilias, Odysee, größter Dichter der Weltliteratur
Horen gr. myth. Töchter von Zeus u.
Themis: Dike, Eunomia, Eirene Göttinnen der Jahreszeiten
Hydra, Hyder gr. Sage neunköpfige Schlange deren
Köpfe immer nachwuchsen. Herakles tötete sie indem er die
Wunde nach dem Abschlagen jedes Kopfes ausbrannte, lernaische Schlange
Hyberion Beiname des Sonnengottes Helios, der oben am
Himmel wandelnde Name eines Titanen, auch Saturnmond
Hybride lat. von zweierlei zweifelhafter Herkunft
Ibykus gr. Lyriker, fahrender Sänger 6000 Jahre v.
Chr., Schiller Ballade ”die Kraniche des Ibykus”
Ikaros Sohn des Paidales o. Dädalus
Ilias eines der beiden größten Epen des
Homers, Klagelied über eine Menge von Unglücksfällen
Inferi Bewohner der Unterwelt
Inferno Hölle
Inferien Totenopfer
Ionier ein ausgedehnter Zweig des gr. Volkes
Iphigenie Tochter des Agamemnion, dieser wollte sie
opfern um die Göttin Artemis zu besänftigen, sie
entrückte in das Land der Taurer, rettet dort den Bruder Orestes,
floh mit ihm nach Attika, Dramen von Euripides, Racine, Goethe,
Hauptmann, Oper von Gluck, Gemälde von Feuerbach.
Iris bei Hesiod Tochter des Thaumas u. der Orkeanide
Elektra, Schwester der Horpyien, jungfrauliche Göttin, Botin von
Zeus u. Hera, Regenbogen, 7. Planetoid
Isa arab. Jesus
Isthmus die Landenge von Korinth
Janus, janusköpfig römischer Gott
der Türen u. des Anfangs, doppelgesichtiger Männerkopf
Jason gr. Held der Argonauten Jason Führer beim
Raub des g. Vlies
Jupiter röm. Himmelsgott, gr. Zeus,
größter Planet
Justitia röm. Göttin der Gerechtigkeit, gr.
Themis
Juventas röm. Göttin der männlichen Jugend
Kamänen, Comenae Göttinnen der Quellen, die
zum Weissagen begeisternde Kraft der Quellen
Kalchas gr. ein Seher u. Priester, der den Willen der
Götter verkündet
Karthago Stadt im Altertum an der Nordküste
Afrikas, in der Gegend des heutigen Tunis
Kastor Dioskuren Faustkämpfer Kastor u.
Roßbändiger Polydeukes (Pollux), Zwillingssöhne des
Zeus u. der Leda, ein schöner Doppelstern im Zwilling Morgen u.
Abendstern
Kyklopen gr. lat. Zyklopen einäugige Riesen
Kokytos lat. Cocytus ein Nebenfluß des Acheron
Strom des Weinens u. des Klagens, in Epirus wurde wie
eigentümliche Kulte zeigen schon früh mit Unterwelt in
Beziehung getreten
Kongregation lat. geistl. Vereinigung
Kronide Sohn des Kronos, namentlich Bezeichnung für
Zeus
Kronos gr. Sonnen- Wetter u. Erntegott
Leda a.)Tochter Thestias o. Thespias u. d. Laophante, o.
Tochter Kerberos Hund mit drei Köpfen
Gauklos u. Panteidya, Gemahlin des spart. Königs
Tyndareos, gebar nach Homer die Diskuren Kastor u. Polydeukles u. die
Klytaimnestra, dem Zeus aber die Helena
Leier, Lyra kleines Harfeninstrument mit 4 – 6 Saiten,
Sternbild am nördlichen Himmel
Lethe gr. Sage Strom der Unterwelt aus dem die
Verstorbenen Vergessen tranken
Leto gr. Göttin Tochter des Titanen Koios u. d.
Phoibe, Schwester der Atseria, von Zeus Mutter des Zwillingpaares
Apollon u. d. Artemis, Nebenfrau von Zeus, 68 Planetoid
Luna röm. Mondgöttin, lat. Mond
Manelaos gr. König v. Sparta Gemahl der Helena
Manto Seherin mants gr. Der Wahnsinnige kann in die
Zukunft schauen
Maria Magdalena Bibel Ehebrecherin
Medea zauberku.ige Tochter des Königs Aietes von
Kolchis, half Jason das goldene Vlies zu rauben, Jason wollte nach 10
Jahren Kreusa die Tochter Königs Kreon v. Korinth heiraten. M.
schickte ihr ein Feuerkleid, ermordete ihre zwei Kinder u. floh mit
einem Drachenwagen in die Heimat
Merkur röm. Gott des Handels, der
sonnennächste Planet Umlaufzeit 88 Tage
Metamorphosen Verwandlung Umgestaltung
Metöken gr. Die Zugewanderten
Minotaurus/tauros Stier gr. Fabelwesen halb Mensch halb
Tier, Männerkörper mit Tierkopf u. Schwanz im Labyrinth des
Königs Minos
Najaden gr. nao fließen die Nymphen., Quellenn.,
Bachn., Seenn., sie gelten als Töchter des den Regen sendenden
Zeus.
Nektarquellen nach der gr. Sage Trank der Götter
der mit der Götterspeise Ambrosia Unsterblichkeit verleiht.
Nephele gr. die Wolkenkönigin
Neptun röm. Meeresgott, Poseidon, einer der 5
äußeren Planeten
Nimpus lat. Heiligenschein, Ruf Ansehen, Wolke in 1500 –
2000 m Höhe
Nymphen gr. weibliche Naturgottheiten, Töchter des
Zeus Jungfrauen Wassernajaden, Bergn. Oreaden, Baumn. -Dryaden, Meern.
Nereiden
Obelisk gr. kleiner Spieß, ägypt. Monumente
viereckig monolithene Granitpfeiler bei Tempeleingängen
Oberon Elfenkönig, Shakespeare, Wieland, Versepes,
C. M. v. Weber Oper
Ödipus gr. Sohn des Königs von Theben,
Orakelspruch tötet Vater heiratet Mutter Jakaste, Tragödien
Aischylos, Sophokles, Euripiates, Voltaire Verfasser des Schauspiels
(ohne Artikel)
Odysseus König v. Ithaka führt die Griechen
beim Kampf um Troja, die Heimfahrt wird eine Irrfahrt von 10 Jahren,
Homer Epos Odyssee
Orakel lat. Schicksalsspruch Götterspruch
Weissagung Orakelstätte der Tempel des Apollo zu Delphi, alt gr.
Stadt am Südhang des Parnaß mit dem Tempel Apollos, die
Priesterin Pythia saß dort mit einem dreibeinigen Stuhl über
einen Erdspalt, aus dem bedäubende Dämpfe stiegen. Vor allen
großen Entscheidungen holten die Griechen in Delphi Rat u.
Antwort (orakelhaft Mehrdeutung)
Orestes Sohn Agamemnon u. Klytaimnestra, tötet
Mutter, versöhnt die Rachegöttin durch holen des Bild der
Artemis aus Tauris, traf dort Iphigenie floh mit ihr nach Attika,
Dramen Sphokles, Euripides, Racine, Goethe, Hoffmannsthal.
Orion nach der Odyssee ein berühmter Jäger der
gleich anderen Heroen seine Beschäftigung auch nach dem Tode in
der Unterwelt fortsetzt, nach seinem Tod ward O. nebst seinem Hunde
Sirios an den Himmel versetzt, wo eines der glänzendsten
Sternbilder zwischen den von ihm gejagden Plejaden u. dem Hasen seinen
Namen führt, es ist besonders leicht zu erkennen an 3 Sternen
zweiter Größe, die am Gürtel in gerader Linie nahe
zusammenstehen u. als Jakobsstab bekannt sind
Orkus lat. Totenreich, Hades
Orpheus gr. Sänger der selbst
Bäume, Felsen u. Tiere gezauberte, holte seine früh
verstorbene Gattin Eurydike aus der Unterwelt zurück. Da er ein
Verbot aus Sehnsucht nicht aushielt mußte sie zurück, Oper
v. Gluck Orpheus u. Eurydike, Operette v. Offenbach Orpheus in der
Unterwelt, Gemälde von Feuerbach
Ovid Ovidius röm. Dichter 43 v. Chr. - 17 n.Chr.
Metamorphosen
Paian lat. Päan der Götterarzt Apollon,
Helios, Asklepios u. Zeus führten ihn als Beiname
Pallas Athene Tochter von Zeus Göttin der Weisheit
Paris Sohn des Königs Priamus von Troja, Prinz von
Troja entführte Helena die Gattin des Königs Minelaus u.
verursachte den Trojanischen Krieg. Zankapfel Urteil zwischen Hera,
Athene u. Aphrodite, Paris gab den Apfel Aphrodite, die ihm Helena die
schönste Frau der Welt versprochen hatte
Patroklos nach Homers Ilias Waffengenosse des Achilleus
Sohn des Argonauten Menostios
Pegasus Pferd mir Flügel
Pelops Sohn des Tantalus
Penelobe Gattin v. Odyseus Gattentreue
Pergamas Ilias Name der Burg von Troja
Perseus Sohn des Zeus
Phalax gr. dichtgeschlossene Schlachtordnung
Phönix heiliger Vogel stürzt beim nahen des
Todes ins Feuer u. steigt verjüngt empor
Pluto röm. Gott der Unterwelt, Bruder des Zeus Frau
Perserpina, die er geraubt haben soll, der von der Sonne am weitesten
enfernte Planet der zum Sonnenumlauf 248 Lichtjahre braucht
Perseus Sohn von Zeus u. Danae, schlug Medusa das Haupt
ab u. befreite Andromeda heirate sie, Sternbild am nördlichen
Sternenhimmel Polyphem gr. ein Kyklop, der Sohn des
Poseidon
Poseidon gr. Bruder des Zeus Gott des Meeres seine
heiligen Tiere Pferd u. Delphin
Priamos letzter König von Troja
Prikles 500 - 429 v. Chr. an der Pest gestorben
athenischer Staatsmann im goldenen Zeitalter der Griechen
Promethesu ein Sproß des Alten
Göttergeschlechts der Titanen, der Versorgliche
Proserpina gr. Persephome Tochter der Ceres (Demeter)
Phidias gr. Bildhauer, Bau der Akropollis
Philadelphia Name verschiedener antiker Städte
für Amman u. Alaschehr
Philoktetes sagenhafter Bogenschütze beim Kampf um
Troja, Sophokles Trauerspiel
Philomela Tochter des Pandions Schwester der Prokne
Entehrung, 196 Planetoid
Phlegethon gr. der Flammende, Feuerflammende, ein
mysthischer Strom der Unterwelt
Phöbos Phoibos Beiname von Apollos
Phytagaras griech 600 J. v. Chr. Mathematiker
Pollux Faustkämpfer Kastor u.
Roßbändiger Polydeukes (Pollux), Diskuren
Zwillingssöhne des Zeus u. der Leda, ein schöner Doppelstern
im Zwilling Morgen u. Abendstern
Polykrates Sohn Aakes aus Samos besiegte Milet u.
Lesbos, Schiller Gedicht
Psyche gr. Hauch, Atem, Seele, Mädchen mit zarten
Schmetterlingsflügeln
Pygmalion sagenhafter Bildhauer aus Cypern, er verliebte
sich in eine von ihm geschaffene Figur Aphrodite er erweckte sie zum
Leben
Pyrrhus König von Epirus, Griechenland der um 300
v. Chr. In Unteritalien gegen die Römer kämpfte u. mehrere
Siege errang, die jedoch für ihn so verlustvoll waren, dass er
abziehen mußte. Zu teuer erkämpfte Siege Pyrrhussiege
Pythia gr. Priesterin des Orakels zu Delphi
Ragnarök die Götterdämmerung germ.
Götter
Saturn röm. Gott der Aussaat gr. Kronos, zweit
größter Planet unseres Sonnensystems
Satyr für Satyrn göttliches Wesen niederer
Art, den Panen u. Selenen verwandt, die ständigen Begleiter des
Dianysos, zur Arbeit untauglich, mutwillig, feige, neckisch,
lüstern, stellen gern den Nymphen nach
Schimäre Löwe mit Ziegenkopf u.
Schlangenschwanz, Unwahrheit
Seladon, Celadon für einen
schmachtenden Liebhaber, Romanfigur des Astree
Selene Luna Mondgöttin Tochter von Hyperion
Schwester des Helios u. der Eros Ehemann Sonnengott o. Zeus o. Edymion
Spenderin des Taues
Semele Tochter des Kadmos u. der Hormonia aus Theben,
von Zeus geliebt Sohn Dionysos durch ihn wurde sie aus der Unterwelt
als Thione die Daherstürmende auf den Olymp versetzt, 86 Planetoid
Seraphim Einz. Seraph hebr. in der Vision des Propheten
Isaias Wesen mit 6 Flügel die den Thron des Jahves umschweben u. 3
x heilig singen. In der Kunst wird der S. nur mit Kopf u. 3
Flügelpaare dargestellt
Simonie Kauf und Verkauf von geistlichen Ämtern
Sirene Frauenkopf u. Körper mit Flügel u.
Vogelfüßen
Sirenen Meernymphen welche die Menschen betören
Skylla u. Charybdis zwei Meeresungeheuer welche die
Straße von Messina gefährlich machen, die Charybdis saugt
dreimal am Tag das Meerwasser ein u. stößt es laut
brüllend wieder hervor, ihr gegenüber haust auf einer Klippe
die menschenfressende Skylla
Sphäre gr. Kugel
Sphinx Frauenkopf u. Körper mir Flügel u.
Vogelfüßen
Styx Totenfluß der die Oberwelt von der Unterwelt
trennt
Sylphiden gr. weibliche Luftgeister, männl.
heißen Sylphen (Elementargeister)
Syrinx Nymphe von Pan verfolgt wurde in Schilf
verwandelt, Schilfsflöte Panflöte
Tantalos König Stammhalter der Tantaliden, Alreus,
Agamemnon, Menelaos u. Orestes, setzte seinen Sohn Pelops als Speise
vor, in die Unterwelt verstoßen, Tantalosqualen Durst u. Hunger,
etwas in Reichweite sehen aber nicht erreichen können
Tantalus f. Nimmersatt
Tartarus gr. Sage, Ort der Verdammten der tiefste
Abgrund der Unterwelt
Telemach gr. Sohn des Odysseus, Sohn des in der Ferne
Kämpfenden
Theseus tötete den Monotaurus im Labyrinth
Thiramus u. Thisbe gr. Sage ein Paar, das
durch die Feindschaft der Eltern den Tod fand
Thrazier lat. Tracia gr. Thrake Durchgangsland von
Europa nach Asien
Thyrsus gr. der in einen Fichtenzapfen auslaufende, mit
Epheu u. Weinlaub, worunter öfter eine Lanze verborgen war,
umwundene Stab Thysusstab der Mainaden o. Bachantinnen
Titanen gr. uraltes Göttergeschlecht Kinder des
Uranos u. der Gaia
Titania Gemahlin des Oberon, einer der Uranusmonde
Tihanos Sohn des Laomedon o. Bruder desselben u. des
Stymo, Bruder des Priamos, Gemahl der Eos hatte ihn seiner
Schönheit wegen geraubt u. nach Anthiopien entführt, sie bat
Zeus für T. Unsterblichkeit, vergaß aber zugleich ewige
Jugend für ihn zu erbitten, als er nun alt wurde u. seine Glieder
einschrumpften, seine Stimme nur noch wisperte, sperrte sie ihn ein
Gemach oder verwandelte ihn in eine Ekade
Tribut gr. eine auferlegte Zwangsabgabe
Triton Eltern Poseidon u. Amphitriteeiner der unteren
Meeresgötter halb Fisch halb Mensch
Ulyssens Nebenform für Ulixes s. Odysseus
Urania Muse der Astronomie u. der Mathematik, himmlische
Tochter des Zeus u. der Mnemosyne, Mutter des Linos von Appolon nach
Catull Hymemois
Uranus 7 Planet unseres Sonnensystemes
Uranos gr. Himmelsgott
Venus röm. Göttin der Liebe u. Schönheit
gr. Aphrodite, Planet, schon im Altertum als hellster Morgen u.
Abenstern bekannt
Vlies gr. das goldene des geflügelnden Widders ein
Zeusopfer
Vulcanus ital. Gott des Feuers nach seiner
zerstörender Seite hin, gr. Hephaistos
Walhallas richtig Walhall nordische Göttersage, die
Ruhmeshalle, in der die gefallenen Helden bei Gelagen u. Kampfespielen
weiterlebten
Walpurga kath. Heilige Walpurgisnacht Hexennacht vor dem
1. Mai, der 256 Planetoid
Xanthippe Gattin des Sokrates
Zerberus lat. gr. Kerberos ein dreiköpfiges
hundeähnliches Ungeheuer, bewacht den Eingang zur Unterwelt
Höllenhund.
Zeus der höchste aller Götter, thront am
Olymp, Vater der Götter u. Menschen, schützt Fremde u.
Hilflose
Zentaur gr. Zentaur Männeroberkörper,
Pferderumpf
Von Homonymen
ist in der Sprachwissenschaft die Rede, wenn zwei Wörter eine
unterschiedliche Bedeutung haben, dabei jedoch in Aussprache und
Schreibung völlig übereinstimmen, z. B. Bauer (=
Landwirt/Vogelkäfig), Schauer (= Regenguss/sich aufbauender
Schrecken), Heide (= Landschaft/Nichtchrist). Substantive müssen
dabei nicht unbedingt das gleiche Genus aufweisen, um als Homonyme
durchzugehen. Und sie weichen auch in der Deklination des öfteren
voneinander ab. In der Schwebe bleibt eine Aussage wie »Sie ist
dem Laster gefährlich nahe gekommen« allerdings nur dadurch,
dass der bestimmte Artikel im Dativ den Unterschied zwischen Maskulinum
und Neutrum nicht preisgibt.
Strittig ist, ob
Homonyme nicht nur der Bedeutung, sondern auch der Herkunft nach
verschieden sein müssen. Verlangt man, dass Homonyme verschiedener
Herkunft sind, wären zwar der Heide und die Heide Homonyme, nicht
aber der Schauer im Sinne von Regenguss und der Schauer im Sinne
körperlich empfundener Angst, da beide Schauer der Herkunft nach
aus derselben Wurzel stammen. Echte Homonyme wären demnach etwa
das/der Golf, der/die Kiefer, das/der Laster, das/der Tau, die Kluft (=
Kleidung/Spalte), kosten (= wert sein/nachschmecken). Keine echten
Homonyme sind hingegen der Zug (= Eisenbahn/Miene/Windhauch/Aktion beim
Brettspiel), der Bauer, der/die Hut, das/der Gehalt, der/die Kunde,
der/die Weise, heißen (= genannt werden/befehlen).
Übrigens:
Auch wenn man sich nach heißen Strandtagen mit Sonnenmilch und
aufblasbarem Ball des Nachts schließlich im mallorquinischen
Ballermann zu einem Ball einfindet und sich dafür –
selbstverständlich in spielerischer Absicht – einen Ballermann
einsteckt, bewegt man sich mehr oder weniger gekonnt auf dem Terrain
echter Homonyme.
÷
Absolution Freispruch Sündenvergebung
Achäisch, Achäier altgr. Volksstamm, bei Homer Name aller
Griechen
Ägide Schirmherrschaft
Affiche fr. Aushangzettel, affichieren
Alavismus lat. wiederauftreten von Eigenschaften
Almanach niederl. Kalender bebildertes Jahrbuch
Altan ital. Balkon Söller
Analekten gr. gesammelte Aufsätze, Auszüge
Anagramm Generator^
Annotation lat. Vermerk
über Neuerscheinigungen
Anthologie Titel von Sammlungen auserwählter
Gedichte
Antizipation Vorwegnahme z. B. von
Tönen eines folgendes Akkords
Aphorismus gr. Gedankensplitter
Apollo gr. rö. Gott der Dichtkunst
Arie, Cavantine
Sologesangsstück mit Instrumentalbegleitung, kürzere Form der
Arie
Arioso liedmäßiges
Tonstück
Arte, Artefakt lat. Kunst, Kunsterzeugnis
Ästhetik
Wissenschaft von den Gesetzen der Kunst, vom Schönen als dem
vollkommene sittliche Erkenntnis, Phantasieschöpfungen, die
Einheit des Bewußten u. Unbewußten, Natur u. Geist als Pole
betrachtet, die sich in der Kunst ausgleichen.
Attitüde fr. Haltung innere
Einstellung, Ballett eine Schlußfigur, geschickter Kunstausdruck
im bedeutungsvollen Augenblick
Ballographie Schönschrift
Belletristik fr. Unterhaltungsliteratur schöngeistige Literatur
Bibliophilie Bücherliebhaberei
Bonmot fr. treffende geistreiche Wendung Witzwort
Born dicht. Für Wasserquelle, Brunnen
Bragi (Skalde) nordischer Gott der Dichtkunst,
Bulletin fr. amtliche Bekanntmachung, TagesberichtKrankenbericht
Button fr. runder mit Sprüchen, Motiven oder Bildern versehener
Anstecker, Plakette
Burleske possenhaftes Lustspiel, Posse,
Schwank
Cavantine kürzere Form der Arie
Conclusio lat. vergleichend gleichsetzend
Schlußfolgerung
crescendo ital. Musik anschwellend
Dadaismus nach kindersprachlichen Dada Kunstrichtung
nach dem 1. Weltkrieg
Dialektik Kunst der Beweisführung
Dialog Zwiegespräch, Wechselgespräch
Dithrambus griech. Beiname des Dianyos oder ein begeistertes oder
Vortrag auf diesen oder anderer Götter
Diktum lat. Gesagtes, Ausspruch
Diktion Schreibart
Dithrambus gr. Beiname des Dianyos oder ein begeistertes oder Vortrag
auf diesen oder anderer Götter
Diwan pers. Die nach dem Endbuchstaben alphabetisch geordnete
Gedichtsammlung der Ghaselen eines Verfassers
Dogmatik wissenschaftliche Darstellung der Glaubenslehre
Dominante Musik die vom Gru.ton überwiedende Quinte
Dossier
fr. Aktendeckelfr. Aktenheftbündel
Drama gr. Handlung
Duktus lat. Schriftzug/art
Edikt lat. amtlicher Erlaß von Kaiser und
Königen
Egalite, Liberte, Fraternite
Elea gr. Philisophie - Schule von Elea begründet
Eleaborat geistreiche Schriften
Elegie gr. eine Gedichtform wehmütiges Klagelied
Elektra, Alkestis, Die Troerrinnen, Helena,
Iphigenie, Medea
Epen für Epos, Epoöe
Epigonen gr. Nachgeborener Nachahmer
Epigramm gr. Aufschrift, geistvolles kurzes Sinngedicht,
ursprünglich Aufschriften auf Tempeln u. Kunstwerken.
Epik rzählende Versdichtung Heldengedicht
Epikur 341 – 271 v. Chr. Gr. Philosoph ”Das höchste Gut ist die
andauerde Glückseligkeit
Epilog Schlußwort, Nachruf, Nachspiel, Ausklang
Episode Zwischenhandlung/Spiel, vorübergehendes
nebensächliches Ereignis, Zwischenstück
Epistel gr. Apostelbrief im N. T.; vorgeschriebene gottesdienstliche
Lesung; ugs. für Brief Strafpredigt, Brief
Epode gr. Gedichtform poetisch, episch, lyrisch, didaktisch
Epos Mz. Epen erzählende Verdichtung, Heldengedicht
Erato, Erate gr. Muse der leichten Dichtung, Liebesdichtung
Essay Aufsatz,
Ethnographi gr. Volkerkunde
Etymologie gr. Ursprung, Geschichte u. Lehre von der Herkunft
Wörter
Eumeniden sind die Wohlwollenden
Euripides 480 – 406 vor Christi, einer der größten
Tragödiendichter, neben Aschylos u. Sophokles, von 92 Dramen sind
19 erhalten,
Exegetik, Exegese gr. Wissenschaft der Bibelauslegung
Exodus Auszug der Juden aus Ägypten, Tod
Expert lat. schriftlicher Auszug
Expose fr. Denkschrift, Bericht, Darlegung, Zusammenfassung, Plan Skizze
Fallada Schriftsteller
Fazit Ergebnis Schlußfolgerung
Feature engl aktueller Dokumentarbericht für Film und
Fernsehen
Feuilletone
Zeitung literarischer Unterhaltungsteil; im Plauderton geschriebener
Aufsatz.
Fragment lat. Bruchstück, unvollendetes Werk
Gasel, Ghasel arab. Orientalische Gedichtform
aa/ba/ca/da/ea
Genitiv Geschlecht
Glossar gr. Sammlung von Glossen, Wörterverzeichnis mit
Erklärungen
Glosse Zunge
Erläuterung zu einem erklärungsbedürftigen Ausdruck
innerhalb eines Textes u. zwar als interlinear- Kontext o.
Marginalglosse, spöttische Randbemerkung auch als polemische
feuilletistische Kurzform.
Herodot
gr. Geschichtschreiber
Herold germ. Verkünder im Heer, Waltender
Heureka freudiger
Ausruf nach einer gefundenen LÖsung
Hexameter gr. Verslehre, zwei Senkungen in
einer Hebung zusammenziehn Homer
Homer gr. blinder Dichter 800 v. Chr. Epen Ilias, Odysee,
größter Dichter der Weltliteratur
Homonym ein Wort für verschiedene
Begriffe das Gegenteil des Synomym indiomatische
Ausdrücke sind habituelle Kollokationen, deren Gesamtbedeutung
nicht aus der Bedeutung der Einzelwörter erschlossen werden kann.
Durch die Sinnverlagerung auf die Summe der Elemente sind die
Einzelelemente demotiviert
Hommage
Würdigung
Homunkulus Verkleinerungsform von lat. homo, Menschlein Goethes Faust
von Wagner erzeugter künstlicher Mensch
Ibis Storchenvogel
Ideom gr. Standessprache Mundart
Ikone Kultbild der Ostkirche
Imagination lat. Einbildung
Index Register zum Buch
Intention lat. Absicht, Plan, Vorhaben
Intinerar lat. Fahrtenchronik Verzeichnis der Wegaufnahmen bei
Forschungsreisen
Inkarnation Verkörperung Feleischwerdung Christi
interlinear lat. zwischen die Zeilen des fremdsprachigen Urtextes
geschrieben
Jambus gr. Ein aus
einer kurzen u. einer langen Silbe bestehender Versfuß, Erfinder
der gr. Archilockus, in seinen Schmähgedichten angewendet,
jambische Verse werden in Dipodien gemessen, der bekannteste jambische
Vers ist der Trimeter
Kajütenbuch Roman von Sealsfield
Kant 1724 - 1804 deutscher Philosoph, Kritik der Vernunft u. der
Urteilskraft
Kassuistik Haarspalterei Spitzfindigkeit, Moraltheologie
Katharsis Seelenläuterung, sittliche innerliche Reinigung,
Fachwort der Lehre vom Trauerspiel u. der Psychologie
klandestin lat. veralt. Heimliche Ehe
Kantilene
getragener Gesang
Klischee frz. Druck, Bildstock, Abklatsch
Kognition Erkenntnis
Kologquium lat. wissenschaftliche Unterhaltung Uni kleine
Einzelprüfung
Kompendium
kurzgefasstes Lehrbuch, Abriß
kongenial lat. geistesverwandt ebenbürtig Kongenialität
Konkordanz lat.
Übereinstimmung alphabet. Verzeichnis von Wörtern und Sachen
zum vergleichen ihres Vorkommens u. Sinngehaltes an verschiedenen
Stellen eines Buches
Kontext lat. umgebender Text Zusammenhang, Inhalt eines
Schriftstückes
Kontinuität, Kontinuum lückenlos Zusammenhängendes,
Stetiges, Fortdauer
Kontinuition, kontinuierlich lat. Buchwesen Fortsetzung, stetig,
fortdauernd, unaufhörlich, durchlaufend
Konvolut Bündel von Schriftstücken, Akt
Kophta, kophtisch ein von geheimnisvollen Dunkel umgebener
wundertätiger Meister aus Ägypten
Ktypto kryptisch geheim, verborgen
Kryptogramm verstext mit verborgener Nebenbedeutung
Krytographie psyhol. absichtslos entstandene Kritzelzeichnung oder
Geheimschrift
Latinist Kenner und Erforscher des Lateinischen
Legende lat. Heiligenerzählung das poetisch, episch u.
religiös zu Lesende ugs. Zeichenerklärung
Lesbos, Mytilini gr. Insel im Ägaischen Meer, im
Altertum Höhepunkt der gr. Dichtung, hier lebte die Dichterin
Sappho
Linguistik, lingual, linguistisch Sprachwissenschaft,
Zungenlaute
Lyrik Gefühle
Gedanken Volkslied Kunstlied Gedicht Dichtungsgattung, die reine oder
Gefühlsl. u. die Gedankenl., philosophische Gedichte u.
gedankenreiche Spruchgedichte. Je nach Inhalt der Vers u.
Strophenformen: Hymnus, Elegie, Ode, Sonett, Walther v. d. Vogelweide,
Goethe, Hölderlin, Eichendorf, Heine, Lenau, Mörike, Storm,
Keller, C.F. Meyer, Stern, Schröder, Hofmannsthal, Morgenstern,
Rilke, Weinheber, Carossa
Makulatur lat. Beim Druck schadhaft
gewordene u. fehlerhafte Bögen, Altpapier, Abfall
Marginalie Randbemerkung
Martinee Morgenveranstaltung
Memento Mahnruf Erinnerung
Merlin Kind vom Teufel u. Jungfrau Zauberer u. Prophet
des Arturkreises
Metapher
Wort mit bildlicher Bedeutung Sinnbild Gleichnis Übertragung
analog: Beispiel Logo Sympol Simile
Metrik Verslehre
Metamorphose Umgestaltung Verwandlung
moderat, moderato it. Musik
mäßig bewegt
Moliere 1622 - 1673 fr. Lustspieldichter, Der
eingebildete Kranke, Der Geizige, Der Menschenfeind, Tartüff
Monographie Wissenschaftliche Untersuchung über einen einzelnen
Gegenstand. Einzeldarstellung
Monolog gr. Selbstgespräch
Motion
Bewegung Sexus
Sprache Geschlecht
Musen die 9
Töchter des Zeus, Klio Schriftenrolle Geschichtschreibung,
Melpomene ernste Maske Tragödie, Terpsichore u. Erato
Saiteninsrument Tanz leichte Lyrik, Thalia komische Maske Komödie,
Euterpe Flöte Instrumentalmusik, Urania Astromomie, Polihymnia
attributlos zwischen ihr u. Terpsichore schwankt die Zuteilung des
Tanzes, Kalliope Schreibtafel ernstlyrischen Dichtung
Mythe Mythos Sage u.
Dichtung von Göttern, Helden u. Geistern, die aus den Mythen
sprechende Glaubenshaltung, Legendenbildung, Legende.
Nekro gri.Tote, nekrotisch med. abgestorben tot
Nekrolog Nachruf, Lebensabriß
Nekrologium Totenverzeichnis in Klöstern und Stiften
Nekromant Geisterbeschwörer
Nekropole Totenstadt
nekrotisch med. abgestorben brandig
Nokturne
Nachtmusik Klavierstück mit träumerischen
Inhalt
Nomenklartura Zusammenstellung von Fachausdrücken
Novalis 1772 – 1801 deutscher Dichter der Romantik, Hymnen an die
Nacht, Heinrich von Oferdungen
Novelle ital. Kleine
Neuigkeit, der Eindruck des Erzählten muß gewahrt bleiben,
aus Gedankenfäden wird ein Netz, über bestimmte Ereignisse
mit einer entscheidender Wirkung geknüpft, gegnüpft,
Cervantes, Tieck, H. v. Kleist, Storm, C. F. Meyer, g. Keller, M. v.
Ebner – Eschenbach, Ferdinand v. Saar, Puschkin, Turgenjew, W.
Bergengrün, Nachtragsgesetz
Ode gr.
ursprünglich Gesang Lied lyrisches Gedicht von kunstvollen Bau,
Lyrik der Begeisterung, Odendichter Pindar, Horaz, Klopstock,
Hölderin, George, Werfel, Weinheber
Opus lat. Werk in der Musik
Ovid Ovidius röm. Dichter 43 v. Chr. – 17 n. Chr.
Metamorphoses ”Medio Tutissimus ibis”
Ouvre fr. Gesamtwerk Kunst
Palindron^ (Wortfolge [od. Satz ,
die vorwärts wie rückwärts gelesen] gleichen Sinn [den
gleichen] ergeben zb Otto, Reliefpfeiler)
Pamphlet fr. Streitschrift
Schmähschrift
Pantomime gr. eine theatralische Darstellung ohne Worte
para gr. neben entgegen
Parachutiste fr. Falmschirmjäger
Paradigma gr. Beispiel, Muster, Sprachw.
Paradoxon scheinbare
Gegensätze die sich auflÖsen Das Leben ist der
Tod, und der Tod ist das Leben, paradox
widersinnige
Behauptung Reflexionsmuster
Paralipomenon gr. für Ausgelassenes Ergänzung
Nachtrag
Paralogie gr. Vernunftwidrigkeit
Paraoraphi med. Störung des Schreibvermögens
paraphieren mit dem Namenszug versehen
Paraphrase gr. verdeutlichende
Umschreibung, Musik ausschmückende Bearbeitung
Parnass Musenburg, Dichtersitz
Passus lat. Schriftstelle, Absatz, Angelegenheit, Fall
pathetisch gr. ausdrucksvoll feierlich salbungsvoll
Pentameter gr. Versmaß
Persiflagen
parodistische Technik der Persiflage (von fr. siffler (aus)pfeifen)
Philologie gr. Sprach- u. Literaturwissenschaft,
Wortliebe, Schriftum
Philosophie gr. Weisheitsliebe, sie ist die älteste
Wissenschaft, von der alle anderen Wissenschaften ausgehen, Soktates,
Plato, Voltaire, Kant, Schopenhauer, Nietsche, Emerson
Plagiat Diebstahl von geistigen Eigentum
Pleonasmus gr. überflüssige Häufung
sinngleicher oder sinnähnlicher Ausdrücke
pleonastisch überflüssig beladen
Plot eng. Handlungsablauf tragischer Konflikt im Drama
Plutarch 46 – 125 v. Chr. gr. Geschichtsschreiber u. Philosoph
Poesie Dichtkunst, Stimmungsgehalt, Zauber, Hauptgattung Epos, Lyrik,
Drama
Poetik Lehre von der Poesie, Verslehre Rhythmus, reim, Versarten Lehre
von den Dichtungsarten Epos Lyrik Drama
Polemik gr. wissenschaftliche o. literarische Streitkunst Fehde
Auseinandersetzung unsachlicher Angriff
Polyphonie Vielstimmigkeit
Ponton fr. Brückenschiff
Postille lat. Erbauungs- Predigtbuch
Postulant lat. Bewerber, Kandidat
Postulat Forderung, Anspruch, Gebot
postum lat. nachgeboren
potemkinsche Dörfer nach russ. Fürst Trugbilder
Vorspiegelungen
Präampel Einleitung in Form
einer feierlichen Erklärung, Musik Vorspiel
Präkognition hellsehen
Präludium Vorspiel
Präzedensfall Beispielfall
prohibitiv verhindernd, abhaltend, vorbeugend
Prolog gr. Einleitung Vorspruch
prosaisch nüchtern, Metrik ungebunden
Protagonist gr. erster Schauspieler,
Vorkämpfer
Psalter Psalmensammlung des alten Testaments 150 Gedichte
Purismus lat. Reinigungseifer streben nach Sprachreinheit
puritanisch sittenstreng
Racine 1639 – 1699 fr. Klassiker, Tragödiendichter,
Andromaque, Britannicus, Phedre, Athalie
redigieren Aufbereitung von Informationen,
oder Manuskripte zu beurteilen und zu bearbeiten
Reinkarnation Gespräche mit Toten,
Wiederverkörperung von Gestorbenen
Repertorium
lat. wiss. Verzeichnis, Nachschlagewerk
Reprise Wiederholung
Reminiszenz Erinnerung Angedenken Rückblick
Remission lat. Rücksendung von Büchern, vorübergehendes
Nachlassen der Krankheit
Replik fr. Gegenrede Erwiderung
Restriktion, restriktiv Einschränkung, Vorbehalt,
Schrachw. Einschränkendes Bindewort, insofern, an u. für sich
Retrosspektive Rückblick
Rezitativ dramatischer Sprechgesang
Rezitator Unterhalter bei festlichen und
religiÖsen Anlässen
Rezension kritische Besprechung von Büchern usw.
Satire lat. ironisch witzige literar. O. künstl.
Darstellung menschlicher Schwächen u. Laster, Glosse
Scholastiker abschätzend für reinen Verstandesmenschen
Sentenz lat. Sinnspruch in dem eine Erkenntnis oder Urteil klar
ausgesprochen wird
Semantik
gr. Bedeutungslehre
Serail vom türk. Serai ins frz. großes Haus Palast
Sermon lat. veraltert für Rede, heute meist langweiliges
Geschwätz, (Straf) Predigt
Sexus Sprache
Geschlecht Motion
Silhouette fr. Schattenriß
Soirre fr. Abendgesellschaft
Sokrates 470 – 399 v.
Chr. Philosoph Schüler von Platon, Xenophon, wegen
Gotteslästerung verurteilt, Schierlingsbecher Gift. Ich weiß
dass ich nichts weiß
Sonett ital. lyrisches Klangedicht in 4 Strophen
Sozietät Sozialismus
Sphinx geflügelter Löwe mit Frauenkopf Sinnbild des
Rätselhaften
Sphinx ägypt. Steinbild in Löwengestalt meist mit einem
Männerkopf Simpol des Sonnengottes
Suade lat. Beredsamkeit, Wortfluß
Substrat linguistisch
Sprachüberlagerung
Suite fr. Fürstengefolge Tanzfolge
Symposium gr. Trinkgelage Tagung in zwanglosen Rahmen
Synergie gr. Zusammenwirken (theol. Lehre vom Zusammenwirken des
menschlichen Willens mit der göttlichen Gnade)
Synonym verschiedene Wörter für einen
Begriff das Gegenteil des Homonym
Thesaurus Wortschatzsammlung
Thespis ein aus
Ikaria stammender Grieche der 534 v. Chr. zu Athen die erste
Tragödie aufführte in dem er bei den dithrambischen
Chorgesängen bei den Dionysien monologische u. dialogische
Darstellungen durch einen vom Chor getrennten Schauspieler
einführte
Tirade fr. Worterguß, Musik: Lauf
schnell aufeinander folgenden Töne z. B. in Gesangsstücken
Torso
ital. Rumpf eine Statue unvollendetes Werk
Traktat lat. a eine Flugschrift religiösen
Inhaltes, b eine Verhandlungsschrift die zu nichts geführt hat.
Transzendenz lat. das Überschreiten der Grenzen des
Bewußtseins
tutorial lat. tutor,
schützen ist ein Dokument, das mit Hilfe von (teils bebilderten)
Beispielen Schritt für Schritt erklärt, wie man mit einem
Computerprogramm umgeht oder bestimmte Ergebnisse erzielt
unisono Zusammenklingen mehrerer Stimmen
Urian, Uriansbrief, unwillkommener Gast, Teufel,
unheilbringend
Verdikt lat. Urteil
Vergil altrömischer Dichter Beiname Maro
Version lat. Lesart, Fassung eines Berichtes oder Textes Wendung
Versmaß/kunst
reimlose Verse Versi scialti, Versi libri, dalla rima, vers blancs,
allgemein in der dramat., didaktischen Poesie, in Episteln u. Satieren
versus alfabetisches Gedicht oder Gesetzmässigkeit
Verve fr. Begeisterung Schwung
Vision lat. Phantasievorstellung
Voltigieren fr. Kunstsprünge, sich
mit Kunst aufs Pferd schwingen
Wellerismus^
Xenie, Xenion, Xenien
gr. Gastgeschenke, kleine Gaben die bei festgelagen an die Gäste
verteilt wurden, Sinngedichte Goethe u. Schiller X. für ihre
Epigramme über zeitgenössische Literatur
Xenokratie Fremdherrschaft
Xenophobie Fremdenfeindlichkeit
Zäsur lat. Versbau, Einschnitt, Musik Ruhepunkt,
allgem. gedanklicher Einschnitt
Zimellen wertvolle Schriften
A
Ars amatotia Die Kunst zu lieben Ovidius
C
Causa prima
Corpus Delicti
D
Deaporo holocausi isi Die Identität der Juden
Delirium Dremens Säuferwahnsinn
Dictum de omni et de nullo Eine Aussage über alles
und über nichts
E
Eros Versus Thanatos Kampf um Leben und Tod
Ex Oriente Lux Im Osten geht die Sonne auf
Experto credite ”Glaubt dem der es selbst erfahren hat” Vigil Äneide 11, 283
makkaronischen Gedichten
H
Humane vite Der Menschen Spiegel (des Papstes gegen die Verhütung)
I
In manus tuas, domine, commedo spiritum meum "Herr in deine Hände
lege ich meinen Geist" Mit
diesen Worten auf den Lippen schloss in der Nacht vom 20. auf 21.Mai
Christoph Kolumbus, im 54 Lebensjahr, seine Augen für immer.
In Medias Res Zur Sache
M
Magnum opus Großes Werk - (gelegentlich ironisch)
überjemandes Meisterstück
Medio Tutissimus ibis Auf dem Mittelweg gehst du am sichersten Ovid Ovidius Metamotphosen
Mea culpa um Vergebung bitten
Mea maxima culpa Meine übergroße Schuld Kirche
N
Nomen
est omen Name ist Schicksal
O
Omnia vincit amor Die Liebe besiegt alles
P
Pauper studiosus sum, peto te viaticum Ich bin ein armer
Student und bitte um eine Wegzerrung Roland Gürtler
Pereat lat. Er gehe zu Grunde, verderbe auch
substantivisch gebraucht
R
Ratio legis Unter der Ratio des Gesetzes (lat. ratio legis) oder Ratio einer Norm verstehen Juristen den zu Grunde
liegenden Hauptgedanken einer Rechtsnorm, den Grund warum eine Norm
besteht. Der Begriff wird dann im Sinne von (vernünftiges)
Argument/Motiv/Beweggrund
verwendet
T
Tertium Compardionis wörtlich Das Dritte der
Vergleichung, worin zwei verglichene Gegenstände
übereinstimmen
Tertium gaudet duobus lagantibus. Der Dritte freut sich wenn sich zwei
streiten
Tertium non datur Ein Drittes wird nicht gegeben, d. h. eine dritte Möglichkeit
u. s. w. außer zwei genannten gibt es nicht
U
Ultimo ratio
Ultimo ratio regis Der Waffengang ist der letzte Ausweg 1860 Aufschrift auf den
preussischen Kanonen
V
Vers scialti, Vers blancs Versi libri, dalla Rima reimlose Verse
Versus Ratio
Videant consules; ne quid Res Publica Detrimenti capiat
Ermächtigungsgesetz des römischen Rechtes Die Konsulen
mögen zusehen, dass der Staat keinen Schaden erleidet
MENSCHENTYPUS NACH DEM
GRIECHISCHEN MODELL Quelle
|
PHLEGMATIKER KÖRPERSAFT
SCHLEIM JAHRESZEIT WINTER |
MELANCHOLIKER
KÖRPERSAFT
SCHWARZE GALLE JAHRESZEIT HERBST |
Zu den typischen Krankheiten
gehören Katarrh und Brustbeschwerden. Warme trockene Kräuter
wie Tymian und Ysop werden zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes
verwendet
|
Typisch sind Verstopfung und
Depressionen. Mit heissen Kräutern wie Kassie und Nieswurz
versuche man, überflüussige schwarze galle auszuschwemmen und
das Gleichgewicht wieder herzustellen. |
| WASSER |
ERDE |
FEUCHT
|
TROCKEN
|
LUFT
|
FEUER |
| Entspricht
Galens Ideal. Er ist freundlich und unterhaltsam, neigt aber zu
Genusssuch. Gicht oder Durchfall plagen ihn zuweil. man verwendet
kühle, trockene Kräuter wie Klette oder Braunwurz, um den
Körper zu reinigen. |
Heiss
und trocken und leidet unter schlechter Laune und Leberbeschwerden.
Rhabarber und anderer kühle feuchte Pflanzen wie Veilchen oder
Löwenzahn werden verwendet, um die gelbe Galle auszuschwemmen. |
SANGUINIKER KÖRPERSAFT
BLUT JAHRESZEIT FRÜHLING |
CHOLERIKER
KÖRPERSAFT
GELBE GALLE JAHRESZEIT SOMMER |
Anarchist
Agnostiker eine gringfügige Abschwächung zum Atheist
Akribier höchste Sorgfalt und Genauigkeit
Atheist
Gottesverleugner
Bürokrat
Banause aus gr. Banausos gemein niedrig ohne Kunstverständnis
Biedermann
Dämagoge
Defraudant lat. Betrüger, Unterschlager; Traumdeuter
Der kleine Mann von der Strasse ORF
Diabolo
Heuchler
Illuminat lat. Angehöriger verschiedener Geheimverbindungen,
besonders des freimaurerischen Illuminatenordens
Inquilin lat. Schmarotzer
Konvertit wechselt im Gegenstz zum Renegat zu einem
neuen System hinüber
Lügner
Lumur geistiger Halbaffe
Nihilist bedingungslose Verneinung (Glauben)
Normalsterblicher
Opponent lat. Gegner im Rednerstreit
Opportunist Zweckmässigkeit
Pandur ung. Leibdiener, leichter Fußsoldat
Paria tam. angloind. Kastenloser, europ.
Ausgestoßener Entrechteter
Pedant gr. kleinlich genau
Philister
Plebejer lat. Angehöriger der niedrigen
Schichten von Pomfunebre Bestatter
Popanz slaw. vermummte Schreckensgestalt ugs.
Marionette, Strohpuppe
Prolet ungepflegt oder geschmacklos
Renegat von lat. "re" - wieder und "negare" -
leugnen, verneinen) ist ursprünglich ein Abtrünniger einer
Religion
Schildbürger
Spiessbürger
Umstandsmaier
Tartüff Heuchler Molier
Technokrat
Teufel
Tribun
Trivalist
Verräter
Voyeur fr. Befriedigung durch zuschauen bei sexuellen Betätigungen
÷
(Wortfolge [od. Satz ,
die vorwärts wie rückwärts gelesen] gleichen Sinn [den
gleichen] ergeben zb Otto, Reliefpfeiler)
Anna
Rentner Reittier Lagerregal Regallager Reliefpfeiler
O Genie, der Herr ehre Dein Ego! Die Liebe ist Sieger; stets rege ist
sie bei Leid.
Ein – Nie, Eber – Rebe, Nebel – Leben, Sarg – Gras, Lager – Regal http://www.gnudung.de/kram/sprache/palindrom.htm#A
Bei Leid lieh stets Heil die Lieb`. Die Liebe fleht : Helfe bei Leid !
Eine Gans nage nie. Madam I'm Adam.
Neuer Dienst mag Amtsneid reuen. Nie so sein! No lemons - no melon, No
melons - no lemon. Reue?
Fegefeuer? Sei fein, nie fies !! Tarne nie einen Rat. Tat er euere Tat?
Vitaler Nebel mit Sinn ist im Leben relativ. Zeus massierte Treiss am
Suez.
Das
ist nicht die ganze Wahrheit
Déjà-vu-Erlebnis
Die Kirche
im Dorf lassen
Die normal Sterblichen, die abnormal Sterbende sind
Besonderere
Die sterblichen Überreste vom Spiegelgrund
ORF Zita, Kaprun, Königsmutter
Disskussion auf emotional oder normativer Ebene
Eine dem Milieu bedingt Unmutsäusserung
Ich muss ehrlich sagen
Inhumane Züge, für Bompenabwurf
(WehrmachtMachtsaustellung)
Schiefe Optik
So stimmt das nicht
Sprengstoffattentat
mit tödlichen Folgen (Lucona Proksch)
Wie auch immer
SCHÖNUNGEN
an
und für sich
Bestechungsgelder Finanztechnische Begünstigen auf
Sonderkonten
eigentlich
erwartungsgemäss
geschönt
Hinterziehung
Kol|la|te|ral|scha|den [m. -s;
-schä|den; Mil., verhüllend] ungeplante Schäden bei
militärischen Einsätzen, vor allem der Tod von Zivilpersonen
lediglich
mehr oder weniger
naja
naturgemäss
Schein und Sein
schiefe Optik
sozusagen
Unregelmäßigkeiten
vorerst
zumindest
zunächst
UMSCHREIBUNGEN
A
Agnostiker eine gringfügige Abschwächung zum
Atheist
Amnesie gr. Mangel an Erinnerungsvermögen
Anarchie leitet sich aus dem Griechischen (αναρχία
"Führerlosigkeit") ab und bedeutet eigentlich Abwesenheit von
Herrschaft durch einzelne ("Führer").
Anatom gr. Zergliederer
Anomalie gr. Abweichung von der Regel
Aphasie gr. sprachverlust. Sprachstörung
B
Banause aus gr. Banausos gemein niedrig ohne
Kunstverständnis
Blasphemie Gottellästerung
Bredoullie fr. Verlegenheit, Bedrängnis
C
Chuzpe hebrä. Frechheit, Dreistigkeit
Camouflage fr. Mummerei Tarnung
D
Dämagoge gr. Volksverführer
Defraudant lat. Betrüger, Unterschlager; Traumdeuter
delektieren ergötzen
Desaster fr. Unstern, Mißgeschick, Zusammenbruch
desavoieren fr. bloßstellen, im Stich lassen
Diabolo Teufel
Diskredit lat. übler Ruf diskreditieren in Verruf bringen
desavoiert fr. blossstellen
E
Eklat, eklatant fr. Aufsehen erregendes Ereignis
eloquent lat. beredt Eloquenz
Expropriation lat. Enteignung expropriieren stehlen
F
fahrlässig gemeingefährlich
Fisimatenten ugs für leere Ausfluchte
Mehrz.
Frondo Auflehnung
Furor lat. Wut
Furore ital. Rasende Beifall Leidenschaftlichkeit umgangssprachlich
ugs. aufsehenerregenden Beifall erringend
G
Generika wirkstoffgleiche Nachahmung
Genozid Völkermord
H
Häresie Abspaltung vom Glauben Irrlehre
Hegemonie gr. staatliche Vorherrschaft
Hybris (gr. Anmaßung,
Überheblichkeit) bezeichnet eine Schwäche der Hauptfiguren in
griechischen Tragödien
I
Illuminat lat. Angehöriger verschiedener
Geheimverbindungen, besonders des freimaurerischen Illuminatenordens
Inkrimination lat. Anklage Beschuldigen inkriminieren
Inquilin lat. Schmarotzer
invantil lat. kindl. unterentwickelt
Irritation Bei der Eingabe von »Frau in der Gesellschaft«
in die Büchersuchmaschine - erscheint »Eine
Frau ohne Bedeutung«
J
K
Kalamitäten, kalmieren lat. schlimme
Verlegenheit, Übelstand, Notlage
kollaterial lat. lat. Botanik nebenständig seitlich
Kollaterialschäden
Konstribution veral. Kriegssteür, Beitreibung
Konterfei veralt. Abbild, Bildnis (Münzenbild) Gesicht
konvertieren lat. Glaubensumkehr
Kotau chin. demütige Ehreerweisung
Kupidität
lat Begierde, Lüsternheit
L
Lamento
Lamentation Lamenti
Ach und Weh Elegie Gejammer
Gejaule Geklage Geschrei
Gestöhn Gewimmer Gewinsel
Händeringen Jammer
Jammergeschrei Jammerrede Klagen
Klagegesang Klagegeschrei Litanei
Schluchzer Seufzer Stoßseufzer
Wehgeschrei Wehklagen Wehklage
Liaison fr. nicht standesgemäße
Verbindung (Liebschaft)
Liquidität Verhältnis Verhältnis
der Verbindlichkeiten eines Unternehmen zu den liquiden
Vermögensbestandteilen liquid flüssig fällig
verfügbar für Gelder Forderungen
Lumur geistiger Halbaffe
M
Malversation engl. Veruntreuung Missführung
im öffentlichen Bereich Parlament Terminus
Mammon aram. abschätzig für Reichtum
Manie gr. Such, Besessenheit, Leidenschaft, Liebhaberei,
Raserei, Wahnsinn
Menetekel den Untergang verkündende Worte aramäisch
(syrisch) Warnungsruf
molestriert lat. belästigen
monieren lat. mahnen rügen
monomanisch puktförmige Wahnvorstellung
Moratorium lat. befristete Stundung von Schulden
Mimykri engl Nachahmung wehrhafter Tiere durch
Nichtwehrhafte
N
Nakhba arab. Katasstrophe
Nekrophilie negrophil bösartig Philistertum
Nihilismus bedingungslose Verneinung (Glauben)
O
Obstruktion lat. Verschleppung der Arbeiten,
Verzögerungstaktik, Verhinderung der Beschlußfassung
Okkupation oder Besetzung
es wird ein Gebiet oder Staat durch einen anderen militärisch
besetzt und befehligt, ohne dass dadurch die Okkupationsmacht
völkerrechtlich zur legalen Exekutive wird
Opponent lat. Gegner im Rednerstreit
Opprobation lat. veralt. für Beschimpfung
Oppression lat. Unterdrückung Med. Beklemmung
Ostentation, ostentativ Schaustellung Prahlerei,
herausfordernd
P
Pandur ung. Leibdiener, leichter Fußsoldat
perfide lat. treulos tückisch
Perfidie perfid lat. - fr. treulos hintelistig tückisch
Persiflagen parodistische Technik der Übertreibung fr.
Verspottung persiflieren
pervertiert vom Normalen abweichend
Phlegma gr. Ruhe, Geistesträgheit,
Gleichgültigkeit
Paradoxon paradox gr. Widersinnigkeit
Paria tam. angloind. Kastenloser, europ.
Ausgestoßener Entrechteter
Pietismus schwärmerische Frömmigkeit
Plagiat lat. Diebstahl geistigen Eigentums
Plebejer lat. Angehöriger der niedrigen Schichten
von Pomfunebre Bestatter
plebejisch ungehobelt ungebildet
Popanz slaw. vermummte Schreckensgestalt ugs.
Marionette, Strohpuppe
Posteriora lat. scherzhaft für Gesäß
prononcieren fr. scharf aussprechen
Q
Querele lat. Streit
R
Restant rückständiger Schuldner,
Ladenhüter
renitent lat. widerspenstig
S
Sakrileg die Entweihung von etwas Heiligem oder ein
Vergehen dagegen und allgemein ein religiöser Frevel
Schimäre gr. Trugbild Hirngespinnst
Surrogat lat. Behelf Ersatzmittel
Subversion lat. Umsturz subversiv zerstörend
T
Tartüff Heuchler Molier
trival lat. abgedroschen
U
Unflätigkeit Negativum
V
Vendetta ital. Blutrache
Verbalinjurie Beleidigung in Worten
Voyeur fr. Befriedigung durch zuschauen bei
sexuellen Betätigungen
Blog Kunstwort eine Webseite die periodisch neue
Eintragungen enthält Tagebuch
delete Löschung
features Eigenschaften
forward vorwärts
Hearing engl. Verhör, öffentliche
parlamentarische Anhörung
ICO
ein Satellitenkommunikationssystem
optional wahlweise freigestellt
premium erstklassig, Prämie
malversation engl. Veruntreuung
message Botschaft
Monitoring Beobachtung, Überwachung,
Kontrolle mit technischen Hilfsmittel
Netiquette engl. Webregel Etikette
Notification Anzeige f, Meldung f; Bekanntmachung f
Relanch engl. Neustaat / neue Sendung
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Was
deleted without being read Wurde gelöscht, ohne gelesen zu
werden
Das Gedicht ist eine
gesetzmäßige Folge von Hebungen und Senkungen und besteht
aus Versen, Strophen und Reimen. Z. B. eine achtzeilige Strophe:
ab ab ac ac, oder eine vierzeilige Strophe ab ab. Besteht der Reim aus
einer Silbe ist er MÄNNLICH - STUMPF, Wut - Glut, schlief -
rief.
Besteht er aus zwei
Silben dann ist er WEIBLICH - KLINGEND, heben - kleben, schliefen
- riefen; in einen mehrsilbigen Wort ist er gleitend - melodisch;
blendenden - versendenden. Es sollen nur reine Verse verwendet
werden, in einen reimenden Vers soll das reimende Wort verwandt sein
mit dem anderen Wort durch den reimenden Vokal am Ende und er soll in
den vorangehenden Mitlauten, voneinander verschieden sein; schlief -
rief.
Als unrein gelten;
beschreiben - bereuen, grün - zieh´n, erreichen - besteigen.
Der Reim muß
die Betonung tragen, der Reim ist der Gleichklang der letzten betonten
Silben.
÷
REIME DER RÜHRENDE REIM
Es war ein König in
Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts
darüber,
Er leert´ ihn jeden
Schmaus;
Die Augen gingen ihm
über,
So oft er trank er daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt` er seine
Städt´ im Reich,
Gönnt` alles seinem
Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beim
Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß
am Meer.
Dort stand der alte
Zecher,
Trank letzte Lebensglut,
Und warf den
heil´gen Becher
Hinunter in die Flut.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen täten ihm sinken;
Trank nie einen Tropfen mehr. Alles
über Goethes>
÷R E I M
UNECHTER REIM:
Der Reim; Meer - mehr, ein echter Reim fehlt.
÷
DER GEPAARTE REIM; scheiden -
meiden reimt auf aa.
÷
DER
VERSCHLUNGENE REIM; reimt; ab ab.
÷
DER
GLEICHKLINGENDE REIM;
in ihn.
÷
DER
UNTERBROCHENE REIM; es unterbrechen reimlose Zeilen die Strophe.
÷
DER
ENDREIM; 1b 3b findet sich nur am Schluß
der 2. und 4.
Zeile, während 1. uns 3. sich nicht reimen und außer dem der
Anfangssatz
aus der 1. in die 2. Zeile
hinübergreift.
÷
DER STABREIM; beginnen mit
dem gleichen Mitlauter, das Binden von 1. und 2. Versende wird durch den
÷
HALBREIM;
(Assonanz) verstärkt, eine Reimart, bei der zwar die Selbstlauter
gleich, die Mitlauter jedoch verschieden ist.
wenn im Inneren einer Zeile an entsprechender Zeile ein
Wort steht, das sich mit dem Schlußwort der Zeile reimt
Vers
bedeutet nicht Zeile, ausgenommen sind die Kirchenlieder bei denen sich
Vers und Strophe meist miteinander decken.
in einer Gruppe von Versen ist eine Folge der Reime
genau festgelegt. Das Reimschema verwendet zur Darstellung Buchstaben
des Alphabetes. Bei Schillers Glocke hat der Vers folgendes Reimschema;
ab ab cc dd, davon reimen weiblich a b, ab cc dd.
ohne Reim und zwar im allgemeinen
fünffüßig in Theaterstücken und drei- oder
vierfüßig in Gedichten.
In der 1. und 2.
Zeile weibliche- in der 3. und 4. männliche Endungen.
bei ihm reimt sich jeweils das nebeneinanderliegende
Zeilenpaar, und er hat vier Hebungen, deren Zwischenräume mit
beliebig vielen Senkungen ausgefüllt werden können.
÷
FREIER
RHYTHMUS; ihn
bindet keine metrische Regel
Es gibt
unzählige Möglichkeiten, Metren und
Reime verschiedenster Art frei oder systematisch zu mischen, doch wer
nicht reiten lernt wird den Pegasus nie besteigen. Ist
die Folge von regelmäßigen betonten Hebungen* und unbetonten
Senkungen ¬ sie besteht aus vier Elementarformen.
÷
JAMBUS
Thesis Senkung, Kürze, Kurzsilbe, unbetont - Arsis
Hebung, Länge, Langsilbe, betont. In dem wunderschönem Monat
Mai. Gefühl: Am grauen Strand am grauen Meer.
÷
TROCHÄUS
Hebung * Senkung ¬.
Was ich dir noch sagen wollte.
÷
ANAPÄST
Zwei Senkungen¬¬
eine Hebung*. Kamerad. Unter der Hand.
÷
DAKTYLUS
Eine
Hebung * zwei Senkungen¬¬.
Wanderer.
÷
SPONDEUS
Zwei
Hebungen**
Versfüße
nennen wir diese Formen, ihre Verwendung innerhalb der Strophe ist
völlig frei. Wir verwenden ein bis sechsfüßige Verse.
÷
DRIMETER
dreifüßig.
Abend wird es wieder.
÷
DETRAMETER
vierfüßig. Sah ein Knab´ ein
Röslein steh´n.
÷
PENTAMETER
Fünfmesser,
trotz seines Namens hat er 6 Füße, weil der 3. und der 6.
Fuß nicht als Spondeus gezählt wird. **oder
¬¬|**oder ¬¬|**|¬¬|*¬¬|*oder*
Nacht* um*|dunkelt*die*|Flur*|Schwei*gen¬er¬|fül*let¬den¬|Hain*
÷
HEXAMETER
Sechsfüßig
(Griechischer heroischer Vers im Heldengedicht) Besteht aus 6 Versfüßen, 5 Daktylen und
1 Spondeus oder 1 Trochäus, wichtig ist eine
Cäsur. Homer
÷
SPONDIACI
Die ersten 4 Daktylen können beliebig durch
Spondeen ersetzt werden. Die deutsche Sprache hat
trochäischen Charakter; Hebung Senkung, weil sie die Stammsilbe
des Wortes betont, im Gegensatz zum Französischen und
Dänischen; Senkung Hebung. An sich ist der Jambus; Senkung Hebung, dem Deutschen fremd, da er aber
wie ein Auftakt wirkt und auch als solcher verwendet wird, verleiht er
dem Vers einen dringenden Charakter. Wir nennen es einen steigenden
Rhythmus. **oder ¬¬|**oder
¬¬|**oder¬¬|**oder¬¬|**
Sei¬mir¬ge¬|grüßt*mein*|Berg*mit¬dem|röt¬lich¬|Strahl*en¬den¬|Gip*fel¬In
der Metrik spricht
man nur von betonten und unbetonten Silben, nebentonige Silben scheiden
aus.
Benennung nach dem französischen heroischen Vers
der Alexandersage; 12silbige- bei weiblichen Ausgang,
13silbige Verse bei betonter 6. und 12. Silbe und
mit einem Cäsur (Einschnitt) nach der 6. Silbe, wodurch der Vers
in gleiche Hälften (Hemistiche) zerfällt. Der deutsche A. hat
den jambischen Fall, ungerade Silben sind unbetont, gerade Silben sind
betont. **oder¬*|¬*|¬*||¬*|¬*|¬*|¬
Wenn´s*was*|zu¬na*|schen¬gibt*||sind¬al*|le¬lugs*|beim¬Schmau*|se¬ Ich
weiß nicht
was ich will, Ich will nicht was ich weiß.
(Einschnitt) in längeren Versen aus rhythmischen
Gründen angebrachte pausen oder Ruhepunkte, durch einen Wortschluß
männlich oder weiblich mit Interpunktion. Nicht der gelungene
Vers, || das Gedicht nur macht den Dichter.Der Trochäus, Hebung Senkung, ist im Gegensatz zum Jambus gegen
das Ende des Verses zu, flach, er erhält dadurch einen fallenden
Rhythmus.
÷DIE
SCHWEBENDE BETONUNG Verstärkt oder schwächt den
Rhythmus.
÷
DIE
REGELMÄSSIGE BETONUNG
Einer Hebung mit einer bestimmten Anzahl von Senkungen
nennen wir einen Versfuß. Die Strophen eines
Gedichtes haben gewöhnlich das gleiche Reimschema und den gleichen
Strophenbau.
DIE
FORMEN DER GEDICHTE
÷
APHORISMUS
Der
Aphorismus ist die kürzeste Prosaform, in der ein Gedanke, ein
Urteil, oder eine Lebensweisheit knapp und prägnant
zusammengefasst ist, meist zum Zweck den Leser durch überraschende
Formulierung zum Nachdenken zu bewegen.
BALLADE
Ursprünglich ein
mehrstrophiges Tanzlied, ein Grenzgebiet zwischen Lyrik und Epik.
Gedrängtheit, knapper Umfang, kraftvolle Handlung, durchlaufende
Spannung, rasches Sichzuspitzen, plötzliche dramatische
Entscheidung, Spiel und Gegenspiel, Rede und Gegenrede, vom
Schauerlichen zum Komischen, vom Geheimnisvollen bis zum
Verstandesklaren, sind die Kennzeichen. Goethes Erlkönig
DISTICHON
Doppelvers der antiken
Dichtung, 1 Hexameter und 1 Pentameter. Auch der elegische Vers
genannt, ferner für das
Epigramm
verwendet. Bekannt als Disticha für lateinisch Sittensprüche
(Cato).
DITHYRAMBE
Ein Beiname des Dionysos, ihn zu Ehren
wurden schwungvolle - hymnische Lieder gesungen und getanzt. An keine Form gebunden, sie kann auch
in der Prosa verwendet werden (Nitsches Zarathustra). Geht über
der Gemessenheit der Ode in den feierlichen Ton der Hymne hinaus,
durchzogen von Überschwang und trunkenem, rauschhaften Jubel.
Die Epen der griechischen
und lateinischen Antike sind im Versmaß des stichischen
Hexameters verfasst, der die Silbenlänge zur Versstrukturierung
nutzt und keinen Endreim kennt. Die Hauptform der altgermanischen Epik
war der ebenfalls stichische Stabreimvers ('Beowulf', 'Heliand',
Hildebrandlied). Bei den mittelhochdeutschen und altfranzösischen
Epen kommt, gemäß der andersartigen Verstechnik (siehe auch
Metrik), meist der paargereimte vierhebige Vers zur Anwendung, in dem
auch die Romane gedichtet sind
Die deutsche Elegie ist
an kein Metrum gebunden. Bei den Griechen wurde jedes Gedicht, das aus
einer Kette von Distichen bestand, Elegie genannt.
Liebe, Klage um Verlorenes, Entsagung und zarte Trauer sind meist die
Themen.
Mit elegischer Stille
meint man stille Trauer und Ergebenheit, sie kann in allen Gebieten der
Kunst vorkommen. Als lyrische Art war die Elegie im Altertum
ursprünglich keine Inhalts- sondern eher eine Formbezeichnung. Sie
umfasste alle DISTICHEN, die nicht EPIGRAMME waren, und konnte die
verschiedenartigsten Inhalte haben: Sage, Geschichte, Politik,
Betrachtung oder Liebe. Später verbanden sich mit den formalen die
gehaltlichen Elemente der Klage. In Deutschland halten sich die rein
formale und die inhaltliche Bestimmung die Waage. Berühmte
deutsche Elegiendichter waren u.a. Goethe (Römische Elegien),
Klopstock (Rothschilds Gräber), Schiller (Die Ideale),
Hölderlin (Menons Klage) und dann wieder bei Rilke (Duineser
Elegien).
÷
Bsp. Die vierte Elegie RILKE>
O Bäume
Lebens, o wann winterlich?
Wir sind nicht einig.
Sind nicht wie die Zug-
vögel
verständigt. Überholt und spät,
so drängen wir uns
plötzlich Winden auf
und fallen ein auf
teilnahmslosen Teich.
Blühn und verdorrn
ist uns zugleich bewußt.
Und irgendwo gehn
Löwen noch und wissen,
solang sie herrlich sind,
von keiner Ohnmacht.
Uns aber, wo wir
Eines meinen, ganz,
ist schon des andern
Aufwand fühlbar. Feindschaft
ist uns das Nächste.
Treten Liebende
nicht immerfort an
Ränder, eins im andern,
die sich versprachen
Weite, Jagd und Heimat.
Da wird für eines
Augenblickes Zeichnung
ein Grund von Gegenteil
bereitet, m¨hsam,
daß wir sie
sähen; denn man ist sehr deutlich
mit uns. Wir kennen den
Kontur
des Fühlens nicht:
nur, was ihn formt von außen.
Wer saß nicht bang
vor seines Herzens Vorhang?
Der schlug sich auf: die
Szenerie war Abschied.
Leicht zu verstehen. Der bekannte Garten,
und schwankte leise: dann
erst kam der Tänzer.
Nicht der. Genug! Und
wenn er auch so leicht tut,
er ist verkleidet und er
wird ein Bürger
und geht durch seine
Küche in die Wohnung.
Ich will nicht diese
halbgefüllten Masken,
lieber die Puppe. Die ist
voll. Ich will
den Balg aushalten und
den Draht und ihr
Gesicht aus Aussehn.
Hier. Ich bin davor.
Wenn auch die Lampen ausgehn, wenn mir auch
gesagt wird: Nichts mehr
-, wenn auch von der Bühne
das Leere herkommt mit
dem grauen Luftzug,
wenn auch von meinen
stillen Vorfahrn keiner
mehr mit mir dasitzt,
keine Frau, sogar
der Knabe nicht mehr mit
dem braunen Schielaug:
Ich bleibe dennoch. Es
giebt immer Zuschaun.
Hab ich nicht
recht? Du, der um mich so bitter
das Leben schmeckte,
meines kostend, Vater,
den ersten trüben
Aufguß meines Müssens,
da ich heranwuchs, immer
wieder kostend
und, mit dem
Nachgeschmack so fremder Zukunft
beschäftigt,
prüftest mein beschlagnes Aufschaun, -
der du, mein Vater, seit
du tot bist, oft
in meiner Hoffnung, innen
in mir, Angst hast,
und Gleichmut, wie ihn
Tote haben, Reiche
von Gleichmut, aufgiebst
für mein bißchen Schicksal,
hab ich nicht recht? Und
ihr, hab ich nicht recht,
die ihr mich liebtet
für den kleinen Anfang
Liebe zu euch, von dem
ich immer abkam,
weil mir der Raum in
eurem Angesicht,
da ich ihn liebte,
überging in Weltraum,
in dem ihr nicht mehr
wart....: wenn mir zumut ist,
zu warten vor der
Puppenbühne, nein,
so völlig
hinzuschaun, daß, um mein Schauen
am Ende aufzuwiegen, dort
als Spieler
ein Engel hinmuß,
der die Bälge hochreißt.
Engel und Puppe: dann ist endlich Schauspiel.
Dann kommt zusammen, was
wir immerfort
entzwein, indem wir da
sind. Dann entsteht
aus unsern Jahreszeiten
erst der Umkreis
des ganzen Wandelns.
Über uns hinüber
spielt dann der Engel.
Sieh, die Sterbenden,
sollten sie nicht
vermuten, wie voll Vorwand
das alles ist, was wir
hier leisten. Alles
ist nicht es selbst. O
Stunden in der Kindheit,
da hinter den Figuren
mehr als nur
Vergangnes war und vor
uns nicht die Zukunft.
Wir wuchsen freilich und
wir drängten manchmal,
bald groß zu
werden, denen halb zulieb,
die andres nicht mehr
hatten, als das Großsein.
Und waren doch, in
unserem Alleingehn,
mit Dauerndem
vergnügt und standen da
im Zwischenraume zwischen
Welt und Spielzeug,
an einer Stelle, die seit
Anbeginn
gegründet war
für einen reinen Vorgang.
Wer zeigt ein Kind, so wie es steht? Wer stellt
es ins Gestirn und giebt
das Maß des Abstands
ihm in die Hand? Wer
macht den Kindertod
aus grauem Brot, das hart
wird, - oder läßt
ihn drin im runden Mund,
so wie den Gröps
von einem schönen
Apfel? Mörder sind
leicht einzusehen. Aber
dies: den Tod,
den ganzen Tod, noch vor
dem Leben so
sanft zu enthalten und
nicht bös zu sein,
ist unbeschreiblich.Quelle
Eine
Aufschrift auf einem Kunstgegenstand und einem Mahnmal oder ein
Sinngedicht.Verdichtung, Scharfsinn, schlagende
Kürze und metrenunabhängige Verse sind gefordert.
Das
Epigramm verbindet Phantasie, Prägnanz und Galle. Typische
Epigramme findet man als Aufschriften, Grabepigramme, Beschreibungen von Villen und ähnlichem.
In der langen Tradition der griechischen und römischen
Epigrammkunst gibt es keinen Dichter, der mit Martial verglichen werden
könnte. Nur Catull dürfte noch als Vorläufer bezeichnet
werden, worauf die von ihm verwendeten Metren - hauptsächlich
Distichen - hinweisen. Schmalzriedt
In der Metrik sind die
catullischen Elfsilbler und Hinkjamben noch häufig, jedoch
herrscht das elegische Distichon (Verse in Hexameter und Pentameter)
als epigrammisches Versmass vor. Die Variation der Metren innerhalb
eines Buches ist ebenso kunstvoll wie die Themen: Zyklen von
Motivabwandlung sind oft über ein ganzes Buch verteilt. Technisch
- und das schliesst die gedankliche Formulierung ein - hat Martial oft
an Geist und Schärfe selbst die Griechen übertroffen. Bieler
Martial
selbst nennt auch Domitius Marsus (jüngerer Zeitgenosse des Horaz
65 - 8 v.Chr.), dessen "Cicuta" (Schierlingstrank) ihm vielleicht
für die besondere Pflege des Spottepigramms Vorbild gewesen ist,
als Vorgänger. Aber es liegt doch wesentlich im Geist der Zeit,
dass ein Dichter wie Martial, dessen Stärke in der Beobachtung der
Umwelt und in der Begabung für Pointe liegt, sich ausschliesslich
einer Kleinkunst widmet, die in gewissem Sinn ein Gegenstück zum Aphorismus Senecas ist.
Martial
gebraucht die Form als Instrument satirischer
Zeitkritik. Erbarmungslos genau und mit oft erschreckender
Nüchternheit demaskiert er, was ihm an menschlicher
Unzulänglichkeiten begegnet. Er spottet, oft verletzend, doch ohne
Entrüstung. So lässt er Probleme der Gesellschaft wie die
Auflösung der gesellschaftlichen Ordnung, die zunehmende
Pervertierung des Sexuellen und das immer krassere Missverhältnis
zwischen Arm und Reich als Symptome eines stilisierten Endzustandes
erscheinen. Schmalzriedt
Die obszönen Stücke (und
deren sind nicht wenige) ermüden durch die geistlosen Abwandlung
weniger Themen. Nur zu oft begegnen wir der alternden Halbweltdame und
den Kinäden. In den persönlichen Gedichten nehmen
unwürdige Schmeicheleien und berechnende Klage über seine
"Armut" viel Raum ein. Wir lesen aber auch so Reizvolles wie seine
"Rechtfertigung" vor dem ersten Quintilian, die im Wunsch ausklingt:
Bieler
Satt soll mir sein der
Sklave, die Frau nicht allzu belesen,
Schlummer spendend die Nacht, frei von Prozessen der Tag Martial,
Epigrammata II.9
Der jeweilige Kaiser,
dieser war vornehmlich Domitian, blieb verschont und genoss scheinbar
endlose Verehrung. Dies ist mit der (vor allem finanziellen)
Abhängikeit Martials von seinem "Hauptgönner" zu
erklären. Dies kann man als eine freilich mit höchster
formaler Kunst betriebene literarische Prostitution bezeichnen. Schmalzriedt
Als unter Nerva ein neuer Wind zu wehen begann versuchte Martial eine
Frontwendung:
| Flavia gens, quantum tibi tertius abstulit heres |
Wieviel
hat Flavierhaus der dritte dir genommen! |
| Päne fuit tanti non habuisse duos |
Fast wünschte man die ersten
wären nie gekommen |
|
vgl. das Epigramm Schol. luv. IV.38 |
Jedoch scheint er damit kein
Glück gehabt haben, denn er ging um diese Zeit nach Billibis
zurück, nicht ohne leisen Zweifel, wie man ihn aufnehmen werde
(vgl. Epigramm 10.93) Auffallend ist Martials Schweigen über
Tacitus und Statius; letzeren sah er wohl als Rivalen bei seinen
Gönnern an. Bieler
Quelle
Man
spricht von der dreizeiligen Terzine, der sechszeiligen Sestine, aber
ihn hat man nicht Quintine genannt. Seine Besonderheit liegt nicht an
der immer wieder geänderten Reimfolge, sondern an der
Gewichtsverteilung, die fünfte Zeile soll die vorausgehenden vier
Verse aufwiegen
÷
GHASEL
Stammt aus Persien, der Name bedeutet Gespenst. es
besteht aus einzelnen Verspaaren, die dadurch aneinander gehängt
werden, daß alle geraden Verse den gleichen Reim haben;
außerdem reimen sich die erste und die zweite Zeile. An stelle
der Reime können die gleichen Wörter verwendet werden. Die
ungeraden Zeilen sind nicht gereimt. jedes Metrium ist zulässig;
jedoch das gewählte muß beibehalten werden, die
Höchstzahl der Zeilen ist 30. aa ba ca da ea Hafis
(Wörtlich
Zunge) Aus dem spanischen, vier Strophen zu je zehn Zeilen. Die jeweils
letzten Zeilen der vier Strophen ergeben, hintereinander gelesen,
wiederum das Motto, das dem Ganzen vorangesetzt und das zu "glossieren"
war. Das Motto kann auch von fremder Feder stammen. Das Motto wird in
einen neuen Sinn eingesetzt. ababa-cdccd
(Hymnos)
Ein instrumental begleiteter Hochgesang zu Ehren von Göttern und
Helden, wesentlich ist nicht so sehr die Form sondern der begeisterte
Schwung. meist handelt es sich um vierzeilige Scheinstrophen in freien
Rhythmen. Pindar
Gesang
mit Instrumentalbegleitung, Die ODE erfordert erste Würde und
Hoheit - nähert sich also dem Hymnischen. Der Dichter tritt hervor
und spricht sich widmend oder auffordernd an andere Personen wendet. Pindar, Horaz, Friedrich
Hölderlin>
÷
PINDARSCHE
ODE
Sie
zeigt ein klares strophisches Grundgerüst; an ihm haben sich
Dichter vieler Jahrhundert geschult: Strophe - Gegenstrophe
- Abschlußstrophe. Für den Leser, den
Beurteiler und den Dichtenden ist es anfangs unerläßlich,
ständig das Schemata vor Augen zu haben.
÷
ALKÄISCHE
ODE
¬*¬*¬*¬¬*¬*
¬*¬*¬*¬¬*¬*
¬*¬*¬*¬*¬
*¬¬*¬¬**¬¬
*¬*¬¬**¬¬*¬*
*¬*¬¬**¬¬*¬*
*¬*¬¬*¬
*¬*¬¬*¬*
*¬*¬*¬¬*¬*¬
*¬*¬*¬¬*¬*¬
*¬*¬*¬¬*¬*¬
Stornello
ist Wiederkehr, Form des alten italienischen Volksliedes. Es hat wie
die Terzine nur drei Zeilen in denen sich die erste und die dritte
reimen, währen die zweite, im Unterschied zur Terzine, ohne Reim
bleibt. Zweite und dritte Zeile sind gewöhnlich voll ausgebildet
(fünffüßige Jamben), die erste Zeile besteht
häufig nur aus einem Halbvers; dieser stellt meist einen Ausruf
dar.
Aus
Spanien in der Volkssprache geschrieben. 16silbige Langverse mit
unterbrochener Assonanz (Vokal - Gleichklang der betonten und der
folgenden Silben). Der nur auf dem Vokal, also nicht zugleich auf den
Konsonanten beruhenden Reim wird bei und nicht ohne weiteres
wahrgenommen. inhaltlich steht die Romanze der Ballade nahe. Auch sie
berichtet gedrängt von Geschehnissen, streift jedoch nur
gelegentlich das Düstere oder Schauerliche der nordischen Ballade.
Die Assonanz findet sich in den Zeilen 2, 4, 6....
÷
RONDEAU
Ursprünglich
ein Tanzlied, dann ein Gedicht mit einem zweireimigen Refrain, dessen
erst Zeile in der Mitte wiederkehrt, während der ganze Refrain am
Schluß erscheint in der Barockdichtung und Anakreontik (als
Rundum, Ringelreim, Ringelgedicht, Rondel bezeichnet) eine
fünfzehnzeilige Strophe mit nur zwei Reimen (wie beim Triolett),
dabei bestehen die neunte und fünfzehnte Zeile aus den
Anfangsworten der Strophe, bilden also eine Art verkürzten Refrain.
÷
SESTINE
Sie
stammt aus der Provence und wurde in Italien weitergebildet, sie war im
deutschen- Barock und der Romantik beliebt. Sechs Strophen zu je sechs
Versen mit fünf Hebungen. Die Endwörter der (Endsilben) der
ersten Strophe kehren in den anderen fünf Strophen wieder, jedoch
in anderer Reihenfolge und zwar so daß das Schlußwort einer
Strophe jeweils als Endwort der ersten Zeile der nächsten Strophe
bildet. Abfolge 6 - 1 - 5 - 2 - 4 - 3. Bei der Verteilung handelt sich
es um ein reines Versetzspiel, es gilt für jedes dieser
Endwörter einen neuen Zusammenhang zu finden. Den Schluß,
bildet ein angehängtes Geleitwort von drei Zeilen. In ihm
erscheinen die sechs Endwörter der ersten Strophe nochmals in der
ursprünglichen Reihenfolge, nun allerdings im Versinnerem verteilt.
÷
SONETT
Kleiner
Klang, Klinggedicht oder Tönchen. 14 Zeilen, 2 Anfangsstropfen zu
je vier Versen Quartinen und zwei Schlußstrophen zu je drei
Versen (Terzinen), im Reimschema: abba abba cdc dcd; allerdings werden
die Terzienreime meist sehr frei angeordnet. in der strengen Form
herrscht die "umarmende" oder "umfassende" Anordnung der Reime, es
werden weibliche Endungen bevorzugt. Die Zeilen sind Elfsilber mit
jambischen Fünfhebern.
÷
STANZE
Aus
dem italienischen Raum Bauteil, acht Zeilen mit fünf Jamben, die
am Zeilenende wechselweise männlich oder weiblich enden,
ausgenommen in den beiden Schlußzeilen. ababab/cc die letzten
zwei Zeilen stellen eine Geschlossenheit dar, die folgende Strophe
verlangt einen neuen Anlauf.
÷
SPENCER
STANZE
ababbcbcc
Bekannt
durch Dantes Göttliche Komödie. drei Zeilen mit elf oder
fallweise zehn Silben pro Terzinenstrophe. Es reimen sich die erste und
die dritte Zeile. Das Ende der zweiten Zeile wird in der folgenden
Strophe reimend wiederaufgenommen, und zwar abermals im ersten und
dritten Vers. aba bcb cdc ded efe
÷
TRIOLETT
Beliebte
Strophenform bei den frühen Romantikern von eindringlicher Anmut
und Zierlichkeit. Die Strophe besteht aus acht Kurz - Zeilen mit nur
zwei Reimen (wie beim Rondeau) abaaabab es kehrt die erste Zeile
wörtlich oder fast wörtlich in der vierten und siebenten
wieder, und die zweite Zeile dient zugleich als Abschlußzeile
÷
VOLKSLIEDSTROPHE
Im
allgemeinen sind die Zeilen drei- oder vierhebig ab ab oder aa bb, gern
wechseln weibliche und männliche Zeilen - Endungen, doch kein
Formschema, manche Zeilen bleiben reimlos oder sind länger, es
wird nach seinem Wesen gesungen.
÷
WEISE
Heißen in Deutschland eine Reihen
von gereimten Versen die meist am Ende der Strophe einen ungereimten
Vers enthalten. Schillers Glocke Zeile 134 /146, Uhland der gute
Kamerad die ersten Verse.
Du kommst, o Schlacht! schon wogen die
Jünglinge
Hinab von ihren Hügeln, hinab ins
Tal,
Wo keck herauf die Würger dringen,
Sicher der Kunst und des Arms, doch
sichrer
Kömmt über sie
die Seele der Jünglinge,
Denn die Gerechten
schlagen wie Zauberer,
Und ihre
Vaterlandsgesänge
Lähmen die Knie der
Ehrlosen.
O nehmt mich, nehmt mich
mit in die Reihen auf,
Damit ich einst nicht
sterbe gemeinen Todes!
Umsonst zu sterben lieb`
ich nicht, doch
Lieb ich zu fallen
ám Opferhügel.
Fürs Vaterland, zu
bluten des Herzens Blut,
Fürs Vaterland - und
bald ist`s gescheh´n! Zu euch
Ihr Teuern! komm´
ich, die mich lieben
Lehrten und sterben, zu
euch hinunter!
Wo oft im Lichte dürstet` ich euch
zu sehn,
Ihr Helden und ihr Dichter aus alter
Zeit!
Nun grüßt ihr freundlich den
geringen
Fremdling und brüderlich ist´s hier unten. HÖLDERLIN>
Verschwieg´ner
Geist, versiegte Quellen,
In der Schöpfung
sich ergiessen,
An den wundersamen
Stellen,
Wo die kühnen
Gipfel grüssen.
Herzensschatz, frohe
Stunden
Mit dem Ödenstein
gefunden.
Blitzeszucken, Wetterfall
Grosse Angst kleiner Mut
Hagelschlag, Donnerknall
Sturmespeitschen
Wasserflut.
Unterschlupf und
Unterstand
Eine Höhle in der
Wand.
Vergessen sind Zeiten und
Räume,
Dem Glücklichen
schlägt keine Uhr,
Mir ist es als ob ich
träume,
Von Gutem und
Schönen nur.
Strahlen, die schon lange
schliefen,
Erwachen aus den
heil`gen Tiefen.
Wenn große
Sehnsucht brennt,
Hoch über dem
dunklen Land
Rötet sich das
Firmament,
Wo einst Anton
Schubert stand.
Ein stilles Gedenken,
Schritte die weiterlenken.
Das Herz im Leibe lacht
Licht auf den
Türmen,
Scheidende
Sommernacht,
Zum Gipfel stürmen.
Der graue Nebel wallt
Vogelsang erschallt.
Frei wie ein Vogel im
Wind,
Samen schweben zur Erde,
Frei wie die Quelle
entspringt,
Frei wie die Mähnen
der Pferde.
Sehnsucht nach Wahrheit
Schwebender Weisheit.
Was ich suchte was ich
fand
Manches fühlen,
vieles ahnen.
Freier Blick aus steiler
Wand
Wandle freudig neue Bahnen
Alles Anfang alles Ende
Und die grosse
LebensWende.
Trautes Wesen,
traute Weise,
Anton Schubert du allein
Wie der
Flügelschlag so leise
Bei der Sonne
letzten Schein
Meinen Gruss
und eine Bitte:
Bleib der Lenker
meiner Schritte.
Auferstanden
aus dem Fehlerarchiv 08.03.2007 Bruno Mayer BUCH >
REIMREGISTER
A*a-ah*
Adria
- Algebra - Allotria - Altona - nah - allzunah - Ambrosia - Amerika -
Angela - Angelika - Antica - sah - ausersah - besah - beinah - ersah -
übersah - nah - Hurra - etwa - geschah - Evangelia - Formula -
Gemania - Gloria - Helena - Polemika - Historia - Gala - Hurra -Italia
- Ja - Julia - Justitia - Kamera - lesbia - mama - Melodica -
Mineralia - Opera - Politica - Scholastica - Seneca - Styria -
Stimulantia - Tabula - Tempora - Titania - Tombola - Trojika - Ultima -
Universalia - Utopia - Viola
*ab*
ab
- bergab - herab - hinab - stromab - gab - ich grab´ - ich
hab´ - Hab´ (und Gut) - Grab - Ehrengrab - Felsengrab -
Wellengrab - Stab - Bettelstab - Heroldstab - Wanderstab -
Marschallstab - Pilgerstab - Zauberstab - Knab´ - der Rab´
- der Trab - vorab
*abe-abbe*
Gabe - Aufgabe - Angabe - Beigabe - Ortsangabe - Aufgabe
- Preisaufgabe - Schulaufgabe - Ausgabe - Hauptausgabe - Prachtausgabe
- Schulausgabe - Tagesauisgabe - Dichtergabe - Geistesgabe - Buchstabe
- Knabe - Gabe - Krabbe - Grabe - ich grabe - ich habe - die Habe -
Honigwabe - Knabe - ich labe - die Nabe - Rabe - ich schabe - die
Schabe - der Schwabe - ich trabe - im Trabe - die Wabe
*äbe* gäbe
- gräbe - läge - Säge - Stäbe
*abel*
Abel
- Babel - diskutabel - Fabel - Tierfabel - Gabel - Heugabel -
Misatgabel - Stimmgabel Kabel - der Nabel - die Parabel - Schnabel -
Grünschnabel - Vokabel - akzeptabel - inakzeptabel - indiskutabel
- komfortabel - miserabel - passabel - praktikabel - profitabel -
rentabel - respektabel - spendabel - tranportabel - variabel
*abbel* -
das Gekrabbel - Geschwabbel - Pappel *abeln* abnabeln
- aufgabeln - die Fabeln - die Gabeln - die miserablen - die
Vokabeln
*abels* des
Kabels - des Nabels - des Schabels des Vokabels *abelt* er
fabelt - er kabelt - er gabelt
*aben*
anhaben
- eingraben - ausgraben - begraben - untergraben - vergraben - zugraben
- erhaben - Buchstaben - Gaben - haben - handhaben - das Gehaben -
Guthaben - Knaben - laben - Graben - Burggraben - der Stadtgraben -
Wassergraben - die Knaben - die Raben - die Schaben - traben -
verausgaben - vorbeitraben - das Vorhaben - die Vorfahren - vorhaben -
voraushaben - die Waben
*abend*
Abend
- Feierabend - Lebensabend - Polterabend - Sonnabend - Sommerabend -
Winterabend - trabend - hochtrabend - labend - wachhabend - wohlhabend
*abens* des Begrabens - des Buchstabens -
des Guthabens - des Rechthabens
*aber*
aber - Befehlshaber - Kandelaber - haber (Hafer) -
Inhaber - Liebhaber - Kunstliebhaber - Musikliebhaber - Pferdeliebhaber
- der Rechthaber - der Teilhaber - der Traber
*abern* den
Arabern - den Kandelabern - den Machthabern - den Trabern
*abers* des
Befehlshabers - des Kandilabers - des Gewalthabers - des Inhabers - des
Liebhabers - des Machthabers - des Teilhabers
*abet* begabet -
begrabet - habet - labet - schabet - trabet *abne* begrabne
- erhabne - gegrabne
*abner* begrabner
- erhabner - gegrabner - eingegrabner *abs* ich
gab´s - des Grab´s - ich hab´s
*abst* gabst -
labst - papst - schabst - trabst *abt* Abt - ihr
gabt - begabt - gelabt - genaht - ihr grabt - habt - labt - naht -
trabt tragt
*abtes* ein
begabtes - ein verausgabtes - gehabtes - gelabtes
*ach*
Ach! - Almanach - Bach - brach - brach liegen - Dach -
einfach - unter Dach und Fach - Fach - flach - frühwach - gemach -
Gemach - Gekrach - Gelach - hundertfach - ein Krach - krach! - lach! -
mannigfach - nach - Schach - Scharlach - Schmach - schwach er sprach -
stach - tausendfach - das Ungemach - wach - zweifach
*ache*
Apache - die Bache - am Bache - die Brache - am Dache -
Drache - Hausdrache - das Einfache - mannigfache - mehrfache -
vielfache - im Fache - ich fache - Gelache - Gekrache - das
Gemache - flache - ich krache - ich lache - die Lache - ich mache -
Rache - Sache - im Schache - der Schwache - Sprache - Ursache - ich
vereinfache - ich verfielfache - ich verursache - ich wache - die
Wache
*äche-eche* Bäche
- Fläche - Zeche
*acht*
erwacht
- Andacht - aufgewacht - bewacht - angefacht - macht - gebracht -
gemacht - lacht - gedacht - erdacht - Nacht - lacht - Pracht -
vollbracht
*ade* Pfade -
Bade - Gestade *ag*
mag - Tag *age* Frage -
klagen - sagen
*agt* betagt -
fragt - gefragt - sagt - unverzagt - verzagt
*agen* Tagen
- sagen - fragen - getragen – schlagen tagen tragen - Klagen - Magen -
wagen - Zagen
*al-all-ahl* all
- einmal - Fall - kahl - Tal - fahl - Stahl - überall *ah-da* nah -
sah - geschah - da
*allen-ahlen* allen
- fallen - Hallen - hallen - mahlen - strahlen *ahnen* Ahnen -
Bahnen - Rahmen
*älen-ählen* quälen
- erzählen *allen*
fallen - Hallen - wallen - entfallen -
Nachtigallen - allen - Kristallen
*alter* Alter
- Gestalter - Verwalter - Verstrahlter *alt-ald* alt -
bald - Wald - Gestalt - Gewalt
*alten* Gestalten
- behalten - gestalten - Spalten - schalten - erhalten - entfalten
*anden* schwanden
- Banden - verstanden - fanden - standen - wanden
*ammen* Flammen
- schwammen - verdammen - stammen
*and-andt*
Hand
- gesandt - Band - fand - gestand - Rand - Stand - gespannt - umwand -
Strand - Brand - Land - stand - Wand - Verstand
*ande* Strande -
Bande - Stande - Lande *an-ann* dran -
kann - Gespann - irgendwann
*anken* danken -
Gedanken - Kranken - ranken - schwanken - stanken - tranken - wanken
*annt-and* erkannt
- Land - genannt - fand - bekannt - gebrannt - gespannt *ang* Drang -
Gesang - lang - Klang
*ange* lange -
empfange
*angen*
haben
- sangen - klangen - Wangen - schwangen - klangen - prangen - umfangen
- Stangen - Verlangen - drangen
*ank* blank
- sank - krank - Dank - Bank *annte-andte* wandte
- erkannte - sandte - entbrannte
*anten-andten* Diamanten
- Kanten - sandten *aren-ahren*
bewahren - erfahren - fahren - Jahren -
sparen
*ahre-are* Bahre
- Haare *ärmen*
lärmen - schwärmen
*asen-assen-aßen* aßen
- fassen - grasen - Massen - Rasen - Straßen - überlassen -
verlassen
*at-ad-aht* naht
- Rat Tat - Pfad - Grat - Saat *atten* hatten -
Latten - Matten - Schatten *ätten-etten* Betten
- Ketten
*ätze* Plätze
- Schätze *au*
Blau - Frau - Bau *aube* Staube -
Laube *aubt* belaubt
- glaubt - staubt
*auen* Auen
- bauen - Frauen - schauen - Vertrauen - Wettergrauen *auge* Auge -
tauge - sauge
*auch* auch -
Strauch - Hauch - Bauch - Schlauch - Strauch *aucht* getaucht
- verbraucht - gestaucht - getaucht
*äume* Bäume
- Räume - Träume *äumen* säumen
- träumen
*aus-auß*
Applaus - aus - der Braus - in Saus und Braus - daraus -
der Garaus - der Graus - Haus - heraus - hinaus - kraus - Laus - Maus -
Reißaus - der Saus - der Schmaus - der Strauß -
überaus - voraus - Schmaus - Strauß - woraus
*auscht* lauscht
- rauscht - tauscht *aut*
belaubt - getaut - graut - vertraut -
schaut - Haut *aute*
Laute - vertraute
C*cken* schmücken
- blicken - erquicken - umstricken E*ee-eh* Schnee
- See - Weh
*eben* beben-
daneben - eben - erheben - gegeben - heben - schweben - streben -
vergehen - Leben - geben
*ebt* gewebt
- lebt - bebt
*echen-ächen* rächen
- sprechen - abbrechen - abzusprechen - zerbrechen - Schwächen -
brechen - zechen
*eck* Besteck
- Dreck - Gedeck - Zeck *ecken* Hecken -
necken - verstecken - beflecken
*eckt* weckt -
steckt - versteckt - streckt *ehn* gehn -
geseh`n - steh`n - Wehn *ehlt-ählt* erwählt
- gefehlt - beseelt
*ei-ai* frei
- Mai - sei - Tyranei - vorbei *eich* Bereich -
bleich - gleich - reich - Teich - weich
*eien* Tandeleien
- freien - dräuen *eid-eit* Bescheid
- Eid - Gelegenheit - Kleid - Leid - Neid - schreit - weit - Zeit
*eiden* Scheiden
- meiden - Leiden *eifen*
begreifen - greifen - schweifen - steifen
*eift* begreift
- greift - schweift - streift *eig* Steig -
steig - Teig - Zweig
*eigen* Blütenzweigen
- eigen - Schweigen - neigen - besteigen - zeigen - ersteigen - Reigen
*eigt* gezeigt -
hingeneigt - neigt - steigt - zeigt
*ein-eihn-ain* allein
- dein - ein - Elfenbein - erfreun - Hain - klein - mein - rein -
Schein - sein - verleihn - Wein
*eine-aine* eine
- Sonnenscheine - Haine - weine - meine *eg* Steg - Weg
*egt-ägt* schlägt
- hegt - trägt - bewegt - umhegt - pflegt *ehen* wehen -
gehen - geschehen - sehen - stehen - wehen
*ehne-äne* Lehne
- Schwäne *eht*
gesteht - fleht - geht - steht - vergeht
- versteht - weht
*eise* Greise
- leise - Reise - Weise *eit-eiht* gereiht
- Streit - breit *eitet*
schreitet - streitet - leitet
*eite* bereite -
Pleite - Geleite *eiten*
Zeiten - deuten *el* Kachel -
Samuel - Stachel - Staffel *elber-älber* Kälber-selber
*ele-ehle-elle* erzähle
- Geselle - Kehle - Quelle - Schwelle - Seele - Stelle - Welle *ellen* Quellen
- stellen - gesellen - Wellen
*eln* anstacheln
- stacheln - den Stacheln
*ellt-elt-eld-ällt*
Geld - Fels - geschwellt - gefällt -
gesellt - Held - fällt - stellt - Welt - Zelt
*elten-ellten* stellten
- vergelten - Welten *enkt* denkt -
gelenkt - geschenkt - lenkt - schenkt
*oben* droben
- gehoben - ungehoben - loben - oben - stoben - toben - Wogen
*en-enden-änden* enden
- in den Händen - senden - wenden
*ehen* gehen
- das Entstehen - enstehen - das Geschehen - geschehen - sehen - stehen
- wehen
*enken* denken -
lenken - renken *esen*
lesen - gewesen *erde* Erde -
werde - sterbe *erden*
Erden - werden
*er-ehr* Heer
- hehr - Gezerr - Paterr Meer - mehr - sehr - schwer - Speer - ich
sperr - ich zerr
*ere-ehre* Heere
- ehre - meere - Cythere *eren-ären-ehren* entleeren
- erklären - begehren - verwehren - entehren
*erne* Ferne
- ferne - gerne - Sterne - Zisterne *erz* Erz - Herz
- Schmerz - Sterz *etzt*
setzt - ergözt - verletzt
*ert-ehrt* verzehrt
- verwehrt - betört - wert - entbehrt - begehrt - gekehrt -
verkehrt
*erzen* Herzen
- Schmerzen - Kerzen *est-äßt* fest
- läßt - läßt *eut* bereut -
gefreut - gestreut
*ge* Kollege -
ich lege - die Stege - Wege *gel* Spiegel -
Flügel *geln*
Flügeln - Hügeln - Spiegeln
*gen*
bringen
- fliegen - klingen - Magen - sagen - singen - Schwingen - springen -
ringen - zwingenH*hen*gehen - fliehen - sehen - Höhen - stehen -
wehen
I*icht* Traumgesicht
- bricht - erpicht - Angesicht - Gedicht - Licht - nicht spricht
*ichte* Berichte
- dichte - Lichte - Nichte - Gerichte - Angesichte - richte -
Geschichte - Gedichte - Habicht - zerbrichtI
*ichter*
-
der Berichter.- der Berichtiger - die Bösewichter - dichter - der
Dichter - die Gesichter - lichter - die Lichter - der Richter - der
Schlichter, schlichter - der Trichter - der Vernichter
*icken* Blicken
- blicken - beglücken - erquicken - umstricken *ie* Chemie -
Industrie - wie
*ieb* der Hieb -
ich hieb - schrieb - trieb *iebe* Liebe -
Triebe - beschriebe - Hiebe
*ieben* Aufgeschrieben
- beblieben - Frieden - lieben *ied-ieht*Lied - zieht
*iegt* kriegt -
liegt - fliegt - gibt - ungertrübt - liebt *iehen* fliehen
- verliehen - ziehen
*ien-iehn*erschien
- fliehn - knien - Grün - verliehn - ziehn *il-iel* Kiel -
Stil - viel - Ziel
*illt-ild* mild -
umhüllt - schwillt - gestillt - erfüllt - Bild - enquillt -
enthüllt
*iese-isse*ilde*
Gefilde
- Klotilde - Bilde - Schilde - Paradiese - wisse - Riese - Risse -
Bisse - bisse - Gerwissensbisse - hisse - Kompromisse - Prämisse -
Melisse - Narzisse - Schmisse - schmisse - vermisse - Ungewisse
*immen* Stimmen
- schwimmen - glimmen *ininn* Kinn -
darin - Sinn - Königin - Gewinn - hin *inde* Linde -
Rinde - Kinde
*inden* binden -
finden - Linden - überwinden *indet* verkündet
- windet - schwindet
*inge*
bringe
- Dinge - dringe - Ausgedinge - gelinge - geringe - hinge -
klinge - Ringe - Schlinge - Schwinge - springe - verginge - Zwinge
*ingen* Ringen
- bringen - dringen - springen - erklingen - klingen - singen
*ingt* dringt -
bringt - schlingt - springt - umringt - singt *inke* winke -
blinke - sinke *innen*
Zinnen - ersinnen - drinnen
*ind-innt* Kind
- Wind - rinnt - sind - sinnt - spinnt *ießt* verschließt
- ergießt - entsprießt
*iert-irrt* geziert
- verirrt - geführt - verliert *ist-ißt* ist
- vergißt *issen*
gerissen - entrissen - Gewissen
*it-itt* mit
- Schritt - schritt - Tritt - tritt *itten* beritten
- gelitten - geschritten - gestritten - litten - mitten
*nen* ahnen -
dienen - führen - Rubinen - grünen - mahnen - Mienen -
sühnen
O*oben* droben
- oben - erhoben - umwoben - loben - stoben *one-ohne* Throne
- Krone - wohne
*on-ohn* Thron -
entflohn - schon Akkorden - geworden *orgen* Verborgen
- sorgen - Morgener
*os-oos-oß* los
- famos - grablos - haltlos - groß - Moos - Roß -
Schoß - schoß - sproß - Stoß
*ose* Rose -
Moose - gekose - lose
*gen* Leben
geben fliegen - liegen - wiegen - begnügen – helegen hegen - regen
– schlagen verpflegen
*onen-ohnen* Kronen
- wohnen *ossen* entsprossen
- genossen - vergossen - umflossen - zerflossen
*or*
empor - hervor - davor - Rohr - Ohr -
Chor - Moor - erkor, verlor - Humor - beschwor - auserkor - Autor
*öte* Röte
- töte *önen-öhnen*
frönen - Schönen -
Schmeicheltönen - stöhnen - tönen - verschönen
*ogen* Wogen -
überzogen - gebogen - gewogen- geflogen - gezogen
*ommen* genommen
- erglommen - gekommen - vernommen *ön-öhn* Föhn
- Höh´n - schön
*onnen* ersonnen
- begonnen - gesponnen *og* zog - bewog
- flog *oren* erkoren
- geboren - Toren - verloren
*ören* hören
- stören *ossen*
geschlossen - genossen - verdrossen -
entsprossen - geflossen - - umflossen - zerflossen
*ord-ort* Bord
- fort - Ort - Wort *orn*
Korn - Zorn *oß* groß
- Geschoß - sproß - schoß - schoß
*ot* Gebot - rot
- tot R*ren* hören
- wehren U*u-uh* du
- Kuh - Ruh - zu - immerzu - im Nu
*uch* Buch
- Spruch - Tuch - Gesuch *ück* Glück
- zurück *ückt*
bedrückt - entzückt -
geplückt - verrückt - zerdrückt
*ug* trug - klug
- schlug - Plug *ügen*
betrügen - rügen - wiegen
*ühlen* fühlen
- kühlen - Mühlen - schwülen - Stühlen -
wühlen - spielen - Gefühlen*um-umm*Rundum - stumm
*unden* Wunden -
empfunden - Stunden - verbunden - gefunden *ün-ühn* grün
- ziehn - glühn - Grün - blühn
*uld* Huld
- Geduld *ülle*
Hülle - verhülle - Fülle *und* gesund -
Grund - Mund
*ung*
Begabung - Dämmerung - Erinnerung - Genesung -
Grabung - Handhabung - Haftung - Labung - Lagerung - Nahrung -
Offenbarung - Stellung - Warnung - Wartung - Ortung - Enstehung
*ur-uhr* Flur
nur - - Spur - Uhr *ürt*
geschnürt - geschürt -
schnürt - spürt - verspürt
*ust-ußt* Lust
- Brust - gewußt *üßt* gegrüßt
- gebüßt - küßt *ut-uht* ruht -
Glut - gut - Hut - Mut
Ein
"Wellerismus" (gleichsam die kleinste epische Form) – Bezeichnung
für eine Art von Sprichwort, die sich nach Dickens‘ Romanfigur
Samuel Weller durchgesetzt hat. Ein Wellerismus besteht aus 3 Teilen:
1.Basis (Sprichwort, Zitat, etc.), 2.Mittelteil, 3.Schlussteil
Literatur
unter den Schlagwortverzeichnis Wellerismus
6.8.14 Der Weg zur Hölle ist mit guten
Vorsätzen geplastert.
Die
Sprossen der HIMMELSLEITER
sind gute Taten.
Wellerismus auf den Spruch des Oberlehrer Sprung
+ Sa 03.07.04<3> R.+B.Mayer >
Der Student geht solange zur Mensa, bis er
bricht.
Was du heute kannst besorgen, das gelingt dir auch noch Morgen
10.03.08 >
Wenn alle Stricke reißen häng ich mich
auf 23.11.08 >
Der Scheck
heiligt die Mittel
Steter Tropfen
höhlt die Leber.
Reich und reich gesellt sich gern.
Alter schützt
vor Liebe nicht.
Das Infragestellen
bzw. die Abwandlung von Sprichwörtern wird bisweilen auch durch
Wellerismen realisiert. Ein Wellerismus wie z.B. Was sich liebt,
das neckt sich, sagte die Katze und fraß die Maus
folgt immer dem gleichen Grundmuster: einem Sprecher wird ein
Sprichwort oder ein sprichwortähnlicher Ausdruck in den Mund
gelegt, und ein Schlußteil charakterisiert die Situation, in der
das Sprichwort „gesagt" wird. Die Beziehung zwischen beiden Gliedern
sollte überraschend, neu und witzig sein.
Die Verfestigung dieses Musters könnte man
Stereotypisierungsprozessen zuschreiben, d.h. es ist vorstellbar, dass
sich hier ein syntaktischer Prototyp gegenüber syntaktischen
Alternativen
behauptet hat. Man bedenke, daß die Aussage nicht leidet, wenn
man die Satzstruktur ändert (z.B. „Die Katze sagte: Was sich
liebt, das neckt sich, und fraß die Maus")! Quelle
ORT DER
MENSCHLICHEN NOTDURFT
Den gewissen Ort
aufsuchen: auf die Toilette gehen; auch: Das gewisse (stille,
verschwiegene) Örtchen aufsuchen.
Neben 'Ort' ist
auch die lateinisch Übersetzung 'Locus' eine verhüllende
Umschreibung für die Toilette;
sie dient als Wortspielerei in dem folgenden Wellerismus:
'Alles an seinen Ort, sagte Jerns, das Aug' ins Fenster, den Arsch in
die Brill'.
Weitere
Umschreibungen sind: 'In die heiligen Hallen gehen',
'Die
keramischen Anstalten besuchen',
'Um die
große (kleine) Ecke gehen'
'Dahin müssen, wo auch der Kaiser zu
Fuß geht',
Ecke, Kaiser; vgl.
auch englisch 'powder-room' und 'mens-restroom' und die allgemein
übliche Abkürzung: W.C. oder 00. [Lexikon der
sprichwörtlichen Redensarten: Ort, S. 1. Digitale Bibliothek Band
42: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, S. 4477 (vgl.
Röhrich-LdspR Bd. 4, S. 1124) (c) Verlag Herder] Quelle
Nach
welchen Kriterien soll man das sprichwörtliche Sprachgut
unterteilen und analysieren?
Und
wann handelt es sich bei verschiedenartigen Sprichwortaufzeichnungen um
Varianten desselben Sprichworts?
(finnisch: formula), 3. nach dem Es gibt drei
Aspekte, nach denen man die Sprichwörter zu Gruppen zusammenfassen
kann: 1. nach der Idee, 2. nach der StrukturBaukern. Sprichwörter
mit der gleichen Idee sind synonyme Sprichwörter.
Sprichwörter, die nach gleichem Schema gebildet sind, bilden
strukturgleiche Sprichwörter. Sprichwörter, die sich um
gleiche bzw. sinngleiche Bilder oder Wortfiguren gruppieren, sind
baukerngleiche Sprichwörter.
Wenn zwei Sprichwörter die gleiche Idee und
den gleichen Baukern aufweisen, bilden sie Varianten desselben
Sprichworts. Z. B: Fides defectus scientiae - Fides nihil aliud est,
quam defectus scientiae.
Haben sie die gleiche Idee und die gleiche
innere Architektur, aber einen unterschiedlichen Baukern, so sind es
strukturgleiche Svnonym-Sprichwörter. Z. B.: Sus docet Minervam -
Imberbis senes docet - Kandjambwena oku ula yin'oondunge (= Baby
elephant teaching its mother, Ovambo in SW-Afrika).
Wenn die Struktur und
der Baukern gleich sind, aber die Idee verschieden ist, handelt es sich
um kongruente Sprichwörter. Z. B.: Das Werk lobt seinen Meister -
Das Werk lohnt seinen Meister - Das Werk gehorcht dem Meister - Das
Werk zeugt vom Meister.
Jedes einfache Sprichwort kann drei verschiedene
Elemente enthalten: Kern-, Füll- und Formelelemente, bei
zusammengesetzten, d.h. mehrgliedrigen Sprichwörtern kommen
Fortsetzungs- oder Parallelelemente hinzu.
Die Füllelemente
bestehen aus improvisierten, situationsgebundenen Zusätzen, die
nicht für das Verständnis der Idee notwendig sind. Z. B. :
Aurora musis amica - It is said, that the morning is a sure and sweet
friend to the Muses (M. Palmer Tilley, A400).
Die Formelelemente sind die Rahmenwörter,
die eine strukturgleiche Sprichwortgruppe kennzeichnen. Z. B.: Plus
prodest omen felix quam nobile nomen - Plus valet exemplum quam
verborum documentum - Plus est simplicitas bona quam verbosa potestas.
Die nach dieser
Absonderung übrigbleibenden Teile bilden di e für das
Verständnis der Idee stets notwendigen Kernelemente.
Wenn die Fortzetzungs-
oder Parallelelemente synonym oder analog oder von emphatischem
Charakter sind (z. B. Naturam expellas furca, tamen usque recurret,
Natura fundat ingenium, provehit usus, Verkehrte Natur bleibt verkehrt,
wenn man gleich ein Loch in sie hineinpredigte), bleibt die Idee im
wesentlichen gleich, während eine einschränkende oder
antithetische Fortsetzung (z. B. Naturam frenare potes, sed vincere
numquam, Nature passe nourriture et nourriture survainc nature, Medicus
curat, natura sanat) die Idee gewöhnlich verändert.
1) Variatio delectat.
2) Variety is the soul of pleasure.
3) The great source of pleasure is variety.
4) Delectat variatio, so heisst es im Horatio.
5) Vaehtelu virkistää kun Hemmin Toevon
akanotto. (Abwechslung erfreut wie ein Weibsbild von Hemmi's Toivo
freien. Finnisch.)
6) Spass muss sein, und soll der Kuhhirte auf der
Schweinehirtin reiten.
7) Spass muss sein, sagte Liedke, als ihm sechs
Backenzähne eingeschlagen wurden.
8) Spass muss sein, sagt Eulenspiegel, da kitzelt er
seine Mutter mit der Mistgabel.
9) Variatio delectat, hat der Bauer einmal gesagt, da
hat er dicke Milch mit der Mistgabel gefressen.
10) Variatio delectat, sagte der Teufel und ass die
Butter mit der Mistgabel.
11) Abwechslung muss sein, sagt der Teufel, und frisst
die Buttermilch mit der Mistgabel.
12) Vaihtelu virkistää, sano piru kun
häntänsä maalas. (Abw. erfreut, sagte der Teufel, als er
seinen Schwanz angemalt hatte.)
13) Ombyte förnöjer, sa fan, när han
dansade i glasbyxor. (Abw. erfreut, sagte der Teufel, als er in
Glashosen tanzte.)
14) Ombyte förnöjer, sa gumman, koka soppa
på löständerna. (Abw. erfreut, sagte die Alte und
kochte die Suppe auf dem Gebiss.)
Der Baukern 'Variatio delectat' kommt sowohl als
selbständiges Sprichwort (1-3) als auch in zusammengesetzten
Sprichwörtern vor: als Zitat (4), gefolgt von einem
Vergleich (5) oder Spass (6) und sehr oft als dictum in Wellerismen
(7-14). In 6-8 u. 11 hat der Spruch von Phädrus eine
Veränderung in normativer Richtung erfahren.
Wie häufig bei Wellerismen, gibt es auch in dieser
Beispielgruppe nur wenig stabile Korrelationen zwischen den einzelnen
Gliedern. Man könnte vielleicht von dictumgleichen Wellerismen
(7-14), von factumgleichen Wellerismen (8-11) und von
Wellerismen mit einer gemeinsamen Sagwortperson die
häufigen Kontaminationen kann man oft mit gleicher Berechtigung zu
Varianten von zwei oder droi verschiedenen Wellerismen auffassen.
(10-13) sprechen, wobei man die Aufzeichnungen mit wenigstens zwei
gemeinsamen Gliedern (8-13) als Varianten desselben Wellerismus
betrachten dürfte. Doch sind die Stufen der Gleichheit hier
besonders vieldeutig (Mistgabel - Butter ~ Mutter; Backenzähne
eingeschlagen - löständerna!), und Matti
Kuusi Helsinki
ABWECHSLUNG verdirbt den Appetit des
Eingefleischten
Am
längsten Ast sitzen AFFEN. WGB
Wem die STUNDE
schlägt, der muß dran glauben, ob er will oder nicht.
Die Klügeren
geben nach damit der WILLE
der Dummen geschehe. GB
Kesseleck
Der Weg ist das ZIEL
- der Holzweg und der Irrweg sind auch kein Ausweg. Hüttenbuch
Starzenalm LIPROBRU
EHRLICH
währt am längsten, ewig währt noch
länger.
Dem
GLÜCKLICHEN schlägt keine Stunde.
Dem Betrunkenen schlägt die Ehefrau.
Den Letzten
beißen die HUNDE, Den Ersten der
Hausdrache.LIPROBRU
'Aller Anfang ist schwer' (Teil
I), sagte
der Dieb (Teil
II), da
stahl er einen Amboss (Teil
III).
'Mal
so, mal so', sagte der Bauer, da war ihm seine gescheckte Sau
verreckt".
'Komm, wir gehn
angeln' sagte der Fischer zum Wurm.
Lügen
haben kurze Beine, sagte der Kanibale und nahm den Lügner
aus dem Kessel.
KORRES
-------- Ursprüngliche Nachricht --------
Betreffwg. Wellerismus Datum: Mon, 21 Nov 2005 19:05:33 +0100 Von:
vocapo@gmx.de An: MayerBruno40@netscape.net
Hallo! Ich bin auf der Suche nach Sammelwerken von
Wellerismen. Zu meiner Überraschung scheint außer einem
Ostberliner Büchlein keine Sammlung dieser regelmäßig
höchst unterhaltsamen Sprüche zu existieren. Sollten
Ihnen derartige Werke bekannt sein, wäre ich Ihnen für einen
entsprechenden Hinweis sehr verbunden. Mit freundlichen
Grüßen Volker Camphausen Potsdam
13.12.2005 Sehr
geehrter Hr. Camphausen, danke für die Nachricht die ich
nachfogend berücksichtigte. MfG
http://www.angelfire.com/d20/wanderer0/glossar-reparatorium.html#WELLERISMUS
÷Orthogravieh
Quelle
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01052008Violinschlüssel
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G R A M A T I K
ANREDEN
in Briefen du klein, Ihr gross
÷
anscheinend / scheinbar
In
der Umgangssprache werden die beiden Adverbien "anscheinend" und
"scheinbar" häufig nicht korrekt verwendet, ihr
Bedeutungsunterschied wird außer Acht gelassen. Mit "anscheinend"
wird die Annahme zum Ausdruck gebracht, dass etwas so ist, wie es
erscheint: "Anscheinend hat das Schwimmbad heute zu." "Das
Nichtschwimmerbecken ist anscheinend vorübergehend gesperrt."
Das Wort "scheinbar" hingegen sagt aus, dass etwas nur
dem äußeren Eindruck nach, nicht aber in Wirklichkeit so
ist, wie es sich darstellt: "Die Zeit stand scheinbar still." "Dies
stellt nur scheinbar einen Widerspruch dar."Nicht korrekt sind also
Sätze wie folgende: "Du hast mich scheinbar vergessen." "Er hat
scheinbar Schweres erlebt."
Die Unterscheidung zwischen den beiden Wörtern ist
allerdings in der Tat noch relativ jung, sie erfolgte erst im 18.
Jahrhundert
Die Demonstrativpronomen derselbe, dieselbe, dasselbe
bringen ebenso wie der/die/das gleiche eine Übereinstimmung oder
Identität zum Ausdruck. Sie trug dasselbe/das gleiche Kleid wie
die Gastgeberin.
Es gibt aber nicht nur eine Identität des einzelnen Wesens oder
Dings (Er besucht dieselbe Schule wie ich), sondern auch eine
Identität der Art oder Gattung (Sie hat die gleiche Augenfarbe wie
ihr Bruder). Im Allgemeinen ergibt es sich aus dem Kontext, ob eine
Identität der Gattung oder doch eine Identität des einzelnen
Wesens oder Gegenstands gemeint ist, sodass eine strenge Unterscheidung
zwischen derselbe und der gleiche nicht immer nötig ist.
Bei unserem Beispielsatz
Sie trug dasselbe/das gleiche Kleid wie die Gastgeberin versteht es
sich von selbst, dass hier zwei Kleider im Spiel sind.
Es gibt aber durchaus Fälle, in denen Missverständnisse
möglich sind. Ein Satz wie Die beiden Monteure der Firma fahren
denselben Wagen sagt aus, dass beide Monteure den vorhandenen
Firmenwagen abwechselnd benutzen. Will man aber zum Ausdruck bringen,
dass beide einen Wagen desselben Fabrikats benutzen, sollte man es in
jedem Fall sagen. Derselbe Fluss ist nicht mehr der gleiche oder
umgekehrt er hat sich verändert.
÷
GESCHLECHTERGLEICHSTELLUNG
Kurzformen ("Mitarbeiter/-innen") Prinzipiell haben Sie
zwei Möglichkeiten, der Gleichstellung von Frauen und Männern
in Kurzform gerecht zu werden - zum einen die Variante mit
Schrägstrich, zum anderen die Klammerversion: z. B.
"Mitarbeiter/-in" bzw. "Mitarbeiter(in)" oder "Lehrer/-innen" bzw.
"Lehrer(innen)". In Fällen, in denen die Endung der weiblichen
Form ("-in" oder "-innen") nicht direkt an die der männlichen Form
angehängt werden kann, ist nur die Klammerschreibung möglich:
z. B. "Patient(inn)en" oder "Kund(inn)en". In
einigen hartnäckigen Fällen lassen sich jedoch männliche
und weibliche Form gar nicht auf einen Nenner bringen. Dies betrifft in
erster Linienie Singularformen wie "Kunde/Kundin" oder
"Arzt/Ärztin". Hier führt kein Weg an der Doppelnennung
vorbei. Auf die Schreibung mit dem großen I im Wortinnern - z. B.
"StudentInnen" - sollte man dagegenn lieber verzichten, da sie nicht
den Rechtschreibregeln entspricht.
28.03.03 DIE TOTE, DER TOTE
Ob Frau oder Mann,
Ob arm oder reich,
Der Tod wirkt geschlechtsgleich.
Thema: Menschinnen Veto
Datum: Sa., 14. Dez 2002 9:04 EST angelika.wieland@orf.at
Sehr geehrte Fr. Wieland , gegen die Diktion „Menschen und Menschinnen“
in den Mittagsnachrichten auf Ö1 lege ich mein schärftes Veto
ein. Nach Ihrem Hörer und Rinnen (Vorlauf) sind nun die Damen bei
Ihnen auch keine Menschen mehr.
In neuer Rechtschreibung wird der stimmlose s-Laut nach
einem kurzen Vokal mit Doppel-s geschrieben, aus
»Kuß« wird Kuss, aus »daß« wird
dass, aus »Kongreß« wird Kongress. Wird ein Vokal
hingegen lang gesprochen, ändert sich die Schreibung nicht, auch
bei Doppelvokalen, so genannten Diphthongen, bleibt das ß
generell erhalten: Wörter wie Maß, Fuß, Buße,
genießen oder draußen behalten die Schreibung mit ß
bei.
Keine Regel ohne
Ausnahme: Bei der Verwendung von Großbuchstaben tritt ss an die
Stelle von ß, also STRASSE, AUSSEN oder FUSSBALL. Fehlt das
ß auf der Tastatur eines Computers oder einer Schreibmaschine,
dann ist auch ss gestattet. Übrigens: In der Schweiz kann das
ß generell durch ss ersetzt werden.
Das "was" in "Das, was Sie schon immer wissen wollten"
ist völlig korrekt, denn das Relativpronomen "was" steht nach den
hinweisenden Pronomen "das" und "dasselbe", nach unbestimmten Pronomen
und Zahlwörtern wie "vieles", "manches", "nichts", "allerlei",
"alles", "etwas" sowie nach substantivierten Adjektiven oder
Partizipien, die etwas Allgemeines bzw. Unbestimmtes ausdrücken.
Demnach können Sie auch getrost mit Aussagen wie "Es ist nicht
alles Gold, was (nicht: das) glänzt", "Da gibt es noch etwas, was
(nicht: das) ich loswerden wollte" oder "Denk doch an all das
Schöne, was (nicht: das) wir erlebt haben" aufwarten.
Auch nach substantivierten Superlativen darf nur ein
"was" erscheinen, da sich in diesen Fällen der Relativsatz auf die
Gesamtheit der verglichenen Dinge bezieht: "Das war das Beste, was
(nicht: das) mir jemals passieren konnte." Dagegen wird das
Relativpronomen "das" gebraucht, wenn das Bezugswort ein Neutrum ist
bzw. ein substantiviertes Adjektiv oder Partizip, das etwas Bestimmtes
ausdrückt: "Das Buch, das (nicht: was) ich gelesen habe", "Das
Katzenhafte, das (nicht: was) sie in ihren Bewegungen hat", "Das
Kleine, das (nicht: was) ich im Arm hielt". Das wäre dann auch
schon alles, w a s wir zu diesem Thema zu sagen haben.
÷
Trennbare und untrennbare Verben
Hat der Fährmann die Siedler übersetzt oder
übergesetzt? Hatten sie vorher das ganze Land durchfahren oder
durchgefahren? Ahnen Sie die Lösung? Aber hat die rebellische
Gärtnerin den Dünger oder die Autorität untergegraben?
Und wird der frierende Reisende vermutlich eher einen Mantel oder eine
Routenplanung überlegt haben? Des Rätsels Lösung liegt
darin, dass es sich jeweils um zwei verschiedene Verben handelt, die je
nach Kontext bzw. Bedeutung trennbar oder untrennbar sind: "Er setzt
die Siedler über und übersetzt den Text." "Sie durchfahren
das Land oder fahren durch das Land."
"Sie gräbt den Dünger unter und
untergräbt die Autorität." Während die trennbaren
Verben, die sich auch dadurch auszeichnen, dass sie auf der Vorsilbe
betont werden, im zweiten Partizip "-ge-" zwischen ihre Bestandteile
nehmen, fehlt die Silbe "-ge-" bei den untrennbaren Verben. Sie werden
auf dem verbalen Bestandteil (also hinten) betont:
"über-ge-setzt", aber "über-setzt", "durch-ge-fahren", aber
"durch-fahren, "unter-ge-graben", aber "unter-graben",
"über-ge-legt", aber "über-legt".
auslößst,
liesß, verschafften, Im Zusammenhang mit der Tat oder >In
Zusammenhang<
÷
FÄLLE
Deklination
der Substantive (Beugung der Hauptwörter)
Die Beziehung der Wörter im Satz werden u.
a. durch die Endungen der Substantive und die Artikelzeichen geregelt.
An Stelle des Artikels kann auch ein anderes Wort
(Demonstrativpronomem, Adjekt (Eigenschaftswort) usw.) als Träger
des Artikelszeichen auftreten.
Nach den Endungen werden vier Kasus (Fälle)
unterschieden:
Man
unterscheidet die Kasusendung von der Pluralendung;
Kasusendung: des Tages, des Mannes
Pluralendungen: die Tage, die
Männer
pluralendung + Kasusendung. den Männ-er-n
Fragen
um den Fall zu ermitteln:
1.Fall: nach Personen wer? Ein Mann besucht uns. Wer
besucht uns?, ein Mann.
nach Sachen was? Ein Krug bricht. Was
bricht?, ein Krug.
2.Fall: wessen? Wir gedenken der Toten
3.Fall: wem? Ich begegne meinem Freund, mir was? nach
Sachen (dir)
4.Fall: wen? Ich treffe meinen Freund, mich was? nach
Sachen (dich)
FÜRWÖRTER:.1.Person
EZ ich meiner mir mich MZ wir unser uns uns
2.Person EZ du deiner dir dich Mz ihr euer
euch euch
3.Person.EZ er seiner ihm ihn MZ
sie ihrer ihnen sie sie
BEISPIELE:
Dem Lehrer wird die Schuld gegeben. Wem wird die Schuld
gegeben? Mir dem Lehrer.
Den Lehrer trifft die Schuld. Wen trifft die Schuld?
Mich dem Lehrer.
Ich gehe in dem Wald (gehen, im Wald)
Ich gehe in den Wald (gehen, zum Wald)
(mich) Auf den Weg nach -----. (mir)Aus dem Weg gehen
Aus dem Material (was ist mir aus dem Material)
Der Junge bat ihn, zu vergeben. (d.h.: Er hat ihn [z.B.
dem Vater], gebeten zu vergeben, wen hier vergeben werden soll, ist
nicht festgelegt. - aber: Der Junge
bat, ihm zu vergeben. (d.h.: Er hat für seine Tat um Vergebung
gebeten, wen er gebeten hat ist nicht festgelegt.)
zum 25 - jährigen Jubiläum
Vorwörter die den 3. Fall verlangen: aus. unser,
bei, binnen, entgegen, gegenüber, gemäß, mit, nach,
nächst, nebst, samt, seit, von, zuwider, (von, auf, unter).
Die Mutter versprach, dem zu schreiben.*Der Mann
rannte hinter seinem Hut her*Seinem Wunsche entsprechend*Von dem Kokone
befreit*Dann riß sie ihm büschelweise die Haare aus, ergriff
den langen Besenstiel und drosch mit solcher Gewalt auf ihn los,
daß ihm Hören und Sehen verging*unter dunklem Himmel *
.....stärkte ich mich mit einem Imbiß * Glatter
Fels wechselte mit brüchigem und wie immer in solchem Terrain*Von
einem alten Kohlenbrenner hatte er einmal gehört,*wenn das junge,
in seinem Glück schwelgende Herz * und nie einsam und zufrieden
auf einen solchem Gipfel stand * Doch zu meinem Glück
* Er kam mit einem großen Teller zu meinen Tisch. /
an seinem Gesicht erkannte ich * Das Gekicher wuchs an zu
schallendem Gelächter /
*Auch in diesem zugegeben
großen Gebiet stört der Abfall,*Marina hatte mich an diesem
Tag zum essen eingeladen*die (mir) Neufahrten in diesem Gebiet
durchführten*,in dem Murmeln der Felsenquellen*Bei des Eisquells
kühlem Trunke*Trotzdem fanden wir mit gutem Sinn*ein gutes
Maß an sicherem Tritt*auf dem Schreingipfel*Wer nie allein und
einem inneren Drange folgend einen hohen Berg erstieg der Versuch
gemacht, *(ich bemühe mich) über die gesamten Niederen Tauern
einen Spezialführer anzubieten.*(ich bemühe mich)diesen AVF
Schladminger- und Radstädter Tauern auf das Gebiet der gesamten
Niederen Tauern auszudehnen..*Es dauerte eine gute halbe Stunde bis ich
nach dem schwierigsten Teil, wieder das große Coloir betrat.
*im unterhaltlichen und belehrendem
Gespräch*Als ob sie mit dem nächsten Zug abfahren
würden,*Es braust die Enns durchs Felsentor Umgeben vom der Berge
Kranz*einer hilft dem anderen*, magische Lichteffekte flimmern auf dem
feuchten Gestein*, "oder so wie du es gesagt hast Lois" "jedem Menschen
hilft es ins ewige Licht hinein schauen zu können".*
mit unserem Pfarrer *Das Wort bildet mit dem nachfolgendem
Hauptwort einen Gesamtbegriff.*Fehlt in einem Teil des Satzes das
Subjekt (Satzgegenstand), ist kein Beistrich zu setzen. Mit einem
anderen Wort.
Vorwörter die den
4.Fall verlangen: durch, für, ohne, um, gegen, wider, bis,
(über)
* (mich) Im weiten Kessel Er spannte die Pferde
vor seinen Wagen. Bei manchen Bergwanderungen.* Im fahlen
Dämmerlicht * Er kam mit einem großen Teller zu
meinen Tisch*als der Sonnengott Helios die Pferde vor seinen Feuerwagen
spannte*Dacht´ an meinen Anstieg*Mir ist es als ob ich
träume von Schönem und Gutem nur.*Im Ramsauer Dom glaubt man
in einem riesigen Resonanzkörper zu sein.*Um ihn zu
ehren *Das Wort bildet mit dem nachfolgendem
Hauptwort einen Gesamtbegriff.*ALS UND WIE
Als ist vergleichend (daselbe), wie ist gleichsetzend
(dasgleiche).//Als ich bei Ungleichheit, wie ist bei Gleichheit
HABE UND HATTE
Ich habe einen Kameraden, ich hatte einen Kameraden
MEHRZAHL
*Die Abdrücke von
Bergschuhnägeln* statt Kränzen und Blumen
STIL
Danach ging ich auf über den Serpentinenweg*Im
Glanz und Glorie in der Glorie eines Sonntages,*Der anregende Verlauf
des Felsenweges hatte meine Sinne so sehr beansprucht, daß ich
mich nicht mehr um das Wetter gekümmert habe hatte, es dieses war
inzwischen verzogen*Was mich so schmerzlich bewegt hat bewegte,
*Da unter den Gefallenen Toten wird auch mein
Körper einmal modern.*Die letzte Ruhestätte der gefallenen
Mannen Männer*und begannen sogleich mit der Verzerrung dem Verzehr
der appetitlichen Speise*daß ein gütiges Schicksal es mir
bescheiden bescheren möge*von dem Kokone befreit*Hier habe ich
schon einige hundert Leute hinein geführt, davon war sehr viel
Jugend dabei .Es war sehr viel Jugend dabei*
als er dann läutete sind alle sehr erschreckt erschrocken
*und erreichte mit und die große Halle den
des Ramsauer Domes.*Hier ist die Stelle wo er nicht weitergekommen ist
da hat er sich die Anregung geholt.*Die Erkletterung Das Erklettern des
Altan´s,* und dann Nachmittags in Gottfried´s
seiner Heimat *,daß ich heute hier drinnen in
der Wand sein werde habe ich damals nicht geahnt.*geht´s es
manchen vielleicht etwas besser.*Den heutigen Tag nimm nehme ich als
Geschenk hin,*Dem Hergott sei gedankt, für meine Gesundheit die
mir es es mir erlaubt*, keiner ist vollkommen, auch ich nicht.*So wie
wir jetzt hier beisammen sind werden wir, so hoffe ich, auch noch
öfters hoch oben auf einem Berg zusammen sein, danke.*, "oder wie
du es gesagt hast Lois", "jeden Menschen hilft es, ins ewige licht
hinein schauen zu können".*Er kam auf den Sinn des Bergsteigens zu
sprechen
*Er ist ein ehrlicher Mann und sagte zu mir, "er
könne niemanden etwas zuleide tun da er ohnehin nichts tue".*,
hier bedarf es eines Umdenken der Politiker *
÷
BEISPIELE BEISTRICH BEISTRICH REGEL:
1.) IM EINFACHEN SATZ:
1.1) Zwischen
gleichartigen Satzteilen (bei Aufzähllungen), auch wenn die
Aufzählung durch die Bindewörter aber, doch, jedoch, also,
ferner, nicht nur - sondern auch, bald - bald, teils-teils, je-desto
verbunden ist.
AUSNAHMEN: Wenn die gleichartigen Satzteile durch die
Wörter und, oder, entweder - oder, wie, sowie, beziehungsweise,
sowohl - als, auch, weder - noch verbunden werden
1.2) Kein Beistrich wird gesetzt, wenn das
letzte von meheren Eigenschaftswörtern mit dem nachfolgenden
Hauptwort einen Gesamtbegriff bildet. Im Zweifelsfall, ob zwischen zwei
Eigenschaftwörtern bei einer Aufzählung ein Beistrich stehen
muß, hilft die "Und Probe"; Nur wenn man "und" zwischen die
Eigenschaftswörter setzen kann, darf ein Beistrich geschrieben
werden. Ein Gesamtbegrriff liegt auch vor, wenn sich beim Umstellen der
Eigenschaftwörter der Sinn des Satzes ändert.
1.3) Ein Beistrich
muß auch vor und nach Satzteilen gesetzt werden, die den
Redefluß unterbrechen, also nach Ausrufen, Anreden, Hervorhebungen
Ausnahme: Bei enger Zusammengehörigkeit des Ausrufs
mit dem nachfolgenden Wort, also wenn keine Sprechpause gemacht wird,
darf der Beistrich auch wegfallen.
1.4) Ein Beistrich ist auch vor nachgestellte
genauere Angaben und Erklärungen zu setzen. Solche Satzteile
werden zumeist durch und zwar, das ist, das heißt, zum Beispiel,
also, namentlich, besonders, unter anderem eingeleitet. nach "das
heißt" (d. h.) steht nur dann ein Beistrich, wenn ein
untergeordneter Satz folgt.
1.5) Der Beistrich trennt nachgestellte
erklärende Einschübe (Appositionen) vom übrigen Satz.
Ausnahme: Bei nachgestellten Geburtsnamen ist es freigestellt, einen
Beistrich zu setzen.
1.6) Der Beistrich steht zwischen dem Datum und
den übrigen Angaben. Die dem Datum folgende Uhrzeit ist vor und
nacher mit einem Beistreich versehen.
1.7) Nachgestellte Titel
oder Berufsbezeichnungen werden durch einen Beistrich vom übrigem
Satz getrennt. Werden die Titel dem Namen vorangestellt, wird kein
Beistrich gesetzt.
1,8) Der Beistrich trennt
in Adressen mit fortlaufenden Text die verschiedenen Angaben
voneinander.
1.9) Der Beistrich trennt Hinweise auf Stellen in
Büchern Gesetzen und dergleichen von den weiteren Angaben.
÷
2.) DER BEISTRICH IN DER
HAUPTSATZREIHE:
2.1) Besteht der Gesamtsatz aus zwei oder mehreren
Hauptsätzen, ist zwischen den Hauptsätzen ein Beistrich zu
setzen
2.2) Dabei ist es gleichgültig, ob die
Hauptsätze bloß aneinandergereiht oder durch ein Bindewort
(und, oder, aber...) miteinander verknüpft ist.
2.3) Hauptsätze können für sich alleine
stehen.
2.4) Im Zweifelsfalle, ob es sich um einen
Hauptsätze handelt, ist das Prädikat (gramatischer Kern der
Satzaussage; *gute* Zensur) und das Subjekt (Satzgegenstand) zu
bestimmen. Fehlt in einem Teil des Satzes das Subjekt, ist kein
Beistrich zu setzen.
3.) DER BEISTRICH IM SATZGEFÜGE:
Zwischen dem Hauptsatz und dem Gliedersatz steht immer ein Beistrich
4.) DER BEISTRICH BEI
SATZWERTIGEN WORTGRUPPEN
Der Beistrich trennt unvollständige Sätze vom
Hauptsatz:
4.1) Auslassungssätze (Satzelipsen)
4.2) Erweiterte Nennformgruppen mit "zu"
(Infinitivgruppen)
4.3) Mittelwortgruppen (Partizipialgruppen).
Steht im Hauptsatz ein
hinweisendes Wort (es, daran, darauf, das, und dgl.), wird zwischen dem
Hauptsatz und der Nennformgruppe mit "zu" ein ein Beistrich gesetzt,
auch wenn diese nicht erweitert ist. Auch wenn
Mißverständnisse auftreten können, ist zwischen dem
Hauptsatz und der einfachen Nennformgruppe mit "zu" ein Beistrich zu
setzen: Sie rieten ihm. - Sie rieten, ihm zu folgen.
5.) DER BEISTRICH IN MEHRFACH ZUSAMMENGESETZTEN
SÄTZEN
5.1) Zwischen Gliedersätzen gleichen Grades steht
im allgemeinen ein Beistrich
5.2)Wenn Gliedersätze gleichen Grades durch und
bzw. oder eingeleitet werden, steht kein Beistrich.
5.3)Zwischen Gliedsätzen verschiedenen Grades steht
jedoch immer ein Beistrich (auch vor und bzw. oder).
Sätze, die aus
meheren Haupt- und Gliedsätzen bestehen, bezeichnet man als
Satzperioden. Um solche Sätze dem Leser verständlich zu
machen, ist die richtige Beistrichsetzung sehr wichtig. Bei solchen
mehrfach zusammengesetzten mehrfach zusammengesetzten Sätzen
müssen alle Beistrichregeln, die bisher besprochen wurden,
sinngemäß Anwendung finden.
Im Zweifelsfall muß man solche Sätze zerlegen
und bestimmen, welche Teilsätze Hauptsätze, Gliedersätze
usw. sind, und sie übersichtlich darstellen.
1.1 Frühling, Sommer, Herbst, Winter sind die vier
Jahreszeiten.
1.2 Frühling und Sommer und Herbst und Winter sind die vier
Jahreszeiten.
Zum Frühstück trinken wir Kaffe, Tee,
Kakao. Zum Frühstück trinken wir Kaffe oder
Tee oder Kakao. Karl wünscht sich zu Weihnachten
ein Fahrrad, einen Füllfederhalter, eine Schultasche aus Leder.
Karl wünscht sich zu
Weihnachten entweder ein Fahrrad oder einen Füllfederhalter und
eine Schultasche aus Leder. Seine Lehrer, seine
Erzieher, seine Eltern, alle waren mit seinen Leistungen zufrieden.
Sowohl seine Lehrer und Erzieher als auch seine Eltern waren mit seinen
Leistungen zufrieden.
Der Wanderer hatte
keinen, Hunger, keinen Durst. Der Wanderer hatte weder Hunger noch
Durst. Bald regnet es, bald schneit es. Abwechselnd
regnete oder schneite es. Teils gab Franz nach, teils
Fritz. Sowohl Franz als auch Fritz gaben nach. Nicht
nur in Europa, auch in Asien herrschte große Kälte. in
Europa sowie in Asien herrschte große Kälte. Sie
kaufte Mehl, Zucker, Obst, Gemüse. Sie kaufte sowohl Mehl und
Zucker als auch Obst und Gemüse.
Allerlei Früchte:
Manche sind rundlich und knollig, fast kugelig,
andere hingegen länglich, eckig, bucklig, runzlig, oder rissig.
Viele haben eine bräunliche, gelbliche, rötliche oder
grünliche Farbe. Es sind auch haarige, wollige, borstige und
stachelige Früchte darunter und solche, die sich fettig
anfühlen. Manche sind leicht verderblich, andere wieder sehr
widerstandsfähig. Die meisten sehen sehr appetitlich aus. Sie sind
saftig, fleischig, mehlig und schmecken köstlich und
vorzüglich. Einige sind freilich auch kümmerlich geraten,
krüppelig geblieben oder schon wurmig geworden. Sie haben zuweil
einen widerlichen Geruch.
KOMMA BEISTRICH
1 Zwischen zwei oder meheren Hauptsätzen auch wenn
"und" oder "oder" dazwischensteht. Der Vater las die
Zeitung, die Mutter strickte, und die Tochter arbeitete in der
Küche.- Die Kapelle fing an zu spielen, die ersten
Paare tanzten, und die Kellner kamen mit den Getränken nicht
durch.- Ich gehe heute schwimmen, oder ich gehe ins
Kino.
2 Trennen von zwei Hauptsätzen, auch wenn
die Sätze ineinanderstehen. Ich werde, du
mußt es mir glauben, alles für dich zu tun.- Der
Mann rannte, es war zum Lachen, die ganze Zeit hinter seinem Hut her.-
3. Zwischen einen
Hauptsatz und einen Nebensatz. Ich werde zusehen, was
sich machen läßt.- Ob ich komme, weiß
ich nicht.
4 Vor oder hinter einen Nebensatz, wenn dieser in einen
Hauptsatz eingeschoben ist. Meine Eltern haben mir,
weil sie mir eine Freunde machen wollten, ein Fahrrad geschenkt.- Ich
werde damit ich weiterkomme, in die Prüfung gehen. - Das Geld, das
ich gefunden habe, muß ich abliefern.
5.Zwischen vorausgehenden Nebensatz und
Hauptsatz Ob ich komme, weiß ich nicht.- Sollten
Sie den Zug nicht mehr erreichen, rufen Sie mich bitte an.
6. Hinter einen verkürzten Satz innerhalb eines
Hauptsatzes Die Rentennachzahlung wird, wie bekannt,
erst in zwei Monaten erfolgen.- Mein Vater wird, falls erforderlich,
selbst zur Schule gehen.
7 Alle Nebensätze
voneinander und vom Hauptsatz. Der Mensch glaubt gar
nicht, was er alles ertragen kann, ob er Hunger und Durst leiden
muß, ob er krank oder gebrechlich ist, sein Lebenswille ist immer
stärker.
8 Vor erweiterten Nennformen mit "zu". Ich
freue mich, Sie kennenzulernen.- Es ist mir eine Freude, Ihnen zu
helfen.- Ich bilde mir ein, etwas gehört zu haben. er glaubt
tatsächlich, einen Preis zu gewinnen.
9 Vor Nennformen mit
"ohne zu" - "um zu" - "als zu" - "anstatt zu" - "wie zu" - "statt zu". Er
verstand ihn auch so, ohne zu fragen. - Anstatt zu fahren, ging er. -
Er stieg in den Bus, ohne zu überlegen. - Er hätte nichts
Besseres tun können, als zu kommen.
10 Vor die
nichterweiterte Nennform mit "zu" nur dann, wennwenn es im Sinne von um
zu "um zu" steht. Die Ärzte standen bereit, um zu
helfen. - Die Schüler kommen heute, zu arbeiten. - Die Eltern
kamen nicht, zu strafen. - die Dörfler fuhren in die naheliegende
Stadt, einzukaufen.
11 Vor der Nennform mit bloßen "zu", wenn
folgende Wörter im Vorsatz auf die Nennform hinweisen: es
- danach - davor - daran - darauf - das- davon - dazu. Es
ist hier nicht gestattet, einzutreten. - Danach war es nicht mehr
möglich, auszuwandern. - Sie hatten Angst davor, abzustürzen.
- Ich denke nicht daran, mitzuarbeiten. - Die Kinder freuen sich
darauf, zu turnen. - Zu basteln, das war seine Stärke. - Sie ist
überzeugt davon, zu gewinnen. - Es gehört doch viel dazu, zu
gewinnen.
12. Wenn ein Deutewort
wie "es" - "danach" - "davor" - "daran" - "darauf" - "das" auf die
Nennform mit zu zurückweist nach der Nennform mit zu. Einen
Eindruck zu machen, davon ist sie überzeugt. - In Ruhe zu essen,
dazu hat sie keine Zeit. - Zu schwimmen darauf freut sie sich jetzt
schon. - Zu bauen, daran hatte sie schon lange gedacht. - Zu sterben,
davor haben die meisten Menschen Angst.
13 Vor die erste von
zwei Nennformen, die mit "und" oder "oder"verbunden sind. Höre
auf, zu pfeifen und zu und zu lärmen. - Sie waren nicht immer
bereit, zu loben oder zu tadeln. - Zu essen und zu trinken, dies hatten
sie reichlich. - Es war ihm freigestellt, zu fliegen oder zu fahren. -
Es ist die Pflicht des Arztes, zu helfen und zu heilen. - Es isr
verwerflich, zu belügen und zu betrügen. - Es gelang ihm,
aufzustehen und zu fliehen.
14 Vor eine nicht erweiterte Nennform mit "zu", wenn sie
einen Satzgegenstand darstellt und einer vorausgehenden Satzaussage
folgt. Des Knaben Pflicht ist es, zu lernen. - Der
Eltern Aufgabe war, zu erziehen. - Ihre Wünsche waren, zu
verkaufen. - die Absicht des Arztes war, aufzuklären.
15 Steht die nicht erweiterte Nennform mit "zu" als
Subjekt (Satzgegenstand) vor der Satzaussage, kommt kein Komma. Zu
lernen ist des Knaben Plicht. - zu erziehen soll die Aufgabe der Mutter
sein.
16 Steht die nichterweiterte Nennform mit "zu" als
Satzergänzung, kommt kein Komma. Der Pianist
begann zu spielen. - Der Junge vergaß zu arbeiten.
17 Geht der erweiterten Nennform mit "zu" voran ein
Hilfzeitwort oder ein als Hilfszeitwort gebrauchtes Zeitwort voran,
kommt kein Komma. Ich pflege mittags zu ruhen. - Der
Junge hat dir zu gehorchen.
18 Vor die Nennform mit "zu", wenn
Mißverständnisse ausgeschaltet werden müssen. Mein
Sohn versprach mir zu gehorchen. - Aber: Mein Sohn versprach, mir zu
gehorchen. Die Mutter versprach dem Vater, zu
schreiben. - Aber: Die Mutter versprach, dem Vater zu schreiben. - Der
Lehrer empfahl ihnen (, zu helfen. - Aber: Der Lehrer empfahl, ihnen zu
helfen.
Der Junge bat ihn, zu vergeben. (d.h.: Er hat ihn [z.B.
dem Vater], gebeten zu vergeben, wen hier vergeben werden soll, ist
nicht festgelegt. - aber: Der Junge
bat, ihm zu vergeben. (d.h.: Er hat für seine Tat um Vergebung
gebeten, wen er gebeten hat ist nicht festgelegt.)Tante
Gertrud, die Schwester meiner Mutter, und Onkel Willhelm sind heute
gekommen (2 Personen). Aber: Tante Gertrud, die Schwester meiner Mutter
und Onkel Wilhelm sind heute gekommen (3 Personen).
Der Große Ödstein machte von all den
schönen Gipfeln des Gesäuses, den größten
Eindruck auf mich. Sein allseits mächtig emporragender Bau, steil
und kühn in die Lüfte türmend,*er wurde mir in seiner
naturbelassenen Ureigenheit ein Begriff, eines für nicht
jeden zugänglichen Berges.*Von Stille umgeben, starrte ich
die graue Wand empor.*Nur das dunkle Grün, der in den
unteren Partien wurzelnden Krummholzbestände der
Gemsengärten,*Ehe ich den Wald erreichte, erglänzten auch die
umliegenden Höhen des königlichen Tagesgestirnes. Glatt und
senkrecht ging es vor mir empor, angesichts dieser Ausgesetzheit wurde
mir bewußt, ich hatte mich verstiegen.*Nun war der
mächtigste von allen, der Große Ödstein an der Reihe,
*Ich ließ mich zu einer Rast nieder und entnahm
aus den Tiefen des Rucksacks, alles Eßbare um mich zu
stärken.*über teils mit Rasenpolstern bewachsenen
Felsabsätze, tief im steilen Gehänge,*Während ich
so sann fiel mir ein, daß ich noch nie im Bergsteigerfriedhof von
Johnsbach war,*Vielleicht war es der krasse Gegensatz, hervorgerufen
durch den schnellen Übergang, von der sonnigen
Gipfelhöhe des Ödsteines,*Ich habe schon Bergfriedhöfe,
in denen viele Bergführer und Bergsteiger in Frieden ruhen,
aufgesucht, aber immer nur die Pietät des Lebendigen
gegenüber den Toten empfunden,*Obwohl die Namen der stillen
Schläfer, teils Einheimische, teils Touristen, nur verschwommen
vor meinen Augen zitterten, daß ich sie nur mit großer
Mühe lesen konnte,*Aus der gewaltigen Höhe blickten der vom
Abendrot umflutete Kirchengrat mit seinen Türmen und die
Wände des Ödensteins, auf die zu ihren Füßen
liegende *Ich wollte mich schon entfernen, da
hörte ich draußen Schritte, ein Priester erschien am
Eingang, *Da kam allmählich die Stimmung
die eine gelungene Bergtour immer auslöst, wieder zurück.
*Als ob sie mit dem nächsten Zug abfahren
würden bestellten sie bei der, durch ihr geräuschvolles
Auftreten herbei geeilten Kellnerin *es ist nur so
stark gewachsen weil sie solange warten mußten!", sagte
schmunzelnd der Wirt.*so daß schon nach kurzer Zeit das duftige
Gebilde der Kochkunst, vom Teller verschwunden war.*denn wenn das
Loch zusammenfällt, gibt es auch draußen nichts mehr.*einmal
führte ich eine Gruppe Lehrer; zum Spaß hatte ich am
Vortag *Da drinnen sind Räume mit
160m Höhe, dadurch entsteht ein eigener Wetterzyklus, der die
jetzt hörbare Luft *Bernhard zog, ich
kroch hinter dem Gast *,es war
keine Gefahr, daß böse Steine *,atmete
tief und lachte so freundlich, daß wir davon überzeugt
wurden,*Auch dort wo der zweite Bach herabkommt, starrt eine schwarze
Öffnung auf uns nieder,* denken wirb an die
Vermessung der Höhle, denn schon ist es höchste Zeit
*Es gelang, wenn auch mit harter Mühe*Es ist so nett, wenn man
unter so gemütlichen Leuten sein kann,
*Übermorgen am 15 August vor 32b Jahren ,1962, war
ich mit dem *Wir sind heut alle in die Südwand
eingestiegen, allerdings nicht in die Höhe - sondern in die Tiefe
des Berges, kann ich heute, wenn ich nach Hause komme,
erzählen.*Das neue Kreuz besteht aus 24 Bestandteilen und 48
Gährungsschweißungen stammt, einschließlich des
Entwurfes, von Rudolf Zefferer.*Rudolf Klapper und Rudolf Zeffer,
errichteten das Kreuz.*Herr Dekan, liebe Bergfreunde,*Wenn wir so hoch
oben dem Hergott ein Stück näher sind, bitte ich darum, *Ein
starkgewichtiger Beamter aus Aussee, mit dem ich mich angefreundet
hatte und ich, verließen als letzte die Grimminghütte.*Die
Besucher der Veranstaltung erlebten, mit welcher Freude und
Hingabe *Auf den Eurowegen wünsche ich Ihnen
alles Gute, bedenken Sie aber, daß die Kennzeichnung dieser Wege
in Österreich sehr viel zu wünschen übrig
läßt.*Für alle Naturbewußten bleibt zu hoffen,
daß das Lungauer Pilotobjekt *Ob ich gerecht bin? Darüber
werden Sie, die werten Leser selbst, urteilen.* UND wird man auch heute
noch den ganzen Tag fast keinen Menschen sehen, und hier trifft das
Wort von der "wohltuenden
÷
GROSS
UND KLEINSCHREIBUNG BEISPIELE
Nach einem Doppelpunkt immer groß*im
Wesentlichen (Wesentlichen klein oder groß?)*"So bitte hier ist
das Bestellte, es ist nur stark gewachsen weil sie solange warten
mußten!", Ssagte schmunzelnd der Wirt.*Als ich sie als Kind das
erste mMal erblickte*Der Wein ist der Bbeste.*Ich danke im Vvoraus.*Ich
kaufe Waren im Kkleinen und im Ggroßen*Es spricht aller Sitte
Hhohn (R140 das Hauptwort ist zum Vorwort des Zeitwortes geworden),
wenn der Eeinzelne sich die Not seiner Mitmenschen zu Nutze
macht.*Halte in allen Dingen Mmaß.
ADJEKTIV laut,gut,flott,grün,bunt,schön,bärtig,mißgünstig,regelmäßig,.....
Adverb
Umstandswort
Anagramm^
Aposstroph gr. Auslassungszeichen, aposstraphiern
feierlich anreden nachdrücklich bezeichnen
Deklination sprachw. Beurteilung von Haupt- Eigenschafts- Für- u.
Zahlwörter.
Genitiv Geschlecht
Homonyme^
Imperativ Befehlsform
Interpunktion Zwischensetzung, Sprachlehre
Kasus für Casus lat. Fall Gramatik Sprachw. Nennwort
Konjuktion Sprachw. Bindewort; astron. Stellung zweier
Gestirne im gleichen Längengrad
Konjuktiv Möglichkeitsform
Metapher
Wort mit bildlicher Bedeutung Sinnbild Gleichnis Übertragung
analog: Beispiel Logo Sympol Simile
Motion
Bewegung Sexus
Sprache Geschlecht
Nomen lat. Name Partizip lat. Mittelwort
Gegenwart erwachend, Vergangenheit erwacht, partizipieren Teilnehmer
Palindron^ (Wortfolge [od. Satz ,
die vorwärts wie rückwärts gelesen] gleichen Sinn [den
gleichen] ergeben zb Otto, Reliefpfeiler)
PRÄFIX Vorsilbe
Präposition
Verhältniswort
PRONOMEN
Fürwort
Personalpronomen
:ich,du,er,sie,es,wir,ihr ,sie,
Reflexivpronomen
:mich,dich,sich,uns,euch,
Demonstrativpronomen:dieser,diese,dieses,
Relativpronomen
:der,die,das,
Interrogativpronomen :welcher,welche,welches
Indefinitpronomen
:all,man,kein,niemand
Partizip lat. Mittelwort Gegenwart erwachend,
Vergangenheit erwacht, partizipieren Teilnehmer
Semantik gr. Sprachw. Wortbedeutungslehre
Sexus
Sprache Geschlecht Motion
Singular Einzahl
SUBSTANTIV Hauptwort
Konkreta Peter,Tier,
Alpen, Auto, Mensch, Spielzeug, Haus,.......
Abstrakta Freude,Liebe,Wut,
Weisheit, Eigentum, Erlebnis, Heiterkeit, Freundschaft,....
Semantik
gr. Bedeutungslehre
Synonymie ist die Gleichheit oder zumindest
Ähnlichkeit der Bedeutung verschiedener sprachlicher
Ausdrücke (sprachlicher Zeichen, lexikalischer Zeichen;
insbesondere Wörter). Zwei Wörter sind synonym, wenn sie die
gleiche (ähnliche) Bedeutung haben. Statt von
Synonymie kann auch von Bedeutungsgleichheit
(Bedeutungsähnlichkeit) oder (seltener) Verwendungsgleichheit
(Verwendungsähnlichkeit) gesprochen werden
Synonyme
WÖrter mit gleicher Bedeutung gr.
sinnverwandtes Wort
Syntax Lehre vom Satzbau, Syntagma Gr. Wortgruppen.
Topos Sprachwissenschaft: Festes Klischee, sprachlicher Gemeinplatz
Transitiv
zielendes Zeitwort den Hund schlagen
VERB Tätigkeitwort
Zeitwort
Vollverben
Handlungsverben
lachen, hämmern, maschieren. nähen,
tanzen,schreien,kämpfen,.......
Hilfsverben
haben sein werden
Modalverben dürfen,
können, mögen, müssen, lassen, sollen, wollen,
Vorgangsverb rosten,
wachsen, verblühen,(Peter fiel hin.)
Zustandsverben wohnen,
leben,(Die Vase steht auf dem Tisch. Er bleibt ein Träumer.)
verbal Verben von Zeitwort Tätigkeitswort nonverbal
Vokal Selbstlaut
PRÄAMPEL
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