Anfang Ende Inhalt  A-Z LOGO
 


 

m.bruno@gmx.at   1120 Wien Anderseng. 23/29/1
 
Familienbuch der Stammbaumfrüchte Zweige Äste Stämme und Wurzeln
 
 
     
 ÷ ÷      
AHNENWURZEL Inhalt
NEWS Gudrun Ehefrau Rainer Diamant Hochzeit Günter 50er So leb den wohl du stilles Haus Mein Haus Dolmen Hubert 85er Besuch goldene Hochzeit Bruno 70er Ausflug Steffi 60er Heiner 60er Nadja Gerald *Fabian Hilde Felfer70 Rosalia 60er Herbert Mayer 85er Gartenhaus Gerhilde 70er Erni Kügel Bergunfall Gerhilde 70 Marion 40er Bettina Rolf Fritz 50er Ines Andreas Uhrmacher Familie Chronik Vermögens Verfall Abschied von der Krähe  
A-Z B BAUMANN Edmund Gerhilde Andreas Ines Daniel Kai K KÖSSLER Gertrude Hildegard Robert1 Robert2 L LAUTNER Rolf Bettina Isabelle Lars M MAYER - Adolf1 Maria Adolf2 Annastasia Bruno Manfred1 Manfred2 - Alois1 Johanna Alois2 Ewald Herbert Karl - Anton Maria1 Horst Karl Maria1 - Otto1 Karla Teresia Erna Hubert - Otto2 Brunhilde - Rosalia Angelika Christian P PAULIN Fritz1 Theresia Anton Fritz2 Theresia2 R  RONIAK  Maria Willi S SANZ Katharina - SCWEIGER Georg Anna Alosia Josef Katharina Peter Viktor - Maria Anna Rosalia Anton Franz Heinrich Maria - Anton Franz Hans Johanna Anna Juliane - SONNBERGER Hubert Elfriede Rainer Gerd - STEINBERGER Josefa - STOLZ Juliane - STEINBERGER Eduart Juliane  Franz Maria Hilde Friedrich d.2. Karoline
   
BRUNO Adolf&Anna1v11 Bruno&Rosi1v7 Geschäft1v7 Haus1v6 Hubert1v10 Katharina1v2 Mayer Herbert1v2 Mayer Otto1v7 Pöschl1v2 Stadtpark1v5 POOL
ROSI Georg&Maria1v4 Georgheimat1v8 Gruppe1v8 Rosi60 Jagdhütte1v19 Rosi60 Oberzeiring1v11 POOL
ANGELIKA Baum1v2 Berge Bösenstein1v3 B Schrein1v3 B Zinken1v2 Nachteulen1v22 Natur1v3 Pumperwald1v2 Fauna1v5
GARTEN Angelika1v2 Flora1v9 Fauna1v4 Gartenhaus1v7
  
AHNENWURZEL Ende  Bilder A BRUNO MAYER verh. mit B ROSALIA MAYER^ 2 Kinder 1v7
(01) A BRUNO MAYER > Ende 15.10.1940 > 1. Sohn CHRISTIAN 03.02.1972 Wien Tochter 1.1 KATHARINA SANZ 21.07.1997 Wien 2. Tochter ANGELIKA   > 22.07.1975 Oberzeiring A 5 Geschwister 1. HUBERT 2. GERTRUDE 3. GERHILDE 4. MANFRED
(02) 1. HUBERT 1v11  Diamant Hochzeit^  Ferlach 27.10.1925 verh. mit ELFRIEDE geb. Schweiger Kappel in den Karawanken  2 Kinder 1.1 RAINER verh. mit GUDRUN geb. Schwarzenegger 1956 - 2013 1.2 GERD 2. TRUDE 31.11.1931  verh. mit ROBERT KÖSSLER Döbriach 2 Kinder 2.1 HILDEGARD 2.2 ROBERT  3. GERHILDE   Asberg 07.04.1935 verh. mit EDMUND BAUMANN 07.07.1936 - 29.06.1999 Ludwigsburg Hoheneck 2 Kinder 3.1 BETINNA verh. mit ROLF 2 Kinder 3.1.1 ISABELLE 3.1.2 LARS 3.2 ANDREAS verh. mit INES 2 Kinder 3.2.1 KAI 3.2.2 DANIEL 4. MANFRED 24.03.1939 - 18.03.2010 1 Kind 4.1 MANFRED Mutter ROSWITHA EHMER Graz
(03) ELTERN Vater ADOLF MAYER^ d.2. 13.08.1904 - 25.03.1980 > 47 Uhrmacher Mutter ANNASTASIA MAYER^ geb. Steinberger 11.03.1907 - 07.09.1978 Guttaring Robachboden 4
(04) Vater ADOLF MAYER^ 1v11 d.2. 5 Geschwister 1. OTTO d.1. 2. ANTON 3. ALOIS d.1. 4. KARL 5. THERESIA 1. OTTO d.1. 1907 - 1984 Uhrmacher > (1. Ehe) mit KARLA (2. Ehe) mit THERESIA Seckau 4 Kinder (1. Ehe) 1.1 HERBERT 1.2 OTTO d.2. 1928 - 2008 Zahnarzt in Unzmarkt verh. mit BRUNHILDE Kinder und Schwiegerkinder Wolfgang mit Christa Sylvia mit Andrè Andreas mit Andrea Enkelkinder Sabrina, Ingrid, Anja, Richard, Mario und Dominik (2. Ehe) 1.3 HUBERT 1.4 ERNA  2. ANTON Friseurmeister in Judenburg verh. mit MARIA 1911 - 1986 Judenburg 3 Kinder 2.1 MARIA  2.2 KARL 2.3 HORST 3. ALOIS d.1. Uhrmacherfamilie Gedicht: "Adolfs Liebe"^ 08.06.1922 - 05.12.1966 > verh. mit JOHANNA Möderbrugg 5 Kinder 3.1 KARL verh. 2 Kinder 3.1.1 STEFAN 3.1.2 ELISABETH  3.2 HERBERT  3.3 EWALD verh. 2 Kinder 3.3.1 ANGELA 3.3.2 SEBASTIAN 3.4 ALOIS d. 2. > verh. mit ANDREA 2 Kinder 3.4.1 THOMAS 19.12.1983 3.4.2 HANNA 14.07.1992 3.5 HERMANN 4. KARL   im Krieg gefallen 5. THERESIA verh. mit FRITZ PAULIN Graz Ries 3 Kinder 5.1 RESI 5.2 TONI 5.3 FRITZ
(05) A Vater ADOLF MAYER^ d.2. ELTERN Vater ADOLF MAYER d.1. Vermächtnis 11.05.1878 > 47 Uhrmacher Mutter MARIA MAYER^ 20.12.1883 - 1945 geb. Stolz Oberwölz Bromach 2 ADOLF MAYER d.1. ELTERN Vater MATHIAS MAYER ^ 08.02.1845 - 22.05.1922 > Uhrmacher Mutter THERESIA MAYER^ geb. Dittelbacher 12.04.1841 aus Braunau Mattighofen am Inn MATHIAS MAYER ELTERN Vater LEOPOLD MAYER Mutter KATHARINA MAYER geb. Röhrl THERESIA MAYER^ ELTERN Vater JOSEF DITTELBACHER Essmeister in Kapelln  Mutter THERESIA DITTELBACHER
(06) MARIA MAYER^ (Frau von Adolf^ d.1.) 5 Geschwister 1. FRANZ  2. STOLZ JULIANE^Winden 2 Kinder 2.1 JOSEFA STEINBERGER^  Winden 26.01.2009 verh. mit ALFONS 1 Kind  2.2 THERESIA STEINBERGER † 10.05.2009 Zürich 3. MICHAEL 1 Tochter 3.1 JOSEFINE Hohentauern verh. mit FRANZ KÜGEL Talheim 2 Kinder 3.1.1 RUDOLF verh. mit ERNI > 2005 geb. Schaffer aus Gaishorn abgestürzt am Triebenstein 3.1.1 GERTI verheiratet in Wien 1 Sohn 4. SEPP 5. LOIS MARIA MAYER^ ELTERN Vater MICHAEL STOLZ 26.0 8.1854 Bauer vlg. Dunkel Forstboden MUTTER MARIA STOLZ^ geb. Kreditsch 06.12.1855 Oberwölz Schöttl MICHAEL STOLZ ELTERN Vater GEORG STOLZ vlg. Dunkelbauer Mutter ROSALIA STOLZ geb. Steindl MARIA STOLZ ELTERN Vater GEORG KREDITSCH vlg. Thomabauer Mutter THEKLA KREDITSCH geb. Rauch
(07) MARIA STOLZ^ geb. Kreditsch ist die Schwester des JOHANN KREDITSCH 08.05.1854 Dieser heiratete am 8.11.1890 in Frauenburg die GERTRUD STEINWIDER. Er arbeitete am Fürst Schwarzenberg'schen Sägewerk in Unzmarkt. Aus dieser Ehe entstammt meine Großmutter KLARA. Diese heiratete den vlg. "BACHER HANSL" - JOHANN KREUZER, Sägewerker und Musikant. Mit dem Ertrag seiner Musikantentätigkeit kaufte er sich das vlg. Grabenbauer in Winden. Nach seinem Tod übernahm dieses Haus die "SEFERL" JOSEFA STEINBERGER^ auf Leibrente. Sie ist die Tochter der STOLZ JULIANE^ und damit eine Nichte der Frau des Uhrmachers MAYER. Womit sich der Kreis schließt.  Dir. ARNOLD KREDITSCH im Jänner 2007
(08) A KÄRNTNERSTAMM Mutter ANNASTASIA MAYER^ 1v11 geb. Steinberger 11.03.1907-07.09.1978 Guttaring Robachboden 4  5 Geschwister 1. FRANZ2. FRIEDRICH d.2. 3. EDUARD 4. MARIA 5. MARGIT
(09) 1. FRANZ verh.mit? Kinder? Tochter 1.1 HILDE verh. mit JOSEF FELFER > 1 Sohn ULFRIED 2. FRIEDRICH d.2.  1919 - 1988  verh. mit KAROLINE 4 Kinder 1 FRITZ 2 HUBERTA 3 GERTRUDE 4 HANS Schwiegerkinder RITA ERNST SUSANNE Enkelkinder CHRISTIAN TOBIAS STEFAN PHILIPP SIMON ARMIN 3. EDUARD   4. MARIA verh. mit WILLI RONIAK > 1912 - 1985 Kapfenberg 4 Kinder 1 HERBERT 2 FRIEDA  3 IRMGARD 4 WALTER 5. MARGIT 1 Sohn HELMUT ANNASTASIA MAYER ELTERN Vater FRIEDRICH STEINBERGER d.1. *13.07.1881 Kreuzbauer Dobersberg 19 Kappel am Krappfeld verh. mit KATHARINA STEINBERGER^ geb. Sonnberger 01.05.1888 - 05.04.1971 FRIEDRICH STEINBERGER d.1. ELTERN Vater PAUL STEINBERGER Kreuzbauer Mutter THERESIA STEINBERGER KATHARINA STEINBERGER^ ELTERN Vater MARTIN STEINBERGER Gösserbauer Dobersberg  Mutter ANNA geb. Pirner
Wurzel Bruno Ende Anfang
 
(10) B ROSALIA MAYER  Ende 31.08.1948 Pusterwald geb. Schweiger (WURZEL BRUNO Anfang) Sohn CHRISTIAN Tochter ANGELIKA 5 Geschwister 1. FRANZ 2. MARIA 3. ANTON 4. HEINRICH 5. ANNA 
(11) 1. FRANZ FRITSCH 1937 - 2008 3 Töchter 1.1 SILVIA 1.2 BETTINA 1.3 MANUELA 2. MARIA FRITSCH SIMBÜRGER 5 Kinder 2.1 HELMUT 2.2 HUGO (Traktorunglück im Kindesalter) 2.3 GÜNTHER verh. mit ELKE Pöls 1 Tochter 2.3.1 ISABELL 2.4 SONJA verh. mit FRITZ EHGARTNER ^ Pöls 1 Sohn 2.4.1 GERALD 2.5 MARION verh. mit FRANZ KÖCK Pöls 2 Kinder 2.5.1 MARKUS 2.5.2 EVAMARIA 3. ANTON 25.05.1943 - 10.09.2009  3 Söhne 3.1 CHRISTIAN 15.021976 - 01.02.1979 (Im Kindesalter ertrunken) 3.2 ANDREAS 3.3 GÜNTHER Bruck a.d.Mur 4. HEINRICH 2 Kinder Lebensgemeinschaft mit Steffi Sturm St.Gertraud 5. ANNA Pusterwald verh. mit JOHANN KINDELSBERGER Bruck a.d.Mur 1 Sohn 5.1 GERALD gesch. mit NADJA 2 Kinder JENNIFER FABIAN 1v3 *2009.05.01 um 02:00
(12) ELTERN Vater GEORG SCHWEIGER 1v4 05.04.1925 - 15.11.1997 Pusterwald 6 Geschwister VIKTOR  Knittelfeld 2. JOSEF  St.Oswald 3. KATHARINA Pöls 4. ALOISIA Pusterwald 5. ANNA Strobl 6. PETER Pusterwald Mutter MARIA SCHWEIGER 1v4 31.12.1911 - 07.12.02 13:40 geb. Fritsch Simbürger vlg. Moar im Gaschbach SIMBÜRGER Stammwurzel Mayrhofen im Zillertal 7 Geschwister 1. ANTON 2. HANS im Krieg gefallen 3. FRANZ im Krieg gefallen 4. PEPI im Krieg gefallen 5. JOHANNA Möderbrugg 6. ANNA Zist 7. JULIANE verh. mit PETER KLINGSBICHL 2007 SIMBÜRGER STAMMWURZEL MAYERHOFEN im ZILLERTAL
Gesamtwurzel Ende Bruno Anfang Rosalia Anfang

 N E W S

Gudrun Sonnberger Sekundentod 2013-01-15   Der Frau von Rainer, der Sohn von Hubert.

Diamant Hochzeit

Vom 25.10.1952 bis 25.10.2012 (60 Jahre)
Bildwidmung; deine Schwägerin und Bruder Elfriede und Hubert Sonnberger
Die Liebe, welch' lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst. Theodor Storm (1817 - 1888
)
Herzlichen Glückwunsch zum gemeinsamen Wegerfolg bei den Wanderungen des Lebens
Menschenschicksal; steigen und fallen — Freude und Qual. 

Günter 50er 1v23 2012-06-30
 
Wer könnt den das auf dem Büdl sein?
Es ist der Günti lieb und klein.
 
Ganz blond und liab wie er woar,
kuman jetzt schon die grauen Hoar.
 
Drum zu diesem Zwecke,
ich euch alle "wecke".
 
Der Günter feiert seinenn 50er,
da müssen natürlich alle her.
 
Familie, Verwandte,
Freunde und Bekannte.
 
Ihr alle seid geladen zum Fest,
das nichts zu wünschen übrig lässt.
 
Am 30.06.2012 soll es sein,
wir wollen feiern bei Bier und bei Wein.
 
Und wenn ihr auch noch hungrig seid,
steht ein gutes Essen bereit.
 
Bitte nehmt für das Geburtagskind alle die Zeit
und überhäuft es mit guter Laune, Spaß und Heiterkeit.
So leb' den wohl, du  stilles Haus 1v6
So leb' den wohl, du  stilles Haus!
Ich zieh betrübt von dir hinaus,
Ich zieh betrübt und traurig fort,
Noch unbestimmt an welchen Ort.

So leb' den wohl, du schönes Land,
In dem ich hohe Freude fand,
Du zogst mich groß, du pflegtest mich,
Und nimmer mehr vergeß ich dich!

So lebt denn all ihr Lieben wohl,
Von denen ich jetzt scheiden soll.
Und find' ich draußen auch mein Glück,
Denk ich doch stets an euch zurück.
  Legende: Gefunden am, 18.09.1998 beim Durchbruch für die Gartenstiege im 1. Stock. Lied aus Ferdinand Raimund's 1790 - 1836 romantisch komischen Zauberspiel "Der Alpenkönig". Adressiert an das Mayer Mutterl Theresia Mayer
Haussprüche 
Mit Gott tritt ein bring Glück herein.
Geh ein geh aus bleib treu dem Haus.

Dies ist mein Haus und doch nicht mein,
 
Beim Nächsten wird es auch so sein,
Dem Dritten wird es übergeben,
Der Vierte wird nicht ewig  leben,
Den Fünften tragt man hinaus,
Nun frag ich mich wem gehört dies Haus?
u. A. Quelle Schlossbergturm Griffen>
Dolme - das verborgene goldene Erbe unserer Ahnen 2011-01-30
  Mehr als sich unsere Schulweisheit träumen lässt, sind Dolmen die Speicher der Wahrheit des menschlichen Urwissens.
Es gibt mehr Wissen zwischen Himmel und Erde als sich die Menschen heutzutage vorstellen können. Es ist nun an der Zeit, das sich die Menschen wieder erinnern an ihren Ursprung und an ihr wahres Wissen, was sie tief im Herzen mit sich im geheimen herumtragen. Hier wird kein Platz für unsere Schulweisheiten sein, sondern das, was wir uns bisher nicht erträumt haben, obwohl es trotzdem zwischen Himmel & Erden existiert (um es mal nach Goethe oder Shakespeare zu formulieren). Es geht hier um Verborgenes, um große Geheimnisse unseres Daseins, welche von unseren Ahnen gespeichert wurden. Dazu erschufen sie die Dolmen. So können wir uns an diese, uns Inne wohnende Vergangenheit erinnern. Die Energie an diesen Plätzen ist klar, leicht und spielerisch. Tiefe Demut kam bei mir auf, als ich das "Opfer" unserer Ahnen, rund 10.000 Jahre lang auf uns zu warten, zu verstehen begann. Zeit ist auch nur eine Illusion, was sind schon 10.000 Jahre in Relation zur unendlichen Schöpfung. Die Ahnen verraten uns, dass wir schon 1 Million Jahre auf Erden wandeln und davon 990.000 Jahre das Paradies auf Erden hatten.
  Wir wissen dies, denn unsere Sehnsucht nach innerem Frieden, ohne Sorgen und in ekstatischer Lebensfreude, entspringt dieser Erinnerung. Nach dem 111.000 Jahre alten Kalender unserer Ahnen , befinden wir uns im Jahr 7514 nach der Sintflut. Der Zeitraum von 0 (Sintflut) bis gestern wird auch die Zeit des Okkultismus genannt, welche sich spätestens seit dem Millenniumswechsel auflöst und 2007 oder 7515 beendet ist.  
Hubert 85 GLÜCKWÜNSCHE 2010-10-24 1v10
 
Sonne und Regen wechselt sich ab,
Besinnlich - ein ander's mal im Trapp!
Freude und Leid beides kommt vor,
Wichtig ist es behalte den Humor.

Nicht die Zahl der Jahre,
Auch nicht graue Haare -
Nur die Zufriedenheit zählt
Mehr wie Besitz und Geld.

Gelassen weiter besteh'n
Den das Leben ist schön.
Für alle kommt die Wende
Jeder Tag hat sein Ende.
Besuch bei Friedl und Hubert in Unterferlach  2009-09-05 und in Treibach 2010-05-11
  In der vergangenen Nacht habe ich von Friedl und Hubert geträumt, "Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum" heißt es im Volksmund. Fast jeder Spruch hat zwei Seiten, Alpträume auszuleben ist nicht ratsam und einen Traumdeuter zu fragen wie Träume umgesetzt werden können ist unreal. Traumvorstellungen oder Traumwünsche haben meistens mit den tatsächlichen Träumen nicht gemeinsam. "Es ist kostbarer sein Leben zu leben, anstatt seine Träume zu träumen, denn wir haben so viele Träume, aber nur ein Leben" ist auch ein Forum - Beitrag in Zitate Online. In meinem Fall war es richtig dem Traum zu folgen.
  Hubert ist mit 87 Jahren schwer bei Fuß und unwohl am Stuhl aber voller geistiger Frische und auch Friedl ist, abgesehen von altersbedingten Erscheinungen, wohlauf. Für Hubert der ein leidenschaftlicher Bergsteiger Bergretter und extremer Kletterer war, er leitete auch die alpin Ausbildung der Gendarmerie, war es ein schwerer Schock nicht mehr in die Berge gehen zu können, doch er hat sich damit abgefunden. Einst bei meiner Wanderung rund und auf den Großvenediger, wo ich auch Freinächte verbrachte und über Gebühr lange unterwegs war, hatte er damals voll Besorgnis sogar eine Hubschrauber Suchaktion gestartet. In seinem Wesen hat Hubert sehr viel von unserer Mutter geerbt, er ist und sie war stets geduldig und ausgleichend, ich kann mich nicht erinnern von den beiden je ein böses Wort gehört zu haben. Es war ein ereignisreicher und auch wettermäßig schöner Tag, Ferlach ist ein sehenswerter Markt, von den Karawanken kamen noch die angeschwollenen von den Kalksteinen trübweißen Bäche, von den vorhergegangen Unwetter mit Murenabgänge.

Hubert
Goldene Hochzeit
  Einladung zur goldenen Hochzeit von Elfriede und Hubert Sonnberger, kommt am Sonntag, den 27.10.2002 um 11Uhr zur Trauung in die Pfarrkirche Kappel an der Drau. Anschließend laden wir ins Gasthaus Ogris ein. Mitzubringen sind gute Laune aber keine Geschenke.
Ein Festtag ist, drum wird applaudiert, denn dieses Goldpaar jubiliert.
Verbunden treu schon fünfzig Jahre, das grenzt schon an's Wunderbare.
Verglichen mit der Ewigkeit ist dies eine kurze Zeit.
Doch ganz ehrlich zugegeben, ein großer Teil des Eheleben.
 Glückwunschkarte von der ganzen Fam. 2010-10-15
Zum 70. Geburtstag und aufwärts Sonne und Regen, die wechseln sich ab,
mal geht's im Schritt, mal geht's im Trab! Fröhlichkeit - Traurigkeit, beides kommt vor,
eines ist nur wichtig, trag's mit Humor, denn Alter ist nicht Zahl der Jahre,
Alter heißt nicht graue Haare! Nur wer im Alter den Humor behält,
erreicht viel mehr als Gut und Geld. Du musst nur alles fröhlich seh'n,
dann ist es auch mit 70 schön.
Lieber Bruno, alles Liebe und Gute zu deinem Ehrentag wünschen dir von Herzen Sonja, Fritz u. Gerald.
Ein Jahr wie vorher, ein Tag wie immer, eine Stunde wie alle. Heute ein Augenblick um danke zu sagen.
Ausflug mit Steffi und Heiner nach Gamlitz und Saualpe 2009-09-07
Heinrich Schweiger  2007 60er.
2.Reihe: Frau von Steffis Bruder, Gerald Kindelsberger^, Steffi Sturm^> ^, Günther Fritsch^
1.Reihe: Maria Fritsch^, Nadja Hasler, Anna Kindelsberger geb. Schweiger^, Heinrich Schweiger^, Johann Kindelsberger vlg. Moar im Gaschbach^
Steffi Sturm 20040821 60er Partnerin von Heiner^  Die Überraschung: Die KLagenfurter Stubenmusik 2 Steirische, 2 Harfenistinnen, Gitarre, Bassgeige und Humorist, 3 Lob - und Satiregedichte über die Jubilarin. Die Tochter von Steffi "Gerti" spielte auf der Steirischen Harmonika und sang dazu. Steffi und ihre Tochter sangen danach als Höhepunkt gemeinsam ein Lied. Eine erstaunliche Leistung des Fraßwirt er merkte sich alle Essensbestellungen, Schweinsbraten oder Backhendl, von etwa 40 Personen ohne Notizen.
    
Hilde Felfer 2008 geborene Steinberger 70 Jahre 
  Unglaublich wie die Zeit vergeht. Liebe Rosi, lieber Bruno, ich würde mich freuen mit Euch gemeinsam meinen 70er zu feiern und lade Euch herzlich ein. Am Samstag den 22.November 2008 im Gasthaus Haunschmidt. Wir treffen uns bei uns "Dahoam". Meine Geschwister und ich freuen uns auf Euer Kommen! Also Karnten is lei ans. Liebe Grüße Hilde.
 
Herbert Mayer 1v2 2007-01
  85 Jahre sind es wert, ganz groß gefeiert zu werden. Mayer und Rolex luden zur großen Jubiläums-Gala ins Kurhaus ein. Hier lassen wir die unvergessliche Nacht noch einmal Revue passieren.
  Auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück zu blicken, ist ein beruhigendes Gefühl. Die Zukunft in guten Händen zu wissen, gibt Sicherheit. 1922 gründete der Uhrmacher-Meister Herbert Mayer unser Unternehmen, das auch heute noch in Familienbesitz ist. Gerade in diesen Zeiten sind wir mit Recht stolz darauf, diese Tradition fortsetzen zu können. Die Brüder Bernhard und Christoph Sieber, die unser Unternehmen führen, haben sich seit Jahren als Spezialisten im eigenen Haus und weit darüber hinaus etabliert. Bernhard Sieber ist Experte auf dem Gebiet Mechanischer Uhren. Seine Leidenschaft sind die Großen Komplikationen, die ihn immer wieder aufs Neue begeistern. Christoph Sieber hat sich der faszinierenden Welt der Edelsteine verschrieben. Er ist geprüfter Fachmann für Edelsteine und Diamanten mit dem Abschluss des international renommierten Gemmological Institute of America. So ist die Qualität der in unseren Meister-Werkstätten verarbeiteten Edelsteine garantiert. Sowohl Bernhard als auch Christoph Sieber haben das gleiche ehrgeizige Ziel wie ihre Eltern und deren Vorfahren: Unseren Kunden das Beste zu geben, jetzt und in Zukunft. Quelle Anmerkung: Es wurde immer von einem Onkel Herbert gesprochen, der genaue Verwandtschaftsgrad ist mir nicht bekannt. Er war auch einmal in Oberzeiring zu Besuch. Ich war damals ein Kind und auf dem Bild kommt er mir bekannt vor. Mein Vater und seine Brüder Lois und Otto wurden zweimal nach Augsburg und nach München zum Oktoberfest eingeladen. "Die haben ihre Rasierpinsel auf den Hut". War eine Bemerkung, bezüglich ihrer Gamsbärte, zu den beiden Jägern Otto und Lois, auf der Wies'n.
  Herbert Mayer ist mir auch mit der Marke Augusta als erfolgreicher Feuerzeug - Fabrikant in Erinnerung. Mit 15 Jahren hatte ich, ohne mich zu erkennen geben, auf der Durchreise nach Hamburg mir das Juweliergeschäft in Augsburg einmal angesehen.
 
Marion Köck 2006 40er Aufnahme in den  40ziger  Klub durch die Schwester Sonja  

BITTGEBET FÜR MARION
 VORBETER
 Liebes Geburtstagskind
 Du Finanziererin des heutigen Tages
 Du Mittelpunkt des heutigen Tages
 Du geduldige Freundin
 Du Verbreiterin guter Laune
 Dass wir an diesem Fest teilhaben dürfen
 Das wir viel Durst haben
 Sollten wir zu viel trinken
 Für jeden ein Bier
 Dass wir heute kein Zahnweh bekommen
 Dass wir morgen kein Kopfweh haben
 Dass uns morgen  nichts im Magen liegt
 Sollten wir übermütig werden
 Sollten wir etwas laut werden
 Wir sind lauter vergnügte Leute
 Vor frühzeitigem Heimweh
 Sollten wir mal kräftig rülpsen
 Dass du gut ins Bett kommst
 Das wir gut nach Hause kommen
 Dass wir dein Fest gut überstehen
 Dass dir das Glück immer beistehen möge
 Dass dir das Geld niemals ausgehen möge
 Weil du allen Bedürftigen stets Speis und Trank gabst
 ALLE
 Wir grüßen dich
 Wir leiden mit dir
 Wir bewundern dich
 Wir lieben dich
 Wir freuen uns mir dir
 Wir danken dir
 Verzeih es uns
 Vergönn' es uns
 Oder ein paar mehr
 Das hoffen wir
 Verschone uns
 Verschone uns
 Verzeihe uns
 Nimm OROPAX
 Alles Gute für und alle
 Bewahre uns
 Vergib uns
 Und vor allem nicht alleine
 Bitte für uns
 Wünschen wir uns
 Wünschen wir dir
 Hoffen wir für uns
 Dafür danken wir dir Marion
  
 Schwester Gerhilde Mayer 2005-04-07
70. Geburtstag Edelweiß (Leontopodium alpinum)
Ich sehe am, 07.04.2005 meinen 70. Geburtstag entgegen und möchte dazu herzlich,
 zu einer kleinen Feier, am 10.04, einladen.
Gerhilde Baumann Eberhardstr. 19 71679 Asperg
 
Gerhilde-Baumann@t-online.de 
Edmund Baumann^ 1999
 
BETTINA und ROLF 2004-04-08
Unsere Mama und unser Papa haben geheiratet
Isabella und Lars von Wolff Ann - Kathrin und Nicolas Lautner
Bettina von Wolff - Lautner und Rolf Lautner D-71254 Ditzingen
Fritz Ehgartner 50 Jahre 2003-06-16 der Mann von Sonja
Oft geht es schnell auf Gottes Erden, wenn falsche Fufz'ger echte werden,
wonach hat man bisher ständig gestrebt, was ist alles passiert, was hat man erlebt,
war ich und bin ich noch immer zufrieden und bleibt mir das Glück auch künftig beschieden?
Am 16.Juni, wenn es auch wundert, da bin ich dann ein halbes Jahrhundert,
beim Übergang, das sollt ihr wissen, da will ich von euch keinen vermissen.
Am 14. Juni kommt bitte her, dann wird der Rutsch für mich nicht schwer.
  Ab 18 Uhr genaugenommen, da freu' ich mich auf euer Kommen. In der Garage fängt sodann, die Fünfziger Fete nämlich an. Ich halt auf euch ganz große Stücke, so bitte ich, baut mir eine Brücke, begleitet mich beim ersten Schritt und feiert mit mir kräftig mit. Ich wünsch' mir für mein Photobuch, ein Bild von euch und einen Spruch, damit ich auch in 50 Jahren, noch weiß, wer meine Gäste waren.
 
Seid kreativ und bringt Ideen, das Weitere wird sich ergeben, ob Sketch, ob Witz oder ein Spiel an Möglichkeiten gibt es viel. Und wenn ihr kommt so sagt Bescheid, bis zum Termin ist ja noch Zeit, schon heute freut sich darauf sehr, Fritz, euer Neufünfziger.

                                    
INES und ANDREAS 2003-05-03 endlich   
  Mit Gottes Segen Samstag, 03.Mai 2003, um 11:30 in der Kapelle St. Michael an der Godesburg. Zur unserer kirchlichen Trauung mit anschließender Hochzeitsfeier  auf der Godesburg laden wir recht herzlich ein.
Ines Andreas Daniel und Kay Bonn Trauzeugen: Daniela Caster, Rainer Heil

UHRMACHER FAMILIE CHRONIK 1v7 2006-12 von Alois Mayer d.1. 08.06.1922 - 05.12.1966
  Bereits mein Urgroßvater, Leopold Mayer, war Uhrmacher und betrieb sein Uhrengeschäft in Oberwölz. Mein Großvater, Matthias Mayer ^, geb. am 09.02.1845 heirate am, 08.01.1872, die Essmeister - Tochter Theresia Tittelbacher aus Mattinghofen. Der Ehe entsprossen 2 Söhne und eine Tochter. Er war ebenfalls Uhrmacher und betrieb sein Geschäft in Oberzeiring im heutigen Gemeindehaus >, wo er im 1.Stock eine Wohnung hatte. Er starb am 22.Mai.1922.
  Mein Vater, Adolf Mayer, geb. am 11.05.1878 hatte ebenfalls das Uhrmacher - Handwerk erlernt und heirate die am, 20.12.1883 geborene Bauerntochter Maria Stolz aus Oberwölz. Gleichzeitig eröffnete er in Oberwölz ein Uhrmacher - Geschäft. Dort gab es allerdings Schwierigkeiten, da er seinem Großvater der ebenfalls in Oberwölz Uhrmacher war, Konkurrenz machte. Er gab daher nach einem Jahr sein Geschäft auf, übersiedelte nach Matrei in Ostirol und eröffnete dort ein Uhrmacher - Geschäft.
  Da sein Vater mit 62 Jahren schon schlecht sah und die Uhren - Reparaturen nicht mehr durchführen konnte berief er ihn im Jahre 1904 nach Oberzeiring zurück, wo dann beide zusammen das Uhrmacher - Geschäft weiterführten.
  Der Ehe meiner Großeltern entsprossen acht Kinder wovon jedoch ein Bub und ein Mädchen noch im Kindesalter starben. Mein Vater war sehr darauf bedacht, dass alle seine Kinder ein ordentliches Handwerk erlernten und somit eine sichere Existenzgrundlage hatten.
  Meine Schwester Resi, geb. 1903 erlernte in Graz das das Hutmacher und Modistenhandwerk.
  Mein Bruder Adolf, geb. 1904 erlernte das Uhrmacher - Handwerk in Trofaiach und besuchte zum Abschluss die Uhrmacherfachschule in Karlstein an der Thaiya.
  Mein Bruder Otto, geb. 1906 erlernte ebenfalls das Uhrmacher Handwerk und arbeitete bis zur Einberufung im Uhrenfachgeschäft Payer in Leoben.
  Mein Bruder Karl, geb. 1910 erlernte das Schuhmacher - Handwerk und ist nach 6 jährigem Fronteinsatz am, 02.05.1945, in Oberschlesien gefallen.
  Mein Bruder Anton, geb. 1913 erlernte das Friseur - Handwerk und war bis zu seiner Pensionierung selbständiger Friseurmeister in Pöls und Judenburg.
  Ich erlernte das Bäcker - Handwerk, legte 1949 die staatliche Heizer - und Dampfkesselwärter - Prüfung ab und kam 1952 zu Post. Die letzten 20 Jahre vor meiner Pensionierung machte ich Dienst als Postamtsvorstand in verschiedenen Postämtern und war in den letzten 15 Jahren Vorstand des  Post - und Telegraphenamtes 8762 Oberzeiring.
  Als meine Mutter  am, 28.Februar.1944, starb konnte keines ihrer Kinder sie auf den Weg zum Friedhof begleiten. Alle 5 Söhne waren als Soldaten an der Front und die Schwester, die in Eggersdorf bei Graz verheiratet war, hat das Telegramm durch die Wirrnisse des Krieges nicht erhalten und war deshalb auch nicht beim Begräbnis.
  Meine Mutter wurde im Jahre 1938 für 8 lebend geborene Kinder mit dem goldenen Mutterkreuz ausgezeichnet. So viel mir bekannt ist legte mein Vater noch kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges die Meisterprüfung für das Uhrmacher - Handwerk ab und war dann auch "Gerichtlich beeideter Sachverständiger und Schätzmeister in Uhren Gold - und Silberwaren", was etwa einem heutigen Kommerzialrat entspricht.
  Die Liegenschaft Marchl und das heutige Mayer Haus gehörten damals zwei Schwestern aus Judenburg. Das Mayer Haus in dem sich heute das Tourismusbüro befindet, war damals ein Stall. Im Jahre 1908 wurde er zu einem Wohnhaus umgebaut und mein Großvater und mein Vater übersiedelten mit ihren Familien vom Gemeindehaus dorthin.
  Im Jahre 1910 wurden beide Liegenschaften zum Verkauf ausgeschrieben. Herr Anton Marchl erwarb das Marchl Haus, heute Kerschbaumer, mit dem Marchl - Anger und mein Vater kaufte das Mayer Haus, laut Kaufvertrag vom, 18.März.1910, von den Geschwistern Elenore und Frieda Bürgleitner, beide Privatpersonen in Judenburg. Dazu musste er Darlehen bei der Sparkasse Oberzeiring, bei der Bauernvereinskasse für Mittel - und Obersteiermark und bei dem Oberzeiringer Bürger  Karl Buchard aufnehmen. Im Jahre 1919 liess er dann im Haus das elektrische Licht einleiten.
  Infolge der Inflation, der großen Arbeitslosigkeit und der kaum mehr erwähnenswerten Kaufkraft der Bevölkerung nach dem ersten Weltkrieg, gingen die Geschäftseinnahmen ganz gewaltig zurück und mein Vater geriet in Schulden. Es war damals ja auch noch ein zweiter  Uhrmacher, Herr Franz Thomasch in Oberzeiring und für zwei Uhrmacher war die Existenzgrundlage in dieser Krisenzeit nicht gegeben.
  Während alle anderen Handwerker zumindest eine kleine Landwirtschaft betrieben und dadurch leichter diese Krisenzeit überstehen konnten, musste mein Vater nur vom Uhrmacherbetrieb leben und seine große Familie erhalten.
  Als ihm die Schulden über dem Kopf wuchsen und er keine Möglichkeit mehr sah diese abzuzahlen, übergab er das Geschäft und das Haus im Jahre 1928 meinem ältesten Bruder Adolf.
   Ich war damals 6 Jahre alt und erinnere mich noch genau, dass vorher alle Geschwister dazu verhalten wurden auf ihr Erbteil zu verzichten damit Adolf die Möglichkeit gegeben wurde das Haus zu erhalten und für seine Eltern und Geschwister zu sorgen. Drei meiner Brüder hatten damals schon ausgelernt, zwei davon waren jedoch arbeitslos und daher ebenfalls zuhause. Alle meine Geschwister waren mit dem Verzicht auf ihr Erbteil einverstanden und froh, wenigstens ein Zuhause zu haben.
  Adolf übernahm das Haus und das Geschäft mit den vielen Schulden und hatte es sehr schwer. Die Arbeitslosigkeit stieg weiter an, in den dreißiger Jahren hatten wir ja in Österreich über 600.000 Arbeitslose.
  Damals waren die Geschäfte auch an Sonntagen vormittags geöffnet. Wochentags kam überhaupt fast nie ein Kunde ins Geschäft und am Sonntag wartete man schon hart, dass wenigstens ein paar reparierte Uhren abgeholt wurden und wieder ein paar Schilling für den Lebensunterhalt hereinkamen.
  Aber manchmal, besonders im Winter wenn es  recht schneite und stürmte, kam auch am Sonntag en keine Kundschaft ins Geschäft. Da kein Geld mehr vorhanden war entschloss sich  Adolf einmal an einen Sonntagnachmittag eine reparierte Pendeluhr zu einem reichen Bauern nach Bretstein zu liefern vom dem er sich erwartete, dass er die Reparatur gleich bezahlen würde. Er verpackte die Uhr gut im Rucksack, fuhr mit dem Fahrrad im ärgsten Schneegestöber nach Bretstein und lieferte die Uhr ab. Doch der Bauer war nicht zuhause und die Bäuerin sagte sie habe kein Geld um die Reparatur sogleich zu bezahlen. So kam er spät abends total erschöpft und bis auf die Haut durchnässt wieder ohne Geld nach Hause.
  Da meine Mutter damals schon an einem Kopftumor erkrankt war und fast nichts mehr arbeiten konnte heirate Adolf im Jahre 1937. Seine Frau war sehr fleißig und wirtschaftlich. Adolf baute selbst hinter dem Haus einen kleinen Stall und seine Frau stellte zwei Ziegen, zwei Ferkel und Hühner ein. Durch den Anschluss Österreichs an das deutsche Reich im März 1938 ging die Arbeitslosigkeit rapid zurück. Die Menschen hatten wieder mehr Geld und konnten sich etwas leisten. Das Handwerk blühte wieder auf, das Geschäft ging wieder gut und so war es Adolf nach 14 schweren Jahren und äußerster Sparsamkeit möglich, im Jahre 1942 die letzten Schulden abzuzahlen.
  Adolf war im Jahre 1943 Bürgermeister in Oberzeiring. Nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft Mitte Mai 1946 wurde er wie mein Bruder Otto vor dem Volksgerichtshof gestellt. Beide waren seit 1923 Mitglieder der NSDAP (National - Sozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und trugen das goldene Parteiabzeichen. Sonst konnte man ihnen nicht nachweisen, jedoch das genügte um sie vor das Volksgericht zustellen.
  Während Otto einen milden Richter hatte und freigesprochen wurde, wurde Adolf der von 1933 bis 1943 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Oberzeiring war, trotz Einreichung von Gnadengesuchen von allen damals bestandenen politischen Parteien sowie dem Herrn Pfarrer Müller, die bestätigten, dass niemand von den Oberzeiringer Bürgern durch ihn zu Schaden gekommen war und er als Oberzeiringer Bürgermeister äußerst beliebt war, zu 18 Monaten schweren Kerker  und Vermögensverfall verurteilt.
  Das Haus wurde ihm enteignet und gehörte dem Staat. Während Adolf seine Kerkerstrafe absass, musste seine Frau für das Wohnen im Hause dem Staat Miete zahlen. Wie sie das damals, ohne jegliche finanzielle Unterstützung mit ihren vier Kindern schaffte, ist mit heute noch ein Rätsel.
  Es gab sehr viele Zeiringer die Adolf und seiner Frau gut gesinnt waren, vor allem Bauern, die sie in dieser schweren Zeit mit Lebensmitteln unterstützten. Nach einer Amnestie bekam Adolf im Jahre 1952 das Haus zurück und er brauchte keinen Zins mehr zu bezahlen. Seiner Ehe entsprangen 4 Kinder , 2 Söhne und 2 Töchter. Sein ältester Sohn Manfred, geb. 1938, erlernte ebenfalls das Uhrmacher - Handwerk, wanderte 1962 nach Kanada aus und besitzt heute dort ein gut gehendes Uhrmacher - und Juweliergeschäft.
  Adolf seine Frau starb am, 8.September.1978, Adolf selbst starb am, 25.März.1980. Damit ist die Uhrmacher - Dynastie Mayer in Oberzeiring erloschen. Es gibt heute noch Leute in Oberzeiring die von Adolf Uhren gekauft haben oder sie von ihm reparieren ließen, die heute noch gehen und die beweisen, dass er als Uhrmacher ein großer Könner war.
  Unterlagen zu dieser Familienchronik: Kaufvertrag über dem Kauf des Hauses Oberzeiring 47 aus dem Jahre 1910. Übergabevertrag von Adolf Mayer sen. an Adolf Mayer jun. aus dem Jahre 1928. Verschiedene Urkunden die im Zuge der Ahnenforschung zur Erstellung des arischen Nachweises in den Jahren 1938 bis 1942 ausgestellt wurden.1996 Alois Mayer ^
DEM ADOLF SEINER ALTEN LIEBE zum 50. GEBURTSTAG 2004-04-17 

Aus fern und nah' kam die Gratulantenschar,
Trude vom Milstättersee und Gerti aus Paris sogar
Und alle wünschen Dir liebe Anna zum Geburtagsfeste
Vom ganzem Herzen  das Allerbeste.

50 Jahre Freude und Leid, schaffen und walten!
Wir wollen ein wenig Rückschau halten.
Nicht immer war es leicht und schön
Auf Deinen Lebensweg zu geh'n

Vier Kinder in guter und in schlechter Zeit -
Großzuziehen ist keine Kleinigkeit.
Ohne Rast und ohne Ruh'
Fällt der Mutter die Hauptlast zu -

Oft waren trübe Tage und jeder Morgen
Brachte neues Leid und neue Sorgen.
Bei des Krieges Wirren warst Du nicht verzagt,
Du trugst Dein Los und hast nie geklagt.

Einst in dem Wonnemonat Mai
Kam Adolf von der Lumperei
Als schon die Sonne hell erstrahlte,
Und der Amsel Ruf erschallte.

Kaum waren die Kinder großgezogen,
Sind sie auch schon ausgeflogen.
Für Anna begann ein neues Ringen,
Sie wollte Adolf das Tanzen beibringen.

Doch dieser war schon ziemlich starr,
Er übte fleißig Jahr für Jahr
Mit aller seiner  Emsigkeit und Kraft
Hat er doch noch einen Tanz geschafft.

Neben Ratt'  und Maus
In dem Stall dort hinterm Haus
Waren Hühner, Geiß und Schweine -
Und so war man nie alleine.

Vieles gäbe es noch aus der Vergangenheit,
Doch dann bliebe zum Feiern keine Zeit,
Drum lassen wir Dich Anna hoch leben
Und hoffen beim Hunderter auf ein Wiedersehen.
Oberzeiring,  11.03.1957 Alois Mayer d.1. 

VERMÖGENSVERFALL 1947-04-29
Pfarrer Josef Müller Oberzeiring  Gegenstand: Adolf Mayer, Uhrmacher, Oberzeiring - Befürwortung
  An das Bezirksgericht (Staatsanwaltschaft) Leoben. Wenn ich in der Sache des Rechtsverfahren, das gegen Herrn Adolf Mayer, Uhrmacher in Oberzeiring wegen seiner Betätigung als Nationalsozialist, als Bürgermeister und Zeichenträger im Gange ist, ein Wort sagen  darf - ich wurde darum ersucht - dann tue ich es als Nachbar und Pfarrer.
  Als Nachbar kenne ich Herrn Mayer seit 1939. Er war nie gehässig und hat sich gegen Jedermann korrekt verhalten. Er war einer der Wenigen, von denen ich keine Angst zu haben brauchte und der mir wegen seiner gegnerischen Einstellung  nicht die geringsten Schwierigkeiten bereitete (ich kam als von einer Partei gemassregelter im Jahre 1939 nach Oberzeiring).
  Als er im Jahre 1943 einrücken musste, wurde dies allgemein bedauert, weil Mayer als Bürgermeister für alle in gleicher Weise eintrat und nicht einseitig nur NSDAP - Mitglieder berücksichtigte. Nach seinem ersten  Urlaub war er bei mir auf Besuch, daraus merkte ich, dass er kein 100prozentiger Nazi war, denn als solcher hätte er den Pfarrer, als einen Volksschädling, aus dem Weg gehen müssen. Auch blieb er mit mir während der Kriegszeit in brieflicher Verbindung. Es wird hier keinen Bürger, aber auch keinen Bauern, im Markte geben der Herrn Mayer wegen seiner NSDAP - Zugehörigkeit  eine Strafe wünschen würde. Herr Mayer wird selbst für alles, was er getan hat, einstehen wollen.
  Als Pfarrer kann ich sagen, dass Herr Mayer schon als Lehrling in Trofaiach in der katholischen Jugendbewegung Trofaiach sich betätigte und auch in Oberzeiring seinerzeit einen katholischen Jugendbund Gründen wollte. Mir selber hat er so gut er nur konnte geholfen, als ich ihn bei der Glockenlieferung bat, sich als Bürgermeister dafür einzusetzen, dass die Pfarre wenigstens eine Glocke behalten könne. Tatsächlich haben wir eine Glocke durch seine Vermittlung retten können, obwohl sie schon am Bahnhof lag.
  Sehr verärgert war er, als man ihn einmal bei der NS-Kreisleitung in Judenburg wegen eines Kartenspieles mit dem Pfarrkirchenratsobmann anzeigte. Die dürfte auch der Grund sein, warum er zum Militär musste.
Ich schätze Hern Mayer wegen seines aufrechten Charakters und wünsche ihm einen günstigen Ausgang der Verhandlung. Hochachtungsvoll (Josef Müller, Pfarrer) Oberzeiring Nr. 44

Adolf Scherler, Friseur, sozialistischer Gemeinderat
Oberzeiring, Markt Nr. 5 19470430
Betrifft:Adolf Mayer, Uhrmacher, Oberzeiring - Befürwortung. An die Staatsanwalt / Bezirksgericht/ Leoben.
  Wenn ich als sozialistischer Gemeinderat der Marktgemeinde Oberzeiring  ein Wort über den dort in Haft befindlichen Adolf Mayer, Uhrmacher von Oberzeiring sprechen darf, möchte ich sagen, dass ich Herrn Adolf Mayer schon seit seiner Kindheit kenne. Herr Mayer war als Nationalsozialist nur reiner Idealist, der das Beste für seine Mitmenschen im Auge hatte. Als Bürgermeister der Marktgemeinde Oberzeiring sorgte er ohne Unterschied der politischen Einstellung der Bevölkerung, dass alle ein  auskömmliches Einkommen hatten und es in seiner Gemeinde keine Not gab.
  Er selbst hatte nicht die geringsten Vorteile aus seiner MS-Zugehörigkeit, im Gegenteil kam er wegen seiner vielen Arbeiten für das Wohl des Volkes, mit seiner eigenen Arbeit der Uhrmacherei in Verzug, wodurch er für seine 8 köpfige Familie, Eltern Gattin und 4 minderjährige Kinder, einen Verdienstausfall erlitt. Im Krieg wurde er bei einem Bombenangriff im Bunker verschüttet und in der Gefangenschaft musste er  - wie ich erfuhr - wegen seiner NS-Zugehörigkeit viele Schikanen aushalten.
  Mir persönlich hat Herr Adolf Mayer, obwohl er von meiner gegnerischen Einstellung wusste, ich war immer Sozialist, nicht die geringsten Unannehmlichkeiten bereitet und ich konnte meinem Friseurgeschäft nach wie vor ohne jede Behinderung nachgehen. Herr Mayer hat niemand geschädigt, sondern hat nur Gutes in Oberzeiring getan, sodass es jeder gerecht denkende Arbeiter, Bürger und Bauer bedauert, dass Herr Mayer in Haft genommen wurde. Zu seiner bevorstehenden Verhandlung wünsche ich ihm persönlich, sowie mit mir wohl der größte Teil der Bevölkerung von Oberzeiring einen Freispruch. Hochachtungsvoll Adolf Scherler.
Aufhebung der Vermögensbeschlagnahme meines Eigentumes 1948-02-30
  An das Bundesministerium für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung Wien Hofburg I. Amalientrakt. Ich unterfertigte Anna Mayer, Uhrmacher - Gattin in Oberzeiring Nr. 47 bitte um die Aufhebung der Vermögensbeschlagnahme der in meinem Eigentum befindlichen Einrichtungsgegenstände, welche ich wie aus den vorgelegten Rechnungen ersichtlich ist, selbst erworben und bezahlt habe. 2 Kinderbetten, 1 zweit. Küchenkredenz, 2 Betteinsätze für Kinderbetten, 1 Ringschliff-Nähmaschine. Die genannten Gegenstände wurden bei der Vermögensbeschlagnahme meines Mannes Adolf Mayer, Uhrmacher in Oberzeiring Nr. 47 mit beschlagnahmt. Hochachtungsvoll Anna Mayer
Adolf Mayer Uhrmacher Oberzeiring 47. An Herrn Nationalrat Karl Brunner Murau 1948-07-04
  Sehr geehrter Herr Brunner! Danke Ihnen sehr für Ihr wertes Schreiben vom 8.6 und teile Ihnen freundlich mit, dass die Wohnungseinrichtung soweit sie noch vorhanden ist wohl als Eigentum meiner Frau anerkannt wurde.
  Viel ärger trifft mich der Vermögensverfall in anderer Hinsicht ich besaß ein einstöckiges Wohnhaus mit kleinen Garten welches ich im  Jahre 1928 von meinen Eltern mit Schulden und Auszugslasten übernommen habe und ich alleiniger Besitzer war.
  Meine Frau zahlte den letzten Rest der Schulden (4000.-S) während ich eingerückt war und so konnte eine Sicherstellung  im Grundbuch nicht durchgeführt werden. Ich geriet bei der Kapitulation in englische Gefangenschaft. Nun wurde das Eigentumsrecht meines Vermögens auch im Grundbuch der Republik Österreich übertragen ohne, dass die Rechte meiner Frau anerkannt wurden, obwohl sie die Bezahlung obigen Betrages einwandfrei nachweisen konnte - weil sie das Geld von ihren Brüdern zu diesem Zweck vorgestreckt erhielt.
  Die Frau erreichte wohl dank der Vermittlung des Herrn Moschitz, dass die Wohnräume gegen den monatlichen Mietzins von 45.-S von ihr weiter bewohnt werden dürfen. Dazu bemerke ich noch, dass das Haus seit 40 Jahren im Besitz unserer Familie war und auch mein Elternhaus ist. Ich empfinde es als ein arges Unrecht, nachdem ich mir während meiner politischen Tätigkeit nichts zuschulden kommen lies und nur ehrenamtlich tätig war und mich auch in keiner Weise irgendwie bereichert habe, genauso so wenig wie ich jemanden  geschädigt oder verfolgt habe. Ich kann leider nichts dagegen unternehmen und wenn Sie mir einen guten Rat geben können oder sonst irgendwie behilflich sind  bin ich Ihnen sehr dankbar.
  Außer Herrn Moschitz haben sich ja noch anderer Persönlichkeiten der Volkspartei und der SPÖ sowie auch der Herr Pfarrer für mich eingesetzt, trotzdem wurde ich verurteilt, weil der Herr Vorsitzende des Volksgerichtshofes in Leoben, Dr. Stadlhofer die Berichte und Zeugenaussagen nicht vorlesen lies. Ich wurde wegen Paragraph 11 Verbotsgesetz verurteilt. Jetzt will ich wenigsten erreichen, dass der Anteil meiner Frau anerkannt wird. Mein Besitz war im Grundbuch Bez. Gericht Oberzeiring unter der Zahl 243 eingetragen. Als Barvermögen hatte ich nur ein Sparkassenbuch mit 1000.-S, welches ebenso eingezogen wurde.
  Damit habe ich alles verloren was ich durch meine Arbeit  sowie die Arbeit meiner Frau durch 20 Jahre erhalten konnte. Das wäre nun das Wesentliche und falls Sie geehrter Herr Brunner noch eine Auskunft wünschen gebe ich Sie Ihnen gerne. Für ihre Mühe herzlich dankend grüßen meine Frau und ich Sie ergeben. Hochachtungsvoll Adolf Mayer

Anna Mayer Oberzeiring 47 An die Bezirkshauptmannschaft (Abteilung Vermögensverwaltung) in Judenburg 1949-01-17
  Bevor ich den übermittelten Mietvertrag unterschreibe, möchte ich Sie noch auf folgende Umstände aufmerksam machen: Nachdem im Vertrag auch eine Klausel enthalten ist, welche besagt, dass ich für die Beschädigung des Objektes den vollen Schaden zu zahlen habe, will ich noch kurz über die Schäden die schon jahrelang bestehen, berichten:
  Das Objekt dessen Baujahr unbekannt ist, jedoch in den Jahren 1820 - 1840 entstanden sein dürfte war ursprünglich ein Stallgebäude und wurde im Jahre 1870 für Wohnzwecke umgebaut.
  Seither wurden nur kleinere und davon nur die nötigsten Reparaturen durchgeführt, daher ist das Haus an allen Stellen schadhaft und Reparatur bedürftig. Fußböden, Türen und Fensterstöcke sind zum Teil morsch und abgefault. Die Jauchegrube ist derart schadhaft, dass sobald sie zur Hälfte voll ist, Jauche durch das schlechte Mauerwerk durchsickert und in das Wohnhaus sowie in den Keller eindringt.
  Der Kamin und das Dach sind ebenfalls so schadhaft, dass sie behördlich beanstandet wurden. Das Dach wurde im Herbst 1948 notdürftig ausgebessert. Man kann daher von mir nicht verlangen, diese Schäden zu beheben und ich bin auch gar nicht in der Lage dazu. Kleinere Reparaturen, die ich laufend durchführen muss, ergeben sich ständig. Ich bitte daher diese Klausel im Mietvertrag abzuändern und mich nicht für Schäden, die seit vielen Jahren entstanden sind, haftbar zu machen. Achtungsvoll Anna Mayer
Anna Mayer Oberzeiring 47 Betriff: Vermögensverfall und Tätigkeitsbericht 1954-04-09
  Als Bevollmächtigte sende ich die Mietzinsabrechnung für 1953 daraus ergibt sich ein Guthaben von S 115,70. Ich bemerke noch, dass ich seit dem Vermögensverfall die vorgeschriebenen Beträge bezahlt habe, daher ist der geforderte Rückstand nicht nachvollziehbar.
  Ich musste am 90.02.1949 einen vom Bundesministerium für Vermögenssicherung  gesandten Mietvertrag in 3 facher Ausfertigung unterschreiben und bei der Bezirkshauptmannschaft Judenburg übergeben, in welchen es im  letzten Absatz heißt: "Sämtliche Steuern, Versicherungen und Abgaben werden durch die Republik Österreich getragen".
  Wie ist es daher möglich, dass eine Dienststelle wie die Landeshauptmannschaft andere und zwar höhere Vorschreibungen macht, nachdem mir bis heute kein anders lautender Mietvertrag vorgelegt wurde?
  Es ist mir auch derzeit nicht möglich den vorgeschriebenen Grundsteuerbetrag von S 311,52 bis 15.März dieses Jahres zu bezahlen. Meine Aufgabe ist es nicht ungerechtfertigte Zahlungen zu leisten, sondern ich habe die Liegenschaft im gutem Zustand zu erhalten, dafür habe ich auch voriges Jahr für Reparaturen den Betrag von S 797.- erlegt. Wie Sie aus meinem Ansuchen um Überprüfung der Reparaturen ersehen können, denn es soll hier nicht soweit, wie es in Zeltweg geschehen ist, dass ein an die Republik verfallenes Haus, zweimal verfällt. Achtungsvoll Anna Mayer
Adolf Mayer Oberzeiring 47 Zusammenfassung 1955-04-15
  Ich bin am 13.09.1904 in Oberzeiring geboren, da als Uhrmacher selbstständig, verheiratet seit 23.08.1937, aus der Ehe entstammen 4 Kinder, davon sind noch 3 im Lehrverhältnis.
  Am 05.02.1943 wurde ich zur Wehrmacht eingezogen und stand bis zur Kapitulation am 10.05.1945 an der Westfront im Einsatz. Dabei wurde ich bei der Bombardierung eines Bunkers verschüttet und habe seither ein Herzleiden.
  Vom 10.05.1945 bis 30.09.1945 war ich in englischer Kriegsgefangenschaft.
  Am 01.10.1945 wurde ich nach meiner Angabe über die Zugehörigkeit zur NSDAP in das politische Internierungslager Westertimke bei Lüneburg überstellt und wurde dort bis 08.05.1946 gefangen gehalten.
  Nach meiner Heimkehr erhielt ich den Auftrag mich bei der englischen Entlassungsstelle Andritz bei Graz zu melden, wo ich neuerdings verhaftet und in das Lager Wetzelsdorf bei Grau überstellt wurde.
  Am 13.101946 wurde ich den österreichischen Behörden übergeben und es wurde  die Untersuchungshaft über mich verhängt, ich wurde im Polizeigefängnis, im Landesgericht, in der Karlau und im Kreisgericht Leoben festgehalten.
  Am 17.04.1947 wurde ich vom Volksgericht Leoben nach § 11 zu 18 Monaten schweren Kerker und Vermögensverfall verurteilt. In der schriftlichen Ausfertigung des Volksgerichtsurteils heißt es:
"Bei der Strafbemessung war mildernd: Das Geständnis, die Unbescholtenheit, sowie der Umstand, dass der Angeklagte seine Stellung nie missbraucht hat. Erschwerend: nichts."
  Ich verblieb nach der Verurteilung in der Strafhaft in Karlau und Lankowitz und wurde am 17.12.1947 mit 3 Monate bedingt entlassen. die Strafe wurde mit Bescheid des Landesgerichtes Graz am 08.01.1953 als getilgt erklärt. Meine Frau Anna Mayer wurde sodann vom Bundesministerium für Vermögenssicherung als Verwalterin der verfallenen Liegenschaft bestellt.
  Am 20.061953 wurde mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Judenburg die Miete von S 45.- auf S 65,80 monatlich erhöht und sogleich auch die Bezahlung der Steuern und Versicherung verlangt. Während meiner Wehrdienstzeit zog ich mir neben den erwähnten Herzleiden auch ein schweres Magenleiden zu und war nach meiner Haftentlassung laut ärztlicher Bestätigung  50 % arbeitsunfähig. Ich war wegen dieser Leiden im Jahre 1951 2 Monate im Krankenhaus Judenburg, im Jahre 1951 2 Monate im Krankenhaus Wolfberg.
  Als Mitglied des Alpenvereines wurde ich von demselben als Bergwacht - Mann vorgeschlagen, doch wurde die Bestätigung  als solcher von der Bezirkshauptmannschaft Judenburg im Oktober 154 mit der Begründung abgelehnt, dass ich politisch vorbestraft sei, obwohl meine Strafe seit 08.01.953 getilgt ist.
  Ich habe mich wiederholt bemüht durch Ansuchen, einmal auch an den Herrn Bundespräsidenten, meine Lage zu erleichtern, doch hatte ich bisher keinen Erfolg.
  Jetzt, 10 Jahre nach Kriegsende muss ich noch immer die im Zusammenhang mit dem Volksgerichtsurteil vorgeschriebenen Zahlungen leisten und werde bei jeder behördlicher Obliegenheit als Staatsbürger letzter Klasse behandelt. Ich wünsche sehnsüchtig, dass dieser Zustand endlich ein Ende nimmt.  Adolf Mayer


   
NEKROLOG  
Gudrun Sonnberger Sekundentod 2013-01-14

Der Frau von Rainer, der Sohn von Hubert.
Süßer Schlaf! Du kommst wie ein reines Glück ungebeten, unerfleht am willigsten.
Du lösest die Knoten der strengen Gedanken,
vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes;
ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien, und eingehüllt in gefälligen Wahnsinn,
versinken wir und hören auf zu sein. Egmont
 
Mayer Manfred 24.03.1939 Oberzeiring - 18.03.2010 Kanada
Das sind die Stunden der Trauer. Entfesselnde Winde jagen
Das Gewölk vor sich hin, wie Wellen im Ozean
Und die Hoffnung auf Leben, auf Licht und Erfüllung schwankt wie ein Kahn,
Von fremden Gestalten getragen, auf tobender See.
   Als erster von uns Geschwister hat er nun das Tor ins Jenseits, in das Labyrinth ohne Wiederkehr, durchschritten. Er hat das Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen des Schicksals, wie er es für richtig gehalten hat gelebt, wie wir es auch nach unseren Vorstellungen fristen. Im fernen Lande hat er eine neue Existenz aufgebaut. Seinem erlernten Uhrmacher Beruf, den auch unser Vaters ausübte blieb er verbunden. Ob der Tod nach einem schweren Leiden eine Erlösung ist, wer kann das schon sagen wenn es um den einzigen wirklichen menschlichen Besitz, um das Leben geht. Er ruhe in Frieden und wir teilen die Trauer mit seiner Gattin und dem ihm nahe Gestandenen in Kanada.
 
Süßer SCHLAF! Du kommst wie ein reines Glück ungebeten, unerfleht am willigsten. Du lösest die Knoten der strengen Gedanken, vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes, ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien, und eingehüllt in gefälligen Wahnsinn  versinken wir und hören auf zu sein. (Egmont) Johann Wolfgang von Goethe
 
Anton Fritsch Simbürger 25.05.1943 - 10.09.2009 vlg. Moar im Gaschbach
 Heute ist Anton Fritsch ein lediger Sohn der Moarmutter, im Altersheim in Kindberg, nach schweren Leiden friedlich entschlafen. Das Begräbnis fand am, 15.09.2009, in Bruck a. d. Mur St. Ruprecht (Rupert (Ruprecht, Hrodpert) von Salzburg) statt. Bei unseren Besuchen in Kindberg nahmen wir, trotz der guten Versorgung, den Leidensweg Tonis wahr, der Tod war für ihn eine ersehnte Erlösung. Auch im Leben hatte Toni viel Bürden zu tragen, früh schon hatte er das Elternhaus verlassen, zuletzt war er Schleusenwärter der Stadtwerke Bruck, auch den Ertrinkungstod eines seiner 3 Kinder musste er verkraften. Er ruhe in Frieden und Ehre seinem Gedenken. Ich erinnere mich genau als wäre es Gestern gewesen, am 22.07.19898 machten wir beide eine Überschreitung mit einem Biwak vom Sölkpass über die Hornfeldspitze> zum Hochstubofen.
Lieber Vater, schlaf' in Frieden, ruh' Dich aus von Deinem Leiden.
Hast viel ertragen und gelitten, bis Gott Dich rief in die Ewigkeit.
 Wir geben die traurige Nachricht, dass unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Anton Fritsch am Donnerstag, dem 10. September 2009, im 67. Lebensjahr von und gegangen ist.
  Wir geleiteten unseren lieben Vater am Dienstag, dem 15. September 2009, um 13:30 Uhr auf dem Lichtenstein - Friedhof in Bruck a. d. Mur zur letzten Ruhe. Bruck a. d. Mur, am 11.September 2009.
  In Liebe und Dankbarkeit: Andreas mit Ulrike und Günter mit Karin - Söhne, Sabrina, Thomas und Markus - Enkelkinder, Maria, Rosi, Anni und Heiner - Geschwister mit Familien, im Namen aller Verwandten.
  Zur lieben Erinnerung und herzlichen Dank für die erwiesene Anteilnahme.
    
THERESIA STEINBERGER *? - 10.05.2009
  Heute bei einem zufälligen Zusammentreffen mit Frau Tilli Steinberger, war meine erste Frage: „Wie geht es Resi?“ „Sie ist am Muttertag gestorben“, war die Antwort.
  Ihre Schwester Josefa ist im Jänner dieses Jahres in die Ewigkeit eingegangen. Resi und ihre Schwester Seferl hatten es schon von der Kindheit her nicht leicht und trotzdem oder gerade deshalb haben sie sich beide wacker durchs Leben geschlagen. Sie ist oder sie war die Tochter der Schwester meiner Großmutter. Mit ihrer Mutter Juli und ihrer Schwester Seferl war nicht nur ein gutes verwandtschaftliches Verhältnis – sondern auch eine innige menschliche Beziehung. Wir Kinder kannten uns schon seit den ersten Lebensjahren.
  Resi ging nach Zürich und fand bei einer Dozenten - Familie eine Stelle als Dienstmädchen, so ergab es sich, dass auch ich, in dieser Zeit einige Jahre in Zürich gelebt hatte. Fallweise gab es öfters eine Zusammenkunft in Oberzeiring, wobei wir uns vor einigen Jahren das letzte mal sahen. Resi war auch geistig sehr rege und war immer eine interessante Gesprächspartnerin. Durch berufliche Fortbildung wurde sie Krankenschwester und erwarb auch später das Diplom. Nach ihrer Pensionierung war sie noch im freiwilligen Sozialdienst tätig und auch in den verschiedensten Entwicklungsländern in Südamerika im Einsatz. Ihre Asche verblieb aber,