Im Sommer 1998 fanden sich mutige Gartenbesitzerinnen (bitte Bilder anclicken)
und entschlossene Gartenbesitzer (bitte Bilder anclicken)
zusammen in der Absicht, zum ersten Mal am Niederrhein die Gartentore ihrer vier privaten Gärten für Besucher zu öffnen.
Im Jahre 1999 wurde die Initiative in die Tat umgesetzt:
Mit klopfenden Herzen erwarteten wir interessierte Besucher. Wie würden sie unsere Gärten aufnehmen, die ja nur schwerlich neben den prachtvollen englischen und niederländischen Gärten, die sie vielleicht kannten, bestehen konnten ?
Aber unsere Besucher waren angetan von dem, was sie bei uns sahen. Sie konnten sich Anregungen für ihre eigenen Gärten holen, nutzten die Möglichkeit, mit den Gärtnerinnen und Gärtnern informative Gespräche zu führen und zu fachsimpeln. Und nicht selten wurden und werden wir auch von Besuchern angeregt, unsere Gärten weiter zu entwickeln. Wir haben bei unserer Aktion von Anfang an darauf geachtet, dass ganz unterschiedliche Gartenkonzepte gezeigt werden konnten. So wird ein vielfältiges Bild von den Möglichkeiten zur Gartengestaltung vermittelt.
Eine neue Stufe von Öffentlichkeit entstand, als sich die Medien auf breiter Ebene dieser bürgerlichen Gartenkultur annahmen. Gartenzeitschriften, wiederholt auch Tageszeitungen, brachten und bringen Reportagen über unsere Gärten. Rundfunk- und Fernsehsender in Deutschland, inzwischen auch in Österreich, Frankreich und in der Schweiz, berichteten ab 2001 in zahlreichen Sendungen aus und über die Gärten unserer Initiative "Offene Gartenpforte Niederrhein".
Wir machten die Erfahrung, wie stark das Interesse der breiten Öffentlichkeit an bürgerlicher Gartenkultur durch die Medien geweckt worden war. Entsprechend war auch die Resonanz, die Besucher kamen in Massen. Inzwischen haben sich am Niederrhein und in vielen anderen Regionen Deutschlands ähnliche Initiativen gegründet. Vereinzelt unterstützen auch Kommunen diese Aktionen. So ist in diesen Jahren das Gartenthema auf breiter Ebene aufgegriffen worden.
Unsere Aktion "Offene Gartenpforte Niederrhein" zählt nunmehr mit zum kulturellen Angebot unserer Region. Sie wird im Sinne der Idee der Gründer von allen heute zur Aktion gehörenden Gärtnerinnen und Gärtnern
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weitergeführt und fortentwickelt.
Im letzten Jahrzehnt wird Garten zunehmend als Lebensraum verstanden, der ganz individuell gestaltet werden kann. Privatgärten sind Orte, die Besucher anregen, Gesehenes im eigenen Garten umzusetzen. Viele Besucher kommen zu allen Öffnungstagen, um die Gärten in ihrer Entwicklung und Veränderung im Laufe des Gartenjahres zu beobachten.
Inzwischen gibt es in Deutschland einen Gartentourismus, der sich langsam den Verhältnissen in den klassischen Gartenländern - insbesondere England und die Niederlande - annähert. In Busgruppen werden meist drei oder vier Tage lang, manchmal auch während einer ganzen Woche, die Gärten einer Region besucht. Besucher aus Nachbarländern und aus fast allen Erdteilen sind auch schon bei uns begrüßt worden.
Unser Anliegen ist es, das Garteninteresse zu fördern und zu erhalten. Der Garten ist die unmittelbare und praktische Verbindung seiner Besitzer zur Natur. Die Natur wird nicht als abstrakte Umwelt erlebt, sondern als alltäglicher Lebensraum, der künstlerisch mit Pflanzenfarben und Pflanzenformen gestaltet sein kann.
Das Buch "Meine GartenWelt" - Ein Paradies am Niederrhein -
Es war der Versuch, nach dem Vorbild unserer europäischen Nachbarn in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und vor allem in England Ähnliches zu wagen. Dort gibt es bereits seit 1927 offene Gartenpforten, umfangreiche Gartenführer nennen in einer Gesamtübersicht private und historische Anlagen, die zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet sind.
Kraut und Rüben Nr. 1/1997 Garten Lucenz/Bender
Die Zeit/Zeitpunkte Nr. 3/1999 Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 2/2000 Garten Lucenz/Bender
Zuhause Wohnen Nr. 6/2000 Garten Lucenz/Bender
Lenz Nr. 4/2001 Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 7/2001 Garten Beauvy/Uster
Meine kleine Gartenwelt Nr. 8/2001 Garten Krautwig
Meine kleine Gartenwelt Nr. 9/2001 Garten van Huet
Meine kleine Gartenwelt Nr. 11/2001 Garten Beauvy/Uster
Gartenträume Nr. 1/2002 Garten Lucenz/Bender
Niederrheinische Blätter Nr. 1/2002 Gärten van Huet, Krautwig, Beauvy/Uster
Meine kleine Gartenwelt Nr. 2/2002 Titelbild: Garten Beauvy/Uster
Meine grüne Welt Nr. 3/2002 Garten Lucenz/Bender
DE TUIN Nr. 7/2002 Garten Lucenz/Bender
Gartenträume Nr. 1/2003 Garten Krautwig
Eden Nr. 2/Sommer 2003 Garten Lucenz/Bender
Schöner Wohnen Nr. 3/2003 Garten Lucenz/Bender
Living at Home Nr. 8/2003 Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 9/2003 Serie: Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 10/2003 Serie: Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 11/2003 Serie: Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 12/2003 Serie: Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 1/2004 Serie: Garten Lucenz/Bender
Der neue Landhauslook, Sonderheft 2/2004: Garten Krautwig
Flora Nr. 2/2004 Serie: Garten Lucenz/Bender
Flora Nr. 3/2004 Serie: Garten Lucenz/Bender
Garten und Wohnen Nr. 3/2004 Serie: Garten Beauvy/Uster
Garten und Wohnen Nr. 1/2005 Serie: Garten Krautwig
Flora Garten Nr. 11/2005 Garten Beauvy/Uster
Das Buch "Ein Garten fürs Leben"
von Lucenz/Bender; Fotografie Jürgen Becker
Verlag Dumont
Das Buch zu unseren Gärten
"Blühende Paradiese" - Niederrheinische Gärten öffnen ihre Pforten -
von Susanne Paus - Hans Glader (Fotografie)
Mercator-Verlag
von Christel Krautwig - Hans Glader (Fotografie)
Verlag Wohlfarth GmbH