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Der Windelzwang Teil2

 

Die Nacht verlief ganz normal, außer das ich zum ersten mal nach vielen
Jahren kein nasses Bett mehr hatte. „Cool, bin ja mal trocken“ dachte ich
bei mir. Doch oh’ schreck, ich hatte vergessen das ich seit Jahren Nachts
eine Windel anhatte. „Mist, hatte ich ja ganz vergessen“, nach so vielen
Jahren war es die erste Nacht die ich in Windeln verbrachte. Ich war schon
etwas länger wach und der Erzieher brauchte mich nicht zu wecken. „Du hast
heute später Schule, richtig ?“ fragte mich der Erzieher. „Ja, erst um zehn
Uhr“ antwortete ich. „Gut, dann stehe trotzdem auf wenn du schon wach bist“
fügte er hinzu. Also stand ich auf und saß mit meiner nassen Windel auf dem
Bett. „Lass die Windel noch an, ich kümmere mich nachher darum“ so der
Erzieher. Ich sollte an den Frühstückstisch gehen und schon mal in Ruhe
frühstücken. „In Windeln, ins Esszimmer“ fragte ich ihn. „Wo ist das Problem
?“ erwiderte er. Ich ging also in Esszimmer und hatte Glück, keiner saß dort
und ich war wohl doch der erste. Nach und nach kamen die anderen und
schauten mich etwas ungläubig an. „Ist was ?“ fragte ich in den Raum. Doch
keiner traute sich etwas zu sagen. Am Frühstückstisch fing der Erzieher
plötzlich an über das „Windelproblem“ zu reden. „Unser Michael hat ab sofort
Windeln an, aber das werdet ihr schon sicher gemerkt haben“ so der Erzieher.
Ich wurde knallrot und schaute nur auf meinen Teller. „Jeder, egal wer, wer
von euch in Zukunft sich noch nass macht, ob versehen oder nicht, wird auch
von uns gewickelt“ fügte er hinzu. „Die Windeln gelten für jeden, egal wie
alt er ist“  redete er weiter. „Auch für die Schule ?“ fragte einer der
Jungen, und grinst etwas. „JA“ antwortete der Erzieher klar und deutlich.
Jetzt wurde ich noch stiller und dachte daran was in der Schule wohl alles
passieren würde. „Ich gehe nicht in die Schule, niemals gehe ich mit Windeln
dorthin“ dachte ich bei mir. Die anderen machten sich nach dem Frühstück für
die Schule fertig und verabschiedeten sich. Keiner fing an zu lästern oder
zu grinsen, denn das wurde jetzt unter Strafe gestellt. Wer über
„Wickelkinder“ lästerte, musste zur Strafe auch ein Windelpaket anziehen.
Ich ging in mein Zimmer und knöpfte an meiner Gummihose rum als der Erzieher
reinkam. „Wer hat gesagt das du dir die Windeln selber ausziehen sollst ?“
fragte er mich. „Ich bin nass und möchte da endlich raus“ antwortete ich.
„Nimm deine Sachen die du heute anziehst und dann ab in den Waschraum“
meinte der Erzieher. Ich wusste was jetzt passieren würde, der würde also
tatsächlich seine Drohung wahr machen. Da ich schon etwas eingeschüchtert
war fügte ich mich meinem Schicksal. Aber in die Schule würde ich nicht
gehen, so auf keinen Fall war meine Devise. Ich legte mich wieder auf den
Wickeltisch und ließ mir die Windeln wechseln. Na, immerhin habe ich jetzt
eine trockene Windel an und nicht dieses nasse Zeug, dachte ich mir. „So,
jetzt kannst du dich anziehen und dann bringe ich dich in die Schule“ meinte
der Erzieher. „Bitte, auf keinen Fall bringt mich jemand so in die Schule“
antwortete ich. „Du brauchst dich gar nicht erst zu wehren, wir nehmen noch
jemanden mit der mir helfen wird dich dort abzuliefern“ sagte der Erzieher
zu mir. Oh Mann, dachte ich mir, die spinnen doch total. Wir gingen in mein
Zimmer und ich nahm meine Schultasche und folgte dem Erzieher. „Morgen,
alles fit“ kam uns ein Jugendlicher entgegen. „Na, dann wollen wir unseren
kleinen mal in die Schule bringen“ fügte er hinzu. Wir stiegen zu dritt in
das Auto und fuhren in die Schule. Auf dem Weg dorthin machte ich mir viele
Gedanken. Was ist wenn jemand das Windelpaket unter der Jeanshose sieht. Auf
dem Schulhof schien alles friedlich zu sein. „Na ja, immerhin keiner zu
sehen“ sinnierte ich vor mir hin. „Aussteigen, Endstation“ sagte der
Jugendliche. „Du bringst ihn in die Klasse und ich warte auf dich“ so der
Erzieher. „Aber warum,  ich kann doch alleine gehen“ sagte ich. „Ja, ja, und
dann schwänzt du die Schule weil du wieder hinten den Hof verlässt“ so der
Erzieher. Also verloren, das war es dann wohl. Zum erstenmal musste ich mit
Windeln in der Klasse sitzen. Der Jugendliche brachte mich vor die
Klassentüre und sagte „Ich hole dich nachher wieder ab, und werde
kontrollieren ob du die Windeln noch anhast“. Rumms, dass saß wie ein Hammer
Ich betrat den Klassenraum und versuchte mich ganz normal zu benehmen. Es
fiel mir schon schwer sich „normal“ zu benehmen. Ich setzte mich auf meinen
Stuhl und wollte nur sitzen bleiben. „Hoffentlich werde ich nicht aufgerufen
für irgendetwas“ dachte ich bei mir. Der Lehrer kam hinein und der
Unterricht ging wie immer los. Dennis saß wie immer neben mir und wollte
wissen was los ist. „Na, was ist wohl los“ flüsterte ich zu ihm. „Echt“
antwortete er leise zu mir. Er ging mit seiner linken Hand langsam an meine
Hose und bemerkte das dicke Windelpaket. „Was habt ihr beiden denn zu
flüstern?“ raunzte der Lehrer zu uns rüber. „Ihr kommt nach Schulschluss zu
mir und dann reden wir mal über euer „Geheimnis“ fügte er hinzu. „Bloß
nicht“ dachte ich mir. Die Zeit verging wie im Flug, und während der
einzigen Schulpause am heutigen Tag beschützte mich Dennis, damit keiner das
Windelpaket bemerkt. Wir hatten während der ganzen Zeit vergessen das uns
der Lehrer noch sprechen wollte. Nach dem Klingeln ließen wir die anderen
vorgehen um mich zu schützen und wollten auch schnell aus der Klasse. „Halt,
wohin ihr zwei?“ fragte der Lehrer. „Äh, nach Hause? erwiderte Dennis
fragend. „Wir drei gehen jetzt erst mal in das Lehrerzimmer und reden mal
über euch beide“ sagt er zu uns. Unterwegs trafen wir dann den Jugendlichen
der mich wieder abholen sollte. „Ne, ne, der Michael geht mit uns beiden ins
Lehrerzimmer, wir haben was zu besprechen“ unterbrach der Lehrer den
Jugendlichen sofort. Er ging also seinen Weg, und wir unseren. Mein
Windelpaket raschelte etwas leise was ich jedoch unter Kontrolle bekam. Wir
gingen dann in das Lehrerzimmer und setzten uns an einem kleinen Tisch mit
vier Stühlen. Der Lehrer , er hieß Frank, bot uns das Du an. Wir nahmen
dankend an und er fing an Fragen zu stellen. Nach einer Weile, wir hatten
schon etwas mehr vertrauen zu ihm, wollte er mehr über uns wissen. Er hatte
wohl bemerkt das ich Windeln anhatte und kam auf das Thema zu sprechen. Ich
wurde rot und fing an zu schwitzen. „Das muss dir doch nicht peinlich sein“
sagte er zu mir. „Und du, Dennis, hast du auch eine Windel an?“ fragte er
ihn. „Nein“ antwortete Dennis und schaute etwas verlegen zu mir rüber.
„Wieso hast du überhaupt Windeln an ?“  wollte Frank jetzt wissen. „Na ja,
er hat sich öfters die Hose nass gemacht, da waren die Erzieher halt etwas
sauer auf ihn“ sagte Dennis zu meinem erstaunen. „Wie kann er so einen Sch..
erzählen, das stimmt doch gar nicht“ dachte ich bei mir. Ich sagte eh wenig
dazu und bemerkte das Frank großes Interesse an meiner Situation zeigte.
Auch Dennis schien wieder erregter zu sein beim Thema Windeln. „Wir können
uns ja mal privat treffen zu dritt und dann darüber ausführlicher reden“
meint er zu uns. „Na ich weiß nicht“ sagte ich. „Warum nicht, das ist doch
interessant darüber mal zu reden“ meinte Dennis. Wir redeten noch eine zeit
miteinander und erfuhren das Frank erst 25 Jahre alt war und gerne Fußball
spielt. Wir verabschiedeten uns gingen nach draußen wo der Jugendliche noch
wartete und mich nach Hause brachte. Der Tag verlief noch ganz normal und
irgendwann musste ich ins Bett.
Was wohl der Frank mit uns vorhat ? Aber ich machte mir keine weiteren
Gedanken und schlief ruhig ein.
                                                    Danke Thorsten