Zeitgenössische und zeitlos Nachrichten über die Kultur und Kunst sowie über die Forschung und Wissenschaft
IMPRESSUM^ m.bruno@gmx.at> 1120 Wien Andersengasse 23/29/1 «»NL>(un)- subscribe mailto: Wanderer«»
13.11 Wenn man 16,07€ täglich
zur Verfügung hat, dauert ein Monat laut Gefühl etwa 3 Wochen
länger. In der momentan gar nicht vorhandene Politik wurde nun
eine Grundsicherung angedacht. Ich weiss schon, das sich nun
ehrliche und aufrechte Bürger wie ein immer überheblich
grinsender Minister Bartenstein darüber aufregen.
Denn da müsste zum Beispiel er in seiner Firma für Arzneimittel endlich faire Löhne bezahlen. Beispiel: Lagerarbeiter ohne Staplerschein laut Kollektivvertrag 800 € Brutto. Mir fallen so viele Argumente ein, warum es diese Grundsicherung geben muss, dass den Blechtrottel die Festplatte verglüht. Nehmen wir zum Beispiel allein erziehende Frauen. Die kriegen meist nur Teilzeitjobs und verdienen im Schnitt ein Drittel weniger als die Männer. Gut in der Regierung sassen ein paar Damen. Aber speziell Frau Gehöre und Frau Rauch-Kallat fielen dadurch lediglich aus der AMS-Statistik. Noch einmal sei es erwähnt, die offizielle Armutsgrenze liegt derzeit bei 848 €. Wir haben eine Rekordzahl von Millionären, aber gleichzeitig gibt es immer mehr Arme. Liebe Politiker lasst euch was einfallen bis Weihnachten! Oder überhaupt, aber warscheinlich leider nicht. 18.11 Man hat schon längst nichts mehr von ihr gehört. Aber sie geistert noch immer durch die Nachrichten. Nicht die Regierung sondern die Vogelkrippe. Möge Gott die Kastelruther Spatzen vor ihr schützen. Oder besser nicht. 21.11 Sie geht mir schon seit längerem auf dem Geist. Egal wo man hinkommt, ob Branntweine oder Nobelcafè, überall ist sie präsent. Die verwichene Wahl wirft noch immer ihrem Schatten. Langer Rede kurzer Sinn, wenn Wahlen wirklich etwas bewirken würden, dann wären sie schon längst verboten. gottfried01@gmx.at Aus der Fanpost. Auch ich stimme inhaltlich voll zu: Eher lernt ein Ochs jodeln, als dass die katholische Kirche demokratisch wird. Wer hat zum Beispiel gewusst, dass der allseits geachtete Kardinal König Opus Dei nach Österreich gebracht hat. Auch Fische die gegen den Strom schwimmen brauchen den Strom, um dagegen schwimmen zu können. AUGUSTIN Sand & Zeit - Verein zur Integration Obdachloser Nr. 192 Der Augustin, eine Wiener vierzehntägig erscheinende Zeitung, deren Einnahmen paritätisch den Verkäufer/innen und der Zeitung selber zugute kommt www.augustin.or.at/ Der Kauf von Augustin ist keine Spende, ganz im Gegenteil man wird selber, durch den Inhalt bereichert. Eine Boulevardzeitung der anderen Art mit grossem Literatur Spektrum. ÷
Herbstbetrachtung Die Nacht entweicht
dem Tag,
Der Tag entweicht der Nacht Ein Kommen und ein Gehen Ein auf und ab des Bestehen. Die Reichen werden immer reicher, Die Armen werden immer zahlreicher.
Die die die Macht haben, haben wir nicht gewählt, Die wir gewählt haben, haben keine Macht mehr. Sie leben so als würden sie nie sterben, Sie sterben so als hätten sie nie gelebt. "Scherben bringen Glück": Sprach der Archäologe. Solange man den Boden nicht zum anhalten braucht - ist man nicht betrunken. Säufer sterben früher - dafür sehen sie alles doppelt. ÷ M i c h a e l s H ä u p l s S i l b e r b l i c k -auf die Wiener Festwochen
im Mai 2006
beschert den Wiener Einwohnern ab Juni 2006 eine 34 prozentige
Erhöhung der ORF Landesabgabe von 3.06 auf 4.10 Euro.
![]() ![]() Hr.
Häupl Michl, der
Bürgermeister von Wien, hat
seinen einzigartigen blauäugigen Silberblick auf Plakaten und
Roolboards (Wechselbilder) zwangsläufig postum und pietätlos
dem Meister Mozart und dem Dr. Freud, übertragen. Bewusst oder
unbewusst, Absicht oder ein Freudscher Vertuer? Die betroffenen Toten
werden sich deshalb nicht umdrehen, denn sie können sich ohnehin
nicht mehr regen - gewschweige den aufregen. Betreff:
Häupls Schielaugen – Marketing Datum: Sun, 14 May 2006 00:00:41
+0200 Von: Bruno Wanderer MayerBruno40@netscape.net>
An: buergermeister@magwien.gv.at
zur x
stillschweigenden Verifizierung
26.06.06 Häupl und seine Fraktion, die gnadenlose Mehrheit der entfremdenden Kultur Gebührenraubritter. "§ 9. Das Erträgnis der Abgabe ist für kulturelle Zwecke, insbesondere für die Altstadterhaltung und die Förderung neuer Medien zu verwenden. Der Landeshauptmann: Häupl" Landtagsprotokollauszüge:
"Man kann ja
darüber streiten, ob man den Umbau des Steirer Ecks gelungen oder
weniger gelungen findet und ob man dort gerne oder wenig gerne hin
essen geht, aber dass mit unseren Gebührengeldern dieser Umbau
finanziert wird, ist, glaube ich, nicht in der Intention jener, die das
Geld dafür tatsächlich zahlen.Medienfinanzierung, sie sollte auf transparenten Grundlagen beruhen, nicht auf Subventionsbasis, wo der zuständige Stadtrat oder die zuständige Stadträtin nach Ermessen entscheiden. Abg Marianne Klicka (Sozialdemokratische Fraktion des Wiener Landtages und Gemeinderates) Anfang: Diese Anhebung wird am 1. Juli in Kraft treten. Obwohl der Name “Kulturförderungsbeitrag“ deutlich aussagt, dass diese Gelder für Kulturprojekte zur Verwendung kommen sollen, werden diese Gelder auch immer wieder dazu verwendet, um irgendwo anders Löcher zu stopfen". Laut ORF GIS» aber bereits seit 1.Juni. Ein Betrug ala Bawag ist hier nicht die Frage - sondern es ergibt sich das geistiges Sittenbild der, von Steuern- Gebühren zu bezahlten, Füsse Vertreter von Schilkdhausen.Hochroter Silberblickmeister Vorsteher Häupl, Ihr Augenaufschlag ist ein Schildaaugenaufschlag! Die obenangeführte Medienverunstaltung alter Meister ist Ihr Schildaprädikat mit den bodenlosen Geldsack Genossen zur Förderung neuer Medien. Genauer ausgedrückt: Ein Judasoffert an die letzten freien Medien, zur Übertöpelung einiger Ochsen um den durch gewerklschaftlichen, gordischen Knoten festsitzenden SPÖ Wahlkarren geringfügig zu lockern. Häupl ![]() > 17.
Februar 1856 150. Todestag von Heinrich Heine
1797-1856,
der Begründer des modernen Feuilletonismus
in der Allgemeinen
Zeitung. Feuilletonismus
ist auf einer Glatze Locken drehen
2006 150.Todesjahr Hammer Purgstall >÷ Einige
Burgschauspieler haben sich den
Stücken von Handke, Bernhard, Turrini und Jelinek verweigert: Auch
Sie waren einer davon Herr Schermauf noch amtierenden
Staatssekretär
für Kunst und Kultur Morak.
Dies zu Ihrer betrübliche
Erinnerung halleluja
summa cum laude
Heine.Heinrich GÜNSTLER
Staatspreis für Nitsch.Hermannr> und
FRANZ
Morak.Franz>Das letzte schwarze Aufgebot
20060127 250 Jahre Mozart, Wolfgang Amadeus 27.01.1756 - 5. 12. 1791 ![]() Missachtung
der
Totenruhe Monika
Lindners Geburtstaggeschenk Eröffnungsrede
von Nikolaus Harnoncourt
Mozartgif.aus Mozarteum Ritter mit 14
Jahren Authentischstes
1789 Populäerstes Mozart oder
Ratsherr?
Mediaculture
Bild-R: Mozart als Ritter vom
goldenen Sporn, ein anonymes Gemälde aus dem Jahr 1777. Der Papst
persönlich - Papst Klemens XIV - verlieh den Orden vom Goldenen
Sporn dem 14jährigen Wunderknaben bei einer Privataudienz.
Wolfgang Amadeus war damit für seine musikalischen Verdienste
geadelt. Man fragt sich heute: stellt dieses Bildnis einen
14jährigen dar? Mozart wirkt hier viel älter.
Bild-A: Diese Silberstiftzeichnung von Doris Stock aus dem Jahr 1789 - hier auf einem Bucheinband - gilt als das Authentischste. Bild-P:
Wahrscheinlich ist dies das
populärste Bild von Wolfgang Amadeus Mozart. Es wurde von seinem
Schwager Joseph Lange gemalt, blieb aber unvollendet. Entstanden ist es
vermutlich 1782/83 und zeigt Mozart am Klavier.
Bild-M:
Um dieses Bild von Johann Georg
Edlinger gibt es eine lebhafte Diskussion. Zeigt es Mozart? Oder
vielmehr einen Münchner Ratsherrn. Das Gemälde wird vom
Frühjahr 2006 an in der großen Mozart-Ausstellung in
Salzburg zu sehen sein und ziert eine neuaufgelegte Mozart-Biografie
des Henschel-Verlags. Die
letzte Ehre
Österreichs und der Stadt Wien für Mozart: Ein von St.Marx
enferntes Grabmonoment für ein inhaltloses Ehrengrab im
Zentralfriedhof. Allerdings war ja Mozart auch kein Österreicher,
denn Salzburg war eigenständig.
Am
29 Mai 1778 schrieb Mozart an seinen Vater:
„Was mich aber am
meisten aufrichtet und guten Mutes erhält, ist, dass ich ein
ehrlicher Deutscher bin“
Mozarts Wurzel ist in
Pfersee bei Augsburg Der Bauer
David E Motzhardt 15.-16. Jahrhundert, in Pfersee bei
Augsburg, ist die Stammwurzel Mozarts.In aller Anonymität und Eile wurde Mozart im St. Marxer Friedhof, wie ein Aussätziger in einem Reihengrab, verscharrt. Lediglich der Kapellmeister Roser und der Cellist Orsler vom Hoftheaterorchester sowie Mozarts letzter Schüler Süssmaier waren die einzigen drei Aufrechten, die der Bahre ein kleines Stück des Weges folgten. Wie bei Schubert wurde schlechtes Wetter, wegen der unterbliebenen letzten Ehre, angedichtet. Laut der Hohen Warte in Wien, war das Wetter bei der Beerdigung weder schlecht oder besonders kalt. Es waraber gänzlich unmöglich, von St.Stephan bis St.Marx, der Kutsche mit dem Sarg nachzulaufen. Der wiederverwendbare Klappsarg sorgte dafür, dass jeder auf dieselbe Weise unter die Erde gebracht wurde. Ohne Zeugen lieferte der Kutscher des Leichenwagens seine Fracht beim Totengräber am Friedhof von St. Marx ab, der wohl erst am nächsten Tage seine Arbeit verrichtet haben dürfte. Sechzehn Särge pflegte man in einem Schachtgrab zu verstauen. Jeweils vier Särge nebeneinander wurden mit Erde überschüttet, ehe der nächste "Belag" folgte. Mozart dürfte als erster links in der obersten Lage in die Grube gekommen sein, die nach zehn Jahren zur neuerlichen Belegung wieder geöffnet wurde. Das Grab erhielt weder Kreuz noch Grabstein und blieb bis heute, für alle die nach ihm suchten, unauffindbar. Nur ein Begräbnis 3.Klasse war Mozart - auch seinem reichen Freund Baron van Swieten wert. Die Künstler hatten damals, am Kaiserhof und bei den Adeligen, den Status der Lakaien. Aus wessen Gründen es auch gewesen sein mag? Die Illuminaten der Adel der Klerus und der Kaiser Leopold der II., sorgten peinlichst dafür das Mozart spurlos verschwand. Auch die Todesursache blieb ungeklärt, wegen der Schadelfraktur kann auch ein gewaltsamer Tod nicht ausgeschlossen werden, die amtliche Todesursache war Frieselfieber. Weitere Thesen sind, er starb durch einen Anschlag der Freimaurer an einer Arsenikvergiftung oder den Tod seines Kollegen Franz.Schubert >.Es gab keine Grabandacht von Seiten der katholischen Kirche. Im Jahre 2006 lies sich es Kardinal Schönborn jedoch nicht nehmen sogar die Renovierung, eines zeitweisen Wohnhauses Mozarts, einzuweihen. Der vom Totengräber, Joseph Rothmayer im Friedhof St.Marx entwendeten Totenkopf - der nun als Mozartsakrileg im Tresor des Mozarteums Salzburg, von Stephan Pauly, verwahrt wird, beschäftigte Reliquien- und Medienquotenjäger und scheinbar unterbezahlte, mediensüchtige Gerichtsmediziner wie der Innsbrucker Walther Parson und der Wiener Christian Reiter. ÷
Eine schändliche Missachtung der Totenruhe Ein versetztes Grabmonoment ohne Toten im Zentralfriedhof Wien Offiziell und bei den Historikern wird es als, "die Rettung des Kopfes Mozart", umschrieben 1801÷Mozarts
Totenruhe dauerte nur 10
Jahre und endete im Morgengrauen des
1801÷18.12.Rothmayer eignet sich den Kopf an. Als
er starb fiel der Kopf seinem
Nachfolger Joseph Radschopf zu. Ungeachtet
aller Verbote verscherbelten Totengräber Gebeine namhafter
Verstorbener.1841÷War ein Streit um die genaue Lage der Ruhestätte entbrannt. Man zog sogar in Zweifel, ob St. Marx überhaupt der richtige Friedhof sei. Weil prominente Tote in Ehrengräber auf den Zentralfriedhof umgebettet wurden. 1855÷Verlegte man, zum 100. Todestages Mozarts, sein ihm zugeordnetes Grab Denkmal von St.Marx zum Zentralfriedhof, um dort ein Mozart Ehrengrab vorzutäuschen. Zurück blieb zunächst ein öder Platz, auf dem ein Verehrer von Mozart eine Grabplatte mit dem eingehauenen Namen Mozarts aufstellte. Der Friedhofswärter Alexander Kugler gab ihr später einen Säulenstumpf, einen Engel und eine Steintafel bei. 1842÷Taucht der Schädel bei dem Kupferstecher Jakob Hyrtl auf, 1868 vererbte ihn dieser an seinen Bruder den Anatomen Joseph Hyrtl. An die Stirn des Totenkopfs hatte Hyrtl einen Zettel geklebt: "Vom Todtengräber Jos. Rothmayer, welcher sich die Stelle merkte, wo er Mozarts Sarg einscharrte, bei der Leerung der Gemeingrube 1801 gerettet, und von seinem Nachfolger Jos. Radschopf, 1842 meinem Bruder Jacob geschenkt". 1892÷08.01: Schreibt die Freie Presse: "Mozarts Schädel ist gefunden" Darin war die Anzahl der Zähne mit sieben angegeben - der Salzburger Schädel weist elf Zähne im Oberkiefer auf. Neu war, daß Hyrtl die Richtigkeit des Manuskripts bestätigt hatte. Womöglich hatte man der Stiftung einen falschen Schädel untergeschoben. 1902÷Wird er bis 1940 im Geburtshaus Mozarts, zwecks Kassenfüllung, zur Schau gestellt. 1990÷Bemühte
sich das
Naturhistorische Museum mit den Anthropologen Herbert Kritscher
und Johann Szilvassy vergeblich den Kopf zuzuordnen.
1998÷Der Salzburger
Paläontologe
Gottfried Tichy ist nach umfangreichen Untersuchungen von der Echtheit
des Schädels überzeugt. 1991÷Erklärte etwa der französische Anthropologe Pierre-François Puech nach intensiven Untersuchungen, Mozart sei vermutlich an einer Kopfverletzung gestorben und nicht an rheumatischem Fieber, wie die meisten Historiker glaubten. Puech verwies auf eine Fraktur an der linken Schläfe, die vermutlich von einem Sturz herrühre. Diese These konnte jedoch ebenso wenig bewiesen werden wie diverse Mordtheorien. 1993÷Auf dem Weltkongreß der Rechtsmediziner in Düsseldorf setze er sich für die "sachgerechte Konservierung und Lagerung des Musikerschädels" ein. Rudolf Angermüller, Generalsekretär der Stiftung Mozarteum: "Der Puech kann reden, was er will, es ist wissenschaftlich bewiesen, daß unser Schädel nicht der Mozarts ist", entgegnete damals Rudolf Angermüller, Generalsekretär der Stiftung Mozarteum. Das "Knochengebilde" im Besitz der Stiftung weise mehr Zähne auf, als Salzburgs großer Sohn in Wirklichkeit gehabt hatte, so Angermüller - "und die werden ihm in unserem Tresor ja wohl nicht nachgewachsen sein". 2005÷"Als
Walther Parson mit dem
kleinen
silbernen Bohrer den Zahnhals frei fräst rieselt feiner Staub in
die Edelstahlschale. Parson trägt Latexhandschuhe, sein
großgewachsener Körper wirkt durch den weißen
Ganzkörperschutzanzug noch mächtiger. Auch der Raum im
Erdgeschoss der Innsbrucker Gerichtsmedizin ist steril. Was der
Wissenschaftler in Händen hält, ist der Schädel von
Wolfgang Amadeus Mozart. Jedenfalls glauben das viele. Und der Forscher
zieht ihm gerade einen Zahn". Hubert Filser
Auszug
Doch das Geheimnis wurde
noch
grösser und das ist gut so.- Die DNA Probe scheiterte am Vergleichsmaterial -
damit meinte Parson die exhumierten Überreste von Mozarts
Verwandten. Der Bürgermeister von Salzburg Heinz
Schaden ermunterte und
genehmigte persönlich dieses Sakrilegium. Der
Schädel hat die Spekulationen über den frühen Tod des
Komponisten mehrfach angeheizt.
Vielleicht
liegt Wolfgang Amadeus Mozart ja doch irgendwo im weiten Feld des St.
Marxer Friedhofs im dritten Wiener Bezirk. Bis wieder jemand einen Kopf
findet und ihn wieder nach Innsbruck- aber auch zur Frau Lindner ins TV
ORF Studio bringt.
Das Mozart Gejohle der
Sängerin Tina Brauer bei dem Salzburger EU
Präsidentschafts - Sounddreck, schlüpfrige Texte, gelesen
von, den Schaupielern Fritz Muliar und Elfriede Ott, sowie die Lesung
von peinlichen Mozart Bettelbriefen durch, Regisseur Gernot Friedl und eine Vermarktung durch
eine Horde von komerziellen und kulturellen Klammeraffen, geht in dem
einzigen Wahren - nämlich der Musik Mozarts unter. Einige
weitangereiste Mozartfanatiker küssen sogar den falschen Mozart
Grabstein.150.00 Euro für ein Jahr unötigen Mozartrummel und eine ORF Pietätlosigkeit um Zuschauerquoten unter zu Hilfenahme eines Totenkopfes. Aber dann hat Hamann in erstaunlicher Naivität gleich die dummen Anekdoten von Mozart erzählt, wie er beim Kegeln komponiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Als Dank dafür wurde Fr. Brigitte Hamann am 13.02.2006 Hamann mit sibernen Wiener Ehrenblech belohnt, Fredy Quinn wurde am 15.02.2006, für seine schwarze Perücke, sogar von Häupel persönlich ausgezeichnet. Es war noch würdevoller wie die Klima Uschi Glas Auszeichnung, ja das hat schon was zu bedeuten. Frau Monika Lindner und die Herren Marboe, Schaden, Schüssel, Morak sowie Haupel, sie alle sollten auch einmal als Belohnung und zur Gewissenserforschung, den falschen Mozart Grabstein küssen. Weil ich meine, Mozarts Symphonie ist
die eigentliche Eröffnungsrede, möchte ich Sie vorher
begrüßen, meine sehr geehrten Damen und Herren.
Die
Symphonie, die wir jetzt spielen werden, wurde als Mittelstück der
sicherlich zusammengehörigen drei letzten Symphonien komponiert.
Sie stellen offenbar eine Art Weg des Menschen zu einem Ziel dar.
Ausgehend von der Symphonie in Es-Dur, dem Ton der
Liebe, aber auch des „feierlichen Ernstes“ – führt Mozart uns in
die Abgründe der alles in Frage stellenden g-Moll-Symphonie; – um
danach im strahlenden C-Dur der Jupiter-Symphonie alles glücklich
aufzulösen und den zuvor verstörten Hörer in Harmonie zu
entlassen. Von den mehr als 40 Symphonien Mozarts stehen nur zwei in
Moll, beide in g-Moll. – G-Moll wurde damals als Todestonart, auch als
Tonart der Traurigkeit bezeichnet und empfunden.
Wir spielen jetzt die ersten beiden Sätze. Und jetzt, nach dieser unfassbaren Musik – wo jede Sprache arm wird, wo wir schweigen müßten, jetzt soll ich noch etwas über Mozart sagen und womöglich auch über dieses Jahr – nein – zu dieser Musik passen keine Festreden. – Wie kann ich da noch etwas über Mozart sagen? – Niemand kann es; – aber alle tun es jetzt. Österreich heißt in diesem Jahr Mozart. – Aber, das hat nichts mit ihm zu tun, ich fürchte, mehr mit Geld und Geschäft. – Eigentlich müssten wir uns ja genieren. Denn was Mozart von uns verlangt und seit mehr als 200 Jahren verlangt, wäre so einfach: Wir müssten ganz still und aufmerksam zuhören, und wenn wir seine wortlosen Beschwörungen und Plädoyers verstünden, dann müssten wir uns, wie schon gesagt, eigentlich eher genieren als uns stolz zu brüsten. – Jetzt bejubeln wir ihn und das klingt fast so, als wollten wir uns selbst bejubeln. Wir haben aber überhaupt keinen Grund, auf irgendetwas stolz zu sein, was mit Mozart zusammenhängt. Schon seit damals, als er hier in Salzburg und in Wien lebte. – Er verlangt etwas von uns mit der unerbittlichen Strenge des Genies und wir bieten ihm unsere Jubiläen mit ihren Umwegrentabilitäten und Geschäften und lassen seine Töne zerstückelt aus allen Werbekanälen tropfen – das dürfte einfach nicht sein – das ist ein Skandal und eine Schande – wie kann man das tolerieren? – Aber, wenn so ein Besinnungsjahr trotz alledem einen Sinn haben soll, dann müssen wir hören – hören – hören – und können dann vielleicht einen kleinen Teil der Botschaft verstehen. Mozart braucht unsere Ehrungen nicht – wir brauchen ihn und seinen aufwühlenden Sturmwind. So ein Jahr ist in Wirklichkeit unsere Chance. Was ist denn der Inhalt seines Plädoyers? – Es ist die Kunst selbst, es ist die Musik, und wir haben Rechenschaft darüber abzulegen, was wir mit ihr gemacht haben und immer noch machen – und darüber, was wir versäumen und nicht machen. Die Kunst und mit ihr die Musik ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens, sie ist uns geschenkt als Gegengewicht zum Praktischen, zum Nützlichen, zum Verwertbaren. – Es leuchtet mir ein, was manche Philosophen sagen, dass es die Kunst und eben die Musik ist, die den Menschen zum Menschen macht. Sie ist ein unerklärliches Zaubergeschenk, eine magische Sprache. Die letzten Generationen haben ihr Schwergewicht immer mehr und mehr auf das unmittelbar Verwertbare gelegt, – man meint wohl, die Glückserwartung scheine nur im Materiellen zu liegen: Glück wird mit Wohlstand und Wohlstand mit Besitz gleichgesetzt: Es geht mir besser, je mehr ich besitze. Und diese Einstellung wirkt sich bereits in der Erziehung und in den Lehrplänen der Schulen aus. Nach und nach wird alles Musische verdrängt, alles, was die Phantasie fördert und was unverzichtbar ist – fast müsste man schon sagen: wäre – für ein menschenwürdiges Leben. Heute können hier die meisten Kinder nicht einmal mehr singen, weil sie nie dazu angeleitet wurden – sie wissen nicht, wie man die Töne formt – und sie kennen keine Lieder. Da fängt aber das Musik-Machen, das Musik-Verstehen an, mit drei, vier, fünf Jahren schon. Später überlässt man es sowieso dem Radio und dem Walkman. Dieses Jahr jetzt mahnt uns in aller Eindringlichkeit, dass unsere Kinder ein Recht auf eine volle Bildung und nicht nur auf Ausbildung haben. – Es ist symptomatisch für unsere Bildungsziele, dass bei den Kontrollmethoden – etwa der Pisa-Studie – die Musik praktisch keine Rolle spielt. Nebenbei bemerkt – die beiden Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die über Bildung und Kultur handeln, Nr. 26 und 27, sind von peinlicher Dürftigkeit. – Wenn zu Rechnen, Schreiben und Lesen nicht die Kunsterziehung gleichgewichtig hinzutritt, wenn das Nützlichkeitsdenken alles beherrscht – und wir sind nahe daran – dann besteht höchste Gefahr, dass der Materialismus und die Raffgier zur götzenhaften Religion unserer Zeit werden. Ist es nicht schon so weit? Kardinal König sagte vor einigen Jahren „... der Weg Europas hat in eine Sackgasse geführt: Vorrang der Technik vor der Ethik, Primat der Sachwelt vor den Personenwerten...“. Pascal sprach im 17. Jahrhundert von den zwei einander bedingenden Denkweisen des Menschen: er nannte sie das arithmetische Denken und das Denken des Herzens. – Kierkegaard warnte schon um 1840 vor dem drohenden Materialismus, er schrieb: „... man befürchtet im Augenblick nichts mehr, als den totalen Bankrott in Europa...“, übersieht aber „... die weit gefährlichere, anscheinend unumgehbare Zahlungsunfähigkeit in geistiger Hinsicht, die vor der Tür steht“. Es geht mir jetzt nicht so sehr um eine größere Beachtung der Kunst in ihrem erlauchten Spitzenbereich, es geht darum, dass diese höchsten Formen schließlich ins Leere rufen, wenn niemand mehr die Sprache versteht. Die Musik ist ja keineswegs die abgehobene Geheimsprache einer arroganten, selbstbewussten und privilegierten Minderheit, nein, jeder kann ihre Botschaft mitbekommen, kann teilnehmen an ihren Reichtümern, wenn die Antennen von klein auf richtig eingestellt werden. Da die Kunst im Bereich der Phantasie zuhause ist, hat sie etwas Rätselhaftes, nicht Erklärbares, – ihre unsichtbare Macht ist gewaltig und gefährlich, ihre Wirkung subversiv. Deshalb haben Machthaber immer wieder versucht, sich ihrer zu bedienen. Ohne Erfolg, denn Kunst ist stets oppositionell und souverän, sie lässt sich weder zähmen, noch einverleiben. Sie ist eine Sprache des Unsagbaren – die aber manchen letzten Wahrheiten wohl eher nahe kommt als die Sprache der Worte, der Verständigung mit ihrer Logik, mit ihrer Eindeutigkeit, ihrem schrecklichen: Ja oder Nein. Die Rolle, die wir der Kunst zubilligen ist vielfach, sie uns dienstbar zu machen, sie zu zähmen, aber auch uns mit ihr zu brüsten. In unserem schönen, geförderten Musikleben sollen die Menschen nach aufreibender Arbeit Freude und Erholung finden – sollen wieder Kraft finden für den Alltagsstress. (Die Nazis nannten das „Kraft durch Freude“– mit ähnlicher Begründung wie bei den Menschenrechtsartikeln). Ein gefährlicher Schritt im langen und illegalen Prozess, Kunst „nutzbar“ zu machen. Die Musik der großen Komponisten hat diesen Trend fast nie bedient, sie war schon immer viel mehr: nämlich sensible Reaktion auf die geistige Situation der Zeit – sie war und ist ein Spiegel, der den Hörer sich selbst zu erkennen half, der ihn auch in Abgründe blicken ließ: als man Mozarts g-Moll-Symphonie zum ersten Mal hörte, wurde gefragt, ob derartige Erschütterungen zulässig seien. Diese Symphonie ging ja für die Menschen damals bis in die Extreme der musikalischen Sprache. Der Züricher Musikästhetiker und Kulturphilosoph Hans Georg Nägeli (1773-1836) bezweifelte – wie manche seiner Zeitgenossen – ob derartiges noch zulässig und zumutbar sei – damals ist wohl keiner beruhigt nach Hause gegangen. Durch die Kunst werden wir ja zu Erkenntnissen geführt, oft geradezu gestoßen: sie ist der Spiegel in den wir schauen müssen. Um dem zu entkommen, hat man eine bloß ästhetisierende, manche sagen „kulinarische“ Art, mit Kunst umzugehen angenommen: Man hört „schöne“ Musik, man sieht „schöne“ Bilder – aber man lässt sich lieber nicht von ihr erschüttern, oder gar umkrempeln. Als junger Orchestermusiker vor 50 Jahren mußte ich die g-Moll-Symphonie (Mozarts) jährlich oft und oft spielen – damals immer lieb und hübsch, die Zuhörer wiegten selig ihre Köpfe, man sprach nachher von „Mozart-Glück“.– Die Partitur auf meinem Pult aber sagte anderes: wie hier alles in Frage gestellt, ja geradezu zerstört wird: die Melodie – die Harmonie – der Rhythmus. Nichts ist so, wie es korrekterweise sein müsste, außer vielleicht das romantische Trio des Menuetts. – Es kann schon sein, dass man damals, nach dem Krieg, die ausstrahlende Harmonie, das rein Beglückende gebraucht hat – die Kehrseite der Medaille hatte man ja grausam erlebt. So kehrten praktisch alle Mozart-Interpretationen damals das Helle, Positive hervor und unterdrückten das Erschütternde. Diese „Symphonie“ wurde zu meiner persönlichen Schicksalssymphonie, sie hat mein Leben nachhaltig verändert, da ich sie eines Tages, nach 17 Jahren als Orchestercellist, so nicht ein einziges Mal mehr spielen wollte, ich verließ das Orchester... Man kann in dieser Symphonie auch ein großes Beispiel sehen, ähnlich vielen Werken der Literatur und der bildenden Kunst: – wie weit darf, soll oder muss Kunst gehen – aber auch: was kann und muss der Hörer zu ertragen bereit sein. Mozart ist immer wieder an diese Schmerzgrenze gegangen. Wie fast alle großen Künstler bleibt Mozart als Person rätselhaft, ja geradezu unheimlich. Man meint, alles über ihn zu wissen – sein Leben ist ja bestens dokumentiert – aber wenn man etwas über ihn sagen will, bemerkt man, dass man ihn überhaupt nicht kennt. Unser geschichtliches oder biographisches „Wissen“, ganz allgemein gesprochen, ist ja kein Wissen – wir erwerben es indirekt und meinen, Augenzeugen zu sein. Wir nehmen die Bilder – etwa des Fernsehens – als Fakten, wir glauben, dabei gewesen zu sein, haben aber nichts gespürt auf unserer Haut und in unseren Herzen. Die Bilder sind Bilder – aber die Wirklichkeit ist nur vorgetäuscht, sie war ganz anders. Wir werden die Wahrheit über Mozart nie erfahren, – es ist unser selbstgemachtes Bild, das wir dafür halten. Nur das Werk birgt die Wahrheit. Den Menschen zu verstehen scheint unmöglich – so gelangen wir, wie bei vielen Künstlern, zu einer Art Doppelgängersicht. Als gäbe es zwei Mozart: das spielende Kind, den heiteren, extrovertierten jungen Mann, von dem seine Freunde sagten, er sei niemals mürrisch gewesen; der von Jugend an seine Briefe in einem geschliffenen Stil schrieb; gebildet, schlagfertig und sicher. Den Mozart der Biographien, mit seinen finanziellen, familiären und künstlerischen Krisen; war er reich oder arm? – zerkracht mit seinem Vater oder in liebevoller Harmonie? – war er künstlerisch gescheitert nach dem Wiener Misserfolg von „Le Nozze di Figaro“?– Ich glaube kein Wort davon, denn wie Oswald Spengler sagt: „Natur soll man wissenschaftlich traktieren, über Geschichte soll man dichten“ – und das tat man über die Maßen. – Aber der andere Mozart ist der Eigentliche, ist ungreifbar und unbegreifbar, er entzieht sich jeder Beurteilung. Wenn wir ihn erfassen wollen, müssen wir beschämt erkennen, dass unsere Elle nicht in sein Maßsystem passt – er kommt von einem anderen Stern. Er lebt nur durch sein Werk: Ernsthaft in jedem Augenblick, auch im Witz beklemmend: der „Musikalische Spaß“, ein ebenso dunkles Stück wie die gespenstische Lach-Arie in „Zaide“. Was muss das für ein Schock gewesen sein im Hause Mozart, als der Vater im Kleinkind das Genie erkannte: man meint ein herziges, gescheites Kind zu haben und sieht unvermittelt – ein Krokodil. Ein Genie wie Mozart wird nicht, das ist – paff – wie ein Meteor aus dem Universum. Kein spielendes Kind, eher ein spielender Erwachsener. Es ist in der menschlichen Gesellschaft nicht vorgesehen, ein Genie großzuziehen, dafür gibt es keine Vorbilder. So ein dämonisches Wesen okkupiert selbstverständlich seine Umgebung, man kann es nicht „erziehen“, es ist ein geliebter und zugleich beängstigender Hausgenosse. – Von seinen ersten musikalischen Äußerungen an ist Mozarts Weg als Künstler von einer Unbeirrbarkeit, von einer atemberaubenden Sicherheit – genau konträr zu seinem äußerlichen Lebensweg. Schon als Kind komponierte er Werke, deren emotionaler Inhalt weit über das hinaus geht, was er erlebt und erfahren haben konnte. So können wir von dem Jüngling, der er immer war und blieb, die letzten und tiefsten Geheimnisse von Liebe und Tod, von Tragik, Schuld und Glück erfahren. Er zwingt uns, in seelische Abgründe zu schauen und kurz darauf in den Himmel; vielleicht ein Griffel in der Hand Gottes. erstellt am 28.01.2006 Mozarteum Mozarts
Wiener Pseudo Grabstätten>
÷
Es weihnachtet auch heuer wieder ganz kräftig in allen Kassen dieser zerschmückten und auf Shopping trainierten Stadt So
kauft weiter ein und
verkauft Euch dadurch immer mehr und endgültiger. Kauft ein und
macht die Reichen noch reicher durch ein Fest, das für die Armen
gedacht. Man
sieht
Euch laufen und schleppen und in Euren Augen spiegeln sich Dinge, die
das nie ersetzen, das Euch nicht nur zu Weihnachten verloren ging. H.Seethaler 1200 Wasnerg. 43/8
÷Lois Strobl > sang
und erzählte im
Verein
Trautenfels^Der Wanderer Schirmherr Lois Strobl sang und erzählte, am Mittwoch den
7.September, im Rahmen der
sogenannten Stammtischgespräche
von Prof.
Hasitschka, in Schloss Trautenfels.i
Lois
aus Untergrimming hat seit 1948 mit den »Tachenberger
Sängern« und mit seinen zwei Brüdern - zu vielen
lustigen und traurigen Anlässen gesungen und musiziert. Lois hat
aus dem handgeschriebenen Liederbuch von Franz Puster gemeinsam mit dem
jungen Franz Bindlechner einige dieser alten, beinah vergessene Lieder
auswendig gesungen. So stand es in der Einladund zum Strobl
Liederabend, jedoch Lois ist nicht nur Sänger sondern auch
Vollblutmusiker auf dem Flügelhorn und ein hervorragender
Gestalter und Führer bei Feierlichkeiten in Berg und Tal. Des
öftern auch am Höhen Grimming zum Beispiel:i
Einmal
mit seinem Musik Kameraden Artur als Flügelhornduo mit einer
Schubert Messe und mit dem Lied Sonntag
ist's.
Lois singt und sang, musizierte und musiziert auch ohne Anlass aus
purer Freude an Musik und Gesang, in der Niederschrift von LIed
Gedanken hat er auch zur Feder gegriffen. Im Dachsteinloch
> und beim Wandererjubiläum
am Waidhofsee > hat
Lois die Feierlichkeiten gestaltet, in der Hochgolling
Nordwand > begleitete er uns gedanklich.Es ist erfreulich, dass Lois, in Franz Bindlechner, einen jungen Gesangspartner gefunden hat so bleibt sein Liedergut erhalten. Heutzutage versucht man immer mehr durch technische Hilfsmittel die Qualität von Veranstaltung zu heben und erreicht das Gegenteil. Wir sind ohnehin zu Hause und an allen Ecken und Enden, mit Bild und Toneinspielungen übersättigt. Der Seminarraum war überfüllt, unter den Anwesenden befanden sich viele Singende aus Chören Singgemeinschaften und Gesangsgruppen, es war schade um dieses ungenützt zur Verfügung gestandene Gesangspotential. Bei Lois war alles anderst wie bei anderen Sängern; er verwandelte die Tonaufzeichnungen durch Mitgesang zu einen lebenden Gesang der aufzeichnungswert gewesen wäre.i Lois erzählte
neben vielen anderen:
>Es ist
erstaunlich was einfache Menschen, in Schrift und Bild, zu Wege
brachten, das wertvollste Liederbuch des Franz Pusters ist entliehen
aber nicht retourniert worden. Puster war ein Bauerknecht, zur
damaligen Zeit wurden Kinder aus baürlichen Betrieben bei
Erntearbeiten freigestellt und dies trug nicht gerade zum Lernerfolg
bei. Die Kinder mußten bis Allerheiligen barfuss gehen, um die
Füsse zu wärmen zu können stiegen sie in den frischen,
warmen Kuhdreck. Der Musiklehrer sprach einst zu Lois: In das
Flügelhorn soll man, wie man ein Haar auf der Zunge
hätte blasen. Bei der letzten
Mahd, bei der letzen Heufuhre erklang jeweils ein Jodler, unten im Tal
wusste man deshalb welcher Bauer mit der Arbeit zu Ende war. Einige
Sänger hatten mit den Noten keine Freude und bezeichneten sie als
Fliegenschiess. Aufgeschnitten ist nicht gelogen und Halbe - Halbe ist:
Sie im
Telefonbuch und Er im Grundbuch<Lois nahm die Gelegenheit wahr um einer anwesenden Dame zum 96 - zigsten Geburstag und dem Ehepaar Hochfellner aus Bad Mitterndorf zur goldenen Hochzeit, je ein persönliches Ständchen zu singen. Gemeinsam mit den vielen anwesenden Singenden sang Lois einige Jodler. Der zuständige Bürgermeister Hr.Tasch hob auch in einer kurzen Rede auch den getätigten sozialen Einsatz von Lois hervor. Wie man auf den oberen rechten Bild sieht - benötigt Lois Stelzen: Er hat einen dreissigtägigen Spitalsaufenthalt hinter sich. Diesmal gab es keine Verletzung durch Holzarbeiten, sondern eine Bandscheibenentzündung verursacht beim Brennessel abmähen. Lois hat eine Einberufung in das Rehabilatioszentrum Gröbming, es wird bezeichnet als PV Sonderkrankenanstalt und scheint aber örtlich linkmässig nicht auf. Die Gemeinde Gröbming hat sich allerdings schon durch ein Schildbürgermarterl profiliert: Es steht am Stoderzinken neben einer Krummholz gerodeten Liftpiste und untersagt das Plücken von Latschen. Lois sagte zu aus Gröbming Anwesenden: Stellt euch gleich jausenmässig auf meinen Besuch ein, weil ich es so gewohnt bin. Einst war Lois bei Knausrigen auf Besuch und bekam nichts, zum Abschied sagte er Vergelts Gott für alles. Du hast doch nicht bekommen sagte die Hausfrau, weil ich es so gewohnt bin, sagte darauf Lois. Für Lois war auch der 1. Wanderer Schirmherr >†, der 500 Lieder
im Gedächnis hatte, kein Unbekannter.SCHIRMHERR
Lois
Strobl >
DER
VEREIN TRAUTENFELS
Es
gibt selten einen Verein der von der EU und vom Land und von der
Gemeinde gestützt wird. Auch das Museum Trautenfels ist eine von
der Allgemeinheit getragene Kultureinrichtung. Deshalb waren die
wiederholten Vereinsarmuts - Apelle, des Stammtisch - Moderators Hr.
Hasitschka, an das Publikum fehl am Platze. Etwa 10 Jahre lang hat mir
eine hier nicht genannte Persönlichkeit die Museumszeitung, Da
schau her, bezahlt. Das Ende dieser Grosszügigkeit, war
weder dem Museum noch dem Verein mitteilenswert.Das Enns-Grimmingland Liederbuch > wurde unlängst auch
durch die Iniziative des Hr. Tasch ins Leben gerufen und liegt
seit dem Frühjahr auf. Dieses Buch, möchte
man meinen, sei auch in Trautenfels, als
Pflichtexemplar bekannt. Von der Museumskassa wurde
ein Interessent für dieses Buch in das Museumsshop
verwiesen. Die Frage wurde wiederholt, dann kam eine ältere Dame
deren später erfolgte Artikulation in Ausführlichkeit
beantwortet wurde.i
Nach
10 Minuten, um nicht noch länger umsonst warten zu müssen,
wurde um eine Antwort gebeten und sie lautete: Wir haben andere
Liederbücher. Auch
dies ist eine Visitenkarte für den
Verein und das Museum Trautenfels bzw. für den Museumsleiter und
Vereinsgeschäftsführer Hr. Hänsel. Ich erinnere mich auf
meine Karl
Reiterer
Werkzusammenführung > Trautenfels versuchte,
trotz der gesicherter finanzieller Abdeckung, Kopien von den
fehlenden Werken abzuschlagen.Zu guter letzt sitzt Trautenfels auf einem Grimmingausläufer und hat aber nie etwas für ihren Felsengrundspender, ausser im vorigen Jubiläumsjahr ![]() > auf Vorstoss des ÖAV Stainach mit dessen
Material und einigen Museumsbildern in zwei kleinen Räumen, getan.
Diese erfolgreiche Grimmingaustellung![]() > war sehr gut besucht und
sollte eine versprochene Dauereinrichtung
bleiben wurde aber dann wieder vom Museum geschliffen. Auch ich
besuchte diese Ausstellung beim einem Bild fehlte der Name des
Malers. Nach
meiner Frage danach bekam ich folgende Anwort: Ich müsse bis
13:00 warten, denn das wisse nur der Hr. Hänsel oder der Hr. Otte.
Hier sei anzumerken, das Tun und Tun müssen ist und bleibt eine
Eigenentscheidung. Auch hier war der Museumsexpandor bestehend aus zwei
Heftklammern und
einen Gummiring, von Hr. Hänsel unbenutzt geblieben.
Sehr
geehrte Damen und Herren, KURZMITTEILUNG
Webhinweis http://www.angelfire.com/co4/wanderer/newskultur.html#verein_trautenfelszur x Information bzw. Verifizierung Betreff: Beamtenexpandor Datum: Thu, 15 Sep 2005 13:04:26 +0200 Von: Bruno Wanderer <MayerBruno40@netscape.net> An: vereintrautenfels@aon.at, trautenfels@museum-joanneum.at JUBILÄUMSLESUNG
20 JAHRE LITERATURKREIS SCHWARZATAL 250605
400
Jahre Zeitung Papier
belebt die Sinne
1605 erschien in Stassburg die erste Zeitung. Bereits 21 tote
Journalisten zählt die Journalistenorganisation Reporter ohne
Grenzen dieses Jahr
Ein Gegenpol zu den
angeschwollenen Gedenkfeiern mit schönen Worten von
Redenschreibern. Unter diepresse
kann man auch virituell Exponate betrachten. Ein Exponat in der Ausstellung, das
diesen Umstand dokumentiert ist ein Porträt der jungen Kaiserin
Sisi von Schloß Esterhazy, welches 1945 durch Bajonettstiche
schwer beschädigt wurde. (c) F.E.
Familien-Privatstiftung Eisenstadt
Karl Markovics Der in Wien geborerene Karl Markovics
- dem Publikum besonders als Inspektor Stockinger bekannt - ist ein
Schauspieler mit großer Bandbreite. Sei es als
Conférencier im Musical „Cabaret”, als Puck in „Ein
Sommernachtstraum” an der Volksoper oder als Zwirn in Nestroys
„Lumpazivagabundus”, Markovic sucht seinen eigenen, bisweilen
überraschenden Zugang zu den unterschiedlichsten Rollen. Die Liste
der zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen, in denen er mitwirkte
ist lang. Unter anderem war er zu sehen in: „Caracas” (M. Schottenberg,
1986), „Geboren in Absurdistan” (H. Allahyari, 1999), „Wanted” (H.
Sicheritz, 1999), „Komm süßer Tod” (W. Murnberger, 2000),
„All the Queens´ men” (S. Rusowitzky, 2000)
In Elisabeth Scharangs Spielfilmdebüt "Mein Mörder", der fiktiven Geschichte eines Insassen der NS-Euthanasieanstalt Spiegelgrund, stand Karl Markovics in der schwierigen Rolle des Massenmörders Dr. Gross vor der Kamera. DER SENDETERMIN WAR 22 MÄRZ 2005 20:15 ORF2 Wir
haben grössere Häuser, aber kleinere Familien. Wir
rauchen und trinken zu viel, aber lachen zu wenig, Wir
haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere inneren Werte reduziert.
Wir
haben den Weltraum erobert, aber der Raum in uns bleibt
unausgefüllt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere
Vorurteile abbauen.Wir leben in einer Zeit, in der es wichtiger
ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Inneren zu tragen.Wir
leben in einer Zeit, wo moderne Technik einen Text wie diesen binnen
Sekunden rund um die Welt tragen kann.Wir leben in
einer Zeit, in der alle 7 Sekunden ein Kind unter 10 Jahren verhungert
und pro Tag 100.000 Menschen den Hungertod sterben -Obwohl die Nahrungsressourcen für
die doppelte Weltbevölkerung ausreichen würden. Wir leben in einer Zeit, in der
die Waffen der Herrscher ganze Länder vernichten, -in der ihre
Konzerne die Erde global vergiften. Wir leben in einer Zeit der kaum
glaubbaren technischen Möglichkeit, -in der aber noch immer
Überlebende von Katastrophen - Ohne globale, kontinentale und
nationale Sofortnothilfe verdursten, -in der Militärbasen aber
überschäumen an Berge- und Fluggeräten.Wir
leben in einer Zeit wo wir die Wahl haben: Das Leben zu
ändern...oder diesen Text bis zum Inferno durch Löschen zu
verdrängen..... Erweiterung des Urtextes der
NL Quelle Gibt
es
Würdigere als die die sich selbst nicht für die
Würdigsten erachten?
071204 Im Abseits: Nobelpreisrede von Elfriede Jelinek im Wortlaut. Wer
nicht hören will muss
sprechen ohne gehört zu werden.
Ein Zahlenspiel beim Jelinek
Webesuch - ich war der 272727
Besucher seit dem ersten 1.2.1998. Bis auf ein Bambi sind
alle Kitschbilder verschwunden, das Gesamtwerk ist übersichtlicher
gegliedert. Mich hat ein Bildertext von Cheinbani
WIch kann nicht sagen, wie gesagt mir fehlen die Worte. Den Weg will man sehen aber nicht gehen. Dem Weg ist es egal auf verlorenen Boden. Das Leere ist der Weg, ich habe den Weg verlassen. Die Sprache weiss was sie will, ich weiss es nicht. Ohne
Sprache auch keine Laudtio - insoferne hat es die Sprache, trotz
dem Abseits - oder vielleicht gerade deshalb, erreicht sich nicht nur
Gehör sondern auch Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ob diese
Sprache auch für alle verständlich war oder noch
verständlich werden wird bleibt dahingestellt, für diese
Sprache war dies- , bleibt dies aber bedeutungslos und wird es auch
weiterhin so bleiben.
Der Literaturnobelpreis für Elfriede Jelinek war für viele in der Branche eine Überraschung. Als Favoritinnen wurden Margaret Atwood und Joyce Carol Oates gehandelt, auch Friederike Mayröcker und Inger Christensen rechnete man Chancen aus. Jelineks Name war zunächst im engeren Kreis nicht zu hören gewesen. Die 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark geborene Autorin studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Musik. Für ihre Gedichte, Theaterstücke und Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1998 den Georg-Büchner-Preis. Elfriede Jelinek lebt in Wien und München. >† und ein Text
"Zu Franz Schubert" besonders interessiert. Auch über das Oberwart
Attentat gibt es einen Text Link zur Zeitschrift Geschriebenstein die
nun auch Online aufscheint. Thomas Bernhard hat die Aufführung
seiner Theaterstücke in Österreich untersagt, Frau Jelinek
untersagt sogar generell das ZIitieren Ihrer Texte. Bei Hr. Bernhard
war es ein frommer Wunsch, bei Fr. Jelinek wird es ein frommer Wunsch
bleiben.Einige Burgschauspieler haben sich den Stücken von Handke, Bernhard, Turrini und Jelinek verweigert: Auch Sie waren einer davon Herr Schermauf noch amtierenden Staatssekretär für Kunst und Kultur FRANZ MORAK>. Dies zu Ihrer betrübliche Erinnerung halleluja summa cum laude. Elfriede Jelinek >
Wie mir erst jetzt bei der
Durchsicht der Wanderer Autorenliste bekannt wurde - ist der
amerikanische Medienkritiker Neil Postman im Alter von 72 Jahren, schon
im Jahre 2003 in seinem Wohnort Flushing in der Nähe von New York,
einem Krebsleiden erlegen. Der Wissenschaftler und Autor wurde Mitte
der 1980er Jahre mit Büchern wie "Wir amüsieren uns zu Tode"
und "Das Verschwinden der Kindheit" bekannt.
1993 für das 10 JAHRE WANDERER Jubiläum am Waidhofsee, wurde in der Ausgabe W15/93 sein Werk Technopol beschrieben. Ehre seinem Angedenken. Am 9. Mai 2005 jährte sich zum
zweihundertsten Mal der Todestag von Friedrich
Schiller. Dieses Ereignis
wirft allenthalben Sonnenstrahlen und Schatten (je nach Gusto) voraus.
Da wollten wir ebenfalls nicht zurück stehen und haben
vielfältiges multimediales Material zusammengetragen. Zum Beispiel
einen Stummfilm über eine Wilhelm-Tell-Inszenierung aus dem Jahr
1923 oder eine moderne Umsetzung des Stoffes durch Claus Peymann am
Wiener Burgtheater. mehr
Kleine Abhandlung
über das Schreiben 210204
Herzschlag. Herzschläge in allem, was vorübergehend am Leben ist. Leben bahnt sich einen Weg gerne mit Hilfe von Messern und Hauwerkzeugen. Der Körper findet leicht Ausdruck im Axthieb. Die Seele vielleicht glaubt ein zivilisierteres Medium in den Fingerspitzen gefunden zu haben, in leisen Anschlägen gegen die Tasten. Als ginge es um ein Sich - Fortpflanzen. Alvin Lucier liess uns einmal Musik hören, direkt aus Hirnrhythmen generiert. Geswingt hat das nicht unbedingt, doch beunruhigt. Unablässig verändern sich Sätze. Schreiben: direkte Verbindung zwischen Hirn und Hand, auch ich glaubte einst daran. Bengt Emil Johnson (I grannskapet, 2001) Aus dem Schwedischen von Lukas Dettwiler, Neue Zürcher Zeitung Immanuel
Kant deutscher Philosoph
Geburt 22.04.1724 Königsberg Tod
12.02.1804. Immanuel
Kant Galerie
Quellentext
Zitate
![]() War
seit 1770 Professor für Logik und Metaphysik in Königsberg;
vollzieht eine Entwicklung von der vorkritischen zur kritischen Periode
(ab 1760), mit der er die Aufklärung philosophisch vollendet und
überwindet; gewinnt in transzendentaler Analyse des menschlichen
Erkenntnisvermögens die Einsicht, daß Erkenntnis aus einer
anschaulichen und einer gedanklichen Komponente besteht; stützt
seine Philosophie auf den kategorischen Imperativ, den obersten und
allgemeinsten Handlungsanweisungen. Werke: Kritik der reinen Vernunft (1781); Kritik der praktischen Vernunft
(1788); Kritik der Urteilskraft
÷Der Kathegorische Imperativ: Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, wären wir heute noch im Paradies. - Adam hätte den Apfel nicht gegessen aber dafür hätte Eva die Schlange verspeist. Analyse des menschlichen Erkenntnisvermögens: Von der Frau Lindner und den Herrn Simbürger vom ORF wurde Kants Todeszeit verkürzt, die Gedenksendung war bereits am 11.02.04. Transzentales Ö1 Service: Ein Herr Kant ist dort gänzlich unbekannt. SPIEGEL DER KULTURHAUPTSTADT GRAZ 021203
Neben
seiner
hauptberuflichenTätigkeit im ORF war der Grazer Wolfgang Lorenz auch
der Intendant der Kulturhauptstadt
GRAZ 2003. Während er bei seiner Abschlußerklärung im
Ö1 durch Arroganz abhob scheute er sich im ORF TV Interview
nicht mit einer brennender Zigarette vor die Kamera zu treten. Er
hinterläßt den Schuldenberg der Erinnerung - der sich aus
der Verwechlung zwischen Kultur mit Spetakel aufgebaut hat, und die
zweifelhafte ORF Visitenkarte für Planung und Koordination eines
öffentlichen Medienunternehmens.
Die Marketingschiene von Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas war das größte Kommunikationsprojekt, im Bereich der Kultur in der Geschichte der zweiten Republik. Es fehlten allerdings einpräegsame Höhepunkte dufür aber bleibt der größte Erfolg, für die Kassen der Webeagenturen, unbestritten. 260103
Mit Tafeln Wien ist der schönste Vorort von
Graz wirbt Graz 03, in Graz muss man nicht gewesen sein,
meinte dagegen schon
> Kultur ist weder
vererblich noch kaufbar - auch auf diesem Sektor sind die EU
Banausen mit ihrer Alibiaktion
Kulturhauptstadt keine Offenbarung. Hier will man - so wie
bei der Frauen- und Kulturen - Gleichstellung
optisch etwas vortäuschen was einfach nicht vorhanden ist - und
dies am allerwenigsten bei der EU in
Brüssel. 210 im Takt winkende Hände und die
Neonschrift LOVE begrüßen die
Besucher an den Stadteinfahrten, aber auch die Werbespots
im
TV hatten den Charakter einer Rotlicht Promotion.
Erfreulich
ist, dass 300 Substandard - Wohnungen zeitgemäß
ausgestattet wurden, allerdings mit Fliesen mit dem Logo Graz 2003.
Trotz - der ganz gewaltigen finanziellen Aufbietung, hatte die
Eröffnungsfeier nicht einmal die Qualität einer
drittklassigen Benefiveranstaltung. Ein besonderes Ereignis wird
allerdings die Fußball WM der
Obdachlosen sein, sie jedoch als Kulturevent zu bezeichnen
ist sehr schildbürgerlich, aber es mag schon sein, dass die
Obdachlosen mehr Kultur haben als die EU
Kommision mit ihren für
Graz 03
bezahlten Protagonisten. Von
einer politischen Kultur oder von einer Wahlkultur ist Graz im
Gemeinderats Wahljahr 03, so wie viele
andere Gemeinden, noch sehr weit entfernt.
060103 GRAZ DARF
ALLES EINE VERORDNUNG GEGEN BETTLER ERLASSEN, EINE BÜRGERWEHR
FÜR DIE POLIZEI EINSETZEN,I love Klestil hätte man so wie in Graz - in Öblarn bei der > Festspieleröffnung
sicher nicht auf der Bühne mitinszeniert.Die
Murinsel, der Uhrtumschatten
das Kunsthaus die Kundtblase sind Kulturen der Bestechung, die
kulturelle posetive
Aktionen und Auswirkungen überschatten. Beim Kunsthaus wurde
bereits für ein anderes Objekt 60 Millionen für amtliche
Planungen unwiederbringlich fehlinvestiert. Deshalb war es kein Wunder
- wenn in der Stadt der Volkserhebung Graz 03 ein ehrlicher Kummunist
auf Anhieb 20% der Wählerstimmen bekam
SCHLECHTE WERBEAKTIONEN BEZAHLEN. GRAZ DARF AUCH MIT EU GELDERN SEINE WAHRE KULTUR MIT SCHEINKULTUR ERSETZEN. Ehrenpräsidentin: Ida
Koller-Andorf (seit 1980)
Herausgeberin der Wissenschaftlichen Schriftenreihe ab 1983 (1985) bis
2004
Dem Zugang zum
Dichter der Menschenwürde, in dessen Werken die
Frauenwürde eine besondere
Stellung einnimmt, den Menschen unserer Zeit zu erschließen, in
der trotz Menschenrechtskonvention weitere Verletzungen dieser
Grundrechte an der Tagesordnung sind, soll uns eine besondere
Verpflichtung sein.
Dieser Text von Frau Ida aus dem Jahre 1985 hat noch immer seine traurige Gültigkeit. Er steht im Vorwort der Herausgeberin der Schriftenreihe Nr.
1 HEBBEL MENSCH und DICHTER im WERK.
Solange ist es nun
schon her seit ich von der Präsidentin der Hebbel-Gesellschaft Wien ein Exemblar gewidmet bekam. Was wären die
Dichter ohne die Persönlichkeiten die ihr Andenken bewahren? Auch
Sie würden mit der Zeit in Vergessenheit geraten. Ein solcher
uneigennütziger und erstaunlich literarisch tätiger Mensch,
ist stellvertretend für alle anderen Ungenannten, die Frau
Koller-Arndorf. Inzwischen ist in dieser
wissenschaftlichen Schriftenreihe die Folge Nr. 7 Zu Frau Koller
besteht eine, im Rahmen Ihrer Hebbel Aktivität, alte
persönliche Verbindung.
Hebbel
sittlicher
Revolutionär zur Zeitenwende aufgelegt.
Meine
Ovation zum Neufünfziger
Jubelfest und weiterhin viel Freude und ein gutes Gelingen mit dem Maskenball
der Literatur wünscht
die Poesieperiodika DER WANDERER.
Neue
Ufer winkenIn jeder Zeit - Masken sinken Der Ballon steigt. Lieber Hr. Mayer, es ist
schon eine Weile her, dass ich von mir habe
hören lassen. Nun ist die Jubiläums - Ausgabe des Maskenball Nr. 50 erschienen - Standesgemäßer.Tod
÷ > und dies` wollte ich Ihnen
auf gar keinen Fall vorenthalten! Hoffe dass Sie beim schmöckern
Spaß haben. Herzliche Grüße Hans.W.Heinrich > AverikKRIEGSLIED 010403 Matthias Claudius ![]() 's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre, ....Und rede du darein! 's ist leider Krieg - und ich begehre ....Nicht schuld daran zu sein! Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen ....Und blutig, bleich und blaß, Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen, ....Und vor mir weinten, was? Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten, ....Verstümmelt und halb tot Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten ....In ihrer Todesnot? Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute, ....So glücklich vor dem Krieg, Nun alle elend, alle arme Leute, ....Wehklagten uber mich? Wenn Hunger, böse Seuch' und ihre Nöten ....Freund, Freund und Feind ins Grab Versammleten, und mir zu Ehren krähten ....Von einer Leich herab? Was hülf mir Kron' und Land und Gold und Ehre? ....Die könnten mich nicht freun! 's ist leider Krieg - und ich begehre ....Nicht schuld daran zu sein! Matthias Claudius 1778 1÷Wer
einen tötet, wird
abgeurteilt und erhält zumeist lebenslänglich. Wenn er Pech
hat, legt man seinen Kopf in eine Schlinge und zieht ihm den Boden
unter den Füßen weg. Presse und Bevölkerung sprechen
sich gegen ihn aus.
2÷Wer zehn tötet, hat das sichere Interesse der verschiedensten Forscher. Sie werden Gutachten über ihn schreiben und Eingaben machen. Sie werden ihm entwicklungshemmende Einflüsse in frühester Kindheit attestieren. Irgendwann werden sie erreichen, dass man ihn geheilt aus der Klinik entlässt. 3÷Wer hundert tötet, verdient in der Regel fünf- bis siebentausend monatlich netto. Er hat eine gutgehende Praxis im Stadtzentrum und eine Villa im Vorort. Seine Kinder studieren Philosophie und Jura. In Fachkreisen gilt er als fähiger Mediziner. 4÷Wer tausend tötet, wird vor der ganzen Kompanie ausgezeichnet. Er erhält einen Tapferkeitsorden und fünf Tage Sonderurlaub. Jahre später wird er zweimal die Woche am Stammtisch sitzen und staunenden Zuhörern Fronterlebnisse schildern. 5÷Wer zehntausend tötet, beansprucht einen Schreibtisch aus massiver Eiche. Dokumente, die er pflichtbewusst liest, werden von ihm abgezeichnet und treten in Kraft. Er handelt aus Überzeugung. Krankheit leistet er sich nicht. In der Freizeit liebt er seine Familie. 6÷Wer hunderttausend tötet - oder mehr -, fährt im offenen Wagen durch die Straßen der Hauptstadt. Menschenmassen jubeln und nennen ihn Befreier. Wenn der Wagen hält, kommt ein kleines Kind auf ihn zu, macht einen Knicks und überreicht ihm einen Strauß roter Nelken. Er nimmt es auf den Arm und drückt ihm einen Kuss auf die Stirn. Das Fernsehen überträgt die Szene in alle Häuser. Die Menge ist gerührt, und die Kritiker schweigen für immer. Hans-Martin Sänger QUELLE Dies ist zwar nicht die angemessene frohe Weihnachtsbotschaft, doch den Frieden in der Einkehr der Stille kann man nur in der Wahrheit finden. Ich wünsche allen Schöpferischen ein gutes Gelingen für ihre Vorhaben und Werke- sowie alles Gute für die persönliche Befindlichkeit im neuen Jahr. Herzliche Grüße Ihr Wanderer > Hr.
Peymann, gibt den unwillig angenommenen Nestroy, wegen
der ÖVP - Heller Turbulenzen, zurück, er hat
endgültig genug von Österreichs Ehrungen. Vielleicht
begreifen nun auch
die Nestroy Verleiher, dass ein Lebenswerk erst mit dem Tod endet.
Die ganze Preis- Ordens- und Ehrenkreuztheater ist ohnehin eine
Österreich Satire da der Hr. Groß als NS
Kindermassenmörder das Ehrenkreuz der Republik Österreich
trägt, aber dies scheint auch den Hr. Heller nicht zu stören.
Überlegungen
zur
Schaffung des Nestroy - Theaterpreises Schaffung des
Nestroy-Theaterpreises Der ehemalige
Intendant des Wiener
Burgtheaters, der 65-jährige Claus
Peymann (er war von 1986 bis 1999 Direktor des Burgtheaters),
erhielt in diesem Jahr den »Nestroy« für sein Lebenswerk.
André Heller
hat den Preis überreicht seine Ex - Frau Andrea Eckert
moderierte die Veranstaltung. Die Auszeichnung möchte er für sich umwidmen – schon deshalb, weil mein Leben dem Vernehmen nach ja noch nicht abgeschlossen ist, meint Peymann in einem Interview. Ich nehme ihn dafür entgegen, dass das österreichische Nationaltheater in den dreizehn Jahren unserer Direktion ein einziges und erstes Mal in seiner schier endlosen Geschichte wirklich für die zeitgenössischen österreichischen Dichter da war. Das hatte es noch nie gegeben, und das wird es auch nie wieder geben. Viele Burgschauspieler haben sich Stücken von Handke, Bernhard, Turrini und Jelinek jedoch verweigert, sagt Peymann: Es ist ja fast kurios, wie viele Burg-Gruftis nicht mitspielen wollten, inklusive dem immer noch amtierenden Staatssekretär für Kunst und Kultur Hr. Morak. Die Haltung dieser Lemuren hat sich bis heute nicht verändert. Zwei von ihnen - meine alte Freund-Feindin Frau Kammerschauspielerin Prof. Annemarie Düringer und Herr Kammerschauspieler Prof. Heinrich Schweiger - kamen nicht zur Zeremonie, weil Piefke Peymann den Nestroys Namen schändet. Das ist schon fast eine Nestroy-Pointe. Das freut mich. Narren haben wir in der Politik genug. Sogar einen der unterschwellig als Mentor einer Partei tätig ist so Andre Heller. Dieser aktuelle Satz steht in einem Web - Gästebuch. Schade um das würdige Fest für das Theater. Ein fremdländisch angezogenen Hr. Heller als roter Wahlkampf-Märchenerzähler, hat sein Auftrittsforum verwechselt, auch seine Ex Frau hätte sich Ihre Abschlußbemerkung über die bevorstehende Wahl ersparen können. Der Hr. Heller hat auch gänzlich vergessen, dass der rote Kanzler Klima die Ursache des Peymann Exodus war. Auch wenn man kein Freund der Blauschwarzen ist - war dies zu primitiv und unwürdig. Hr. Peymann zitierte in einer Uraufführung aus bisher noch unbekannten Schrift von > über
das Burgtheater. Übrigens wenn der jetzige Burg Direktor Hr.
Bachler vorher als Laudator, für mehr Theater Übertragungen
im TV plädierte, so ist dies bei einem Theaterfest schon
sehr merkwürdig und ganz besonders geistreich. Der Nestroy für die schweizerische Verunglimpfung der Müllerlieder von Franz.Schubert > war
nicht ehrenvoll, stattdessen hätte man die kritische
satirische Fledermaus-Aufführung >
der Festspiele Salzburg
auszeichnen sollen.DIE
LEIDEN DES
JUNGEN WERTHER 290602
Sie sind
Wilhelm!
Schade, dass Goethe das nicht mehr miterleben kann: Nach über 200
Jahren gibt es "Die Leiden des jungen Werther" endlich in Briefform.
Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein, und Werther wird Ihnen
schreiben - täglich, werktags, oder zu den Originalterminen, zu
denen er auch an Wilhelm schrieb.
Lieber Bruno,
ich habe allerlei nachgedacht, über die Begier im Menschen, sich
auszubreiten, neue Entdeckungen zu machen, herumzuschweifen; und dann
wieder über den inneren Trieb, sich der Einschränkung willig
zu ergeben, in dem Gleise der Gewohnheit so hinzufahren und sich weder
um Rechts noch um Links zu bekümmern.
Es ist
wunderbar: wie ich hierher kam und vom Hügel in das schöne
Tal schaute, wie es mich rings umher anzog. - dort das Wäldchen! -
ach könntest du dich in seine Schatten mischen! - dort die Spitze
des Berges! - ach könntest du von da die weite Gegend
überschauen! - die in einander geketteten Hügel und
vertraulichen Täler! - o könnte ich mich in ihnen verlieren!
- - ich eilte hin, und kehrte zurück, und hatte nicht gefunden,
was ich hoffte.
O es ist mit der Ferne wie mit der Zukunft! Ein großes dämmerndes Ganze ruht vor unserer Seele, unsere Empfindung verschwimmt darin wie unser Auge, und wir sehnen uns, ach! Unser ganzes Wesen hinzugeben, uns mit aller Wonne eines einzigen, großen, herrlichen Gefühls ausfüllen zu lassen. - und ach! Wenn wir hinzueilen, wenn das Dort nun Hier wird, ist alles vor wie nach, und wir stehen in unserer Armut, in unserer Eingeschränktheit, und unsere Seele lechzt nach entschlüpftem Labsale. So
sehnt sich der unruhigste Vagabund zuletzt wieder nach seinem
Vaterlande und findet in seiner Hütte, an der Brust seiner Gattin,
in dem Kreise seiner Kinder, in den Geschäften zu ihrer Erhaltung
die Wonne, die er in der weiten Welt vergebens suchte.
÷
VATER
DER WEITWANDERUNG
Kunst ist
nicht dort wo man von Kunst spricht,Sondern wo durch Können und Fleiß Werke entstehen, Die in jeder Epoche den Menschen beseelen. SCHUBERT
SÄNGERKNABEN 051202
Puntigam
links in Graz oder Steinhof
in Wien sind Synonyme von Psychiatrien, aber gerade im Steinhof auf der
Baumgartner Höhe fand in der, vom Arch. Otto Wagner 1904 - 1907
erb. Anstaltskirche "Zum Hl. Leopold", ein gelungenes Frühlingskonzert
statt.Nach einem sakralen Auftakt mit Mozart, Vivaldi, Telemann und
Beethoven folgten bekannte und unbekannte Schubertlieder, den
Abschluß bildete ein Reigen mit Volksliedern und Jodlern, der
SCHLUß war Strauss gewidmet. Es war ein beeindruckendes
Erlebnis auf höchster musikalischer Ebene und es ist zu hoffen,
dass die freiwilligen Spenden diesem Umstand Rechnung getragen haben.
Tonträger webmaster@schubertsk.com
Lasset
sie fahren, sie leiten Blinde; wenn aber ein Blinder andere leitet, so
fallen alle in die Grube Bibelzitat. Auch in
unserer Zeit gibt es viele Menschen die
für eine Führungsaufgabe ungeeignet sind, ihre einzige
Präferenz ist ihre Partei, ihre Kirche oder ihre Protektion. Die
Blindheit von Regierenden und der Machtinhaber aus anderen Bereichen,
erinnert teilweise an dieses Gleichnis. Jedoch diese Menschen
stoßen das Volk bewußt in den Abgrund um sich auf dem
Mammon Reichtum und Macht erhöhen zu können. In der
Regierungskunst, bleiben die Leistungen der Menschheit weit hinter dem
zurück, was sie auf allen anderen Gebieten vollbracht hat.
Der Zwerg David besiegt den Riesen Goliath, ist das Thema eines Bildes von Michelangelo Buonaroti, ein Synonym für den fruchtbaren Moment in der darstellenden Kunst. Es ist der Augenblick der Eingebung der Idee, wie man böse Globalgiganten treffen und ausschalten kann. Zwei führende Prodi Mitarbeiter stehen unter dem Verdacht der Fälschung beim Leonardo Bildungsprojekt, wären sie Bilderfälscher gewesen, gäbe es noch eine entfernte Beziehung des Hr. Prodi zu einem Körnchen Aschestaub seines Landsmannes Dante > Göttliche
Komödie >
DAS
Hakenkreuz klebt voller Blut
Doch am Kreuz liegt auch der Segen Am Kreuz zerschellt so manche Wut, Es gibt auf dunklen Wegen Liebe, Kraft und neuen Mut. >
DAS ENDE DES BIERBAUCH - MYTHOS 020102
Der Verband der Brauereien
Österreichs
unterstützt von der PR-Agentur communication matters zog im
heurigen Frühjahr aus, Österreichs Journalisten zu befragen,
warum so viele vom »Bierbauch« sprechen, wenn man doch von Bier gar
nicht dick
werden kann. Jetzt liegen die Antworten vor, und eine Jury bestehend
aus österreichischen Brauern hat die Sieger ausgewählt.
Auslöser für die Aktion waren häufige Berichte in Medien, die als Synonym für Fettleibigkeit stets das immer gleiche Wort verwendeten. »Warum nur sprechen alle vom »Bierbauch«, wenn ein halber Liter Bier ein Krügerl oder eine Halbe doch bloß 200 Kalorien hat, zu wenig also, um davon auch nur satt zu werden?«, lautete die per Mail gestellte Frage des Brauereiverbands an 1.500 österreichische Journalisten. Eine ganze Fülle von Antworten flatterte ins Haus, deren beste jetzt von einer Jury aus Brauern prämiert wurden. Als Preise gibt es klarerweise gutes, österreichisches Bier. Ein weiteres Resultat des Bewerbes dürfte wohl sein, dass das Wort »Bierbauch« endgültig ausgedient hat. Sieger des Bewerbes um die Auflösung des »Bierbauch« - Paradoxons und Gewinner einer Bierparty bei seinem Lieblingswirten zusammen mit 20 Personen seiner Wahl wurde Franz Simbürger, Leiter der Aktuellen Wissenschaft in Ö1, der in der edlen Form von Hexametern nachweisen konnte, dass ein Bierbauch nur bei völlig unsachgemäßem Trinkverhalten entsteht: Der Preis wurde den Müllkindern von Südamerika gewidmet.i Bräunlich
und bitter des Gerstensafts
Menge rinnt hurtig durch Kehlen
Inwendig hinab in hagre Adepten des Gottes des Durstes. Endlich dann sanft ruht die Tochter Samums, des Hephaistos der Wüsten Rülpsend bedankt sich der Gast für die Lindrung der drängenden Qualen. Blähend jedoch wirkt Dionisos Gabe auf unschuld'ge Menschlein Arglistig lauert der Odem der Wüste im Darme des Zechers. Unklug jedoch in gehobener Runde sind Fürze - selbst leise Charon socialis, gesellschaftlich tot wär der Täter gar schnelle. Hält jedoch fest er den Wind im Gedärm so erwächst ihm ein Bierbauch. i
Den
zweiten Preis, einen Jahresbedarf Bier, gewann der
"euphorische" Beitrag von Bruno
Mayer von den Euphorionschriften:
Einige Kisten
davon wurden an künftige Bierbauchanwärtern gestiftet.
i Wer dich verschmäht du edler Wein, Der ist nicht wert ein Mensch zu sein! Wer entsagt dem kühlem Bier, War nie ein Mensch - bleibt immer Tier! In dem ganzen Bierbauch Widersinn - Steckt kein Funke Wahrheit drin. i
Den dritten Platz und einen Bierbedarf
für ein
Jahresquartal gehört Georg
Fuchs von der Ärztekammer Salzburg für die anmutige
Form seines Gedichtes, das im Uhrzeigersinn gelesen werden muss. Den
Anfang macht natürlich das Wort "Bier". Bier sitzen Freunde
Bier Hunger Essen Bier lange Nacht
Kater Durst. Einen
weiteren dritten Platz
erreichte Arno Maierbrugger
vom Wirtschaftsblatt, der eine eigenwillige Interpretation des
männlichen Bauches lieferte:Bierbauch,
der männl.=
männliche Scheinschwangerschaft, dem Aberglauben zufolge durch
zügellosen Biergenuss hervorgerufen, tatsächlich aber Folge
erhöhter Aktivität der Verdauungssäfte und damit einher
gehendem Verzehr überflüssiger Zusatzkalorien
wie Nüsse, Schnitzel, Soletti
oder Stelze. Nicht zu verwechseln mit Hüft- und Oberschenkelspeck weibl.
2006
Siegmund Freud 150.Geburtsjahr
Erinnerung im
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