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Gipfelbucheintragungen, Bergpoesie geschrieben von alten und jungen Leuten vorwiegend auf steirischen Bergen
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INHALT   

H O H E T A U E R N   und  U N E I N G E S T U F T E   A L P E N

HAFNER 10.1.01Das Wesentliche 10.1.02Kesselwand 10.1.03 Ein Traum 10.1.04Die Tanne 10.1.004Schönheit 10.1.05Die Schönheit  10.1.06Unterschätzen 10.1.07Auf den Bergen 10.1.08Sein Ziel 10.1.1Meine Sehnsucht MURTÖRL  MURURSPRUNG  HOCHARN 10.3.1Meisterschaft 10.3.2Die Hüttenwirtin SCHARECK 10.4.1Schöpfung MUNTANITZ 10.5.01Menschenherz 10.5.1Seilschaften  MUNTANITZ 10.5.01Menschenherz 10.5.1Seilschaften 10.5.1.1Partnerschaft 10.5.2Glockner Abstand GROSSVENEDIGER 10.6.1Hinters  Licht 10.6.2Wenn die Sonne 10.6.3Morgenstrahlen 10.6.4Türkische Zeltstadt GEIGER 10.7.1Hol das Licht 10.7.2Schicksal RAUHKOGEL 10.8.1Abendlicht WILDENKOGEL 10.9.1Die Freiheit 10.9.2Einzelgänger  HOCHKÖNIG 10.10.1Kreuzaufschrift   

GESCHRIEBENSTEIN Das.war.1955 11.1.1Turmchronik 11.1.1.1In der Einheit 11.1.2Gegen den Strom 11.1.3Im Herzen 11.1.3.1Die Berge  11.1.3.2Wanderer ERZKOGEL SCHALLERWAND 11.3.01Noch Schöneres 11.3.1Gipfel im Leben AMEISENBÜHEL  11.03.1Die Berge 11.03.2Der Fahne WINDBERG 11.A3.1Wenn du den Frieden SONNLEITSTEIN 11.4.01Die Berge 11.4.1Der Teufel KLOSTERWAPPEN 11.5.1 Kreuzaufschrift WAXRIEGEL 11.6.1 Kreuzaufschrift KRUMMBACHSTEIN 11.7.01-03-O Gott  11.7.04Der Herbst 11.7.05 Ihr Engel 11.7.06 Die Stürme 11.7.07 Der Sonne 11.7.08Drunt' im Tal 11.7.09Es naht das Fest 11.7.010-O Jesus 11.7.011Das Leben 11.7.012Als wir in Sünd 11.7.013Halleluja 11.7.014Vor Freude 11.7.015Die Berge 11.7.016Ein Bett 11.7.017 Gottes Hände 11.7.018 Danke Herr 11.7.019 Der Herr 11.7.020-O liebste Mutter 11.7.021 Werke Gottes 11.7.022 Das Gestern 11.7.023 Ein Traumtag 11.7.024 Dank sei Gott 11.7.025Jesus Christ 11.7.026Gott und Herr  11.7.1Der Weg ist uns  11.7.2Wir sind der Weg

TURMSTEIN 11.8.1 Kreuzaufschrift  11.10.07Die Hoffnung 11.10.08Sein Ziel 11.10.09Meine Augen 11.10.010Der Staff MITTAGSSTEIN HOCHSTAFF 11.10.01Die Sonne ging 11.10.02Der Schnee 11.10.03An Tagen 11.10.04Ein Paradies! 11.10.05Die Sehnsucht 11.10.06Seines Nichts 11.10.011Im Schweigen 11.10.012Der Kuckuck 11.10.013Abend! 11.10.014Die Sonne  11.10.015Ein Bergfreund 11.10.016Am Gipfel 11.10.1Berge sie stehen GÖLLER 11.11.1Über sich zu Gott SCHMALZSTEIN  11.12.1Kreuzaufschrift 11.12.1Wanderer GIPPEL UNTERBERG HEUKUPPE 11.015.1Werden und vergehen TÖRLKOPF  11.15.01Nimm den Weg 11.15.02Eine Kerze 11.15.1Saat mit Tränen PREDIGTSTUHL 11.016.01Chronik  11.016.1Gottes Schöpferkraft HOYOSSTEIG 11.16.1Ist das Wetter ÖAVSTEIG JAKOBSKOGEL 11.18.1Händefalten PREINERKREUZ 11.19.1Kreuzaufschrift  OTTER 11.20.1Bergkönig Otter 11.20.1.1Lust und Gier

ZIMMERHÜTTE 11.21.01Wir leben 11.21.02Du mein Berg! 11.21.03Wunder Ort 11.21.1Hitlers Irrtum REISSTALERSTEIG 11.22.01Wilde Bergvolk JUTTASTEIG  11.23.1Die Zeit zerrinnt 11.23.2Ein Berg gehört KANZELSTEIG 11.24.01Dieses Buch 11.24.02Die Gemsen 11.24.03Viel Freude  11.24.1Tadel behagt WILDENAUERSTEIG 11.25.1Gott segnet NAGELKREUZ 11.26.1Kreuzaufschrift PEILSTEIN 11.27.01Hüttenbuch WETTERKOGEL KRIPPELBERG SCHÖPFEL PHÖNIXBERG 1000.Jahre.Wienerwald 11.31.01Bergfreunde 11.31.02Voll Irrungen  11.31.03In einer Ruhe 11.31.04Vogel Phönix 11.31.05Alle Gebote 11.31.06Schicksal 11.31.07Wienerwald 11.31. Herz getroffen Zeitlos  SPERKMERKSTEIN 11.32.01Euer Stein 11.32.02Linde Trauer 11.32.03Der Sinn 11.32.1Waldesbäume 11.32.1.1Des Schöpfers 11.32.1.2Am Kreuz STEINPLATTL  HUNDSHEIMERBERG 11.34.01Den Gipfel  11.34.1Trübes Wasser BUCHBERG  KOHLER ÖTSCHER 11.37.1Gipfellager EISERNESTOR Lindenkogel 11.38.1Von oben 11.38.2Hoch die Heimat 11.38.3Über allen Gipfeln 11.38.4Wundes Herz  Gedenken  






10.1 - 10 H O H E  T A U E R N  und  U N E I N G E S T U F T E  A L P E N

10.1 HAFNER GIPFELBUCH  GIPFELBUCH BRUNO>

Katowitzer Röhrenkreuz mit Hammer und Meißel 1909

10.1.01 Das WESENTLICHE ist für die Augen unsichtbar, nicht mit den Augen mit den Herzen siehst du. Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist werden wir feststellen, das man Geld nicht essen kann. Die Botschaft der Klee Indianer an den Weißen. Schont die Erde wir haben nur die eine 1963

Denke immer daran, dass GOTT in allen ist,
In der Winzigkeit des Staubkornes
Sowie in der Erhabenheit der Bergwelt.

KB Elisabeth Berg München 23.08.87

10.1.02 auf KESSELWAND - Nordostgrat 287 - Kesselwand - Südwestgrat 286, Kleiner Hafner - Nordostgrat 283, 20m unter dem Gipfel biwakiert. Ab direkt auf der Grat-kante, teilweise links ausweichend, an den Einschnitt wo Ostpfeiler und Nordwand des Großen Hafners aneinander grenzen, Einstieg in die Nordwand 1786 dann Querung in den Ostabsturz, dort links des Pfeilers an der Gratkante zum Hauptgipfel Alleinbegehung Germano Preste 18.-19.09.87

10.1.03 Ein TRAUM ging in Erfüllung!
Oh Herrgott! Laß den Plunder
Meinetwegen untergehen,
Nur das schönste aller Wunder
Unsere Berge laß besteh'n.

Berg Heil! Den Bergsteigern auf dem Hafner und ein komm gut zurück vom Hafner,
wünschen und grüßen zwei Bergkameraden aus St. Johann im Pongau. A. u. B. Pfandl 22.09.87

10.1.04 Es grünet die TANNE es wachset das Erz,
Gott schenk' uns allen ein fröhliches Herz.

DAV Gruppe aus Salzgitter im Harz 12.06.88

10.1.004
Die SCHÖNHEIT der Berge erschließt sich nur dem,
Der immer wieder bereit ist sie zu suchen.

Emma Mooshuber Kirchberg Stmk. 08.08.88

10.1.06 UNTERSCHÄTZEN darf man keinen -
Auch nicht den Hafner,
Den Großen und den Kleinen.

10.1.07 Auf den BERGEN ist der Friede,
Auf den Höhen wohnt die Ruh,
Willst du beides einmal finden
Wandere nur dem Gipfel zu.

Hubert Marktier Unzmarkt Stmk. 08:15 12.08.88

10.1.08 Sein ZIEL nicht zu verlieren
Und wer dies zum Ziel hat,
Dem wünsche ich das Allerbeste.
Denn der Weg ist das Ziel.
Froni 15.08.89


10.1.1 Meine SEHNSUCHT die ist groß,
Immer liebe ich die Berge,
Und so lang ich leben werde,
Lassen sie mich nie mehr los.
SG
auf ab Rotguldensee Biwak 22. Wastkarscharte 23.08.89 Bruno Mayer


10.2 MURTÖRL 2260m GIPFELBUCGIPFELBUCH BRUNO>
auf Hintermur Unterer Rotgüldensee weiter Schrovinscharte Muritzen Sticklerhütte 04.
Schmalzgrube Murquelle <01> Murtöl ab Hüttschlag mit den Eltern 05.07 1948 Bruno Mayer
  
10.2.1 MURURSPRUNG 1898m  GIPFELBUCH BRUNO>

GESAMTLÄNGE: 444,37KM FLUSSVERLAUF: Muhr - Predlitz - Grenzort zur Steiermark 56.9km, Murau - Bruck a. d. Mur Graz - Bad Radkersburg - Staatsgrenze; Durch Slowenien und Kroatien  291,34km  96.13km. In der Ebene von Legrad, an der kroatisch – ungarischen Grenze, mündet der Fluss in die Drau. Mit ihr vereint strebt die Mur dann der Donau und letztendlich dem Schwarzen Meer zu.  ÖAV Graz  St. G. V.

auf Hintermur Unterer Rotgüldensee weiter Schrovinscharte Muritzen Sticklerhütte 04.
Schmalzgrube Murquelle <01> Murtöl ab Hüttschlag mit den Eltern 05.07 1948 Bruno Mayer

Rosalia und Bruno Mayer bei Regen Kraupel und spärlichen Sonnenschein und Cumulonimbus allein zur Quelle <02>So.08.08.05


10.3 HOCHARN 3254m GIPFELBUCH GIPFELBUCH BRUNO>

10.3.1 Wer zum Abgrund schwindellos gesehen,
Wer den Fels der
MEISTERSCHAFT erklettert,
Wird so manche kühnen Stieg verstehen,
Und ehrt auch die, die hier zerschmettert.
SG

nach Nikolaus Lenau 1802 - 1850 auf Kolm Saigurn Neubau Riffelhöhe Rojacherhütte 2718 m 09. weiter Kleine Fleißscharte Sonnblick 3106m Pilatusscharte Goldzechkopf Goldzechscharte Hocharn ab Zittelhaus 10.08.72 Bruno Mayer

10.3.2 DIE HÜTTENWIRTIN  Von der Hüttenwirtin der Rojacherhütte ließ ich mich zur Nächtigung überreden. Alle wollen noch unbedingt auf´s Zittelhaus, hier in Ihrer Hütte nächtigen nur wenige, manchmal ein paar Schwindlige die am Weitergehen scheiterten, oder die den Rückweg nicht mehr schafften. Sagte Sie.  Wegen Ihrer Ursprünglichkeit in der Rede war die Rojacherin in Bergsteigerkreisen bekannt, ihre kleine Hütte, inmitten der Felseinöde, ist aber auch eine wichtige Schutzstation.  In drei Tagen habe ich meinen 71.Geburtstag dann bin ich das 21. Jahr hier, doch nächstes Jahr will ich im Tal unten bleiben. Sagte sie.  In ihren geistreichen und humorvollen Bemerkungen nahm sie sich kein Blatt vor dem Munde, so mancher Aufschneider und Möchtegern war davon betroffen. Für mich aber wurde das Massenlager zum Einzelzimmer. PN Bruno Mayer


10.4 SCHARECK3122m GIPFELBUCH  GIPFELBUCH BRUNO>

10.4.1 SCHÖPFUNG
Durch Gottes Macht entstanden,
Durch Menschen Hand zuschanden.
  KB LG
auf 10. Sonnblick ab Goldberggletscher Brettscharte Niederscharte Herzog Ernst 2983m
Schareck Pröllgratweg Niederschsenhaus 11. ab Kolm Saigurn 12.08.72 Bruno Mayer


10.5 MUNTANITZ GIPFELBUCH  GIPFELBUCH BRUNO>

auf Kals Glorerhütte Salmhütte 19. Kellersberg Hohenwartscharte Adlersruhe 20. Alter Kaiser Weg Schere Fanatscharte Stüdlhütte Teichnitzgraben Kalser Tauernhaus 21. Muntanitzschneid Gradötzsattel Sudetendeutsche Hütte 22. Muntanitz Sudetendeutsche Hütte 23. Salesiaweg Kalser Tauern Rudolfshütte 24. St.Pöltner Ostweg Rotkopf Granatspitze Granatscharte Sonnblick Rabenstein Weite Scharte Amertalerscharte Danabaum Scharte Grüner See Schwarzer See Meßlingscharte Grauer See Alter Tauern St.Pöltnerhütte 25. ab Matreier Tauernhaus 26.08.1973 Bruno Mayer

10.5.1 ZUFÄLLIGE SEILSCHAFTEN  Am Abend in der Gloria Hütte gab es eine unangenehme Episode. Ein Wichtigmacher unter den Gästen wollte unbedingt frische Bettbezüge in Anspruch nehmen. Als er damit keinen Erfolg hatte verlangte er die Bettwäsche die für den ÖAV Präsidenten in Reserve bereitgehalten wird vom Wirt. Da es bei der Hütte keine Quelle gibt muß, nach langer Trockenheit, das Brauchwasser vom Gletscherbach unten geholt werden. Nach einigen kritischen Bemerkungen von anderen Gästen war der Sonderling dann auch mit Decken zufrieden.  Am nächsten Abend in der Adlersruhe kam ich abends mit Bergführern ins Gespräch und sie erzählten, was sich so alles bei Ihren zusammengewürfelten Seilschaften abgespielt hat:  Stürzt ein Gesicherter am Grat ab, kann der Bergführer nur auf die andere Seite hinabzuspringen um ihn abzufangen. Bei scharfen Gratzacken hat es dabei allerdings auch schon Seil Durchtrennungen gegeben.  Bei Gruppenführungen am Seil haben manche Zeitgenossen, bei Abstürzen von Kameraden, vor lauter Angst vor dem mithinunterreißen das Messer, zur Trennung des Gemeinschafts Seiles gezückt.  Diese Ausnahmefälle bestätigen aber nur die Regel, die einen guten Kameradschaftsgeist der Leute in den Bergen, besagt. PN Bruno Mayer

10.5.1.1 Eine Seilschaft ist eine PARTNERSCHAFT
Deren Standfestigkeit über Leben und Tod entscheidet.
SG

10.5.2 ABSTAND VOM GLOCKNER  Im Glockner Gebiet waren mir zu viele Leute unterwegs, deshalb nahm ich von der Besteigung des Glockners Abstand. Der Berg übte auf mich keine Anziehungskraft aus, ich beschloß mich in die Muntanitzgruppe zu begeben.  Am nächsten Tag fand eine Säuberungsaktion rund um die Adlersruhe statt, an der ich mich teilweise beteiligte. In jedem Ritz, in jeder Spalte und in jedem Loch war Unrat, als Insignien der Freunde der Natur, versteckt. PN anwesend 20 -21.08.73 Bruno Mayer


10.6 GROSSVENEDIGER3674m GIPFELBUCH  GIPFELBUCH BRUNO>
 
an besonders weitsichtigen Tagen reicht der Blick bis Venedig

10.6.1 Schwer sind die hinter`s LICHT zu führen
Denen ein Licht aufgegangen ist.
SW Bruno Mayer

10.6.2 Wenn die SONNE und der Mond sich grüßen,
Liegt dir die ganze Welt zu Füßen.
LN Bruno Mayer

10.6.3 MORGENSTRAHLEN Als die silbernen Morgenstrahlen erstmals auf die höchsten Gipfel fielen, flammte noch einmal der erblassende Mond auf, mit dem freien Auge war kurzzeitig die Mondlandschaft, mit den verschieden großen Kratern, deutlich zu erkennen. SAP Bruno Mayer

10.6.4 TÜRKISCHE ZELTSTADT Die Türkische Zeltstadt, mit ihren außergewöhnlichen Gletscher Formen und Figuren, hat von ihrer ursprünglichen Vielfalt, durch die Klimaerwärmung schon viel an Substanz eingebüßt, erfuhr ich vom Wirt der Prager Hütte.

auf Matreier Tauernhaus St.Pöltnerhütte 31.08. weiter St.Pöltner Westweg Sandebentörl Abretterkogel 2980 m Neue Führtnerhütt 01.09. Labenkogelscharte Labenkogel 3022 m Thüringerhütte 02. Schwarzenkopfscharte Alte- und Neue Pragerhütte Niederer Zaun Venedigerscharte Großvenediger 3674 m weiter Kürsingerhütte 03. Krimmler Törl Gamsspitzl Warnsdorferhütte 04. Maurer Törl Großer Geiger 2815 m Südlicher Happ Kleiner Geiger Essener - Rostockerhütte Türmljoch Biwak 05. Scheringer Weg Johannishütte Deffregerhütte 06. Großvenediger Höhenweg Wallhorntörl Bonn - Matreierhütte 07. Kälberscharte Rauhkogel 3070 m Galtenscharte Achsel Badenerhütte 08. Wildenkogelweg Wildenkogel 3022 m ab Matreier Tauerhaus 09.09 74 Bruno Mayer


10.7 GROSSER GEIGER 2815m GIPFELBUCH  GIPFELBUCH BRUNO>

10.7.1 Hol das LICHT von den Gipfeln
Wenn im Tal die Schatten liegen,
Wenn über Wäldern und Wipfeln
Schon die Nebelschleier fliegen.
SG

10.7.2 SCHICKSAL Das Los der unsterblichen Götter ist auf keiner Stätte zu ruh`n, es schwinden es fallen nur die leidenden Menschen blindlings von einer Stunde zur andern. Wie Wasser von Klippe zu Klippe, jahrelang in`s Ungewisse, stobend. Im Tale grünet das Hoffnungsglück, uns zieht es in die eisigen Berge zurück nach Hyperions Schicksalslied von Hölderlin 05.09.74 Bruno Mayer

Friedrich Hölderlin  1770 - 1843 Gedenken Knallsteinantenoria  durch die Hölle eigenes Buch


10.8 RAUHKOGEL3070m GIPFELBUCH GIPFELBUCH BRUNO>

10.8.1 ABENDLICHT
Es brennen die Gletscher im Abendlicht,
Dämmernden Schleier fallen hernieder,
Der Wind säuselt sein schönstes Gedicht,
Es rauschen ferne der Bäche Lieder
.
SUL
am Gipfel 08.09.74 Bruno Mayer


11.9 WILDENKOGEL3022m GIPFELBUCGIPFELBUCH BRUNO>

Kreuz aufgestellt am 08.09.1969

11.9.1 IM HERZEN DIE FREIHEIT        

Die Täler voll Wolken
Die Berge voll Licht,
Im Herzen die Freiheit
Mehr brauche ich nicht.

Die springenden Bäche
Der ruhende See,
Die Einkehr der Stille
Der ewige Schnee.

Augen zum Schauen,
Berauschender Duft,
Füße zum gehen,
Würzige Luft.

Die bezaubernde Stätte,
Umgibt Einsamkeit
Demut, Besinnung,.
Verklungenes Leid.

Die Täler voll Wolken
Die Berge voll Licht,
Im Herzen die Freiheit
Mehr brauche ich nicht.
LF Bruno Mayer

10.9.2 EINZELGÄNGER Immer wieder wurde der Verwunderung über meinen Alleingang Ausdruck gegeben,
 in gewisser Weise wurde ich bedauert aber auch bewundert am Gipfel 09.09 74 Bruno Mayer

10.10 HOCHKÖNIGGIPFELBUCH GIPFELBUCH BRUNO>

10.10.1 Kreuzaufschrift Dem König der Berge KBGA
auf ab Mitterfeldalm Kleiner und Großer Bratschenkopf Matrashaus 24.- 25.08.87 Bruno Mayer



11.1 - 38 V O R A L P E N


11.1 GESCHRIEBENSTEIN 882m TURMBUCH Bgld.   GIPFELBUCH BRUNO>

WEITWANDERBUCH STATION Franz Faludi 1704 -1779 wiki Gedenken FRIDOLIN MENSCHHORN Menschhornbuch> EHRUNG

Grenzturm Österreich - Ungarn Weitwanderbuch Station Franz Ferenz Falludi 1704 - 1779 und Fridolin Menschhorn Der Name Geschriebenstein kommt von den in einen Stein gehauenen Buchstaben C. E. B. Comes Edmundus Batthyny,  der Name eines ungarischen Adeligen und Eigentümer der ganzen Gegend
11.1.1 TURMCHRONIK Initiator für die aus Stein gebaute Aussichtswarte war Gullner Ladislauf. Planung und Ausführung
 Baumeister von Josef Varga.
Einweihung am, 08.06 1913 durch Dechant Mathias Heisz aus Lockenhaus.

Das war 1955  Von Helmfried Knoll, Wien Artikel zum Gedankenjahr
Petrei Bertl> Herma Zetsch Helmfried Knoll Bruno Mayer>
 1988 Lesung Völkerkundemuseum
Geboren in Wien, aber in Salzburg aufgewachsen, kehrte ich 1945 berufsbedingt wieder in die Bundeshauptstadt zurück und sehnte mich an den Wochenenden nach Luft und freier Natur. Erwanderte und erradelte mir systematisch die „neuen Lande“ vor der Haustür und im weiten Umkreis. Schon nach der Unterzeichnung des Staatsvertrags, aber noch vor dem Abzug der letzten Besatzer führte eine dieser Wochenendfahrten (es wurden 237 km mit einem Tourenrad ohne Gangschaltung) in die Bucklige Welt und das Burgenland. Nach Nächtigung in der Jugendherberge Bernstein gelange ich über Schlaining und Rechnitz müde auf die Passhöhe am Geschriebenstein. Ein verwahrloster Weg lässt mich bald das Radl abstellen. Verkommener Wald, keine Menschenseele. Um 12 Uhr mittags ragt vor mir eine zerschossene Aussichtswarte in den Himmel; verfallen, verbogen die Wendeltreppe, verwüstet die einstigen Gasträume. Am Sockel ist Stacheldraht befestigt – ein Eckpfeiler der Freiheit ist dieser Turm trotzdem geworden. Denn drüben, im gleichen (Günser) Gebirge, im selben Wald, lauert der Tod. Er liegt auf den hohen Wachtürmen auf Lauer, die über die Wipfel hinausragen; er blüht im Verborgenen als Minen unter dem breiten, kahlen Streifen, der so sauber geeggt ist und sich hinzieht, soweit das Auge reicht. Ein erhebendes Gefühl ist’s für mich, dass ich hier wieder tun und lassen kann, was mir beliebt, während nur ein paar Meter weiter Willkür und Gewalt ein verhasstes Regime schützen. Und justament hier bleibe ich auch eine volle Stunde liegen. Hier sonne ich mich, esse und schreibe Karten an Braut und Eltern. Neun Stunden später rollt das Rad in Wien aus.
Und heute ist der Geschriebenstein österreichisch-ungarische Touristenzone und von Köszeg/Güns ebenso leicht erreichbar wie von Lockenhaus oder Rechnitz. Samstag, 26. März 2005  Wiener Zeitung


auf ab Rechnitz Faludital Öblarner Bergmusik, Europäische Volkssport Gemeinschaft
Franz
  Ferenz Faludi  Wanderung Sonne So. 11.08.91
BRUNO.MAYER><1>
Nach dem Franziskaner Gjergj Fistha dem albanischen Homeriden, dem Dechant Fridolin von Freytal dem steirische Dichter
war nun der Jesuit Franz Faludi der ungarische Cicero als dritter Geistlicher ein Euphorion Jahresregent.

11.1.1.1 In der österreichischen ungarischen EINHEIT liegt viel Kraft
um sich einander zu ehren und glücklich zu begegnen.

Hartyani Jozief Budabest 18.08 980

11.1.2 Lernen ist gegen den STROM schwimmen,
Hört man auf treibt man zurück.
SW
am Turm Fr. 23.08.91
BRUNO.MAYER><2>

11.1.3 Im HERZEN die Sonne,
Und frei wie der Wind,
Das Leben ist schön,
Wo wir sind.
LN
auf ab Rechnitz Faludital Sonnenschein

11.1.3.1 Ich stieg wohl auf die BERGE
Und jubelte und sang;
Ich ging ans Meer und weinte
                     &