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Feste und Feiertage

Feste und Feiertage sind eng mit den Jahreszeiten und dem Fruchtbarkeitsaspekt verbunden. Die Menschen früherer Zeiten lebten in enger Verbindung mit der Natur und feierten ihre Feste mit dem Wechsel der Jahreszeiten. Grundsätzlich gab es in einer bäuerlichen Gesellschaft 3 Jahreszeiten: Frühling (Aussaat), Herbst (Ernte) und Winter (Dreschzeit). Die Feiern wurden zu Vollmond abgehalten.

 

Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, Frühlingsanfang, Ostern

Das Fest von Nerthus, die in einem Wagen über die Felder fährt und Fruchtbarkeit bringt. Feier zu Ehren Eostre/Ostaras, der angelsächsisch-deutschen Göttin des Frühjahrs und der Fruchtbarkeit, und Iduns, die die Äpfel der Jugend verwahrt. Ostern wurde an dem, der Tag- und Nachtgleiche folgenden Vollmond gefeiert. Mit der Osterzeit ist der Kampf zwischen Winter und Sonne zugunsten des werdenden Sommers entschieden. Diese Ostertage werden vom germanischen Menschen in der größeren Gemeinschaft am Osterfeuer, im Haufe mit Lebensbaum, Weidenkätzchen, Ostereiern, Festessen und Theaterspielen mit dem Thema des Kampfes zwischen Winter- und Sommerdämonen.begangen.
Auch heute ist Ostern noch ein bewegliches Fest, da es sich nicht nur nach der Sonne, sondern auch nach dem Mondlauf richtet. Die römische Kirche hat die Auferstehung ihres hauseigenen Erlösers auf eben dasjenige germanische Fest gelegt, das von Urzeit her vom Gedanken des Wiedererwachens und des Auferstehens getragen ist.

 

Mittsommer - Sommersonnenwende

Das Fest der Sunna, die personifizierte Sonne, und Balder, des "Lichtgottes"
Dieses Fest wurde mit Fackelumzügen, brennenden Kornräder, welche die Hügel hinabgerollt wurden, Feuern auf den Hügeln und Tanz um die Feuer begangen . Paare sprangen an den Händen haltend hindurch (= reinigende Kraft des Feuers).
Heute wird Mittsommer noch in den skandinavischen Ländern gefeiert.