Drachen?
Sind das nicht diese Monster...?
Drachen hören es gar nicht gerne, wenn Menschen
sie Monster
schimpfen. Schon immer wurden Drachen von Menschen
verleumdet und verurteilt, verfolgt und gejagt.
Und das nur, weil sie anders sind als Menschen? Alles was
anders ist, verstehen Menschen nicht - und bringt es
deswegen um. Nur noch
wenige Drachen gibt es auf der Erde - und auch noch heute
werden sie gnadenlos
verfolgt und getötet.
allgemeines über Drachen:
Der Drache (Draco draco) ist ein kräftiges und
scharfsinniges Wesen -
und sich dieser Qualitäten auch bewußt. Mit großer
Verschlagenheit
versuchen die letzen dieser Art den Fallen der Menschen
zu entgehen -
sie haben da fast schon eine Art Sportsgeist entwickelt.
Manche von
ihnen werden ab und an übermütig - wer will es ihnen
verdenken bei all
der Kraft und all dem Wissen?
über Schätze:
Drachen
lieben das Schöne. Juwelen und Edelsteine schätzen sie nicht
nur
als Status ihres Wohlstandes wegen, sie dienen auch oft
als Schutz.
Es ist sehr schwer, einen Drachen mit dem Wert eines
Edelsteines zu
betrügen.
über Rätsel:
Drachen
lieben ebenfalls Rätsel - da sie einen feinen Sinn für Ironie
haben
tun sie sich da nicht schwer.
über Magie:
Drachen
wissen sehr viel über Magie. Meist praktizieren sie braune
Erdmagie, grüne Pflanzenmagie oder blaue Wassermagie.
Nur sehr
selten wendet sich ein Drache der lebensverachtenden
schwarzen Magie
zu. Für einen Drachen ist es sehr wichtig, das alles in
seinem
ökologischen Gleichgewicht bleibt, welchem sie höchsten
Respekt zollen.
Drachen sind Meister der Illusion. Schon die kleinsten
Drachen lernen
wie man sich unauffällig unter Menschen mischen kann.
Meist nur für
ein paar Stunden, erwachsene Drachen vermögen meist für
ein paar Tage
ihre Gestalt zu ändern - und die Großmeister können
ihre Gestalt
immerhin für Monate verändern.
Zu ihrem schlechten Ruf, den sie übrigens zu Unrecht
haben, sind sie
im Mittelalter gekommen, als die Anwender der
Schwarzen Magie ides
überlegenen Wissens um der okkulten Kräfte
neideten.
Nun waren diese Anwender meist auch die religiösen
Anführer einer zwar
guten, aber total fehl interpretierten Glaubensrichtung.
Sie machten
ihren Mitmenschen Angst und Bange, in dem sie
Horroszenarien von alles
vernichtenden Drachen in den Raum stellten. Natürlich
glaubten die
Armen Tröpfe all dies - und so bekamen Drachen den Ruf
eine Inkarnation
des Bösen oder des Teufels zu sein. Wer sich Bauwerke
aus dieser Zeit
ansieht - meist die Tempel dieses Kultes - wird sie oft
als
Wasserspeier auf den Zinnen der Türme entdecken, neben
Dämonen und
anderen Geistern und Teufeln.
über Namen:
Der wahre
Name eines Drachen ist ein gut gehütetes Geheimnis. Ausser ihnen
kennt nur der Drachenvater den wahren Namen eines jeden
Drachens. Wer ihn
kennt hat Macht über sie. Er stellt eine Synthese aus
ihrer
Persönlichkeit und ihrer Historie dar. Er drückt also
nicht nur ihre
Abstammung aus - sondern auch alles, was sie erreicht
haben, ihr Trachten
und ihr Streben. Auch ihre Kenntnisse und ihr Wissen,
gerade im Bezug
auf Magie, werden durch ihn ausgedrückt.
Drachen erhalten ihren Namen bei Geburt - und er wächst
mit ihnen und wird
mit ihnen alt - und er lebt genauso bewegt wie sie
leben.
Um mit anderen Drachen oder Menschen zu kommunizieren
haben sie noch
einen oder mehrere Namen bei denen sie die Sterblichen
nennen.
über den Stolz:
Nichts
bringt Drachen mehr in Rage als von einem Menschen verspottet zu
werden. Das sollten sich die Menschen gut merken, falls
sie es je
einmal mit einem Drachen zu tun bekommen.
Bringt man Drachen in Verlegenheit, ziehen sie sich oft
schmollend in
ihre Höhle zurück und wollen lange nichts mehr mit
der Welt zu tun
haben.
Auch Drachen wollen freundlich behandelt werden - also
sprecht sie
freundlich und normal an. Dann werden ihr sicher Freunde.
Zum Schluß:
Drachen
hoffen, das irgendwann einmal, in nicht allzu ferner
Zukunft, die Menschen es erkennen, das jede Pflanze,
jedes Tier das sie
von ihrem Globus ausradieren, unwiderruflich verloren
sind. All ihre
"ach so tolle" Technik, ihr gesamtes Wissen
wird nichts nützen es
wieder zu erwecken.
Menschen verlieren damit einen weit größeren Schatz als
alle Drachen in
ihren Horten zusammen bewachen können. Nur wenn sie
das erkennen, kann
die Weltenmutter wieder in einem erquickenden blau-grün
erstrahlen
und der Juwel im Weltenmeer werden, in der sie einst war.
Menschen, als
Nachfolger der Drachen, müssen erkennen, das es sich
lohnt jede einzelne Art zu
pflegen und zu hegen.