FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE:

GEIER


Geier - biologisch notwendig zur Umweltreinigung, menschlich genutzt von den Parsen, den Anhaengern Zarathustras, in den Dakhma, den Tuermen des Schweigens, verniedlicht im deutschen Film des 3. Reichs, "Die Geierwally", und gefaehrdet durch das Rezept fuer Wuestenbrathuhn - hinlegen, totstellen und den naechsten Interessenten greifen - gehoeren biologisch in die gleiche Kategorie wie Stoerche und Flamingos.





Bei diesen Schoenheiten handelt es sich um eine Kolonie Truthahngeier aus den USA.


Carol, die Fotografin, schrieb dazu:

"Ich habe herausgefunden, das diese praechtigen Geier wirklich ziemlich gesellig sind. Wenn sie die Wahl haben, suchen sie sich fuer ihre Versammlungen einen Baum in naechster Naehe des Menschen aus. Wenn sie grosses Aas finden, wie eine Kuh, ziehen sie los und laden die Nachbargrupppen ein, an der Voellerei teilzunehmen. Wenn das Mahl beendet ist, ziehen sich die anderen Voegel wieder auf ihre Baeume zurueck. Sie baden gerne und verbringen etwa eine halbe Stunde im Wasser, danach laufen sie zum Trocknen mit weit gespreizten Schwingen in der Sonne herum. Danach steigen sie auf, gelegentlich bis zu 20.000 Fuss (~6.000 m) Hoehe, vielleicht zwei Stunden lang, ohne dabei einen Fluegel bewegen zu muessen. Sie haben eine Spannweite von 5 Fuss (~1.50 m), also ziemlich weit fuer einen Vogel, der weniger als 3 Pfund (~1,36 kg) wiegt.
Ich bin zu einer neue Wertschaetzung fuer den alten "Truthahn-Bussard" gekommen."

Nun ja, ich hoffe nur, die Herkunft der Artbezeichnung liegt nur in der Ähnlichkeit des kahlen Kopfes, nicht analog zu der Redewendung: "Crow isn´t that bad - it nearly tastes like chicken!"

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