Trotz der
tollen Möglichkeiten stellt das Internet keine perfekte Verbindung zwischen
deinem und dem Computer der Gegenstation dar. Daten legen über das Internet
unterschiedliche Wege zurück, die meisten müssen mit anderen Benutzern geteilt
werden. Als Folge davon, können Datenpackete verzögert werden oder manchmal
sogar verloren gehen.
Beide dieser
Probleme, Verzögerung und Verlust kann für die Software eines Computers Schwierigkeiten
bedeuten, wie z.Bsp. EchoLink, das Sprache in Daten konvertiert, übers Internet
schickt und anschliessend auf der Gegenseite wieder in Sprache zurück
konvertiert. Die Folgerung ist, dass zeitliche Abstimmung alles ist.
Gesprochenes muss in "real-time" in einen kontinuirlichen Datenstrom
umgewandelt werden, andernfalls wird es auf der Gegenseite unverständlich. Dies
ist für andere Arten von Daten kein Problem, wie z.Bsp. bei E-Mails oder
Webseiten, wo es verzögert ankommen darf, solange es komplett ankommt.
Oftmals ist es
die letzte Meile des Datenpfades -- der Teil zwischen deinem PC und dem
Internet Service Anbieter (ISP). Oftmals ist dies der schmalste Pfad der ganzen
Verbindung, vor allem wenn du ein Wahlmodem (dial-up) für die Verbindung zum
Internet verwendest. Falls Kabelanschluss oder ADSL in deinem Gebiet verfügbar
ist, solltest du einen Wechsel in Betracht ziehen, weil dies üblicherweise die
ganzen Internetanwendungen angenehmer (schneller) macht; EchoLink
eingeschlossen.
Vermeide die
Benutzung von anderen Internetanwendungen während du mit EchoLink im QSO mit
einer anderen Station bist. Webseiten laden und E-Mail oder das Laufenlassen
von anderen Meldungssystemen neigt zum zeitweisen Verstopfen des
Internet-"Schlauches" und macht es für Audio-Datenströme schwierig
rechtzeitig durchzukommen.
Die obig
beschriebenen Probleme sind auf einer schmalbandigen Verbindung eher möglich
als auf einer breitbandigeren Verbindung wie z.Bsp. eine ADSL- oder
Kabelverbindung. Sie sind auch wahrscheinlicher wenn ein langer Internetpfad
zwischen den beiden Stationen ist, wie es vorkommt wenn die Stationen
geografisch weit auseinander sind.
Wenn du
abgehackten Sound der meisten Stationen beobachtest und du einen schmalbandigen
Internetanschluss wie z.Bsp. eine Verbindung mit einem Wahlmodem verwendest,
erhälst du bessere Ergebnisse wenn du das "Network Buffering" höher
einstellst. Wähle dazu "Setup" im "Tools"-Menue und klicke
auf den "Audio" Reiter. Verstelle den Schieber, der mit "Network
Buffering" bezeichnet ist, nach rechts und klicke auf OK.
Der einzige
Nachteil beim Erhöhen des Netzwerk Puffers (Network Buffering) ist, dass es
eine zusätzliche Verzögerung gibt bis die gesendete Sprache der Gegenstation
bei dir eintrifft, wenn du ihr das Mikrofon übergibst.
Manche
Internetverbindungen laufen besser in der einen als in der anderen Richtung.
Zum Beispiel wenn du ein sogenanntes 56k-Modem verwendest ist die bestmögliche
Verbindung die du erreichen kannst 53kbit/s aus dem Internet (downstream)
und 33,6kbit/s ins Internet (upstream). Wenn du ins Internet einwählst
siehst du die eine Meldung die deine Geschwindigkeit aus dem Internet (downstream)
angibt, die Geschwindigkeit ins Internet (upstream) hingegen wird nicht
angezeigt. Du wirst entdecken, dass aufhängen und neueinwählen zu besseren
Ergebnissen führen kann.
Diese Problem
ist höchstwahrscheinlich auf eine langsame Internetverbindung zurückzuführen.
Wenn du dies feststellst, versichere dich dass du auf die neueste Version von
EchoLink aktualisiert hast, und dann beachte den nachstehenden Hinweis.
Das zeigt an,
dass deine Internetverbindung nicht schnell genug für EchoLink ist. Wenn du
eine Wahlverbindung hast, versichere dich dass es mindestens ein 33.6k Modem
ist (ein 56k Modem wird bevorzugt); ein 14.4k Modem funktioniert nicht.
Versicher dich auch, das die Konferenzfunktion ausgeschaltet ist (in den
"Preferences").
Selbst wenn du
ein 56k Modem verwendest, kann es nicht schnell genug sein EchoLink voll zu
unterstützen. Es gibt viele andere Faktoren, wie zum Beispiel die Qualität der
Telefonverbindung zwischen dem Computer und dem Internet Service Anbieter
(ISP). Prüfe mit deinem ISP Lösungen um dein Verbindung zu verbessern.
Du musst die
"Aufnahme"-Lautstärke deiner Soundkarte richtig einstellen. Für
Details siehe den Abschnitt Soundkarten-Einstellungen in den Hilfe
Dateien.
Nein. Entgegen
der verbreiteten Ansicht, bieten diese Server nur eine Liste der verfügbaren
Stationen an -- sie sind nicht involviert beim Verbinden mit einer anderen
Station oder in den Austausch von Audio oder Text während eines QSO's. Alle
Kommunikation von dir mit der anderen Station wird direkt über das Internet zur
Gegenstation geschickt, ohne durch einen Server zu gehen.
Jedoch, wenn du
Audiounterbrüche feststellst währenddem die Liste der Stationen aktualisiert
wird (normalerweise alle 5 Minuten), ist dies, weil diese Informationen die vom
Server kommen, den gleichen Internet-"Schlauch" benutzen, wie du für
das QSO. Um diese Unterbrüche zu verhindern, entferne das Häckchen bei
"Even while connected" im "Stations" Reiter der
"Preferences"
Gibt es eine Möglichkeit wie
ich die Audioqualität meiner Aussendung selbst überprüfen kann?
Eine
Möglichkeit um sich selbst hören zu können, ist über die meisten Konferenzen
(rote Stationen in der Stationsliste) möglich. Nach dem Verbinden mit der
Konferenz, wird meist im Fenster der Stationsbeschreibung (Text message) darauf
hingewiesen, dass mit .help eine Liste der möglichen Kommandos abgerufen
werden kann.
Diese Kommandos
werden im Chateingabefeld eingegeben und dann mit dem Send-Knopf an den
Konferenzserver übertragen.
Wird .test an
den Konferenzenserver gesendet, so wird der nächste Durchgang (gesendeter
Sprachdatenstrom) wie ein Echo vom Server repetiert, so dass man einen Eindruck
über die eigene Tonqualität erhält.
Einige
interessante Informationen werden in der "Connection Statistics"
während eines QSO's angezeigt. (um diese Fenster anzuzeigen, wähle
"Connection Statistics" im "View" Menue). Die Zahl rechts
unten zeigt die Anzahl Packete die von der Gegenstation empfangen wurden, die
verlorenen Packete und die Anzahl empfangenen Packete ausserhalb der Sequenz.
Wenn immer
möglich, setzt EchoLink die out-of-sequence Packete in ihre richtige
Reihenfolge. Jedoch, wenn ein einzelnes Packet vermisst wird oder zu spät
ankommt, wird ein leeres Packet an seine Stelle gesetzt, was einen
geringfügigen "tick" im Sound bewirkt. Wenn mehrere Packete vermisst
werden oder zu spät ankommen, der Sound stoppt gänzlich und fährt weiter, nach
einigen zusätzlichen Packeten die gepuffert wurden.
Die grafische
Anzeige unten links zeigt den aktuellen Inhalt des Netzwerk Puffers und des PC
Puffers. Der Netzwerk Puffer enthält Packete die aus dem Internet kommen und
der PC Puffer enthält Audio wie es zur Soundkarte (für eine kontinuirliche
Wiedergabe) gesendet wird. Wenn viele Packete vermisst werden, siehst du wie
die grafische Anzeige von "Network" zusammenfällt.
Üblicherweise
nicht, aber es gibt einen interessanten Punkt den man wissen sollte. Tests
haben ergeben dass Soundkarten von Gerät zu Gerät mit etwas unterschiedlichen
Werten laufen. Normalerweise werden diese Unterschiede nicht bemerkt, ausser
wenn ein Voice-over-IP (VoIP) Programm wie EchoLink verwendet wird.
Während eines
QSO's schickt die sendende Station einen Packetestrom übers Internet zur
Empfangsstation. Diese Packete wurden durch die Soundkarte der sendenden
Station mit einer gewissen Taktrate erstellt. In der Soundkarte der
empfangenden Station die mit der gleichen Taktrate läuft, werden diese Packete
wieder zurück in Sound umgewandelt.
Wenn jedoch die
Soundkarte der sendenden Station mit einer geringfügig höheren Taktrate läuft,
werden zuviele Packete für die Gegenstation produziert, als entgegengenommen
werden können. Umgekehrt wenn sie mit zu langsamer Taktrate läuft, gibt es
Aussetzer auf der Empfangsseite, weil nicht genug Packete empfangen werden
konnten.
In den meisten
Fällen sind diese Unterschiede zu gering um bemerkt zu werden. Wenn du jedoch
regelmässig ein Muster bemerkst, bei dem die graphische Anzeige (wie bereits
beschrieben) sich allmählich von der Mitte nach einer Seite drifftet oder das
andere Muster, dass der "missed packets" Zähler sich jedoch nicht
erhöht, kann das von dieser Art Unverträglichkeit herrühren.
In naher
Zukunft wird eine Funktion in EchoLink eingebaut, die es erlaubt Einstellungen
zu machen die dies kompensieren.
Bei manchen Stationen ist das
Ende der Sendung wie abgeschnitten. Woran liegt das?
Da der von der
Soundkarte aufgenommene Sound digitalisiert und anschliessend als Datenstrom
verschickt wird, gibt es eine Verzögerung zwischen Gesprochenem und dem
gesendeten Datenstrom. Stationen bei denen das Ende abgeschnitten wird, drücken
die Leertaste zu früh, bevor der Datenstrom komplett übermittelt wurde. Um dies
zu vermeiden, sollte der rote vertikale Strich in der Aussteuerungsanzeige
beobachtet werden. Erst wenn er ganz links angelangt ist, wurde der
vollständige Datenstrom übermittelt. Erst dann sollte auf Empfang umgeschaltet
werden.
Eine andere
Möglichkeit ist es im geöffnetem Fenster der "Connection Statistics"
den Datenstrom zu kontrollieren. Analog zur Anzeige in der
Aussteuerungsanzeige, soll erst auf Empfang geschaltet werden, wenn der
Sende-Puffer leer ist (Balkenanzeige rechts neben Send).