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5.17 4.08 3.35 3.51 |
4.48 4.49 5.44: Le mal ancien 4.44: Épose-moi |
3.41: Maux de coeur 4.20 4.25 |
Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen
Wollt ihr das Bett in Flammen sehen
wollt ihr in Haut und Haaren untergehen
ihr wollt doch auch den Dolch ins Laken sticken
ihr wollt doch auch dan Blut vom Degen lecken
Der Meister
Lauft!
1. Weil der Meister uns gesandt
verkünden wir den Untergang
der Reiter der Boshaftigkeit
füttert sein Geschwür aus Neid
Die Wahrheid ist wie ein Gewitter
es kommt zu dir du kannst es hören
es kund zu tun ist ach so bitter
es kommt um zu zerstören
2. Weil die Nacht im Sterben lag
verkünden wir den jüngsten Tag
es wird kein Erbarmen geben
Lauft, lauft um euer Leben
Die Wahrheid ist ein Chor aus Wind
kein Engel kommt um euch zu rächen
diese Tage eure Letzten sind
wie Stäbchen wird es euch zerbrechen
Es kommt zu euch als das Verderben
Die Wahrheid ist ein Chor aus Wind
kein Engel kommt um euch zu rächen
diese Tage eure Letzten sind
wie Stäbchen wird es euch zerbrechen
Weißes Fleisch
1. Du auf dem Schulhof
ich zum Töten bereit
und keiner hier weiß
von meiner Einsamkeit
Rote Striemen auf weißer Haut
ich tue dir weh
und du jammerst laut
Jetzt hast du Angst
und ich bin soweit
mein schwarzes Blut
versaut dir das Kleid
Dein weißes Fleisch erregt mich so
ich bin doch nur ein Gigolo
dein weißes Fleisch erleuchtet mich
2. Mein schwarzes Blut und dein weißes Fleisch
ich werd immer geiler von deinem Gekreisch
der Angstschweiß da auf deiner weißen Stirn
hagelt in mein krankes Gehirn
Dein weißes Fleisch erregt mich so
ich bin doch nur ein Gigolo
mein Vater war genau wie ich
dein weißes Fleisch erleuchtet mich
3. Jetzt hast du Angst und ich bin soweit
mein krankes Dasein nach Erlösung schreit
dein weißes Fleisch wird mein Schaffott
im meinen Himmel gibt es keinen Gott
Dein weißes Fleisch erregt mich so
ich bin doch nur ein Gigolo
dein weißes Fleisch erleuchtet mich
mein Vater war genau wie ich
dein weißes Fleisch erregt mich so
ich bin doch nur ein trauriger Gigolo
dein weißes Fleisch erleuchtet mich
Asche zu Asche
Warmer Körper
heißes Kreuz
falsches Urteil
kaltes Grab
Auf dem Kreuze lieg ich jetzt
sie schlagen mir die Nägel ein
das Feuer wäscht die Seele rein
und übrig bleibt ein Mundvoll Asche
Ich komm wieder
in zehn Tagen
als dein Schatten
und werd dich jagen
Heimlich werd ich auferstehen
und du wirst um Gnade flehen
dann knie ich mir in dein Gesicht
und steck den Finger in die Asche
Asche zu Asche
und Staub zu Staub
Seemann
1. Komm in mein Boot
ein Sturm kommt auf
und es wird nacht
Wo willst du hin
so ganz allein
treibst du davon
Wer hält deine Hand
wenn es dich
nach unten zieht
2. Wo willst du hin
so uferlos
die kalte See
Komm in mein Boot
der Herbstwind hält die Segel straff
Jetzt stehst du da an der Laterne
mit Tränen im Gesicht
das Tageslicht fällt auf die Seite
der Herbstwind fegt die Straße leer
Jetzt stehst du da an der Laterne
hast Tränen im Gesicht
das Abendlicht verjagt sie Schatten
die Zeit steht still und es wird Herbst
3. Komm in mein Boot
die Sehnsucht wird
der Steuermann
Komm in mein Boot
der beste Seemann
war doch ich
Jetzt stehst du da an der Laterne
hast Tränen im Gesicht
das Feuer nimmst du von der Kerze
die Zeit steht still
und es wird Herbst
Sie sprachen nur von deiner Mutter
so gnadenlos ist nur die Nacht
am Ende bleib ich doch alleine
die Zeit steht still
un mir ist kalt
Das alte Leid
hallo, hallo!
für dieselbe Sache, und das alte Leid
Le mal ancien
hallo, hallo!
Des fonds obscurs vers la lumière
Un être en moi me pousse à partir
Pour la même Cause, ce mal ancien
il voit mes larmes avec un rire
Et sur la couche un jeune corps putride
Où le Destin nous mêne-t-il ses jouets
À la même chose, à cet ancien tourment
Je sais enfin rien ici n'est donné
Des fonds obscurs vers la Nèant
trad: M. Bonnefroy
Heirate mich
Mann sieht ihn um die Kirche schleichen
seit einem Jahr ist er allein
die Trauer nahm ihm alle Sinne
schläft jede Nacht bei ihrem Stein
1. Dort bei den Klokken steht ein Stein
und ich allein
ist einem Mal dein Herz gewesen
Dort bei den Klokken
Heirate mich
Épose-moi
1. Là-bas près des cloches dort une pierre
Et moi seul sait la lire
Sur la haie le coq rouge
Fut autrefois ton coeur
La Peur sur cette haie plantée
Je veins pour creuser chaque nuit
Et voir ce qui demeure encore
De ce visage qui me sourit
Là-bas près des cloches je passe la nuit
La parmi les vers; animal solitaire
Le jour je passe à traquer la nuit
Car tu te dérobes une seconde fois
Épose-moi
trad: M. Bonnefroy
Herzeleid
Be-wahret-euch-für
Herze-leid
weil-kurz-ist-die-Zeit
daß-ihr-zusammen-seit
Maux de coeur
Gar-dez-vous-bien
Des-maux-de-coeur
Car-bref-est-le-temps
Où-vous-êtes-en-semble
Et-même-quand-les-ans
Vous-ra-ssemblent
Comme-des-mi-nutes
Ils-vous-semblent
Gardez vous bien des maux de coeur
Bref est le temps où vous êtes ensemble
Et même quand les ans vous rassemblent
Comme des minutes ils vous semblent
Gar-dez-vous-bien
De-vivre-en-semble
Gardez vous bien de vivre ensemble
Car long est le temps où vous êtes prisonniers
Et quand Haîne et Dégout vous assemblent
Les minutes comme des siècles vous semblent
trad: M. Bonnefroy